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Alternative Lernmethoden


cabahe

1.395 Aufrufe

Lernmethoden  

26 Stimmen

  1. 1. Wie lernt ihr am besten?

    • Skript immer wieder durchlesen
      2
    • Zusammenfassungen schreiben
      15
    • Karteikarten schreiben
      5
    • APPs wie Brainyoo
      4
    • ganz anders
      1

Meine typische Vorgehensweise für jede Lehrveranstaltung:

 

1. Skript lesen

2. Zusammenfassung tippen

3. Zusammenfassung lernen

(4. wenn Zeit ist und tiefgründigeres Wissen notwendig - zusätzliche Wissensquellen anzapfen)

 

Damit bin ich bisher recht gut gefahren, aber ich wollte mal etwas neues ausprobieren und habe mir nun die App Brainyoo heruntergeladen. Sehr praktisch, dass man sich dort registrieren kann und so, die Fragen einfach aus anderen Dokumenten hineinkopieren kann und nicht mühsam tippen muss. So entstehen Karteikarten mit Fragen und Antworten. 

 

Allerdings … 

das Handy ist für mich Ablenkungsfaktor Nr. 1 und ich habe bisher immer versucht, es zu verbannen, wenn es ans Lernen ging. Nun soll ich mit diesem Ablenkungsfaktor selbst lernen? 

Klappt 0 …. 

Ich bin scheinbar so willensschwach, dass immer, wenn ich das Handy in die Hand nehme, ich tausend andere Dinge tue, aber nicht Brainyoo starte. Selbst wenn es dann endlich mal gestartet ist, ist die Anziehungskraft der anderen Apps viel größer.

 

Verwendet jemand von euch Brainyoo? Oder andere Lernapps am Smartphone? Klappt das für euch?

 

Ich befürchte, ich muss wieder retour zu meiner alten Vorgehensweise. Oder meinen inneren Schweinehund irgendwie bekämpfen. 

 

12 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich persönlich lerne sehr viel mit Brainyoo, allerdings am PC oder am iPad, weniger am Handy. (Wenn ich unterwegs bin, habe ich meistens mindestens eines der Kinder dabei, da lernt es sich schlecht. 😂)

Mir hilft das wirklich sehr, bei uns gibt es ja so gut wie keine Hausarbeiten oder alternative Prüfungsformen, und dafür sehr viele Klausuren, da bleibt das „Bulimielernen“ nicht aus, und das funktioniert bei mir mit Karteikarten wirklich am besten. Wichtig dabei, zumindest für mich: ich erstelle mir die Karteikarten immer nochmal selber. Man bekommt oft welche von Kommilitonen, aber die sind auch sehr oft geprägt von groben Schnitzern oder katastrophaler Rechtschreibung. Die nehme ich dann höchstens zusätzlich und korrigiere sie auch nochmal. Außerdem lernt man beim Karten erstellen finde ich auch schon sehr viel auswendig.

Bei der Umfrage oben konnte ich ja nur einen Punkt auswählen, zusätzlich hätte ich gerne noch den Punkt mit den Zusammenfassungen markiert, die finde ich nämlich auch extrem hilfreich. Meine Lernreihenfolge entspricht dabei eigentlich genau deiner, mit dem Brainyoo-Karten als viertem Punkt.

Bearbeitet von Anyanka
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In meinem Erststudium habe ich zeitweise viel mit Mindmaps gearbeitet, um große Stoffmengen für mich zu strukturieren und zu verdichten. Die Erstellung hat natürlich viel Arbeit gemacht. Eigentlich hatte ich vor, die Mindmaps zum Wiederholen vor Klausuren zu nutzen. Das habe ich dann aber bald gelassen, weil es für mich total langweilig war. Wenn man so eine Mindmap selbst erstellt hat und sich da wirklich Gedanken gemacht hat, wie man sie aufbaut und warum man sie so und nicht anders aufbaut, dann kennt man die ziemlich gut. Das war dann für mich eher einschläfernd, die nochmal durchzugehen. Im Prinzip habe ich kontinuierlich gelernt aber nicht vor einer Klausur für die Klausur gelernt. Das hat ganz gut funktioniert.

