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Wenn die Suche nach dem passenden Master...


Matthias2021

1.812 Aufrufe

...zur¬†ernsthaften Herausforderung f√ľr das eigene Gehirn wird.¬†ūü߆¬†:35_thinking:

 

Ich bin mir nun ziemlich sicher, dass ich im ersten Quartal des n√§chsten Jahres mit dem Bachelor fertig sein werde. Deshalb besch√§ftige ich mich bereits¬†ab und an mit dem Thema Master. Ich hatte nun eine Woche Urlaub und habe neben intensiven Lerntagen mit dem Abschluss der letzten¬†Pr√ľfung des Semesters, auch das Thema Master intensiver verfolgt.¬†

 

Nachdem ich bereits einige sehr gute Programme zum Teil schweren Herzens von der wirklich langen Liste gestrichen habe, weil ich diese nicht in mein Berufsleben integriert bekomme oder nach genauerem Hinsehen andere Dinge dagegensprachen, ist die Überlegung nun vielleicht zwei verschiedene zu absolvieren.

 

Warum? Weil ich gern meinen technischen Horizont mit einem M.Eng oder M.Sc im Ingenieurwesen erweitern und festigen möchte, ich aber in jedem Fall zusätzlich einen eigenständigen Master im Management oder/und Recht absolvieren möchte.

 

Klingt f√ľr den einen oder anderen sicher erst einmal etwas eigenartig.¬†

 

Technische Studieng√§nge¬†gibt es sehr viele richtig gute¬†von¬†WBH, HFH¬†√ľber HS Fresenius bis hin zur¬†AKAD, da findet sich schon etwas. Der hier bereits im Forum vorgestellte Global MBA an der SRH¬†w√§re eigentlich mein absoluter Favorit im Bereich Management gewesen. F√ľr einen MBA mit einer¬†AACSB Akkreditierung einer amerikanischen Businessschool sowie den¬†2x 4,5¬†Wochen Intensivkurs in den USA, in¬†Preis/Leistung¬†unschlagbar. Aber das bekomme ich beim besten Willen nicht eingetaktet, ich habe es so oft durchgespielt, das wird¬†leider nichts. Auch vergleichbare Programme w√ľrde ich nicht in mein Berufsleben integriert bekommen.¬†

 

Nun muss ich mich eben auf¬†Studieng√§nge beschr√§nken, die wieder h√∂chste¬†Flexibilit√§t gew√§hrleisten. Insgesamt habe ich mich √ľber 18¬†verschiedene relevante Masterprogramme intensiver belesen.

 

Mir geht es ausschlie√ülich darum, bezogen auf meine¬†Abschl√ľsse¬†zukunftssicher und gut ger√ľstet in die zweite H√§lfte meines Berufslebens zu starten sowie¬†mein Wissen zu erweitern,¬†zu vertiefen und bezogen auf aktuelle Themen zu erneuern. Ich verfolge aktuell noch kein konkretes Ziel, au√üer, dass ich m√∂glichst¬†f√ľr eine eventuelle¬†Zeit danach gewappnet sein will. Wenn ich meine Position nicht weiter aus√ľben kann, darf oder m√∂chte und es mich vielleicht sogar in eine andere Branche verschlagen k√∂nnte.

 

Zum besseren Verst√§ndnis f√ľhre ich nachfolgend¬†einen Teil¬†der Kombinationen meiner engeren Auswahl auf, die f√ľr mich aktuell noch in Frage kommen.¬†

 

M.Sc - Digital Business Management & Engineering (Hochschule Fresenius)

oder

M.Sc - Innovations- und Technologiemanagement (Wilhelm B√ľchner HS)¬†

und

LL.M - Compliance & Corporate Security (Rheinische Hochschule Köln)

Neben¬†Industrial Engineering, virtueller Produktentwicklung, Innovationsmanagement und¬†digitalen Transformationsprozessen ist Management¬†in Verbindung¬†mit Fragen des Wirtschaftsrechts sowie¬†der Unternehmenssicherheit ein sehr breites und f√ľr mich √§u√üerst¬†interessantes Feld. Passt gut zu meiner aktuellen T√§tigkeit und ich w√§re damit um einiges breiter¬†aufgestellt. Durch den Blog von @MichiBER¬†habe ich den Studiengang der WBH bereits einen kleinen Einblick. Danke daf√ľr.¬†ūüôā

