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Rückblick auf mein 1. Studienjahr


psycCGN

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Kurz und knapp zusammengefasst kann ich sagen, dass es bisher super läuft :)

 

Die Einschreibung zum 15.01.2019 verlief reibungslos. Ich erhielt das erste Studienpaket und habe mich direkt mit vollem Elan in die Arbeit gestürzt. In den Studienpaketen ist alles drin, was man benötigt. Ein Modulheft, in dem die Inhalte zusammenfassend kurz dargestellt sind sowie eine Übersicht über die Lernziele und eine Hilfe, wie man sich die Vorbereitung strukturieren kann (also mit welchen Heften/Büchern/Kapiteln man anfangen sollte, welche Prüfungsaufgabe zur Klausuranmeldung wann bearbeitet werden könnte etc.), sind auch enthalten. Dazu sind die notwendigen Bücher (entweder als Printversion oder digital über den OnlineCampus zu beziehen) und Studienhefte auch enthalten.

 

Da ich die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten generell sehr langweilig finde, habe ich mit Allgemeiner Psychologie I (ALPS I) angefangen. Ich habe schnell Kontakt zu Kommilitonen über WhatsApp Gruppen gefunden. Unterschätzt habe ich allerdings den Arbeitsaufwand. Zwar habe ich schon ein Studium an einer Präsenzuni (Pädagoge) abgeschlossen aber ein Fernstudium stellt doch etwas andere Anforderungen. Hier bekommt man nicht mehr schöne Folien von den Professoren bereitgestellt, auf denen die Inhalte didaktisch reduziert sind. Und ach ja... man arbeitet ja nun auch Vollzeit 🙈 Das zusammen mit der Rückmeldung von Kommilitonen über deren Prüfung in ALPS I hat mich schnell veranlasst, von meinem ursprünglichen Prüfungstermin im März abzuweichen und dann vllt. erst mal Biopsychologie zu machen. Da ich damals in der Schule auch schon Bio als Leistungskurs hatte, bin ich mit den Inhalten ziemlich gut und auch recht schnell voran gekommen. Ich habe die Prüfung im April geschrieben, bestanden und dann... ALPS I stand ja noch an. Ich habe all meine Zusammenfassungen noch mal überarbeitet und die Prüfung im Juni geschrieben. Wie man sieht, verlief der Start etwas schleppend.

 

In den folgenden Monaten lief es aber. Die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten konnte ich mir aus meinem Erststudium anrechnen lassen. Im August kam die Prüfung in Allgemeiner Psychologie II, im November Sozialpsychologie und gerade bereite ich mich auf Forschungsmethoden I vor (also Forschungsmethoden und Statistik). Bevor ich mich an diesen Eintrag gesetzt habe, habe ich noch mal die Formeln zu Papier gebracht. Das ist ein guter Vorsatz von mir für die Klausur: Jeden Tag die Formeln per Hand aufschreiben, damit ich sie mir gut merken kann.

 

Irgendwie hat mich jedes Modul bisher vor neue Herausforderungen gestellt. Also eigentlich war es immer wieder eine Herausforderung: die große Menge an Inhalten. Es gibt viel zu lesen, viel zum Zusammenfassen und viel zum Lernen. Und alles will ja auch behalten werden. Ich muss aber zugeben, ich habe eher wenig Mut zur Lücke. Das Gute ist, dass ich so mein Gedächtnis fit halte und trainiere 😅 Bisher hat sich die Ackerei aber auch ausbezahlt. Forschungsmethoden ist von der Anzahl der Inhalte eigentlich ganz übersichtlich. Da es hier aber sehr abstrakt wird, brauchte ich eine gewisse Eingewöhnungsphase. Jetzt, da ich das ganze Zeug aber richtig lerne, damit es im Kopf bleibt, ergeben sich für mich besser die Zusammenhänge. Alles ergibt einen Sinn und ich fange an, Statistik cool zu finden. Lassen wir uns mal überraschen, wie die Klausur wird.

 

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht. 2020 bringt hoffentlich nur Gutes und ich wünsche mir, dass es mit dem Studium weiter so gut läuft.

 

Bis denne!

 

Feature Foto: pixabay.com

2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

vor 51 Minuten, Markus Jung schrieb:

Das läuft ja gut bei dir bisher. Hattest du auch schon Präsenzveranstaltungen?

 

Ja, ich hatte letztes Jahr im April die Einführungsveranstaltung. Es waren zwei Tage, Montag und Dienstag. 

 

Ich war begeistert davon. Es hat wieder altes Uni-Feeling hervorgerufen :) Die Räumlichkeiten der Euro-FH sind modern und sauber. Es gab genug Platz und die Dozenten wirkten sehr kompetent, strukturiert und den Studenten zugewandt. Es gibt im Gebäude auch freies W-Lan und auch eine Mensa mit einer guten Auswahl an Essen. Ich fand es toll, andere Kommilitonen persönlich kennenzulernen.

In dem Präsenzseminar haben wir viele Informationen rund um den Einstieg ins Studium bekommen, sowohl organisatorische Infos als auch Einblicke in einige Fachdisziplinen der Psychologie. Wir haben eine kleine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten bekommen und in kleinen Gruppen Mini-Forschungsprojekte vorbereitet, durchgeführt und präsentiert. Das war auch ein Highlight des Seminars. Damit konnten wir uns auch die erste Versuchspersonenstunde anrechnen lassen.

 

Die nächsten zwei Präsenzveranstaltungen sind für dieses Jahr geplant. Es wird dann einmal um psychologische Handlungskompetenzen gehen (also Gesprächsführung) und das Seminar Forschungsmethoden II, in dem wir dann ein Forschungsprojekt vorbereiten, durchführen, auswerten und eine Hausarbeit darüber schreiben.

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