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Hin und Her - Überarbeitung M1 und M2

Rosenthal

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Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie,

das Sommersemester startet mit einem Hin und Her in mir. Kurz zum Stand: Ich bin jetzt schon seit 3 Semestern im B.Sc. Psychologie an der Fernuni Hagen eingeschrieben. Da ich parallel noch ein berufsbegleitendes Masterstudium im Hauptberuf absolviere, und Psychologie eher "zur Freude" nebenher betreibe, habe ich mich nur langsam durch das Material gearbeitet. Nun wollte ich in diesem Semester endlich sowohl M1 (Einführung) als auch M2 (Statistik) mit der jeweiligen Klausur abschließen. Mir hätte nur noch Statistik II gefehlt und natürlich regelmäßige Wiederholung des bereits vor längerer Zeit bearbeiteten Stoffs.

 

Nun gab es Anfang des Semesters folgende Neuigkeiten: Sowohl M1 als auch M2 werden grundlegend überarbeitet. Im Einführungskurs innerhalb von M1 wird auf die neue Auflage des "Gerrig" umgestellt und es soll daher auch neue Online-Vorlesungen geben. In M2 wiederum ist noch nicht ganz klar, ob auf andere Literatur umgestiegen wird, in jedem Fall aber soll den "aktuellen Diskussionen" um die Forschungsmethoden stattgegeben und daher alternative statistische Verfahren stärker in den Fokus genommen werden. Außerdem soll softwaretechnisch von SPSS (mit zusätzlichen, freiwilligen R-Tutorien) komplett und verpflichtend auf die Statistik mit R umgestellt werden.

 

Nun hat das auf einen Teil meines Plans keine Auswirkungen, eher bestärkt es mich: M1 möchte ich unbedingt schnell abschließen, zumal ich die alte Ausgabe des Gerrig besitze und wirklich keine Lust habe, mich noch einmal durch die ganze Bandbreite der psychologischen Fächer innerhalb eines Semesters mit neuem Buch zu arbeiten.

Aber was M2 angeht, bin ich jetzt wirklich hin- und hergerissen. Mich interessiert Statistik sehr und besonders der methodenkritische Aspekt in der Überarbeitungsankündigung macht mich neugierig. Außerdem finde ich die Statistik mit R einfach super, denn zum Einen ist es OpenSource (im Gegensatz zu SPSS) und zum Anderen liebe ich es zu programmieren und bin auch der Meinung, dass heutzutage jede/r ernstzunehmende/r Naturwissenschaftler/in Grundlagen der Programmierung beherrschen sollte.

 

Gleichzeitig kommt erschwerend hinzu, dass ich mich leider nicht richtig informiert hatte. Ich war davon ausgegangen, dass die nächsten Modul ebenso wie M1/M2 immer erst Moduleinheit für Moduleinheit freigeschaltet werden. Deshalb hatte ich M3a und M3b (Allgemeine & Biologische Psychologie) schon jetzt bestellt, um im nächsten Semester vorarbeiten zu können. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen, in diesen Modulen ist alles von Anfang an zugänglich. Allerdings gibt es auch einen gedruckten Studienbrief in M3b und wenn ich das Modul jetzt erst in einem Jahr belege, weil ich noch auf den Abschluss von M1/M2 warten muss (vorher kann man keine weiteren Prüfungen im Studium absolvieren), laufe ich Gefahr, bis dahin das Modul noch einmal neu bestellen (und bezahlen) zu müssen, um aktuelles Material zu haben, wer weiß, wie viel dort bis dahin überarbeitet wird. Leider haben mich die Themen in M3a und M3b zusätzlich schon jetzt nach kurzem Überfliegen bereits so stark mitegerissen, dass ich nicht erst ein Jahr warten will, um mich damit zu beschäftigen.

 

Wenn ich also schnell sein will, muss ich dieses Semester M1 und M2 beide in alter Form abschließen (und hoffentlich bestehen, sonst müsste ich dann zusätzlich noch die neuen Versionen bearbeiten...). Andererseits reizt mich eben die angekündigte Überarbeitung von M2.

Eine mögliche Lösung wäre natürlich M1 und M2 dieses Semester abzuschließen und im nächsten Semester M2 nochmals kostenlos als Wiederholer zu belegen (das wird wohl möglich sein laut Ankündigung) und mir die neuen Inhalte dann zumindest noch anzuschauen.

