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Die Qual der Wahl

tiransich

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Hallo zusammen, 

Langsam naht das Ende des ersten Semesters. Rund zwei Monate ist es bis zur Klausur aber dann auch noch hin. 

 

Zusammen mit dem neuen Kapitel erreichte mich die Broschüre für das nächste Semester. 

 

Einer der Unterschiede zum Studium an den privaten Hochschulen besteht anscheinend darin, dass die einzelnen Kurse nicht jedes Semester angeboten werden. Teilweise wiederholen sie sich nur alle 2 bis 4  Semester. Lediglich Englisch und Spanisch (eine Sprache ist Pflicht) wiederholen sich alle zwei Semester. Beides sind Fachsprachkurse, bei denen Grundkenntnisse vorausgesetzt werden. 

 

Ursprünglich wollte ich Englisch wählen (das habe ich schon immer gerne gemacht und ich brauche es für mein Exposé zur MA). Spanisch mag ich auch, zumindest im Urlaub, aber das wäre wirklich eine Herausforderung für mich. 

 

Außerdem wollte ich Kurse aus unterschiedlichen Disziplinen wählen (Trinkwasser/Abwasser), um mich nicht zu sehr festzulegen. 

 

Nun liegen zwei der interessanten Kurse in einem Semester - das wird neben meiner vollen Stelle nicht möglich sein. Sie kommen aber während meines Zeitplans auch nicht wieder.

 

Wenn ich die Kurse dann doch weitgehend in einer Richtung wähle, verpasse ich allerdings den Englischkurs und müsste mich für Spanisch entscheiden (oder evtl. Englisch als Gasthörerin in Hannover belegen, aber meine bisherigen Erfahrungen mit Prüfungsämtern schrecken mich aktuell noch ab). 

 

Ich finde es gut, dass man die Wahl hat, sich den Studienverlauf in einem gewissen Rahmen selbst zusammen zu stellen. Schade daran ist, dass ich eben nicht alles mitnehmen kann, was ich gerne machen möchte. 



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das ist wirklich ärgerlich, wenn solche angebotenen Kurse nicht regelmäßiger angeboten werden.
Wie wirst Du Dich nun entscheiden?
 

Ich persönlich würde Englisch wählen. Die Begründung ist (wie gesagt: meine Meinung), dass ich mit Englisch aufgewachsen bin und es auf der Arbeit fast mehr spreche(n muss) als Deutsch. Und wenn das nun für die Uni gewünscht ist, dann sind das doch super leichte erhaltene Punkte.

Anders als in einer Sprachschule, wirst Du hier vermutlich keine umfangreiche, grundlegende Basis in Spanisch erhalten.

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Ich habe meine Entscheidung bezüglich der Sprache ein wenig aufgeschoben. Im Hinblick auf Noten, ist Englisch sinnvoller. Anwendungsmöglichkeiten habe ich derzeit für keine der beiden Sprachen und ich habe auch keine Ahnung, ob sich das jemals ändert. 

 

Im nächsten und übernächsten Semester werde ich dann bei meinem Fachgebiet bleiben. Dann bin ich eben stärker spezialisiert. Grundlagen der anderen Disziplin kenne ich aus dem Bachelor - wenn ich doch mal verstärkt in dem Bereich tätig sein sollte, muss ich eben das technische Regelwerk lesen und mich einarbeiten lassen. 

 

(Fach-) Spanisch könnte trotz großer Herausforderung interessant sein, da das Wasser dort bereits teilweise knapp ist. Realistisch betrachtet, wird mein Spanisch aber nur durch so einen Kurs nie auf das benötigte Niveau kommen, das müsste, wenn erforderlich, der zuständige Arbeitgeber ohnehin finanzieren. 

 

Die Entscheidung für die Sprache fällt somit im letzten Semester vor der Masterarbeit oder kurz davor - es gibt wohl einen ständig belegbaren Auffrischungskurs in Spanisch. Entweder wird es dann eben Spanisch oder tatsächlich Englisch als Gasthörerin. In diesem Punkt ist das Angebot der beiden Unis tatsächlich gut abgestimmt (die Englischkurse werden jeweils um ein Semester versetzt angeboten). 

 

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Zitat

 Teilweise wiederholen sie sich nur alle 3, 4 oder 6 Semester.

 

Das einige Kurse nicht jedes Semester angeboten werden, kann ich ja noch gut nachvollziehen. Aber zum Beispiel ein Modul nur jedes 6. Semester anzubieten finde ich schon sehr selten, gerade wenn sich dann solche inhaltlichen Konflikte ergeben wie jetzt bei dir.

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Ich nehme es zurück, offensichtlich ist die maximale Wiederholung doch alle vier Semester (ich war wohl etwas müde beim anschauen und grübeln). Das ändert allerdings auch nichts daran, dass mir der nächste Termin dann zu spät ist.

 

Vermutlich ist es Sinn der Sache, dass man sich entscheiden soll - wobei jemand, der das in Vollzeit machen will, dann noch weniger Auswahl hat.

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