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Wer bin ich?

Martina R.

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Hallo ihr Lieben,

 

zunächst möchte ich mich erst einmal vorstellen und euch erzählen, wie ich überhaupt zu der schwierigen Entscheidung gelangte, wie mein Master auszusehen hat.

Meiner Name ist Martina. Ich bin 23 Jahre alt und lebe in einer Kleinstadt in der Nähe von München (naja 80 km entfernt 😁). Bis zur zehnten Klasse besuchte ich das Gymansium. Allerdings wurden mir hier leider zahlreiche Steine in den Weg gelegt. Nach einem schweren Schicksalsschlag wurden meine Noten immer schlechter. So schlecht, dass das Lehrpersonal wir dazu riet, dass ich das Gymansium verlassen und stattdessen lieber auf die Mittelschule gehen sollte. Natürlich wollte ich das nicht akzeptieren. Soll all diese Mühe, all die vielen Nachhilfestunden, all das Geld, welches meine Eltern in diese gesteckt hatten wirklich umsonst gewesen sein? Nur weil mich ein schlimmer Schicksalsschlag aus der Bahn wurf? Ich wusste, dass ich an dieser Schule nicht mehr bleiben konnte. Entgegen dem Rat der Lehrer entschied ich mich aber dazu, auf die Fachoberschule zu wechseln. Mit den Worten "da wird es ihnen auch nicht besser gehen" verabschiedeten mich die Lehrer des Gymansiums.

 

Auf der Fachoberschule konnte ich nun ganz neu anfangen. Neue Lehrer, neue Schüler, neues Ich. Letztenendes war diese Entscheidung eine der besten meines Lebens. Als Klassenbeste schloss ich mein Fachabitur ab und wurde nicht nur von der Schule, sondern auch von meiner Stadt geehrt. Aus Insiderkreisen weiß ich, dass auch meine ehemaligen Lehrer des Gymnasiums das Bild in der Zeitung entdeckten. (Der Vorteil einer Kleinstadt 😉). Hätte ich damals, als ich tief am Boden lag, auf diese Menschen gehört, hätte ich niemals diesen Weg eingeschlagen. Was ich damit sagen will ist, dass man manchmal auf seine eigene innere Stimme hören sollte. Kein Lehrer der Welt kennt dich so gut, wie du selbst dich kennst. Lehrer achten eben nur auf das große Ganze und nicht auf das Drumherum. Also, wenn du selbst dir etwas zutraust, dann lass all die anderen Menschen reden und geh deinen Weg und wenn du am Ende doch scheiterst, dann hast du nichts verloren, sonden nur neue Erkenntnisse hinzugewonnen. 😊

 

Als erste aus meiner gesamten Familie hatte ich nun also das Fachabitur in meinen Händen. Natürlich wollte ich dieses nun auch nutzen und entschied mich für ein Studium. Also begann ich im Oktober 2015 mein Tourismusmanagement Studium in München. Es war eine ganze neue Welt für mich und noch dazu konnte mir niemand helfen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Studenten, hatte in meiner Familie noch niemand studiert. Niemand konnte mir erklären, wie ein Stuidum abläuft. Niemand konnte meine Arbeiten probelesen und Fehler in der Zitierweise oder im Ausdruck erkennen. Niemand konnte mir Kontake zu großen Firmen verschaffen, damit ich einen hochqualifizerenden Praktikumsplatz erhalte. Dennoch habe ich es durch das Studium geschafft. Mir alles mehr oder weniger selbst beigebracht. Sogar neben dem Studium als Werkstudentin gearbeitet, obwohl ich täglich 1 1/2 Stunden nach München pendeln musste (einfache Fahrt 🙄). Warum? Naja ich sage nur: Mietpreise in München 🤣 und Bafög habe ich nie bekommen, aber meinen Eltern wollte ich auch nicht mehr als nötig auf der Tasche liegen.

 

Und hier stand ich nun. Abgeschlossenes Bachelorstudium und absolut keine Lust mehr nach vier Jahren weiterhin nach München pendeln zu müssen. Erst wollte ich aus diesem Grund keinen Master mehr machen, aber dann kam mir die Idee eines Fernstudiums. Nach sehr, sehr, sehr vielen Recherchen, Überlegungen und Zweifeln, habe ich mich letztendlich für das Fernstudium der IUBH im Marketing entschieden. Auf diese Reise möchte ich euch in den nächsten Blogbeiträgen gerne mitnehmen und all meine Erfahrungen, sowohl negative als auch positive, mit euch teilen. Natürlich freue ich mich auch, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. :)

 

Liebe Grüße
Martina 🧡



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo Martina,

 

willkommen hier bei den IUBH-Bloggern. Da ist ja schon einiges passiert in deinem Leben. Wirst du das Fernstudium dann in Vollzeit machen, oder begleitend auch schon arbeiten/Praktika machen?

 

Viele Grüße

Markus

 

PS: Ich habe dich auch gleich mal in das Blogverzeichnis mit eingetragen und bin gespannt, was du weiter berichten wirst:

 

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HI Martina,

viel Erfolg in deinem Studium! Bist du jetzt aktuell berufstätig? Oder war das Pendeln nur auf die Praktikumszeit bezogen?

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@Katze87 Hi und vielen lieben Dank. Während meines Bachelorstudiums habe ich sowohl in München studiert als auch gearbeitet. Aus diesem Grund bin ich fast täglich gependelt. Nach dem Abschluss habe ich mir jetzt erstmal einen Minijob in meiner Stadt gesucht und mache nebenbei das Fernstudium.

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Hallo Martina. Vielen Dank für den sehr interessanten Einblick in Dein bisheriges Schul- und Studienleben. Ich fühle mich bei so etwas auch immer persönlich berührt, da ich auch mit vielen ähnlichen Schwierigkeiten in der Schule zu kämpfen hatte. Du kannst sehr stolz auf Deine bisherige Leistung sein. Ich wünsche Dir für den Master schon mal alles Gute!

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