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Zurück... und Blick in die Zukunft

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Goewyn

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Tja, wie die Zeit vergeht - schon ist er rum, der Urlaub! Und entlässt einen wieder in den grauen Alltag mit seinen zT schweren Entscheidungen (s. u.)...

Aber erstmal das "Einfache": Ich war im Urlaub nicht faul und habe die SBs zu MKP und BSP fertig. Damit liegt jetzt aktuell ABR auf meinem Schreibtisch. Mein weiterer Plan: ABR bis Ende der nächsten Woche durch (evtl. pünktlich zum Beginn der Präsenzphase des Semesters). Dann mit OPR anfangen und entscheiden, ob ich es vorab lese oder auf die Präsenzen warte.

Danach möchte ich mir das Buch "Wissenschaftliches Arbeiten" vornehmen als Vorbereitung für die Hausarbeit. Anschließend - oder auch schon parallel dazu - werde ich die Literaturrecherche intensivieren (ein Thema habe ich schon mal und 1-2 Quellen ebenso). Mit dem Schreiben der Hausarbeit muss ich noch schauen, denn die Klausurphase startet - wenn ich die Komplexe Übung mal außen vor lasse (muss man sich da intensiv vorbereiten?) - Mitte November. Ich kann bisher den Aufarbeitungs- und Schreibaufwand schwer einschätzen. Kann ich sowas für Klausuren unterbrechen? Oder lieber zusehen, dass ich das bis November durch hab? Oder dann doch lieber zum offiziellen Termin in 2010? Naja, vielleicht hilft hier die erste Präsenz in BSP weiter - das Thema will ich da mit der Dozentin auf jeden Fall schon mal festzurren.

Außerdem habe ich mir wieder die Schwerpunktwahlen vorgenommen. Mit Marketing kann ich mich auch vom Bauchgefühl her eigentlich gut anfreunden. Mit dieser Vertiefung WPR bin ich aber nicht so glücklich. Ach Mensch, ursprünglich wollte ich doch Europarecht nehmen, würde evtl. sogar in Düsseldorf laufen - aber wegen der schlechten SBs möchte ich das eigentlich lieber ausschließen. Für sowas habe ich dann doch keine Muße... wirklich bedauerlich, dass sowas den Ausschlag geben muss. Also vielleicht doch Öffentliches Recht? Dann müsste ich allerdings nach Hannover. Die haben das Thema jetzt im HS auf einen Samstag komprimiert (der Freitag stand ja offiziell auch noch zur Verfügung). Evtl. morgens hin und abends zurück? Weiß nicht... muss ich noch mal in mich gehen.

Schön zu sehen: die Studienzentren haben sich im HS für die Schwerpunkttermine an die von der HFH vorgesehenen gehalten. D. h. ich könnte schon mal vorsichtig Termine für nächstes Jahr planen (auch bzgl. Urlaub und sonstige Vergnügungen)...

Auch motivierend ist für mich die Aussicht, dass ich in 2010 "nur" noch 2 Klausuren habe! (Vorausgesetzt natürlich, dass ich nichts nachschreiben muss.)

Ansonsten hänge ich allgemein mental etwas in den Seilen, allerdings weniger, was das Studium betrifft. Daran ist wohl der Urlaub schuld, denn er reisst einen aus dem Alltagstrott und das konfrontiert mich jetzt (wieder) mit der Frage, ob ich eigentlich auf dem "richtigen" Weg bin. Ich bin mir einfach unsicher, in welche Richtung es zukünftig beruflich für mich gehen soll - und zwar nicht nur im Sinne von anspruchsvolleren Aufgaben sondern generell vom Thema her. Was möchte ich eigentlich wirklich machen? Ich habe in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn darauf keine schlüssige Antwort finden können und fühle mich manchmal wie damals frisch nach dem Abi (mit dem Unterschied, dass ich heute zumindest einige Dinge kenne, die ich nicht mehr (schwerpunktmäßig) machen will). Das Studium ist dennoch richtig, da es mir generell die Tür zu Tätigkeiten öffnet, an die ich ohne es wohl nicht käme. Der Master eröffnet mir später dann die Chance, evt. noch mal thematisch etwas umzuschwenken.

