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Semesterstart!

PantaRheia

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Ich habe mich ja echt schon auf heute gefreut. Auf die FH einerseits - und auf meine Mädels aus der Lerngruppe andererseits. Der geplante Morgenkaffee eine halbe Stunde vor Vorlesungsbeginn ist sich leider nicht mehr ausgegangen, da ich nicht ganz rechtzeitig aus dem Haus gekommen bin, dafür bin ich - ähnlich wie beim Start ins erste Semester - wieder etwas schneller als erlaubt über die Autobahn zur Alma Mater gebrettert und war schließlich dann doch noch eine Viertelstunde vor Start anwesend.

 

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Apropos anwesend: das scheinen heute durchaus eine gute Handvoll weniger gewesen zu sein, als noch im ersten Semester. Bin gespannt, ob und welchem Ausmaß dieser Kommillitonenschwund anhalten wird.

 

20190301_104348.thumb.jpg.fdc88373037c86e9a2961d0e44fca6c8.jpgNach der ersten administrativen Stunde mit der Studiengangsleiterin fanden wir uns auch schon mit Kommunikation und Moderation sozialer Prozesse konfrontiert - einer Lehrveranstaltung, die mir bis zu dem Punkt durchaus sympathisch war, an dem es hiess, wir sollen uns zu völlig neuen Gruppen zusammenfinden - sozusagen out of our comfort zone, weg von den Leuten, die wir bereits kennen und (im Idealfall) bereits mögen. Kann ich nachvollziehen im Hinblick auf das LV-Ziel - gefällt mir dennoch nicht. Bin aber, glaube ich, mit meiner neugefundenen Gruppe durchaus zufrieden - jedenfalls inkludiert sie trotzdem noch jemanden aus meiner Stammgruppe und - interessantes Detail am Rande - den einzig verbliebenen Mann unserers Jahrgangs. Durchaus entertaining war die kleine Übung, bei der wir ein Blatt Papier mit geschlossenen Augen nach Anweisung der Dozentin falten und einreißen sollten. Dabei herausgekommen sind die unterschiedlichsten Varianten - ein spannendes Beispiel zum Thema Kommunikation: schließlich haben wir alle dieselben Anweisungen gehört und haben sie bestmöglich befolgt. Eine Prüfung wird es in dieser Lehrveranstaltung nicht geben, die Leistung wird aufgrund mehrerer ESAs und eines Workshops während der nächsten Präsenzphase beurteilt werden. 

 

Nach der Mittagspause ging es weiter mit Grundlagen der Unternehmensführung und -steuerung. Der Dozent: auf Anhieb sympathisch und in der Lage, das mir auf den ersten Blick eher trocken scheinende Thema in der Einführungsvorlesung gleich spannend darzubieten. Wermutstropfen: zum ersten Mal gibt es kein zur Verfügung gestelltes Skriptum, sondern es ist ein Lehrbuch zu kaufen - und zwar eines, das mich gleich um saftige 60€ ärmer macht. Das gefällt mir nicht, muss aber wohl so sein. Dank des großen Internetkaufhauses werde ich es auch bereits morgen gleich in Händen halten dürfen. Diese Lehrveranstaltung wird uns das ganze Semester lang begleiten und mit einer Prüfung abgeschlossen werden.

 

Die zweite Lehrveranstaltung, die das ganze Semester umspannen wird, haben wir dann noch mit Grundlagen der Informatik kennengelernt. Auch hier ein wirklich sympathischer Dozent mit Sinn für Humor - der allerdings mit seinem Fach im Plenum auf wenig Gegenliebe gestoßen zu sein schien. Während ich beim Anblick des Skriptums und bei der Erklärung der abzugebenden ESAs sofort sehr erleichtert war (- zum Beispiel ist ein HTML Dokument mit einer extrem simplen "Website" zu erstellen), sind andere schon beim Wort "Zip-Archiv" an ihre Grenzen gestoßen und bei der ersten Erwähnung von Binary kam die Frage: "Ähm, sollte das nicht null, eins, zehn und elf heissen?" Not judging - aber dieses Fach wird wohl eine große Herausforderung und viel Arbeit für einige werden - ich freue mich aber darüber und ärgere mich, dass ich auch hier leider keinerlei ECTS vorweisen kann, die mir eine Anrechnung ermöglichen würden.

 

20190301_160751.thumb.jpg.9fc42207b4de5ddb72ee83d454001966.jpgAuf der anderen Seite schadet eine Auffrischung bestimmt auch nichts - und die abzugebenden ESAs werde ich sogleich gesammelt kommende Woche in Angriff nehmen und abschicken, dann habe ich die Sache vom Tisch und muss mich zu Semesterende dann nur noch mit der Prüfungsvorbereitung befassen, welche überschaubar sein sollte.

 

Ein Gruppenausflug in ein adrettes Café in der Wiener Neustädter Fußgängerzone gleich neben der FH hat den Tag schließlich abgerundet - ein würdiger Einstand ins neue Semester mit der besten Gruppe, die man sich wünschen kann. 

 

Morgen steht uns ein ungewöhnlich kurzer Tag bevor: nach Finanzwissenschaft und Epidemiologie & Demographie sind wir bereits zu Mittag wieder fertig und die nächsten 2 Monate des Selbststudiums können beginnen. Tschakka!



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Interessante Veranstaltung, besonders mit diesem "Origami"-Experiment ;).

 

Zitat

 kein zur Verfügung gestelltes Skriptum, sondern es ist ein Lehrbuch zu kaufen - und zwar eines, das mich gleich um saftige 60€ ärmer macht.

 

Ist das so vorgesehen, dass ihr Pflichtliteratur zusätzlich erwerben müsst? - Ist jetzt im Vergleich zu dem, was ich hier an deutschen privaten Fernhochschulen kenne, schon ungewöhnlich. 

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vor 4 Stunden, Markus Jung schrieb:

Ist das so vorgesehen, dass ihr Pflichtliteratur zusätzlich erwerben müsst? - Ist jetzt im Vergleich zu dem, was ich hier an deutschen privaten Fernhochschulen kenne, schon ungewöhnlich. 

 

An und für sich eigentlich nicht - es gibt Studienhefte und bisweilen Zusatzpflichtlektüre im moodle und ab und zu Buchempfehlungen für Interessierte, die sich noch eingehender mit der Thematik befassen wollen. Dass es gar kein Studienheft, dafür aber zu kaufende Pflichtliteratur gibt, dürfte die Ausnahme in unserem Studiengang sein.

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