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Hitzeposting: heiße Phase der Prüfungsvorbereitung und andere News

PantaRheia

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Der Alphanerd schließt dieses Semester seinen Bachelor in Molekularer Biotechnologie an der FH Wien ab - und hatte heute sein Bewerbungsgespräch für den Folgemaster, inklusive informeller (inoffizieller) Zusage.

 

War mir persönlich klar, dass das Aufnahmegespräch für mein Genie ohnehin nur eine Formalität sein würde, scheitern könnte es nun maximal noch am Finden eines einschlägigen Teilzeitjobs, denn so ein Master will schließlich auch finanziert werden. That said: ich g'freu mir wirklich einen Haxen aus, dass er sich dafür entschieden hat, den Master noch dranzuhängen - auch noch im stolzen Alter von 41 Jahren - dieser Mann gehört einfach in die Forschung und zufrieden wäre er mit "nur" dem BSc. ohnehin nicht. Tatsächlich träumt er sogar noch vom PhD down the road.

 

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Der sapiosexual in mir fächelt sich bereits atemlos Luft zu.

 

Für uns wird das jedenfalls bedeuten: wir werden zeitgleich mit unseren jeweiligen Studien fertig sein: 2 Jahre für seinen MSc., 2 Jahre noch für meinen BA. Synchronstudieren - getrennt voneinander, aber doch irgendwie zusammen. :) Da er selbst dann wieder sehr mit Lernen beschäftigt sein wird - was das letzte Semester aufgrund seines Berufspraktikums nicht mehr so war - wird auch mein abendliches Lernen keine große Belastung mehr für unsere Beziehung bedeuten und ich werde meine Lernzeit nicht mehr so streng limitieren müssen. Darauf freue ich mich schon sehr, denn mein Versuch, Job, Familie, Beziehung und Studium so unter einen Hut zu bringen, dass nichts/niemand unter meinem Studium leiden muss, ist dieses Semester leider nicht so gut gelaufen.

 

(Leidtragender war/ist das Studium. Abgesehen vom Zeitlimit aufgrund von Kindern und Beziehung läuft es aber zusätzlich auch immer noch wirklich, wirklich heftig im Job und zieht mir massiv headspace und Energien ab - leider ist immer noch kein Durchatmen in absehbarer Zukunft in Sicht und vom mythischen "Sommerloch" kann ich nur träumen.) 

 

Was mich zum Thema bringt: die laufende Prüfungsvorbereitung! Ich bin heilfroh, in allen bisher gemachten ESAs mit (fast) voller Punkteanzahl durchgekommen zu sein, denn diesen Polster habe ich für alle 3 anstehenden Fächer wohl bitter nötig. (All hail to my ingenious study group - WE ROCK!) Mit Gesundheitsökonomie kann ich mich nicht und nicht anfreunden und limitiere mich beim Lernen auf die Kontrollfragen im Skriptum. Das kann, muss aber nicht gut gehen - für mehr habe ich aber weder Zeit noch Lust, tbh. Die 4 ESAs hierfür sind fertig - allerdings steht zusätzlich noch eine Seminararbeit, sowie eine Posterpräsentation an, die irgendwie neben der Prüfungsvorbereitung auch noch geschrieben/vorbereitet werden wollen. 

 

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Immerhin ist unser Themenvorschlag auf Anhieb vom Dozenten sehr positiv aufgenommen worden und die zu analysierende Evaluationsstudie liest sich total spannend. Dennoch - für 4 abzustaubende ECTS erscheint dieses Paket doch ein wenig... heftig. 

 

Grundlagen der Informatik ist einfach nur öde. Auch hier ruhe ich mich auf quasi perfekten 2 ESAs aus, auch wurde der Stoff insofern eingeschränkt, dass man mit bestimmtem Schlüsselwissen auf jeden Fall positiv sein sollte - die großartigen Details schenke ich mir. Ich werde die knapp 100 potentiellen Prüfungsfragen dennoch zwei, drei Mal durchgehen - wird schon genug hängenbleiben, um meinen bisherigen Notenschnitt nicht gänzlich zu versauen. Meine Motivation, mich tiefergehend mit dieser Thematik zu beschäftigen ist enden wollend, hauptsächlich weil mir - wie bereits erwähnt - der irre Detailgrad dieser LV so unnötig erscheint. Ich weigere mich, Datenbank-Programmierung zu lernen - es muss auch so reichen für die Prüfung.

