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Akademiestudium Informatik

Rosenthal

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Liebe Freunde der Fernbildung und Informatik,

es ist passiert, ich konnte nicht widerstehen: Schon als Kind in der Schule habe ich mich nicht mit nur einem oder zwei Lieblingsfächern zufrieden gegeben, sondern interessierte mich eigentlich immer für alles (außer Sport, naja...). Wer meinen anderen Blog hier - PYGMALION - Psychologie berufsbegleitend - verfolgt, weiß, dass ich eigentlich auch so schon genug zu tun habe: Ich habe eine Vollzeitstelle in einem künstlerisch-pädagogischen Beruf, absolviere dazu gerade noch einen berufsbegleitenden Master (der allerdings nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt) und studiere an der Fernuniveristät Hagen im B.Sc. Psychologie. Letzteres mache ich allerdings v.a. wegen des Interesses, nicht unbedingt wegen des Abschlusses, denn im Moment bin ich mit meinem aktuellen Beruf recht zufrieden.

 

Nun kamen verschiedene Dinge zusammen. Im B.Sc. Psychologie steht gerade das Modul M2 - Statistik an. Das hat in mir wieder einige Mathematik-Lust geweckt, gleichzeitig gibt es dort neben einer Einführung in die Statistiksoftware SPSS auch noch die freiwillige Einführung in die Statistik-Programmiersprache R. Beides hat es mir angetan. Da ich als Kind schon einmal angefangen hatte, etwas Programmierung zu lernen, fing ich wieder an etwas herumzuprogrammieren in der Sprache, die mir damals am liebsten geworden war: Python. Damit ist also auch der Name des Blogs schnell erklärt. Zwar kann man mit diversen kostenloses Tutorials und Apps da sehr weit komemn, aber ich bin einfach ein Fan davon, etwas wirklich von Grund auf zu verstehen und nicht nur planlos "herumzuexperimentieren" (auch wenn das natürlich auch Spaß macht und ja gelegentlich in der Wissenschafts- und Technologiegeschichte schon zu dem einen oder anderen Erfolg führte...).
 

Also war der Beschluss schnell gefasst: Eine akademische Einführung ins Programmieren muss her. Und eine der vielen wunderbaren Eigenschaften der Fernuni Hagen ist es ja, dass sie das Akademiestudium anbietet, in dem es möglich ist, einige Leistungsnachweise und manchmal sogar Modulprüfungen zu absolvieren ohne in einen konkreten Studiengang immatrikuliert zu sein. Und so habe ich - als eigentlich Student im B.Sc. Psychologie - also nun den Kurs 01613 - "Einführung in die imperative Programmierung" bestellt und auch bereits begonnen zu bearbeiten - dazu sicher bald mehr.

 

Was daraus nun wird? Keine Ahnung. Der Kurs umfasst "nur" 5 CP, ist also im Vergleich zu den Psychologiemodulen (15CP) überschaubar. Gleichzeitig gingen mir die ersten Seiten des Kursskriptes aufgrund doch einiger Vorkenntnisse sehr leicht "durch die Finger". Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Und vielleicht, ja vielleicht, bekomme ich ja so viel Lust, dass ich zwischen den Psychologiemodulen immer mal einen kleinen Leistungsnachweis in Informatik zwischenschiebe, wer weiß. Auf jeden Fall würden mich "Mathematische Grundlagen", "Datenstrukturen I" und "Einführung in die objektorientierte Programmierung" noch interessieren. Es bleibt also spannend.

Soweit für heute erst einmal,
bleibt neugierig und positiv,

euer Rosenthal.



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

:biggrin: Irgendwoher kenne ich doch solche Überlegungen. Zwar nicht in Bezug auf Informatik. Aber ich habe während des Psychologiestudiums in Hagen auch schon so einige fachfremde Kurse belegt.

 

Bei mir war es aus dem Bereich Kulturwissenschaften; da habe ich mal spaßeshalber eine Philosophie-Modulprüfung mitgeschrieben. Da wurde auch bereits während der Betreuung des Moduls kein Unterschied gemacht, ob man jetzt regulär in diesem Studiengang eingeschrieben ist oder sich nur mal so mit einem anderen Themengebiet beschäftigen will :smile:

 

Und die "Mathematischen Grundlagen" liegen hier auch herum. Ist ein interessantes Modul. Die Prüfung habe ich dazu zwar nicht gemacht, aber ich fand die Bearbeitung und Korrektur der freiwillig eingereichten Übungsaufgaben sehr ansprechend. Aus dem Kurs kann man einiges Lernen und Mitnehmen, wenn man will.

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vor 8 Stunden, Lernfrosch schrieb:

Und die "Mathematischen Grundlagen" liegen hier auch herum. Ist ein interessantes Modul. Die Prüfung habe ich dazu zwar nicht gemacht, aber ich fand die Bearbeitung und Korrektur der freiwillig eingereichten Übungsaufgaben sehr ansprechend. Aus dem Kurs kann man einiges Lernen und Mitnehmen, wenn man will.

Das klingt doch gut :)

Kulturwissenschaften würden mich auch interessieren, aber nur Geschichte und Literatur. Rechtswissenschaft fände ich aber ebenso spannend. Naja - mal sehen. Das Leben ist ja - hoffentlich - noch lang ;)

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Falls Du die Zeit findest, würde mich ein rückblickender Beitrag auf das Modul interessieren: Themen, Lernformen, Prüfungsleistungen, Herausforderungen, Vorzüge und Nachteile - solche Sachen.

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Am 28.3.2019 um 07:11 , kurtchen schrieb:

Falls Du die Zeit findest, würde mich ein rückblickender Beitrag auf das Modul interessieren: Themen, Lernformen, Prüfungsleistungen, Herausforderungen, Vorzüge und Nachteile - solche Sachen.

Das mache ich ja auch bei meinen Psychologiekursen immer gerne, also sicher auch hier! :)

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