  

M.Eng - Wirtschaftsingenieurwesen (AKAD, HFH oder HS Fresenius)

oder 

M.Eng - Mechatronik (WBH)

und

M.A. - General Management (IUBH) 

Wenn ich innerhalb meines Unternehmens bzw. innerhalb¬†der Branche¬†irgendwann aufsteigen m√∂chte, (was sehr unwahrscheinlich ist :biggrin:) w√§re diese oder eine √§hnliche Kombination von Vorteil. Gleiches k√∂nnte¬†wohl auch f√ľr¬†einen¬†Branchenwechsel gelten. Von der Flexibilit√§t her sind HS Fresenius und IUBH f√ľr mich pers√∂nlich ganz vorn. Die WBH hat in einigen Bereichen aber die besseren Inhalte.¬†Durch den Blog von @Katze87konnte ich auch einen guten Einblick in den¬†Studiengang General Management bekommen. Was mich schon sehr √ľberzeugt hat. Danke daf√ľr.¬†ūüôā

 

Interessant wären auch:

M.A. - Global Management and Communication (AKAD)

Sehr interessant f√ľr eine potenziell zuk√ľnftige¬†T√§tigkeit im internationalen¬†Umfeld. Das Studium bietet die M√∂glichkeit¬†eines¬†dreiw√∂chigen¬†Seminars in Sacramento an der California State. Dieser¬†Studiengang ist sehr vielseitig und w√ľrde mich auch f√ľr¬†eine langfristige¬†Entsendung ins Ausland vorbereiten. Denn das w√§re¬†perspektivisch auch noch ein Thema f√ľr mich. Aber daf√ľr m√ľssten einige Faktoren zusammenkommen.

 

M.A. - Wirtschaftpädagogik (Allensbach Hochschule)

Durch diesen Abschluss in Verbindung mit einem Master im Ingenieurwesen k√∂nnte ich mir die M√∂glichkeit offenhalten, meine letzten 15 oder 20 Berufsjahre in der beruflichen Bildung zu verbringen. Nat√ľrlich verdient man da um einiges schlechter, aber man k√∂nnte durchaus wieder etwas mehr an Lebensqualit√§t zur√ľckgewinnen. Weg von der 60+ Stundenwoche, hin zu einem etwas mehr geregelten Leben. Der Bedarf wird auf dem Arbeitsmarkt weiter zunehmen, da in den n√§chsten 10 Jahren viele aus diesem Bereich in den Ruhestand abwandern werden.

 

Nun hat Markus hier am 16.04.2019 den Studiengang M.A.- Politikwissenschaft und Management der EuroFH vorgestellt, bzw. f√ľr¬†diesen ein Video ver√∂ffentlicht,¬†den finde ich¬†auch √§u√üerst interessant. Kommt nun zus√§tzlich mit auf die Liste. Eine T√§tigkeit in beratender Funktion bzw. an der Schnittstelle im √∂ffentlichen Bereich w√ľrde mich auch sehr reizen.

 

Das ist es nun, was nach meiner intensiven Recherche √ľbriggeblieben ist. Zu allen Studieng√§ngen habe ich umfangreiches Material, sofern vorhanden s√§mtliche Blogs und Bewertungen studiert.¬†

 

Es ist eben¬†die sprichw√∂rtliche¬†Qual der Wahl. Wenn ich 10 Jahre j√ľnger w√§re w√ľrde ich es wohl etwas¬†anders angehen, aber so muss ich den Faktor Alter und Zeit ber√ľcksichtigen. Es ist in jedem Fall sinnvoll¬†fachlich in meinem Bereich zu bleiben, dieser ist bereits breit genug und er√∂ffnet entsprechende M√∂glichkeiten.¬†

 

Ich habe noch bis zum Anfang des n√§chsten Jahres Zeit f√ľr eine Entscheidung. Ich muss mich auch nicht¬†f√ľr zwei Master gleichzeitig¬†einschreiben, ich kann auch zeitversetzt oder nacheinander starten, was wohl auch sinnvoll w√§re. Dennoch muss ich mir √ľberlegen, wo die Reise ungef√§hr hingehen soll.

