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Gemischte Gefühle (geschüttelt, nicht gerührt)

tiransich

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Ich bin nun auf der Rückreise von meiner Präsenzphase und habe viele neue Eindrücke gewinnen können. 

 

Meine Unterkunft war super gelegen ich hoffe, dass ich sie in der nächsten Präsenzphase wieder bekomme. 

 

Die erste Überraschung bestand darin, dass ich voraussichtlich zusätzliche Vorbereitungsmodule belegen muss. Das hat bei mir dann zu einer mittelschweren Verstimmung inklusive Überlegung, die Hochschule zu wechseln geführt. In Anbetracht aller Erfahrungsberichte, die ich im Verlauf der Woche noch angehört habe, werde ich das vielleicht auch nicht tun. Erstmal abwarten, was die für mich vorsehen. 

 

Die nächste Überraschung war, dass alle Hilfsmittel (außer Kommunikation) zugelassen waren. Ja, alle, das kannte ich in dem Umfang noch nicht... Dementsprechend waren meine Karteikarten vorab natürlich etwas übertrieben. Für die Liebhaber der Statistik: bis Montag konnte ich von 68 Stück 57 gut und 11 so lala. War also  wirksam, trotz rein digitaler Form. 

 

Die Zeitplanung war etwas chaotisch, denn es gab zwei unterschiedliche Versionen des Terminplans :D, mehr muss ich dazu glaube ich nicht sagen. 

 

Die Vorlesungen haben je nach Charakter der Vortragenden und intrinsischem Interesse am Inhalt, wie gewohnt, in unterschiedlichem Maß begeistert, oder eben auch nicht ;)

 

Und dann waren da ja noch Kommilitonen. Während ungefähr die Hälfte sich von gemeinsamen Aktivitäten eher fern gehalten hat, waren die anderen fast täglich gemeinsam in der Gastronomie unterwegs. Ich habe mich seit dem ersten Abend sehr nett aufgenommen gefühlt und viele interessante Leute kennen lernen dürfen, von denen leider nicht alle, aber zumindest einige noch ein paar Module mit mir belegen. 

 

In meine Unterlagen geschaut habe ich dann allerdings bis gestern gar nicht mehr, denn irgendwie ist es doch immer später geworden :D

 

Gestern habe ich dann noch mal ein bisschen meine Mitschriften der Vorlesungen, das Skript und meine Aufgaben angeschaut, um dann heute zur Klausur anzutreten... Gegen oder mit den Kommilitonen, die einen Teil der Punkte ja schon im Sack hatten. 

Meine intensive Vorbereitung der Karteikarten hat dazu geführt, dass ich ungefähr 25% der Aufgaben ohne Hilfsmittel hätte beantworten können. Mit denen habe ich dann heute angefangen, um sie schnell erledigt zu haben. Dann habe ich mich so durchgehangelt und es in der recht knappen Zeit so gerade geschafft. Bei 10% der Punkte bin ich mir allerdings nicht ganz sicher - aber wenn es ohne Wertung der Einsendeaufgaben eine 2 vorm Komma gäbe, wäre ich zufrieden. 



5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Die erste Überraschung bestand darin, dass ich voraussichtlich zusätzliche Vorbereitungsmodule belegen muss.

 

Und das wurde nicht vorher, bevor du das Studium dort aufgenommen hast, kommuniziert? Ist ja nicht so, dass die Hochschule das nicht vorher wissten konnte ...

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Das hängt wohl mit dem Vorgehen "erstmal Zertifikat, und dann umschreiben" zusammen, da man beim Zertifikat die gleichen Kurse belegt und keine Vorkurse benötigt.

Die Entscheidung über die zu belegenden Fächer durch den Prüfungsausschuss scheint sich gefühlt auch durch Würfeln zu ergeben.

Aus der Prüfungsordnung hatte ich vorher gelesen, dass ich nichts machen muss, daher hat es mich schon genervt. Nun warte ich erstmal ab, welche Fächer mich treffen und entscheide dann, wie ich weiter vorgehe ;) .

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Die Exkursion ging zum Kalibergbaumuseum und danach auf eine Abraumhalde aus dem Kalibergbau. Diese Art von Bergbau war mir noch nicht bekannt. 

 

Schon ganz spannend, besonders im Hinblick auf die Umweltproblematik, die ja auch Thema in der Vorlesung war.

 

Es ist immer so leicht zu sagen, dass man irgendwas lassen soll, um die Umwelt zu schonen, bis man sieht, dass die Anwohner ganzer Regionen davon abhängig sind...

Und auch die Tatsache, dass irgendwo in Deutschland riesige Berge Kochsalz herumliegen, die wegen ihrer Verunreinigung nicht sinnvoll zu nutzen sind, macht einen nachdenklich. Und es ist für mich ein Sinnbild für so vieles im Umweltbereich, für so vieles, was technisch möglich ist, aber leider nicht wirtschaftlich. 

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Ich denke, im Bereich Umwelt- und Klimaschutz lässt sich nur etwas erreichen, wenn hier auch im Bereich der Wirtschaftlichkeit die Bereitschaft besteht, Abstriche zu machen.

 

Mal so vor Ort zu sehen, wie die Praxis aussieht, stelle ich mir sehr interessant vor und glaube, dass sich dadurch auch neue Perspektiven ergeben können.

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