Das Thema beschäftigt mich schon länger, aber spätestens mit dem Ende des Studiums sollte ich eine Antwort wissen oder zumindest eine vielversprechende Richtung kennen, denn das ist ein guter Zeitpunkt, was Neues zu probieren. Langsam weiß ich aber nicht mehr, wie ich hier weiterkommen soll. "Kommt Zeit kommt Rat" war bisher ein schlechter Ratgeber ebenso wie der Zufall (Motto: "irgendwann machst du schon mal was, was dir gefällt und dann kannst du dich darauf konzentrieren"). Das alles habe ich mir schon vor 10 Jahren gesagt - und hat kaum etwas gebracht. Schlaues Buch, Coach - auch schon durch. Eine blöde Situation - ich bin unzufrieden, weiß aber nicht recht, was ich ändern soll.:(

Habt ihr Tipps für mich? Was hat euch bei eurer Entscheidung geholfen?


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hm, ich will mich mal auf Deinen letzten Absatz beziehen...

Überlege doch mal, was Dir Spaß macht. Wann bist Du ganz bei einer Sache dabei und vergisst alles um Dich herum? - Und zwar ganz unabhängig von passenden Berufen dazu.

Hast Du gerne viele Menschen um Dich herum? Oder werkelst Du lieber für Dich?

Trägst Du gerne Verantwortung und kommst mit Ungewissheit klar, oder hast Du lieber eine planbare Zukunft?

Bist Du ein Team-Mensch? Kommst Du mit Strukturen und Vorgesetzten etc. zurecht?

Was hat Dir an Deinen bisherigen Tätigkeiten Freude bereitet? Was nervt Dich?

... nur mal so ein paar Hilfsfragen, die Du Dir mal in ruhiger Stunde beantworten könntest (am besten schriftlich).

Nur abwarten bringt es in der Tat nicht. Allerdings hast Du oft die Antwort schon unterbewusst in Dir und das muss nur "raus" ins Bewusstsein kommen.

Viele Grüße

Markus

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Mit dem Schreiben der Hausarbeit muss ich noch schauen, denn die Klausurphase startet - wenn ich die Komplexe Übung mal außen vor lasse (muss man sich da intensiv vorbereiten?)

Wenn du die KÜ in MKP meinst ---> machen. Da brauchst du nicht viel Vorbereitung. Ausserdem ist es möglich, eine Gruppenarbeit zu machen. Von daher fand ich die KÜ angenehmer als die PL. Aber o.G. denn ich glaub es gibt bei MKP jetzt neue Studienbriefe....

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Ansonsten hänge ich allgemein mental etwas in den Seilen, allerdings weniger, was das Studium betrifft. Daran ist wohl der Urlaub schuld, denn er reisst einen aus dem Alltagstrott und das konfrontiert mich jetzt (wieder) mit der Frage, ob ich eigentlich auf dem "richtigen" Weg bin. Ich bin mir einfach unsicher, in welche Richtung es zukünftig beruflich für mich gehen soll - und zwar nicht nur im Sinne von anspruchsvolleren Aufgaben sondern generell vom Thema her. Was möchte ich eigentlich wirklich machen? Ich habe in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn darauf keine schlüssige Antwort finden können und fühle mich manchmal wie damals frisch nach dem Abi (mit dem Unterschied, dass ich heute zumindest einige Dinge kenne, die ich nicht mehr (schwerpunktmäßig) machen will). Das Studium ist dennoch richtig, da es mir generell die Tür zu Tätigkeiten öffnet, an die ich ohne es wohl nicht käme. Der Master eröffnet mir später dann die Chance, evt. noch mal thematisch etwas umzuschwenken.

Das Thema beschäftigt mich schon länger, aber spätestens mit dem Ende des Studiums sollte ich eine Antwort wissen oder zumindest eine vielversprechende Richtung kennen, denn das ist ein guter Zeitpunkt, was Neues zu probieren.

Ja ich denke das ist ein Thema, das einen größeren Teil der Fernstudenten umtreibt, mich inklusive. Wer nicht studiert um seine Position zu sichern studiert ja meist um diese zu ändern. Was der richtige Weg ist, war mir bei der Immatrikulation klarer als jetzt - da bin ich ganz ehrlich ... allerdings war ich auch etwas erschrocken als mein "Masterplan" der hinter dem Studium klemmte für mich plötzlich nicht mehr erste Wahl war.

Aktuell habe ich mich damit abgefunden, so wie Du, den Schwenk (wohin auch immer) auf den Zeitpunkt zu verschieben an dem ich die Urkunde der Hochschule in der Hand halte. Damit verspielt man sicher einige Möglichkeiten aber hat doch etwas Beständigkeit.

Was ich pers. mache wenn ich nicht bis zum Ende hin weiss wie es weiter gehen soll habe ich noch ausgeblendet.

Also du siehst... mit dem Problem stehst du nicht allein da ...auch wenn das natürlich nicht so viel nützt :confused:

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
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