 

Aber es kommt auch immer auf das Fachgebiet an. Für mein derzeitiges Studium fand ich Mindmaps weniger geeignet und habe sie auch nicht benutzt.

 

Karteikarten habe ich manchmal auch mit gutem Erfolg eingesetzt. Mein Eindruck ist, dass es mir nur etwas bringt, wenn ich die selbst erstelle. Darum würde ich keine fertigen Karteikarten kaufen oder welche von anderen verwenden. Mein Lernprozess ist, das Material zu erstellen. Am Ende landet es oft unbenutzt in der Tonne.

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  • Organisation ist alles: Gerade, wenn es mal mehrere Wochen dauerte, ein Thema zu bearbeiten, haben mir Trello-Boards geholfen, den Überblick zu behalten. Am Anfang ist es auch gut, den überhaupt erst mal zu bekommen. Ich habe das Skript systematisch überflogen und dann für jedes Kapitel eine Spalte, für jedes Unterkapitel eine Karte angelegt. Auf den Karten habe ich dann den Fortschritt über Labels (Farbcodes) vermerkt. Z.B. gelb für "to do", blau für "zusammengefasst", grün für "erledigt".
  • Dann habe ich die Kapitel 2-4x gelesen. Einmal schnell überflogen, ohne mich an Details aufzuhalten, um einen Überblick zu bekommen. Dann noch einmal langsam und konzentriert. Und schließlich  ein drittes Mal, um die relevanten Stellen zu markieren.
  • Aufbauend auf den Markierungen habe ich die Zusammenfassung geschrieben. Anfangs von Hand, später in Word mit einer Vorlage, die mir Rumbasteln am Layout abgenommen hat. 
  • Von Hand heißt aber nicht auf Papier: Ich habe alle Skripte und Zusammenfassung auf dem iPad gelesen/geschrieben.
  • Dort, wo Faktenwissen relevant war (z.B. finanzmathematische Formeln), habe ich mit "Karteikarten" gearbetiet. Brainyoo fand ich nie gut, mit Anki bin ich besser klargekommen. Das ist nicht hübsch, aber funktioniert unter Mac wie Windows und auch am Telefon gibt's für ein paar Euro Spendenbeitrag ne gute App. ich habe dann z.B. beim Zubettbringen der Kinder immer noch mal 15 Minuten damit gelernt, die App steuert automatisch, welche Sachen sie ausspielt etc.

 

Das ist so das grobe System gewesen, das mich durchs Studium gebracht hat. Ich bin natürlich von Fach zu Fach auch mal abgewichen. In Mathe haben mir bspw. Online-Vorlesungen anderer Hochschulen (...) sehr viel gebracht. Wenn mich Themen interessiert haben oder ich sie auf Basis des Skripts nicht verstehen konnte, habe ich die Lücken meistens über YouTube & Co geschlossen.

 

Nur bei den Videovorlesungen meiner Hochschule bin ich regelmäßig eingeschlafen. Das habe ich gar nicht gepackt :-).

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Das schwierige an der Abstimmung war für mich, dass ich immer zuerst eine Zusammenfassung schreibe und anschließend Karteikarten erstellt hab, welche ich schlussendlich immer und immer wieder durchgegangen bin :)

 

Es kommt aber auch stark auf das Thema an.

Logische Fächer wie Mathe und Physik lernte ich am besten, indem diverse Aufgaben immer wieder durchgerechnet wurden.

Fächer zum Auswendiglernen habe ich mit Karteikarten besser verinnerlichen können, indem ich stumpfsinnig alles wiederholt hab.

