Springe zum Inhalt

Bewerbung schreiben...wie ging das noch?

Vica

224 Aufrufe

Liebe Leser,relativ unverhofft haben wir einen Kitaplatz auch für Kind Nr.2 in einer wirklich tollen Kita gefunden haben (nachgerückt - eigentlich hatte ich von allen Kitas eine Absage (bei 13 darf man sich anmelden) und da auch die Tagesmütter alle vergeben sind habe ich uns schon noch 1 weiteres Jahr zu Hause gesehen). Dass dies klappt, haben wir erst vor ein paar Wochen erfahren. Dadurch tut sich für mich seit diesem Monat ein Zeitfenster ungeahnten Ausmaßes auf :63_astonished: Nach 5 Jahren (mit beiden Kids) überwiegender Elternzeit habe ich jetzt die Möglichkeit für einen Bereich des Studiums, der mir zuvor nicht möglich war: Das Berufspraktikum. Ich kann euch sagen, dass ich mich auf diese Praxis ganz besonders freue :thumbup:

Dadurch komme ich jetzt wieder mit dem Thema Bewerbungsschreiben in Berührung. Dass ich eine geschrieben habe, die zur Einstellung führte, ist lange her. Damals waren andere Standards gesetzt, da ich mich auch nie um hart umkämpfte Stellen beworben habe. Damit gewinnt man heute keinen Blumentopf mehr. Jetzt ist die Situation eine andere, nun geht es selbst im Praktikumsbereich schon um Stellen, die andere sehr gerne haben und in der Regel auch mit unseren "einheimischen" (=die von unserer Campusuni vor Ort) Psychologiestudenten besetzt werden, was ich auch verstehen kann.

In dem Meer an möglichen Bewerbungsgestaltungen von heute bin ich fast untergegangen. Der Wahnsinn, was es da alles auf dem Markt gibt. Neu ist mir, dass man auch seine Twitter oder Facebookprofile im Lebenslauf verlinken kann. Das war vor ein paar Jahren ein NoGo und käme mir nicht in die Tüte :001_huh: Zusätzlich fand ich schon die Beispielslebensläufe demotivierend. So viele Stellen kann ich da gar nicht auflisten. Lebensläufe sind immer so verdammt ehrlich :laugh:...aber nach einigem Tüfteln fiel mir auch, dass ich doch ein wenig was zu listen habe. Immerhin kann ich durch den Bereich Kinder- und Jugendliche selbst die Elternzeit positiv verbuchen. 

Am Ende gefiel mir meine Bewerbung dann doch noch. Ich habe mich für einen zielgerichteten Lebenslauf mit rückwärts gerichteter Chronologie entschieden, um die aktuellen Fähigkeiten mehr ins Licht zu rücken. 

Das Praktikum soll 6 Wochen gehen - bleibt zu hoffen, dass irgendwo ein Plätzchen für mich frei ist. Punkten kann ich vermutlich überhaupt nur damit, dass ich im Gegensatz zu unseren Uni-Studenten zeitlich flexibel bin, denn für letztere sind sehr klar umrissene Zeiträume im Jahr für deren Pflichtpraktika vorgesehen. Außerdem kann ich gut Kaffeekochen (nicht nur das, auch Cappuccino, Latte Macchiato, Flat White etc.) und der Wert eines gut gemachten Kaffee wird heute unterschätzt :ph34r:B) (ppppuhhh, war der schlecht)


LG

Feature Foto: pixabay.com 



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

WGlückwunsch zum Kitaplatz! (Die sind ja heutzutage nicht mit Gold aufzuwiegen.)

Ja, Bewerbungen schreiben ist doch immer wieder ein Erlebnis. Meine letzte ist jetzt fünfeinhalb Jahre her, und die zwei Jobs davor ( insgesamt über zehn Jahren Berufstätigkeit) hatte ich tatsächlich ohne „richtige“ Bewerbung bekommen -  sie entstanden aus einer von mir erstellten Anzeige bei der Apothekerkammer, und daraus folgenden freundlichen Telefonaten mit den jeweiligen Chefs. 😂

Ich weiß noch, dass das daher für mich ein sehr ungewöhnliches Gefühl war, und ich auch sehr viel nachschlagen musste, zumal es das erste Mal war, dass ich eine Bewerbung per E-Mail verschickt habe. Erfolgreich war sie aber trotzdem. Das Gleiche wünsche ich dir natürlich auch!

Facebook- oder Twitterlink im Lebenslauf fühlt sich für mich total falsch an, auch wenn ich da vermutlich einfach nicht mehr upto Date bin. Kannst ja dein Blog verlinken, das liest sich schließlich super und zeugt von Motivation, Disziplin und Durchhaltevermögen. 😬😉 

 

Bearbeitet von Anyanka

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Auf einen Facebook-Link in der Bewerbung würde ich verzichten, da es sich dabei (nicht nur meiner Meinung nach) um eine eher private Plattform handelt und jemand, der Personalauswahl professionell betreibt, keinen Grund hat, auf diesen Link zu klicken.

Bei Twitter sieht die Sache ein klein wenig anders aus. Wenn der Account in erster Linie der berufsbezogenen Kommunikation dient und man vielleicht sogar einen entsprechenden Ruf hat, dann kann man den Account durchaus verlinken.

Blogs eignen sich zur Verlinkung natürlich auch, wenn sie berufliche Inhalte haben. Das muss man aber sehen.

In erster Linie wird der Lebenslauf das relevante Dokument sein, aufgrund dessen die erste Entscheidung (interessant oder nicht) getroffen wird.

Aus dem Anschreiben keine Doktorarbeit oder andere Kunst machen. Einfach einen netten Brief schreiben, mit der Info, ab wann man verfügbar ist.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×
×
  • Neu erstellen...