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Überlegungen zu einem Studiengangswechsel

Lernfrosch

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In den letzten Blogeinträgen klang es bereits an, wie unzufrieden ich mit meiner derzeitigen Studiensituation bin. Da ich mich nach wie vor nicht mit den Bedingungen im Psychologie-Masterstudium an der FernUni Hagen arrangieren kann, denke ich derzeit über Alternativen nach.

 

Meine Beweggründe, zu studieren, sind der Spaß am Lernen sowie die Freude an der Auseinandersetzung mit neuen Lehrinhalten und Themen. Zu diesem Zweck müssen Inhalte in einer ansprechenden Form präsentiert werden: eine grundlegende Struktur sollte zur Orientierung vorgegeben sein, mich aber nicht einschränken. D.h. für mich, dass ich ein Studium bevorzuge, in dem Inhalte eben nicht wochenweise freigeschaltet werden oder ausschließlich digital in Form von Vorlesungen präsentiert werden. Stattdessen möchte ich gerne zu Semesterbeginn gedruckte Unterlagen in den Händen halten und einen Überblick über die gesamten Inhalte eines Moduls bekommen können. Ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, in welchem Tempo ich wann und wo zu lernen habe - ich kann es nicht ausstehen, wenn Strukturen vorgegeben werden, die überhaupt nicht zu meinen eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen passen.

 

Inhaltlich liebäugle ich bereits seit Längerem mit Philosophie. Meine Überlegungen gehen daher auch in diese Richtung.

Dieses Semester möchte ich aus dem Bachelorstudiengang Kulturwissenschaften das bereits angefangene Philosophiemodul 1, „Einführung in die Theoretische Philosophie“, abschließen. Modul 2, „Einführung in die Praktische Philosophie“, habe ich bereits vor einiger Zeit absolviert.

Sofern mir diese beiden Module als Nachweis philosophischer Grundkenntnisse anerkannt würden, könnte ich in den Philosophie-Masterstudiengang an der FernUni wechseln.

 

Da ich aber nach wie vor an Psychologie interessiert bin und auch gerne in diesem Fach den Masterabschluss erreichen würde, ist die weitere Überlegung, abzuwarten, wie sich dieser Studiengang weiterhin entwickelt. Vielleicht wird er ja doch noch irgendwann (z.B. in zwei, drei Jahren nach einem Philosophie-Studium) aufgrund sich verändernder, besserer Bedingungen für mich studierbar... Ein Wechsel an eine staatliche Präsenzuniversität kommt für mich absolut nicht infrage, ebenso ausgeschlossen ist ein Wechsel an eine private Fern-Fachhochschule.



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Ein Wechsel an eine staatliche Präsenzuniversität kommt für mich absolut nicht infrage

 

Nur fürs Protokoll :-): Ich kenne Studiengänge an staatlichen (Exzellenz-)Universitäten, die sich quasi als Fernstudium absolvieren lassen, da es so gut wie keine Anwesenheitspflichten gibt, Vorlesungen aufgezeichnet werden etc. Wahr ist aber natürlich auch, dass schon der nächste Studiengang an der Schwesterfakultät wieder sehr verschult sein kann. Aber vielleicht lohnt sich da doch noch mal eine Recherche.

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vor 7 Minuten, thb schrieb:

Aber vielleicht lohnt sich da doch noch mal eine Recherche.

Danke für den Hinweis.

Aber das Thema mit staatlicher Präsenzuniversität ist für mich aufgrund schlechter Erfahrungen ein für allemal erledigt.

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vor 9 Stunden, Lernfrosch schrieb:

Aber das Thema mit staatlicher Präsenzuniversität ist für mich aufgrund schlechter Erfahrungen ein für allemal erledigt.

Das kann ich gut verstehen. Ich habe mich anfangs, nach dem Bachelor, auch versucht an der nächstgelegenen Präsenzuni zu bewerben. Es blieb bei mir beim Versuch, weil es tatsächlich nicht möglich war, irgendjemandem aus dem Fachbereich ans Telefon oder zu sonstigen Beratungsgesprächen zu erreichen (man soll zur Beratung nicht direkt vor Ort kommen, ohne einen Termin zu haben, den man aber nicht vereinbaren kann, weil kein Schwein ans Telefon geht - über mehrere Wochen nicht!!!). Aber auch so habe ich schlechte Erfahrungen an Präsenzunis gemacht, gerade mit Beratungen (vom Fachbereich falsch beraten worden und damit die Möglichkeit, mein Erststudium wieder aufzunehmen, vertan). 😡

 

Insofern hoffe ich, dass sich in Hagen irgendwann was tun wird, was deinen Vorstellungen entspricht. Ich hatte ja auch so meine Schwierigkeiten in Hagen mit dem Master und nach 2 Modulen war es echt schwierig, mich weiter zu motivieren. Da muss man vielleicht auch mal einsehen, dass es nicht das Richtige ist. (Zumindest war das für mich der richtige Schritt.)

 

Ich drück dir die Daumen für die Zukunft. 

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