 

Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Tipp f√ľr mich.¬†:rolleyes:

 

Ich w√ľnsche allen ein sch√∂nes Osterfest und ein paar besinnliche Tage mit der Familie. :16_relieved:

13 Kommentare


Empfohlene Kommentare

 

Zitat

Ich muss mich auch nicht¬†f√ľr zwei Master gleichzeitig¬†einschreiben, ich kann auch zeitversetzt oder nacheinander starten, was wohl auch sinnvoll w√§re

 

Aber du hast schon vor, die beiden Master (zumindest teilweise) parallel laufen zu lassen? Hast du Bedenken zu viel Zeit zu verlieren, wenn du erst einen machst und dann bei Bedarf noch einen?

 

Ich w√ľrde auch einkalkulieren, dass die Motivation eventuell irgendwann nachlassen k√∂nnte und dann so eine zus√§tzliche Belastung hart werden k√∂nnte.

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Wie immer sehr lesenswerter Blog! 

 

Mal hypothetisch gefragt: Falls die IUBH in den n√§chsten Monaten einen M.Eng Wirtschaftsingenieurwesen anbieten w√ľrde, w√ľrdest du dann an der IUBH bleiben oder trotzdem zu einer anderen Fern-FH wechseln?

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vor 13 Stunden, Markus Jung schrieb:

AberÔĽŅ ÔĽŅdu hastÔĽŅÔĽŅ schon vor, ÔĽŅdie beiden MastÔĽŅer (zumindest teilweÔĽŅise) parallel lauÔĽŅfen zu lassÔĽŅen?ÔĽŅÔĽŅÔĽŅ

 

Das w√ľrde auf die gew√§hlten Studieng√§nge ankommen. Absolviere ich zum Beispiel den M.Sc an der Hochschule Fresenius, bestehen 95% des Studiums aus der Anfertigung diverser¬†Ausarbeitungen und aus Projekten. Aus der heutigen Sicht k√∂nnte ich dann womoglich einen Zweiten, z. B. im General Management absolvieren, welcher mehr auf das Bestehen von¬†Pr√ľfungen setzt.¬†Das ist allerdings¬†reine Spekulation, vielleicht bin ich ja tats√§chlich mit dem ersten Master so ausgelastet, dass ich einen Zweiten erst¬†nach Abschluss des Ersten¬†starten kann. Zudem kommt es nat√ľrlich auf die dann vorliegenden Lebensumst√§nde an, vielleicht √§ndert sich ja noch etwas und es wird sowieso unm√∂glich zwei parallel zu absolvieren.

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@Vitali 

 

Vielen Dank. Es kommt nat√ľrlich immer auf die Inhalte des Studiums an, aber ich k√∂nnte mir durchaus vorstellen bei der IUBH zu bleiben. Bisher bin ich √§u√üerst zufrieden. Gerade wenn die IUBH eine weitere Vertiefung im Bereich der ingenieurtechnischen Module und Spezialisierungen anbieten w√ľrde, w√§re ich wohl dabei.¬†Zum Beispiel eine Vertiefung der zu kurz gekommenen Inhalte des Moduls Fertigungsverfahren 4.0 w√§re √§u√üerst interessant.

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Gut zu erfahren, dass ich nicht der Einzige war, der zunächst nicht wusste, welchen Master man nun nehmen möchte. ;-)

 

Zwei Masterstudiengänge parallel laufen zu lassen klingt interessant, wenn man den Faktor Zeit betrachtet (lieber bereits nach 2 Jahren fertig werden als nach 2+2 Jahren). Allerdings kommt mir dann die Frage auf, wie Du das dann finanziell regeln möchtest. Zwei Masterstudiengänge kosten mehr, als ich Miete zahle. 


 

Zitat

 

Durch den Blog von¬†@MichiBER¬†habe ich den Studiengang der WBH bereits einen kleinen Einblick.¬†Danke daf√ľr.¬†ūüôā


 

Daf√ľr ist ja fernstudium-infos.de schlie√ülich da :)

 

Ich bin mal gespannt, wie Du Dich dann schlussendlich entscheidest. :)

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Bei allen Ihren Überlegungen scheint mir eine Entscheidung noch nicht klar gefallen zu sein, nämlich die, wozu der Master dienen soll. Oder anders: Welcher Master macht inhaltlich Spaß, ist spannend und welcher Master bringt beruflich wirklich etwas.

