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Endspurt


parksj86

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Einen Tag vor Heiligabend komme ich endlich mal dazu, mein Governance-Blog auf den neuesten Stand zu bringen. Seit meinem letzten Update Ende April ist einiges passiert: Ich arbeite im Moment noch mehr als vorher, bin im September zum zweiten Mal Vater geworden - und ich habe dummerweise kurz danach meine Masterthesis angemeldet. 

 

Den Antrag zur Anmeldung der Masterarbeit hatte ich in Absprache mit meiner Betreuerin schon Mitte des Jahres gestellt. Da hatte ich aber nicht so richtig realisiert, dass eigentlich zum Start der Schreibphase nicht mehr viel fehlt. Ich hatte mir dann zwischendurch ein paar Wochen Auszeit genommen, weil ich meine Frau noch unterstützen wollte (versteht sich ja von selbst) und daher kaum Zeit blieb, ernsthaft an dem Exposé zu arbeiten. Als ich dann wieder etwas Luft hatte, ging alles sehr schnell - und der Brief mit dem Abgabedatum flatterte ins Haus. Im Mai muss die fertige Arbeit in der FernUni eingetroffen sein. 

 

Ich muss ehrlich sagen, dass das auch ein bisschen doof von mir war. Noch vor einem Jahr wollte ich die Arbeit möglichst schnell hinter mir haben. Damals war mein Exposé aber nicht nicht so weit. Kurze Zeit später erhielt ich dann die freudige Nachricht, dass ich noch mal Papa werde - und dann habe ich nicht weiter darüber nachgedacht, dass ich dadurch noch weniger Zeit haben werde, die Thesis zu schreiben. Wobei ich natürlich sagen muss, dass meine Frau sich größtenteils um die Kinder kümmert, da ich den halben Tag (beruflich) unterwegs bin. 

 

Allzu viel möchte ich zur Abschlussarbeit selbst nicht schreiben. Sie entsteht gerade auf digitalem Papier. Ich rede mir seit ein paar Wochen ein, dass man keine wissenschaftlichen Wunderdinge von mir erwartet. Allerdings wirbt die FernUni ständig mit ihren Karriere-Leistungssport-Fernstudium-Testimonials, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen bekomme, weil ich "nur" Familie, Beruf und Fernstudium auf meiner Liste stehen habe und nicht in allen drei Lebensbereichen konstant Höchstleistungen bringen kann (aber das ist ein Thema für sich). 

 

Das hier soll aber kein Jammer-Beitrag werden. Darum nur noch so viel: Ich habe für mich mitgenommen, dass man am Ende seines Fernstudiums nichts überstürzen sollte. Am Ende ist es u. U. besser, noch einmal ein paar Wochen zu warten, wenn man sich seine Kräfte dann besser einteilen kann. Planung ist in diesem Fall alles. 

 

Genug der Phrasen: frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! 

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Zitat

Ich rede mir seit ein paar Wochen ein, dass man keine wissenschaftlichen Wunderdinge von mir erwartet. Allerdings wirbt die FernUni ständig mit ihren Karriere-Leistungssport-Fernstudium-Testimonials, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen bekomme, weil ich "nur" Familie, Beruf und Fernstudium auf meiner Liste stehen habe und nicht in allen drei Lebensbereichen konstant Höchstleistungen bringen kann (aber das ist ein Thema für sich). 

 

Das ist doch nur dämliches Facebook-Geblubber, wie toll man doch ist...mehr Schein statt sein - so chill on! 🙂

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