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Studium mit 50

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Sparmodus

Reino

670 Aufrufe

... ist angesagt. Ich finanziere mein Studium selbst, d.h. es werden jeden Monat über 300 EUR fällig. Das ist ein ziemlich tiefer Einschnitt in die Haushaltskasse. Auch wenn alles gut durchgerechnet ist, muss ich an einigen Ecken Einsparungen vornehmen, um gegen unliebsame Überraschungen gefeit zu sein.

Der Urlaub fällt in diesem Jahr deutlich kürzer aus. Statt einer Fernreise geht es nach Schottland und Belgien. Auch für das nächste Jahr musste ich meine Pläne nach Chicago zu fliegen zurückstellen. Finanziell sind „Reise-Eskapaden“ in den nächsten drei Jahren wohl nicht mehr machbar. Schade, aber da ich mich bewusst entschlossen habe diesen Weg zu gehen, ist es verschmerzbar.

Glücklicherweise zieht die bessere Hälfte mit. Ich bin mir bewusst, wie wichtig das ist und hoffe, dass der (Eu-)Stress des Studiums und die finanziell nicht mehr ganz so flexible Situation, sich nicht negativ auf meine Beziehung auswirken.

Heute habe ich erst mal meine Abos gesichtet und überprüft, ob ich diese Dienste wirklich brauche oder ob ich nicht die gleiche Leistung für weniger Geld woanders bekomme. Mal schauen, wieviel sich dadurch pro Jahr einsparen lässt. Es ist schon erstaunlich, wie viele elektronische Abos man in seinem Leben abschließt und dann einfach beibehält: Music Flatrate, Prime oder Plus Versandangebote, Notizen Apps, Clouds, Website und Domains, ... !

Mich würde interessieren, wie Ihr mit der finanziellen Belastung umgeht. Schränkt Ihr Euch in bestimmten Bereichen ein und gibt es Bereiche in denen Ihr auf keinen Fall Abstriche machen würdet? ... Bitte einfach in die Kommentare tippern. Danke!



12 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Was du auch machen könntest, die aktuell vorhanden Abo's auf Studentenabo umstellen. Bei Prime zahlst du als Student circa 29,-€.

Da du deine Weiterbildungskosten selbst trägst, kannst du diese Kosten und die damit im Zusammenhang stehende Kosten als Werbungskosten absetzen. Im laufenden Jahr hast du hohe Kosten (2019), aber wenn du einen Freibetrag für das nächste Jahr eintragen lässt, dann reduzieren sich deutlich die Kosten, bzw. dein monatliches Einkommen. Schau mal hier im Forum.

 

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Allgemein zur Finanzierung eines Fernstudiums hier einige Überlegungen von mir:

 

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Ich wusste ca ein Jahr vorher, dass ich nochmal studieren möchte. Ich habe ab diesem Zeitpunkt angefangen Geld auf ein Extrakonto zu überweisen, welches nur fürs Studium angerührt wird. So hatte ich schon 4000€ bei Studienbeginn zusammen, sodass ich auch bei Arbeitslosigkeit weiter studieren kann.

Mittlerweile habe ich das Geld fast komplett zusammen:) 

Selbst wenn ich arbeitslos werde, werde ich mein Ziel weiterverfolgen!

 

Abos, die ich gekündigt habe, sind mein Premiumaccount bei Xing und Linkedin, da diese nicht mehr benötigt werden. Bei Netflix habe ich gekündigt und teile mir jetzt mit 3 Mitstudenten ein Abo :D

Man muss sich nur zu helfen wissen. Bei Kino nutze ich meinen Studentenausweis, ich google nach Rabattcodes und kaufe viel über Amazon Prime. Klappt soweit ganz gut. Da ich von Natur aus geizig bin, habe ich nie sonderliche Eskapaden gehabt und lebe seit Jahren studentisch sparsam. Keine Umstellung also für mich 

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Prime und Spotify kann man auf Studenten-Abos umstellen, glaube ich... Aber vielleicht ist es auch einfach eine gute Gelegenheit, um mal auszumisten. Du hast schon recht, so manches Abo ist schnell geklickt und vielleicht später gar nicht mehr so wichtig.

 

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Ich bin eine Schnäppchenqueen und nach Amerika wäre Deutschland wirklich mein Couponing und Cashback-Traumland. Ich weiß nicht, ob das für dich in Frage käme, aber es gibt Facebook-Gruppen und Portale, wo man viele Informationen diesbezüglich bekommt. 

Beim Casback kauft man Produkte, reicht die Rechnung ein und erhält den Kaufpreis retour. Hier gibt es vor allem Pflegeprodukte, Waschmittel und Süßigkeiten. 

