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Und täglich grüßt die Hausarbeit...

Silberpfeil

536 Aufrufe

... oder: die ewige Frage nach der Fragestellung.🙈

Mal wieder ist eine Hausarbeit zu schreiben, und mal wieder ist die Hürde der Fragestellung so hoch, dass ich sie einfach nicht erklimmen kann.

Und weil mich das im Moment sehr frustriert, muss ich heute einen Schimpf-Eintrag verfassen. 😈☠️

 

Manchmal schiele ich neidisch auf die Blogs, in denen geschildert wird, dass sich der Schreiber (und weil das hier keine Hausarbeit ist, gendere ich nicht 😛 ) ein Thema unter mehreren aussuchen kann. Natürlich birgt das die Gefahr, dass ausschließlich Themen angeboten werden, zu denen man sich nicht aufraffen kann.

 

Wir müssen selbst ein Thema und eine Fragestellung finden, und nun schon zum 4. Mal bereitet mir das schlaflose Nächte. Ein Thema, das mich interessiert, war schnell gefunden. Aber eine Fragestellung, die ich wissenschaftlich bearbeiten kann, will mir dazu partout nicht einfallen. 

Vielleicht blockiert es mich auch, dass es mich ziemlich nervt, damit so unglaublich viel Zeit zu verbringen, die ich eigentlich gar nicht habe. Denn erfahrungsgemäß brauche ich für die Fragestellung länger als für das Schreiben selbst: Wenn ich erst mal begonnen habe und einen roten Faden sehe, ist das eigentlich der Teil, der mir am meisten Spaß macht.

Aber ein Seminar zu Hausarbeiten im Allgemeinen gab es leider nicht, es ist eher ein learning by doing.

 

Dann kommt die nächste Eskalationsstufe: Der Kampf mit Word. Ich verstehe einfach nicht, wie mir Seitenzahlen ab Seite 3 in meiner akademischen Entwicklung weiterhelfen können. Und ja: ich habe schon alle YouTube Tutorials gesehen. Ich kann Seitenumbrüche und neue Textabschnitte, und trotzdem schaffe ich es, auf allen Seiten eine 1 als Seitenzahl zu produzieren. Und natürlich könnte ich meinen IT-Mann fragen, aber es treibt mich einfach in den Wahnsinn, dass ich zwar lebensnotwendige Geräte bedienen kann, aber bei einem blöden Textverarbeitungsprogramm kapitulieren muss. 💀

 

Bevor ich mich erneut in die frustrierende Suche nach der Fragen der Fragen stürze, ist noch die Klausur in Gesundheits- und Sozialpolitik fällig.

Drückt mir die Daumen!

 

Viele Grüße

Silberpfeil



14 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ist Word vorgegeben? Bei mir ist es das beruflich leider manchmal, und es bringt mich jedes Mal an den Rand des Wahnsinns.

 

Ich habe mich mal in LaTeX eingearbeitet und es hat sich echt gelohnt. Kostet ein bisschen Zeit, aber macht sich spätestens bei längeren Dokumenten bemerkbar, dass Seitenzahlen tatsächlich konsistent aufsteigend angezeigt werden und nicht nach Gutdünken, und auch die Grafiken dableiben, wo man sie hinprogrammiert hat.

 

Leider bin ich zu meinem Erstaunen in der akademischen Welt ziemlich viel Spott ausgesetzt - wie man denn "so etwas" verwenden könnte... Ich denk mir dann immer meinen Teil. 

 

 

 

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vor 2 Stunden, lilienthal schrieb:

Ist Word vorgegeben? 

 

Ja, leider. Und bei der Arbeit nutzen wir Word, und wenn ich die Hausarbeit dort bearbeite, wird es kompliziert mit einem anderen Format.

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Wenn du dann die Forschungsfrage hast, ist es aber doch bestimmt auch motivierend, zu einem Thema zu schreiben, das dich wirklich interessiert, oder?

 

Ich glaube, Word hat schon manchen aufgrund seines "Eigenlebens" verzweifeln lassen. Ich bin ganz froh, es schon lange nicht mehr zu benötigen.

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Ich oute mich mal. Ich mag Word. Ich arbeite gerne damit und mit jeder Hausarbeit wird es besser.

Über welches Thema willst denn schreiben. Du sagtest, das zumindest hast du schon?