 

Sie beschreiben einige T√§tigkeiten, die Sie sich vorstellen k√∂nnen. Haben Sie denn f√ľr diese Aufgabenfelder schon mal so etwas wie einen Realit√§tscheck gemacht? Einen Realit√§tscheck, ob Sie f√ľr die jeweiligen Arbeitgeber das mitbringen, das die sich erwarten? Ob Sie daf√ľr √ľberhaupt in der richtigen Region wohnen? Ob Sie ggf. mobil genug sind, attraktive Jobchancen wahrzunehmen? Und was Sie vom konkreten Arbeitsalltag und seinen Anforderungen im jeweiligen Arbeitsfeld wissen?

 

Wenn Sie sich das parallel zu den diversen Studiengängen anschauen, dann kommen Sie in Ihrer Entscheidung vermutlich weiter.

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vor 4 Stunden, MichiBER schrieb:

AllerdingsÔĽŅ kommt mir dann die Frage auf, wie Du das dann finanziell regeln m√∂chtest. Zwei Masterstudieng√§nge kosten mehr, als ich MÔĽŅiete zahle.¬†

 

Nat√ľrlich ist das eine Menge Geld, aber das w√ľrde¬†schon funktionieren. ūüėȬ†Immerhin beteiligt sich das Finanzamt in Form einer Steuerr√ľckerstattung mit ca. 40 %, welche ich mir dann einmal j√§hrlich¬†auszahlen lassen kann.¬†Lohnsteuer zahle ich ja schlie√ülich auch genug.¬†ūü§®

 

Das mit der Zeit ist nicht wirklich der Grund f√ľr die √úberlegung, denn bisher habe ich nicht wirklich vor, mich zeitnah beruflich zu ver√§ndern, au√üer nat√ľrlich die setzen mich demn√§chst¬†vor die T√ľr, was aktuell eher unwahrscheinlich ist. Trotzdem m√∂chte ich es gern irgendwann hinter mir haben.¬†Immerhin habe ich bereits gesch√§tzt¬†12¬†Jahre meines Berufslebens¬†nebenher mit Weiterbildungen und Studium verbracht.¬†¬†

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Frau Kanzler, Sie stellen in diesem Zusammenhang nat√ľrlich genau die richtigen Fragen, welche man sich¬†tats√§chlich vorgelagert stellen sollte. Ins Blaue hinein sollte man so eine Entscheidung nicht f√§llen. W√ľrde ich auch nicht tun.

 

vor 5 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

BeiÔĽŅÔĽŅÔĽŅ allen IÔĽŅhren √úbÔĽŅerlegungen scheint mir eine Entscheidung noch nicht klar gefallen zu sein, n√§mlich die, wozu der Master dienen soÔĽŅlÔĽŅlÔĽŅ. ÔĽŅÔĽŅÔĽŅ

Das habe ich in meinem Beitrag ja beschrieben. Ich m√∂chte mir lediglich Optionen in bestimmte Richtungen offen halten und¬†mein Wissen mit den Abschl√ľssen¬†dahingehend erweitern, mir √ľberhaupt zus√§tzliche Perspektiven er√∂ffnen zu k√∂nnen. Ich denke, dass ich auch ohne einen (oder zwei) Master weiter kommen oder zumindest auf dem Niveau bleiben kann. Aber es w√§re wohl vermessen anzunehmen, dass dies mit fortschreitender¬†Akademisierung der Gesellschaft ohne entsprechende Hochschulabschl√ľsse auch in 15 Jahren noch so sein wird. Obwohl ich auch glaube, dass mit fortschreitendem Alter die eigene Vita mehr z√§hlt als irgendwelche Abschl√ľsse. Wobei letztere nat√ľrlich nicht¬†Schaden k√∂nnen.¬†ūüôā

 

vor 5 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

EinenÔĽŅ RealiÔĽŅt√§tscheck, ob Sie f√ľr die jeweiligen Arbeitgeber das mitbringen, das die sich erwarten? Ob Sie daf√ľr √ľberhaupt in der richtigen Region wohnen? ÔĽŅÔĽŅ