Mal sehen, wie das alles klappt, schließlich sind zwei Modulklausuren neben allem anderen, was ich noch zu tun habe, ja eine ganze Menge. Ich werde das mal das Semester über beobachten, hoffentlich wird mir die Entscheidung nicht abgenommen. Sollte es so kommen, dass ich nur eine Klausur vorzubereiten schaffe, würde ich aber definitiv M1 absolvieren und dann M2 im nächsten Semester mit neuem Inhalt belegen. Wie es von der Modulbetreuung schon hieß: Die Grundlagen der Statistik werden sich ja nicht ändern, es wird nur andere Scherwpunktsetzungen geben. Der bisherige Stoff wird also ohnehin nützlich sein.

Es bleibt also spannend.
Bis bald erst einmal,
bleibt neugierig und positiv,
euer Rosenthal.



6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Aaaalsoooo...zu SPSS wurden in der Klausur 6-7 Fragen gestellt. Das sollte mit R dann ähnlich aussehen.

Hau rein und schreib M1 und M2 jetzt.

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Jetzt, psychodelix schrieb:

Aaaalsoooo...zu SPSS wurden in der Klausur 6-7 Fragen gestellt. Das sollte mit R dann ähnlich aussehen.

Hau rein und schreib M1 und M2 jetzt.

Das ist wie gesagt auch der Plan und ich bin recht zuversichtlich! Spätestens in M6b steht ja dann wieder statistische praktische Arbeit an, dann wird es sicher auch noch einiges zu R geben.

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Bin ich froh, das hinter mir zu haben - mich nervt dieses ständige Umgestelle seit WS 2015.

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vor 17 Minuten, psychodelix schrieb:

Bin ich froh, das hinter mir zu haben - mich nervt dieses ständige Umgestelle seit WS 2015.

Naja aus wissenschaftlicher Sicht ist das sicher verständlich, um alles aktuell zu halten. Und hin und wieder wird so ja auch auf Feedback reagiert. Aber klar, die ständige Umstellung ist gerade im Fernstudium, das man i.d.R. ja gerne besonders flexibel studieren möchte, besonders unschön für die Studierenden.

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Ja, jahrelang war alles stabil und wird gefühlt ständig umgestellt. :sad:

 

Auch die Präsenzveranstaltungen gehen jetzt über zwei Tage (in der Woche). Ich muss meinen Urlaub bis Ende Oktober einreichen und weiß die Termine dafür zu dem Zeitpunkt noch nicht.......

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Zitat

 ...und bin auch der Meinung, dass heutzutage jede/r ernstzunehmende/r Naturwissenschaftler/in Grundlagen der Programmierung beherrschen sollte.

 

Interessante Theorie. Warum? Und warum ausgerechnet mit R?

 

Nun ist R nicht unbedingt eine Sprache, die einem die Grundlagen der Programmierung wirklich beibringt, sondern eine auf Statstik/Datenanalyse spezialisierte Interpretersprache. R kann nicht alles, was eine universelle Programmiersprache kann, und es hat auch gar nicht den Ehrgeiz, es zu können. 

 

Ich programmiere auch gern (und bin Naturwissenschaftler) - aber die meisten in meiner näheren Umgebung haben eine Menge mehr geleistet und auch teilweise enorm lange Titel, können aber nicht programmieren. Ich würde es aber ziemlich herabwürdigend finden, sie deswegen nicht ernstzunehmen. 

 

Und von wirklich ernstzunehmenden Programmierern (zu denen ich leider nicht gehöre 😉 ) muss man sich sowieso oft anhören, dass "das bisschen R-gecode, was heute Programmieren genannt wird." eher ein Feigenblatt dessen ist, was Programmieren wirklich sein kann. 

 

Falls du meinst, dass Naturwissenschaftler wenigstens Ahnung von Statistik haben sollten - ja, absolute Zustimmung! Vielleicht hört man dann auf, sich durch das Untersuchungsdesign Signifikanz zu kaufen.

 

Im übrigen freue ich mich natürlich über deinen Satz zu open source - ich bin seit zwanzig Jahren überzeugter Linux-Nutzer und fühle mich damit oft recht einsam 🙂

 

Bearbeitet von lilienthal

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