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1. Tat 2020: Nachbelegung Organisationspsychologie


Alanna

280 Aufrufe

So, das nächste Weihnachten kommt schon wieder mit rasanter Geschwindigkeit auf uns zu, und ich habe dieses Jahr noch so gut wie gar nichts für mein Studium getan... 😏

 

Anfang der Woche kam nach achtwöchiger Wartezeit endlich eine meiner beiden ausstehenden Noten eingetrudelt, wodurch ein Belegplatz frei wurde. Ich habe mich für Organisationspsychologie entschieden; die Unterlagen wurden heute geliefert.

 

Das Modul Organisationspsychologie besteht aus zwei Skripten, die beide jeweils ca. 145 "Inhaltsseiten" umfassen. Zusätzlich findet man im Online-Campus den Hinweis, dass drei der insgesamt 13 Kapitel nicht prüfungsrelevant sind.

Mein erster Eindruck ist, dass gerade im ersten Skript verschiedene Themen enthalten sind, die auch in anderen Modulen adressiert werden (z. B. Aufbau-/Ablauforganisation, Unternehmenskultur, Kommunikation, Konfliktmanagement, Change Management). Die Themen aus dem zweiten Skript sind für mich dagegen weitgehend neu.

Am Ende des Moduls steht eine zweistündige Klausur. Dabei werden zwei Fallbeispiele präsentiert, und zu jedem Fallbeispiel gibt es 2 - 4 Fragen, die aus der Sicht eines Beraters/HR-Managers/Vorgesetzten zu beantworten sind.

 

Da ich in meinem neuen Job so gefordert bin, dass ich für eine Hausarbeit aktuell den Kopf nicht frei genug habe, werde ich nun dieses Modul als nächstes angehen und auf den Klausurtermin Ende März hinarbeiten. Außerdem verlässt der betreuende Professor im Frühjahr die SRH, und das Risiko, dass danach Inhalte geändert werden und ich dann "umsonst" gelernt habe, ist mir zu hoch.

 

Mein neuer Job bringt leider auch weniger Gehalt mit sich (Branchenwechsel...), so dass ich vom Vollzeit- zum Teilzeitstudium gewechselt habe. Das ließ sich problemlos online beantragen und bedeutet, dass ich ab Februar nur noch die Hälfte der monatlichen Studiengebühren zahle und dafür halt doppelt so lange. Irgendeine Auswirkung auf die Modulbelegung bzw. Studiengeschwindigkeit hat das nicht.

 

Ich wünsche allen viel Erfolg! Das wird das beste Jahr 2020, das wir je hatten!!! 😁

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Admin
Zitat

Mein neuer Job bringt leider auch weniger Gehalt mit sich (Branchenwechsel...)

 

Welche Vorteile hat er denn für dich, so dass du dich für einen Wechsel entschieden hast?

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vor 3 Stunden, Markus Jung schrieb:

 

Welche Vorteile hat er denn für dich, so dass du dich für einen Wechsel entschieden hast?

 

Der inhaltliche Schwerpunkt meiner Rolle hatte sich über die Jahre immer mehr in eine Richtung verschoben, die mich immer weiter von dem weggebracht hat, was mir ursprünglich am meisten Spaß gemacht hatte. Insbesondere die Projektarbeit und die enge Zusammenarbeit im Team waren unterwegs fast komplett verlorengegangen zugunsten einer höheren Spezialisierung und reinen "Abarbeitung" von Vorgängen. Für jemanden, der gerne viel vom Drumherum mitbekommt und sich als "Mädchen für alles" durchaus wohlfühlt, war diese Entwicklung zunehmend unbefriedigend. Eine große Umstrukturierung im letzten Herbst war für mich dann der endgültige Anlass zum Absprung.

 

Außerdem war für mich auch immer drängender die "Sinnfrage" in den Vordergrund getreten. Meine Arbeitskraft (ausschließlich) mit dem Ziel einzusetzen, den Unternehmensgewinn zu maximieren, erschien mir zunehmend fragwürdig. Deshalb habe ich auch bewusst nach einem neuem Job außerhalb der Privatwirtschaft gesucht - trotz der damit verbundenen finanziellen Konsequenzen.

 

Jetzt habe ich mehr Arbeit, mehr Verantwortung, mehr Stress und weniger Geld, aber ich habe ein ganz breit gefächertes Aufgabengebiet, kann vieles aktiv mitgestalten und die ganze Bandbreite meiner bisherigen beruflichen Erfahrung einbringen. Und ich weiß wieder, warum ich morgens in Büro fahre (und Überstunden mache und am Wochenende Emails bearbeite...). Kurz gesagt, ich empfinde meine Arbeit wieder als "sinnvoll".

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  • Admin

Kann ich sehr gut nachvollziehen deine Gründe. Vielen Dank, dass du sie so ausführlich geschildert hast. Ich halte das auch für ganz wichtig, dass die Arbeit Spaß macht und man auch voll dahinter steht und einen Sinn darin sieht.

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