 

Bei Youtube gibt es zu wirklich vielen Themen ganz gute Videos, welche die Themengebiete richtig gut erklärt und zusammengefasst haben. Da kann man sich auch so manchmal etwas abschauen :)

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Kennst du die Forest-App? Damit pflanzt man virtuelle Bäume und kann Punkte sammeln, um z. B. auch reale Bäume zu pflanzen. Es gibt je nachdem welches Betriebssytem man auf dem Handy hat verschiedene Möglichkeiten:
Android: Man kann einzelne Apps angeben z. B. Brainyoo, die dennoch genutzt werden könnnen
iOS: Man kann zwischen 2 Modi wählen, also einmal darf man andere Apps nutzen und einmal gar nicht.
Nutzt man also währenddessen das Handy ohne vorherige Einstellung, dann stirbt der Baum.
Sinn dieser App ist es sich zu konzentrieren und sich eben nicht von anderen Apps abzulenken. Zudem kann man so eine ganz gute Übersicht bekommen, wie viel man tatsächlich lernt.
Vielleicht hilft dir das weiter.

Bzgl. Brainyoo könntest du ja auch mal schauen, ob du fokussierter bist, wenn du es auf anderen Geräten als dem Handy nutzt. Es gibt ja z. B. eine Desktopanwendung.
Ansonsten blieben halt noch die guten alten handschriftlichen Karteikarten, allerdings sind das echte Zeitfresser.

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Am 22.10.2019 um 10:28 , thb schrieb:
  • Aufbauend auf den Markierungen habe ich die Zusammenfassung geschrieben. Anfangs von Hand, später in Word mit einer Vorlage, die mir Rumbasteln am Layout abgenommen hat. 


Teilst du die Vorlage? 😊

Bearbeitet von Markus Jung
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Hey. :) Yup, ich mach's ganz genauso wie du - Skriptum lesen, am PC zusammenfassen, Zusammenfassungen lernen. Allerdings verwende ich schon seit dem 1. Semester BrainYoo und nach der Zusammenfassung landen die Kontrollfragen (oder selbst erdachte) immer sofort dort drin als Karteikarten.

In der U-Bahn oder im Wartezimmer etc. etc. schaffe ich es ganz gut, mich nicht ablenken zu lassen und ich finde die Karteikarten EXTREM effektiv. 

Letztes Semester hab ich versucht, auf Zusammenfassungen zu verzichten und nur mit BrainYoo zu lernen, das war aber ein Reinfall. Ich brauch die Struktur meiner Exzerpte ganz offensichtlich. 

Ich glaub, das is eh in den Kommis schon erwähnt worden (ich hab sie nur überflogen) - es gibt ja solche Apps, die dir die ablenkende Handynutzung sperren. Vielleicht bringt das was? 

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vor 15 Stunden, Janekke schrieb:

Kennst du die Forest-App? Damit pflanzt man virtuelle Bäume und kann Punkte sammeln, um z. B. auch reale Bäume zu pflanzen. Es gibt je nachdem welches Betriebssytem man auf dem Handy hat verschiedene Möglichkeiten:
 

 

Ja, die Forest-App ist ideal für mich - die habe ich bisher oft verwendet, denn so hab ich wirklich wiiiirklich nicht zum Smartphone gegriffen, damit ja mein Bäumchen wächst. 

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Ich nutze die App AppBlock. Da kann ich für einzelne Apps Zeiträume einstellen, in denen ich sie nicht benutzen darf. Ich habe feste Lernzeiten, wenn mein Sohn in der Krippe ist und von daher habe ich eingestellt, dass ich alle meine Zeitfresser zwischen 9-15 Uhr nicht nutzen darf. Das gleich am PC (LeechBlock) und beim iPad (das hat es nativ drauf).

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Am 22.10.2019 um 10:28 , thb schrieb:
  • Aufbauend auf den Markierungen habe ich die Zusammenfassung geschrieben. Anfangs von Hand, später in Word mit einer Vorlage, die mir Rumbasteln am Layout abgenommen hat. 

 

Ich hätte die Vorlage auch gerne. 😊

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Ich würde mich auch darüber sehr freuen. Ich habe das Thema als Link schon gespeichert. So viele gute Ideen. Und die Forest App ist auch schon installiert. Der Wald wächst 😀

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