Informatik-Betriebswirt VWA Trier

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Halbzeit :-)

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Susanne Dieter

68 Aufrufe

Nachdem die drei BWL-Noten eingetroffen sind, kann ich mich wie erwartet entspannt zurück lehnen, die Halbzeit ist geschafft.

In diesem Zusammenhang noch eine „Gegendarstellung“: Im Gegensatz zu meinem Blog-Beitrag, indem ich u.a. schrieb, dass das Thema „Investition und Finanzierung“ mich nicht interessiert und hoffte, der Prof werde diesen Blog nicht lesen (aber „naja, Berufsrisiko eines Dozenten, dass die Schüler sich eventuell für andere Fächer mehr begeistern...“): Ich nehme es zurück, ich habe nämlich erstaunlicherweise 13 Punkte geschrieben. :)

War er das, der die Studenten erwischen wollte, die nicht lernen? (Die Profs, die am meisten bellen, beißen am wenigsten?“ :)) Oder verwechsele ich da etwas? Die Übungen waren auch nicht von schlechten Eltern, er schrieb sinngemäß „möglicherweise anspruchsvoll erscheinen... geben Sie trotzdem nicht auf... versuchen Sie daraus zu lernen“. Ich habe nur noch Sternchen gesehen und beim Anblick des Buches gedacht: „Jetzt nicht, ich habe Migräne, Schatz.“ - Nein, war nur ein Witzchen, wer viel arbeitet, darf auch feiern und dummschwätzen – mein Motto für heute nach den unerwarteten 13 Punkten. :)

Die Programmieren-Note fehlt noch, aber die Klausur werde ich wohl auch bestanden haben. Hier wäre der Nachschreibetermin auch erst Ende Oktober, so dass ich noch bis Ende September das Wetter genießen kann.

Aber komischerweise scheint mir etwas zu fehlen, ein bißchen Informatik mit Prof. Vornbergers Algorithmen-podcast und Übungen habe ich noch gemacht sowie mehrere Aufgaben aus der Klausur vom 11. Juli., die in der Klausur selbst nicht so gut aus der Feder liefen.

Happy 2CV – äh end::

Nach dem zähen Start in den ersten beiden Semestern waren im dritten Semester alle Noten zweistellig. BWL ist nun „überstanden“, das für mich interessantere VWL leider auch (und das nicht nur, weil die Klausuren zu unserer Überraschung so gut ausgefallen sind). Auch in Programmieren kommen so nach und nach einige Erkenntnisse („mühsam nährt sich das Eichhörnchen“ pflegte ein Mathe-Lehrerin in der Oberstufe zu sagen).

Ja, an Programmieren habe ich noch „gute“ Erinnerungen – weil ich bei der ersten Note dachte, das seien Prozent und nicht eine Note auf der Skala von 0 bis 15. :-) Manchmal glaube ich, ich sollte vor dem Blick in die Rubrik „Scheine“ auf der Website eine Valium einführen – wenn es auch mehr positive als negative Überraschungen gab. :-)

(Jetzt muss ich doch die alten Smileys nehmen, ich darf nur sechs Grafiken verwenden, sonst kann ich diesen Beitrag nicht absenden.)

Vermissen werde ich wohl die unterhaltsamen Recht-Vorlesungen und den Gedankenaustausch zweier Nachbarn bzgl. Saarländer und Pfälzer (ich habe es zum Schluss erfolgreich vermieden, zwischen beiden zu sitzen, das ist genauso schlimm wie zwischen zwei Frauen, die über den Kopf hinweg tuscheln und Zettelchen schreiben). :-)

Positiv ist in einem Rückblick auch zu erwähnen, dass der von vielen Frauen gefürchtete Männer-Überschuss in Informatik keinerlei Problem darstellte (zwei Frauen unter ca. 30 Studenten).

Weitere Erkenntnisse:

In Trier ist das Benzin teurer als im Saarland und sogar die Autobahn-Tankstelle Hochwald ist günstiger, obwohl Trier doch so nahe bei Luxembourg liegt

Man lernt neue Leute kennen (nein, nicht nur Pfälzer, gemischt von SysAdmins über Brauerei-Meister bis hin zu Uni-Absolventen mit Französisch-, Germanistik- und Medienwissenschaften-Magister :-))

Das liebe Internet:

Eine Kommilitonin, die ich nur vom Forum her kannte, aber nicht wusste, wie das Gesicht unter den 200 Mitstudenten aussieht, stellte sich mir vor der Wirtschaftsinformatik-Klausur vor, als sie selbst öffentliches Recht schrieb (es gibt ja nur zwei weibliche Informatikerinnen in diesem Studiengang).


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1 Kommentar


Markus Jung

Geschrieben

Halbzeit, das ist doch ein gutes Gefühl :-)

Herzlichen Glückwunsch - und weiterhin viel Erfolg.

Beste Grüße

Markus

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!