 

Einzig halbwegs interessant gestalten sich die Grundlagen der Unternehmensführung, hauptsächlich weil ich ganz viele Alltags-Parallelen zu meinem Arbeitgeber herstellen kann. Die Thematik ist nicht unspannend, hier erschlägt mich allerdings die schiere Menge an Stoff. Da auch hier noch eine weitere ESA ausständig ist, deren Erstellung mir Zeit von der Prüfungsvorbereitung abzieht, werde ich auch hier Mut zur Lücke beweisen müssen.

 

Keine Prüfung wird es zu Gesundheit und Gesundheitsförderung im Alter geben - nur einen Workshop mit einer abzuhaltenden Präsentation. Nichts Schlimmes an sich - dennoch muss die Präsentation erstellt und geübt werden - was auch wieder Zeit kostet.

 

Zu alldem kommt noch dies:

 

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Mein Hirn rinnt mir aus den Ohren und mein Kreislauf liegt am Boden und Konzentration ist beinahe unmöglich. Ich zähle die Tage bis zum Herbst (103) und hoffe wider besseren Wissens, dass dies die erste und einzige Hitzewelle des Sommers gewesen sein wird. (LOL)

 

(For added context: ich wohne in einer Dachgeschosswohnung und unser neues Büro hat keine Klimaanlage!)

 

Ich gehe also jetzt weiter vor mich hinsterben und wünsche allen anderen bessere coping skills mit der Wettersituation!

 

(image credit: uni-erfurt.de, tenor.com, gifer.com)



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hast du denn zumindest privat eine Klimaanlage? Nachdem es letztes Jahr in meinem Büro = Schlafzimmer (im Erdgeschoss) fast 30 Grad hatte, habe ich mir dieses Jahr ein mobiles Gerät zugelegt, welches bisher zum Glück noch nicht zum Einsatz gekommen ist.

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 I feel you. Mein Schreibtisch hier zu Hause steht auch unter dem Dach und da qualmt einem schon oft der Schädel. Was das Wetter generell angeht - warm wäre für mich schon o. k., ich mag den Sommer. Nur ist es hier im Moment sehr schwül und das schlägt mir definitiv auf den Kreislauf. 🤪

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vor 6 Stunden, Markus Jung schrieb:

Hast du denn zumindest privat eine Klimaanlage? Nachdem es letztes Jahr in meinem Büro = Schlafzimmer (im Erdgeschoss) fast 30 Grad hatte, habe ich mir dieses Jahr ein mobiles Gerät zugelegt, welches bisher zum Glück noch nicht zum Einsatz gekommen ist.

 

Nein, leider nicht. Bis vor unserem Büroumzug habe ich diese abartigen Sommer immer vorzugsweise mit so vielen Überstunden (oder Lernstunden) wie möglich im Büro unter der Klimaanlage verbracht, weil ich daheim keine habe. Das war der einzig aushaltbare Ort. Das ist jetzt leider keine Option mehr. Dieses Bild hat eine verzweifelte Kollegin heute Nachmittag per WhatsApp an die Daheimgebliebenen (wie mich) geschickt:

 

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Das ist völlig inakzeptabel. Das neue Büro an sich ist wirklich wunderschön - nur eben leider klimaanlagenlos. Die Hoffnung beim Umzug war: "Der Altbau wird sich schon nicht so arg aufheizen im Sommer." Falsch gedacht. Bin gespannt, ob und was der Chef nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub dagegen unternehmen wird... denn arbeiten kann man so nicht. (Nicht mal unser Drucker, der angeblich heute aufgrund von Überhitzung seinen Dienst quittiert hat.) Eigentlich dürfte es am Arbeitsplatz nicht mehr als 25 Grad haben (- und DAS finde ich schon sehr grenzwertig).

