Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    686
  • Kommentare
    5.313
  • Aufrufe
    17.609

Studieren.. ja bitte!

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
chillie

33 Aufrufe

Nachgedacht... hat was gebracht.

Danke auf jeden Fall für euer Feedback - viele Gehirne haben nunmal mehr Ideen als eines. Ich habe mir heute genügend Gedanken gemacht und gehe nun mit einem guten Gefühl in das Wochenende.

Punkt 1 - wo ist eigentlich dein Ziel?

Die Frage kam mir irgendwie als erstes in den Sinn, so unglaublich es ist. Durch die Bachelor-Entscheidung wurde aus dem Abstrakten Ziel ein näheres, durch das Zwischenzeugnis war es fast greifbar... so greifbar das es mir schon nichtmehr richtig als Ziel diente. Alles erschien so leicht und 16 Monate sind keine lange Zeit mehr. Der erste Schritt war mir aufzuzeigen wo es lang geht, das ganze habe ich nun nochmals schick gemacht und klebt jetzt direkt an meinem Schreibtisch:

bachelor-roadmap.pdf

Punkt 2 - warum eigentlich so schlecht drauf?

Der untere Teil trifft gleich den zweiten Punkt. Warum keinen Spaß? Warum so mies drauf? Ich hab mir einfach meine 3 Lieblingssmilies aus iChat ausgebaut und in der richtigen Reihenfolge von genervt über lernen und danach gut drauf sein angeordnet.

Der Vorteil - wenn ich den rechten Smiley irgendwo sehe muss ich automatisch grinsen ...

Punkt 3 - tu was, das Spaß macht

Auch wenn ich vorgreife möchte ich einfach etwas mehr Gedanken zum Thema der Projektarbeit sammeln um hier vor allem beruflich die Augen aufzuhalten. In einem Konzern geht immer etwas, irgendwo ist immer Chaos oder Interessantes, wenn ich mir hier zu sehr den Kopf vernagele entgeht mir vielleicht ein tolles Thema.

Zudem werde ich auf jeden Fall doch mein BSP-Thema weiter vorbereiten, so weit entfernt kann Dozentin X sich von den Vorgaben nicht bewegen, das Hauptwerk zum Thema habe ich dank meines AG in eBook-Form, sprich hier kann ich mal so richtig Zeit verplempern und mich danach gut fühlen.

Punkt 4 - Zuckerbrot und Peitsche

Ich brauche für mich selbst einen Anreiz. Dieser Punkt ist mir noch nicht ganz klar.

Leider fehlt mir aktuell auch die Motivation regelmässig Sport zu treiben und somit Frust oder miese Laune abzubauen. Laufen oder Radfahren ist mein Ausgleich ... also fokussiere ich das mehr um dann auch die Energie umzusetzen.

Lernzeit koppele ich zudem erstmal wieder an einen Deal mit mir selbst.

Morgen ist meine Frau unterwegs, ich selbst habe keine Termine und das Wetter sieht gut aus... zudem ist Wochenende. Darum ein prima Zeitpunkt den Resettknopf zu drücken, gut schlafen, früh eine Runde joggen ein gutes Frühstück reinschaufeln und dann mal gucken was der Tag so hergibt.

Zum Ausgleich findet sich dann auch noch was bis meine Herzdame Abends wieder eintrudelt.

Auf geht's :blink:


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Na, das ging ja schnell ;-) - Schön, dass Dein Brainstorming und unser Feedback Dich auf den "Pfad der Tugend" zurück gebracht hat.

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Beste Grüße

Markus

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

jawoll! Auf geht's

wäre doch gelacht :) und so nen kurzen Durchhänger kann man ja fast nicht als solchen bezeichnen :-)

Dir morgen viel Spass beim Sport und viel Erfolg bei "was auch immer der Tag so hergibt" :thumbup1:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich mag deine Roadmap! Werde ich mir morgen auch erstellen glaube ich.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Mein Zuckerbrot hab ich mir gerade verpasst.

Viel schöner als das tolle Zeugnis oder die tollen Noten ist doch der Vergleich (gute Noten haben und nicht wissen wo man steht ist nicht so prickelnd) ... habe gerade die neue HFH-Statistik für das letzte Semester entdeckt und freue mir gerade ein zweites Loch in den Bauch ... beinahe 2 Volltreffer gelandet :w00t: :drool:

Auch wenn es sicher anderen Studenten gegenüber nicht fair ist... psychologisch betrachtet gewinnen bestimmte Charakter eben aus dem Vergleich, ich bin einer davon.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Wenn ich deine Roadmap so betrachte, dann sehen wir uns evtl. auf der gleichen Absolventenfeier :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Geht doch : ) Jetzt den Worten noch Taten folgen lassen und schon bist du wieder dabei :D

Deine Roadmap ist ja unser nächstes Helferlein wenn man es genau nimmt :thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Jetzt den Worten noch Taten folgen lassen und schon bist du wieder dabei

Bin gerade mitten drin und es fühlt sich guuuut an :thumbup::blink:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Bin gerade mitten drin und es fühlt sich guuuut an :thumbup::blink:

:thumbup::thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Na, wem ist es aufgefallen, da ist ein OWR und keine Vertiefung WPR. Chillie, du wechselst also doch?

Ansonsten natürlich schön dass du nun wieder optimischt in die Zukunft siehst.

Das Roadmap ist wirklich schick ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Einmal will ich mir nochmal die absolute Unterhaltung meines WPR-Dozenten geben, zum anderen ist es in Nürnberg und somit schnell erreicht und zum dritten fällt es wohl besser aus als WPW ;)

Wobei letztes Semester gerade mal 5 Leute das Fach belegt hatten *g* ... ich ordne das mal als Individualismus ein :D

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.