Hierbei habe ich schon einiges gespart … Waschmittel habe ich seit Jahren nicht mehr gekauft. 

 

Des weiteren habe ich mal von einer App gehört, die es leider bei uns in Österreich nicht gibt, aber in Deutschland funktionieren sollte, - sie nennt sich Too good to go. Überschüssiges Essen von Gastrobetrieben wird in sogenannten Wundertüten eingepackt und man kann das zum reduzierten Preis mitnehmen. 

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Zunächst einmal finde ich es super, dass Du von deiner besseren Hälfte Unterstützung bekommst. Das gibt Kraft. :)

 

Für den Master müsste ich eigentlich um die 500 €/Monat berappen, was für mich einfach mal nicht möglich ist (alleinlebend). Ich habe mit der Uni ausgemacht, die monatlichen Beiträge zu senken. Dies verlängert natürlich die Laufzeit, jedoch ist mir durch die aktuellen Raten einfach mal ein angenehmeres Leben realisierbar.

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Ich bin auch alleine mit einem nicht sonderlich hohen Einkommen, aber das hat mich noch nie irgendwie eingeschränkt, ich bin eher genügsam. Fernreisen interessieren mich nicht, ich bin beruflich 12 Jahre quer durch Europa gereist. Ich wohn zwar günstig, aber jottwehdeh, das heißt, ich brauch ein Auto. Aber das neueste Handy, den neuesten Laptop - braucht man das? Ich versuche, so wenig Zeug wie möglich anzuhäufen, das meiste nimmt nur Platz weg. Abos hab ich bis auf Bibliothek und Handyvertrag keine weiteren. (Wenn man von Versicherungen und kfz-steuer absieht)

 

Ich studiere an einer staatlichen fh, allerdings durch die Präsenzen und Übernachtungen sind es doch durchschnittlich 150 Euro monatlich. Das Studium ist halt ein kostspieliges Hobby 😉

 

Mir würde in einer Beziehung weniger der Finanzstatus ('Schatz, leider nur Schottland statt Chicago') Sorgen machen als eher die Zeit. ('Schatz, nach Schottland musst du wohl alleine, den Urlaub verbring ich mit meinen Heften...') 😉

 

 

Bearbeitet von lilienthal

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vor 1 Stunde, MichiBER schrieb:

Für den Master müsste ich eigentlich um die 500 €/Monat berappen, 

Ich habe das bzgl. Finanzierungen und sonstiger Belastungen komplett runtergerechnet.

Wenn man alle optionalen Leistungen (Reps) mitnimmt und die Masterkosten umlegt, kommt man auf 604€/Monat im WBH-Masterstudiengang. (Für den Fall, dass alles in den zwei Jahren Regelstudienzeit stattfindet...)

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hm also ich arbeite auch, ich muss nun langsam mal bissl weniger shoppen XD

was bei mir dazu kam ist ein 5 euro spotify abo und die 29 euro amazon mitgliedschaft (die im 1. jahr gratis is)

sonst, handyvertrag, zusatzversicherung für beißerchen, weight watchers abo.

ansonsten habe ich keine sachen die ungewusst im HG laufen, da ich so dinge regelmäßig überprüfe (vorallem da mein mann sowas hortet, wie zb alte mobilfunkverträge) und ich schon immer wenig geld hatte und nun seit 8 monaten das erste mal überhaupt etwas mehr geld habe...

mein mann fängt aber auch idr viel finanzielles ab...ich bin für auto und einkaufen zuständig, den rest zahlt er. (also einkaufen so ca 500 - 600 euro im monat, plus ca 200 tanken)

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vor 6 Stunden, among.foxes schrieb:

5 euro spotify abo

 

Welches spotify Abo gibt es denn für 5 Euro? - Ich hatte mal überlegt, von Google Play Music zu Spotify zu wechseln, aber ich zahle bei Google nur 7,99 Euro monatlich und habe bei Spotify nur ein Abo für 9,99 Euro gefunden.

 

Insgesamt finde ich schon, dass die Abos doch bei dir recht überschaubar sind. Bei den Weight Watchers kannst du ja für dich überlegen, ob dir das genug bringt, oder ob es günstigere Alternativen geben würde.

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@Markus Jung Google mal nach Spotify Student, da gibt es eine extra Seite. Ich hab mir das auch vor einigen Wochen erst geholt, hatte vorher das normale Spotify Abo.

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vor 2 Stunden, Moondance schrieb:

@Markus Jung Google mal nach Spotify Student, da gibt es eine extra Seite. Ich hab mir das auch vor einigen Wochen erst geholt, hatte vorher das normale Spotify Abo.

Danke für den Tipp. Werde mir Spotify Student mal genauer ansehen.

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