 

Daheim ist das so eine Sache - abgesehen davon, dass ich keinen Platz habe, ein mobiles Klimagerät aufzustellen, ist es auch so, dass 1. mein Wohnzimmer mit 30qm recht groß ist und ich da schon ganz ordentlich in die Tasche greifen müsste um ein Gerät zu bekommen, dass die Größe sinnvoll packt - und 2. eine offene Treppe vom Wohnzimmer aus ins untere Stockwerk führt. Die ganze kalte Luft würde sich also gleich mal nach unten verziehen und im Wohnzimmer wäre es heiss wie eh und je.

 

Erleichterung schafft mein Balkon, den ich zumindest am Vormittag zum Arbeiten nützen kann:

 

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Im 6. Stock heroben geht immer eine leichte Brise, zumindest bewegt sich die Luft und es ist nicht stickig. Das ist allerdings auch nur bis ca. 11:30 Uhr eine gangbare Lösung - danach schiebt sich der Feuerball übers Dach und badet meine kleine Grünoase in seinen Todesstrahlen - danach ist es (westseitig) bis nach Sonnenuntergang draußen nicht mehr aushaltbar und ich muss wieder an meinem heißen, stickigen Schreibtisch drinnen weiterarbeiten.

 

Mir ist noch nicht ganz klar, wie ich diesen Sommer und die kommenden Tropennächte so ganz ohne greifbare Klimaanlage überstehen werde. Es ist ja nicht nur mein Kreislauf und meine abnehmende Leistungsfähigkeit - ich bin in dieser Hitze leider auch extrem gereizt und und grantig und unleidig, ganz besonders, wenn es kein (egal wie temporäres) Entkommen gibt.

 

Ich HASSE den Sommer. :(

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Kann ich absolut nachvollziehen, dass du da leidest und nichts mehr leisten kannst. Das geht mir sehr ähnlich.

 

Vielleicht kannst du versuchen, deine Zeiten noch etwas vorzuverlegen, so dass du das Wichtigste erledigt bekommst, bevor es zu heiß wird? Wobei du ja wahrscheinlich eh auch erst später/weniger Schlaf findest.

 

Blöde Situation. Und mal eben umziehen ist ja vermutlich auch nicht 😉. Aber vielleicht gibt es externe Lernorte wie Cafés, wo es etwas angenehmer ist?

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Zitat

Aber vielleicht gibt es externe Lernorte wie Cafés, wo es etwas angenehmer ist?

 

Hier bei uns zum Beispiel wäre die hiesige Unibibliothek eine solche Option, da würde ich bei der Hitze glaube ich echt gerne zum Lernen hingehen. Nur: der vor einigen Monaten von der IUBH zugesagte Eduroam-Zugang wurde soweit ich weiß immer noch nicht eingerichtet, und die Bibliothek ist gegen jegliches Internet von außen offensichtlich heftiger abgeschirmt als der Todesstern. Ganz ohne Internet lernen finde ich dann wieder sinnlos, ich hätte gerne für mich immer die Option, Dinge vernünftig nachschlagen zu können, von meinem eigenen Rechner aus. (First World Problems.) 

Das mit den 29° im Büro kenne ich übrigens auch, das habe ich jahrelang hinter mir und wundere mich, wie ich das durchgehalten habe… 🥵  Ich hoffe sehr, dass euer Chef ein Einsehen hat. Sollte ja eigentlich auch in seinem Interesse sein, dass niemand einen Hitzekollaps erleidet. 

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Puuh, das ist schon sehr extrem. Bei den Temperaturen ist der Arbeitgeber glaub ich auch verpflichtet, was zu unternehmen. 

 

Wir haben uns bei solcher Hitze im Büro mit einem leeren Papiereimer kaltes Wasser reingefüllt und dann die Füße gebadet. Das war sehr erfrischend und danach ging es mir meist besser. Wenn du also keinen "Kundenverkehr" hast, könntest du das mal ausprobieren 🙂

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