Es kommt nat√ľrlich auch auf den Arbeitgeber bzw. dessen Vorstellungen und Philosophie¬†an, ob wir zusammenpassen. Ich denke schon, dass ich aus meiner derzeitigen Position heraus sowie mit denen meiner Vita genau eben f√ľr die beschriebenen Felder geeignet bin. In meiner Region (bis 100 km Umkreis) gibt es tats√§chlich sehr viele potentielle Arbeitgeber f√ľr die beschriebenen Bereiche. Aktuell leite ich drei¬†Niederlassungen, welche in Entfernungen von¬†90,¬†120 und 260¬†km¬†liegen. Zudem betreue ich regelm√§√üig unsere in Europa verteilten Filialen, zu welchem ich aber maximal¬†einmal¬†monatlich hinfliegen muss.¬†Ich denke daher schon, dass ich sehr mobil und flexibel bin.¬†

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In erster Linie muss ein potenzieller Arbeitgeber sie wollen. Das hei√üt, Sie m√ľssen passen in Bezug auf Alter, beruflicher Vorerfahrung (und die muss in erster Linie der Arbeitgeber f√ľr relevant halten, nicht Sie!), Studium, sonstige Kenntnisse ‚Ķ Wenn er Sie f√ľr interessant genug h√§lt, Sie zu einem Vorstellungsgespr√§ch einzuladen und im Laufe dieses Gespr√§ches ernsthaftes Interesse an Ihnen zeigt, dann (und wirklich erst dann!) geht es um die Passung, die nat√ľrlich auch von Ihrer Seite aus gegeben sein muss.

 

Insofern denke ich, dass sie im Moment bei Realit√§tscheck an vielen Punkten noch sehr nach Gef√ľhl gehen und nicht nach recherchierten Fakten.

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vor einer Stunde, KanzlerCoaching schrieb:

InÔĽŅ ersterÔĽŅ Linie muss ein potenzieller Arbeitgeber sie wollen. ÔĽŅ

V√∂llig klar, daran gibt es keinen Zweifel. Das dies alles vorab passen muss, um zum n√§chsten Schritt √ľberzugehen, ist doch selbstverst√§ndlich. Wenn ich nicht interessant genug¬†bin, spielt es keine Rolle ob es passen w√ľrde.¬†Aber darum geht es ja in meinem Beitrag nicht. Es geht um Gedankenspiele √ľber Positionen und Arbeitsbereiche,¬†welche ich mir gut vorstellen k√∂nnte und f√ľr¬†die ich mich bezogen auf potentielle¬†Abschl√ľsse entsprechend positionieren m√∂chte. Das zu¬†der Entscheidung ob es so¬†kommen k√∂nnte immer¬†zwei Seiten geh√∂ren, Bedarf keiner besonderen Erw√§hnung.

 

Wenn ich mich selbst¬†aus eigener Initiative heraus¬†bewerben w√ľrde, w√§re allerdings im Vorfeld schon wichtig, dass das Unternehmen, zumindest vom ersten Anschein her, zu mir passen w√ľrde. Sonst w√ľrde ich mir die M√ľhe wohl nicht machen, denn das w√§re Zeitverschwendung f√ľr beide Seiten.

 

Bei meiner¬†aktuellen¬†Position ist der Erstkontakt √ľber einen Headhunter entstanden. Dies ist auch ein¬†Weg im Vorfeld die Kompatibilit√§t zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zumindest im Ansatz zu hinterfragen,¬†um herauszufinden ob es Sinn machen w√ľrde sich dem¬†Bewerbungsprozess zu stellen.¬†

 

Im Grunde spielt¬†bei den vielen verschiedenen M√∂glichkeiten¬†welche sich heutzutage er√∂ffnen k√∂nnten, auch die¬†subjektive Wahrnehmung, das Gef√ľhl¬†eine Rolle. Gerade wenn man im Tagesgesch√§ft mit vielen verschiedenen Kunden zusammenkommt, bekommt man durchaus ein Bild von der Faktenlage bezogen auf Unternehmen¬†und deren Vorstellungen.

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Es stellt sich mir hier die Frage wohin der Weg f√ľhren soll ? Eine Position im mittleren Management mit gesch√§tzten 38-39 Lebensjahren und einem unkonventioneller¬†Bildungsbiografie sind Grundlage (ein Fernstudium ist definitiv nicht die Norm).

 

Gewollt ist der Aufstieg ins Topmanagement oder zumindest ins mittlere Management in einem anderen Unternehmen.