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Zur Forschungsfrage:

Ich würde mir das grobe Thema auf einen DIN A 4-Zettel schreiben, in die Mitte. Diesen Zettel irgendwo aufhängen, wo ich öfters langlaufe und dann Stichpunkte dazu schreiben, die mir spontan einfallen.

Ab und zu mal drauf gucken und weiter sacken lassen. Irgendwann findest du DIE Forschungsfrage.

 

Zu Word:

Bei zwei Hausarbeiten und einer Bachelorarbeit stand ich jedesmal wieder davor, wie neu. 

Doof vor allem, wenn arabische und römische Ziffern gefragt waren in verschiedenen Teilen der Arbeit.

Bearbeitet von psychodelix

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vor 15 Stunden, Colle84 schrieb:

Über welches Thema willst denn schreiben. Du sagtest, das zumindest hast du schon?

Über Gefühlsarbeit in der Pflege. Da ist man bei personenbezogenen Dienstleistungen, der Arbeit mit eigenen und mit den Gefühlen anderer.

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Fragestellungen fand ich in meinem Bachelorstudium ganz furchtbar :D Vor allem die empirischen. Mein Tutor ist auch schon fast verzweifelt an mir...er hat sich für mich glaube ich Extrastunden um die Ohren gehauen. Und irgendwann saß es doch.

Um mich inspirieren zu lassen, habe ich dutzende Arbeitstitel/Fragetitel anderer studentischer Arbeiten gelesen, die man so im Internet findet (manchmal auch bei den Unis direkt). Eventuell auch Doktorarbeiten, da findet man noch mehr. 
Alles, was ich schön fand, in Word gespeichert...alles umgestellt, zusammengebastelt...und irgendwann ist sie da, wie aus dem Nix geboren: Die Frage!! :D 

Toi toi toi. 

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vor 11 Stunden, Silberpfeil schrieb:

Über Gefühlsarbeit in der Pflege. Da ist man bei personenbezogenen Dienstleistungen, der Arbeit mit eigenen und mit den Gefühlen anderer.

 

Wie viel Platz ist in der Pflege für Gefühle?

 

Gefühle in der Pflege - hinderlich oder hilfreich?

 

Nur das, was mir gerade dazu einfiel.

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Wie gelingt der Umgang mit eigener und fremder Emotionen in der Pflege? 

 

Oder 

 

Welche Maßnahmen tragen zur  Erhaltung der seelischen Gesundheit im Umgang mit fremden und eigenen stressbedingten Emotionen in der Pflege bei? 🤔 

 

 

 

Stichpunkte, Seelische Gesundheit, Gesprächsangebote > Supervisionsstunden, Gespräche, Organisationen der Zuweisung von Klienten. 

Bearbeitet von Vitamin

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Bei Deinem Themenumriss denke ich wie psychodelix auch sofort an die Frage, wieviel Platz es im Alltag für Gefühle gibt. Auch das Wort Burnout schießt mir in den Kopf, denn der Pflegealltag lässt oft nicht genug Zeit, um eigene Gefühle zu reflektieren und zu verarbeiten.

 

Ich denke aber auch an den Umgang mit negativen Gefühlen wie Ärger und Wut. Manchmal machen Patienten mich durchaus auch mal wütend. Wie gelingt dann der Balanceakt zwischen empathischer Pflege und eigenem Gefühl.

 

Und wenn ich an das Thema denke, was mich beruflich aktuell mit meinen Schülern begleitet, ist auch so die Frage, was ist, wenn Zuviel Gefühl im Spiel ist... also Nähe und Distanz.

 

Und wenn ich so an die Patientenebene denke, ist vielen Pflegekräften im Alltag gar nicht bewusst, wieviel Angst ein Krankenhaus machen kann. Ich bin selber Krankenschwester und habe mich im Sommer plötzlich in der Rolle des Patienten gesehen. Obwohl mir vieles vertraut war, hatte ich noch nie eine solche Angst im Leben. Und alles hängt immer wieder an der Zeit und der Personalknappheit. Vor zehn Jahren habe ich oft bei Patienten am Bett gesessen, die Angst hatten. Heute nicht oft möglich.

 

Wie umfangreich darf Deine Arbeit denn sein? Denn ich denke das entscheidet darüber, ob Du Dich auf beide Seiten (Patient/ Pflege) beziehen kannst, oder Du Dich für eine entscheiden musst.

 

Dein Themengebiet ist unglaublich spannend aber auch weitreichend. Ich weiß nicht, ob Du schon spezieller gedacht hast. Mein Weg wäre eingrenzen und erst dann Frage formulieren.

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