Was das Topmanagement betrifft, macht dies ca. 1-2% aller offenen Stellen f√ľr Wirtschaftsingenieure aus. Zumeist wird f√ľr das Topmanagement mit Traineeprogrammen ausgebildet. Mit 38 Jahren ist ein ehemaliger Trainee bereits um Welten besser vorbereitet als ein externer Kandidat. Zudem ist der Trainee bereits mindestens Bereichsleiter und hat Reputation.

 

Stellen im mittleren Management werden aufgef√ľllt in Notlagen, wenn es brennt. Diese Stellen werden nicht sechs Monate im voraus beplant. Auf eine solche Stelle werden Menschen gesetzt die als Troubleshooter agieren sollen. Kandidaten die Ihre F√§higkeiten unter Beweis gestellt haben. Ein frisch ausgelernter B.Eng oder M.Eng irritiert hier nur den jungen Personalreferenten. Dieser wird eher auf Sicherheit setzen und nach dem Standard "Hans Wurst" suchen (bevor er/sie die¬†eigene Karriere mit einer eventuellen Fehlbesetzung sabotiert) .

 

Die akademische Weiterbildung ist ein Sonderweg den man im höheren Management nicht auf dem Plan hat. Das Management setzt sich zumeist aus einer besonderen Klientel zusammen, welche Top-Businessschools besucht hat und einen "gläsernen Käfig" um sich gebaut hat. Mit knapp 40 Jahren kommt man dort am ehesten mit einem Executive MBA einer Top-Businessschool an. Der Fokus auf einen unbekannten MBA einer Dorf-FH wäre verschwendetes Geld. Einen MBA macht man vorzugsweise wegen dem Netzwerk. Außerdem ist der MBA als Ausbildung je nach Unternehmen teils komplett verpönt. 

 

Ein Einstieg im Ausland mit knapp 40 Jahren ist auch fragw√ľrdig. Vorausgesetzt man bewirbt sich nicht direkt auf eine Auslandsstelle bei dem ausl√§ndischen Unternehmen. Unternehmen im Ausland suchen Spezialisten, General Manager oder zumindest Vice Presidents. Das Risiko einen Neueinsteiger direkt ins Ausland zu entsenden, wird kein Unternehmen eingehen. Daf√ľr setzt man junge Absolventen ein, die bereits ein Praktikum im Ausland durchf√ľhrten. Ein ausl√§ndischer Bewerber kostet zumindest auf Asien bezogen im Schnitt 100-200% mehr als eine √∂rtliche Kraft. In dem Fall hier, w√ľrde vermutlich noch die Partnerin, Kinder mitkommen. Das muss erstmal erwirtschaftet werden.

 

Mein Vorschlag: Jemand im mittleren Management und einem B.Eng ist bereits gut bedient. Mit zusätzlichen Zertifikaten renommierter Schools wie Harvard, Stanford, LSE lässt sich punktuell und zielgerichtet weiterqualifizieren. Anbei bekommt man Zugang zu "höheren" Zirkeln zu moderaten Kosten.

 

Zusammenfassend: Eine Karriereplanung ist vergleichbar mit einem Hausbau. Erst die Fundamente, Mauern, das Dach. Hat man in seinen 20er-Jahren bereits das Fundament schief angelegt, wird es in den 40ern nur schwerlich etwas mit dem geraden Dach - das Haus hat sich gesetzt.

Bearbeitet von Markus Jung
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@peron3

Vielen Dank f√ľr die¬†Einsch√§tzung und den Kommentar.

 

Wir haben offensichtlich sehr¬†unterschiedliche Auffassungen dar√ľber¬†wie sich¬†Unternehmensstrukturen darstellen¬†und was¬†die¬†verschiedenen¬†Managementebenen tats√§chlich¬†beinhalten.¬†Aber das ist √ľberhaupt¬†nicht schlimm, vielmehr interessant.

 

Ich m√∂chte nicht unh√∂flich erscheinen wenn ich jetzt nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehe, aber das w√ľrde wirklich zu weit f√ľhren.

 

Ich strebe nicht in das h√∂here oder Topmanagement, ich strebe aktuell nirgendwohin au√üer zu mehr Bildung.¬†Wie ich bereits geschrieben hatte,¬†bin ich mit dem zufrieden¬†was ich aktuell habe. Mir geht es nur um m√∂gliche Optionen f√ľr eine Zeit danach.

 

Der Abschluss als Wirtschaftsingenieur in genau diesem Bereich war die logische Konsequenz meines bisherigen Bildungsweges. Wenn man so will, macht mich dieser bezogen auf die fachliche Ausbildung im technischen Bereich erst komplett. Neben einer technischen Ausbildung, Meister, Techniker, gepr. Betriebswirt und einigem mehr, was alles berufsbegleitend absolviert wurde, ist ein abgeschlossenes Ingenieurstudium die sprichwörtliche Krönung.

 

Zur Bemerkung des vermeintlich¬†sp√§ten beruflichen Einstiegs noch ein paar Worte.¬†Ich bin¬†bereits einige Jahre¬†im mittleren Management eines Konzerns t√§tig.¬†Zuvor war ich fast 6 Jahre Betriebsleiter in einem mittelst√§ndischen Unternehmen, nachdem ich¬†4 Jahre als technischer Betriebsleiter in einem Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen gearbeitet habe.¬†Insgesamt verf√ľge ich √ľber mehr als 15 Jahre einschl√§gige¬†F√ľhrungserfahrung und kann auf √ľber¬†20 Jahre fachliche und berufliche Entwicklung zur√ľckblicken. Dazu kommen berufsbegleitend insgesamt etwas √ľber 5 Jahre¬†Ausbilder und Dozentent√§tigkeit f√ľr Meister-¬†und Umsch√ľler an der HwK und 2,5 Jahre an der¬†IHK. ¬†

 

Ein letzter Satz zur erw√§hnten Auslandsentsendung. Ich selbst w√§re nie auf diese Idee gekommen, allerdings gab es¬†das (unmoralische) Angebot seitens der Gesch√§ftleitung eines¬†Kunden, ob ich jemanden ‚Äěwie mich‚Äú kennen w√ľrde, der eine Niederlassung in den USA¬†aufbauen und die Implementierung der Prozesse voranbringen¬†sowie die fachliche F√ľhrung √ľbernehmen k√∂nnte. Das Gespr√§ch war ziemlich konkret und interessant.¬†Deshalb hatte ich mich damit intensiver besch√§ftigt und¬†√ľberhaupt in Betracht gezogen.

 

 

Nun noch zum Abschluss, f√ľr jeden¬†den es fr√ľher oder sp√§ter zu¬†diesem¬†Blog und diese Konversation verschl√§gt.¬†

Viele meinen nur allzu¬†h√§ufig¬†zu Wissen, wie die Welt funktioniert, schauen aber lediglich durch ein kleines Schl√ľsselloch in dieselbe.¬†Das Leben und gerade¬†das Berufsleben h√§lt viele unterschiedliche M√∂glichkeiten bereit. Es gibt nicht die eine L√∂sung und nicht den einen Weg. Manchmal sind es gerade die unkonventionellen Biographien, welche f√ľr¬†bestimmte Aufgaben wie geschaffen sind.¬†¬†

Bearbeitet von Matthias2021
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Dein Werdegang ist ermutigend, weil er die Durchlässigkeit unserer Arbeitswelt bestätigt.

Du hast trotz unkonventionellem Bildungsweg Karriere gemacht.

Ich muss zugestehen, dass ich ein Verfechter von Heiko Mell bin und es genau so wie er mit den Karriereschritten halte.

 

F√ľhrungskarrieren aus dem Handwerk hinaus in einen Gro√ükonzern¬†sind mir nur in Einzelf√§llen bekannt. Wie z.B. die des Niederlassungsleiters eines Schraubenherstellers, der in den Konzernvertrieb wechselt. Oder die des Werkstattleiters der in den Service¬†eines Automobilbauers wechselt. So gesehen Spezialisten mit F√ľhrungserfahrung -¬†Jedoch nicht der Standard. Im Gros wird hier auch auf eine niedrigere Karrierestufe als auf die zuvor bestehende gewechselt.¬†

 

Vielleicht liegt es nur halb an der Ausbildung /¬†Weiterbildung auf diese Weise Karriere zu machen. Der andere Teil besteht aus Willen, Talent und Gl√ľck. Kann das nicht wissenschaftlich belegen. Interessant allemal.

 

 

Bearbeitet von Markus Jung
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