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Term 1 has started!


lilienthal

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Heute morgen war es dann so weit: Die Kurse waren freigeschaltet und ich konnte einen Blick in die Lernmaterialien werfen. Im Prinzip gab es keine großen Überraschungen, die kurze Einführung hatte mich gut darauf vorbereitet, was und wie die Lernwoche aufgebaut ist und was von mir erwartet wird, und auch die verwendeten Bücher und Gliederungen der Kurse waren ja schon durch das "Syllabus Repository" bekannt. 

 

UNIV 1001 - Online Education Strategies: 

 

Hier ging es los mit einer kurzen Einführung noch mal in Moodle und die Prinzipien der UoPeople. Die Woche startet mit einem "Learning Guide", der mich über die Inhalte und die Dinge informiert, die ich am Ende der Woche wissen sollte und die Aufgaben, die ich zu erledigen habe. 

 

Da wären erstmal ca 5 pdf-Dateien zu nennen, die für das Wochenthema zu lesen sind. Ein Buch "College Success" (erstes Kapitel lesen), ein Artikel über peer-learning, ein Infoblatt über die Written Assignments, wie mal einen peer-Review verfasst und ein pdf mit verschiedenen Vorschlägen, wie man sich die Lernwoche einteilen könnte, wenn man selber noch keinen Plan hat. (witzig: Da gibt es auch einen "procrastination plan", der von Donnerstag bis Dienstag nichts tut und alle Aufgaben am Mittwoch erledigt. Mal sehen, wann ich den das erstemal zu Rate ziehen muss 😀 )

 

Die Aufgaben sind: Einen Forenbeitrag verfassen, 250-750 Wörter (Thema: online learning in peer groups - oder so ähnlich) und in der Diskussion drei andere Beiträge bewerten und kommentieren, und ein "Learning Journal" schreiben, 400-750 Wörter, (Thema: was college success für mich bedeutet und welche Bedenken ich zu Beginn des Studiums habe)

 

Dann gibt es noch ein Self-Quiz und wenn ich mich nicht täusche, ein graded quiz. Ich hab das self-quiz gleich als erstes gemacht (kann man so oft einreichen wie man will), um mal zu gucken, was ich schon alles weiß/richtig rate und um es hinterher mit dem gelernten zu vergleichen)

 

CS1101 - programming Fundamentals

 

Eigentlich der gleiche Ablauf wie oben, Reading Assignments (erstes Kapitel im Buch, das im Syllabus bekanntgegeben worden ist), ein paar Aufgaben, die man in Python erledigen soll (nur kommandozeileneingaben, die sollen in die zu erstellende Forumsdiskussion, und man soll Ausgaben und Fehlermeldungen beschreiben. Auch hier sollen wieder drei andere Beiträge bewertet und kommentiert werden. 

Das Learning Journal stellt ein paar Verständnisfragen zu den Dingen aus der Lerneinheit und gibt einem kleinere Programmieraufgaben. 

Die Learning-Journals liest übrigens nur der Course Supervisor und der Student, nicht die gesamte Gruppe. 

Und es gibt ein self-quiz. Hier habe ich wieder einen Selbsttest durchgeführt, aber mit ein bisschen Programmiererfahrung war das echt kein Hexenwerk, 9 von 10 Fragen richtig.

 

 

Erster Eindruck: Wer schreibt, der bleibt! Ich habe das Gefühl, man darf weder lese- noch schreibfaul sein, wenn man sich an der UoPeople versucht. Zum Glück bin ich eher so der Typ Leseratte und Vielschreiber... Ich denke auch, dass durch die dauernd geforderte Interaktion ein völlig anderer Zusammenhalt unter Studierenden ist, als wir das von unserern Fernstudien kennen.

 

Ich geh dann mal lesen... 😊

 

 

Edit sagt: Es ist Samstag Abend...

 

...und ich habe mein Learning Journal geschrieben und mein Assignment für die Gruppendiskussion. Alter Falter... obwohl ich wirklich gerne und viel lese und eine rasche Auffassungsgabe habe und es mir eigentlich sehr leicht fällt, Dinge zu formulieren - auf Englisch ist das echt ein dickes Brett, was ich mir da vorgenommen habe. Und jetzt muss ich auch noch drei andere Texte von meinen mitstudenten bewerten, dabei bin ich eigentlich froh, dass ich meins geschafft habe. Ich habe allerdings noch keine Möglichkeit, die anderen Texte zu lesen, weil die maximale Bearbeitungszeit für meine Einreichung noch nicht verstrichen ist. Ich bin mal gespannt, wie andere die Aufgabe gelöst haben. Richtig Zeit gekostet hat die blöde Formatierung nach APA-Zitierstil. Ich bin am überlegen, ob ich mir ein LaTeX-Template dafür mache und dann einfach aus dem .pdf die ganzen Texte in moodle kopiere - samt sauber erstelltem Literaturverzeichnis. 

 

Und ihr so, am Samstag abend? 😀 Irgendwie sind Fernstudenten ja schon eine seltsame Spezies.

10 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Viel Spaß und Erfolg! 

Da bin ich gespannt, was Du bzgl. der Zusammenarbeit zwischen den Studenten berichtest.

Aus den fi-Blogs von Studenten an englischen Universitäten meine ich zu erkennen, dass dort ein Konzept gefahren wird, das mehr auf die (permanente) Zusammenarbeit der Studenten abzielt, als bei deutschen Fernstudien-Anbietern.

Bearbeitet von schwedi
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Gestern morgen dachte ich noch "uff, das ist aber ein dickes Brett, was man da alles lesen und schreiben muss" - und jetzt bin ich schon fertig. Es war dann am ende doch gar nicht so kompliziert. Ich weiß nicht, ob besonders viel haften geblieben ist, gerade was die Kommandozeileneingaben in Python angeht (python prompt... ist jetzt, wenn man schon ein bisschen Programmiererfahrung hat, nicht sooo mega der Spannungsbogen)

 

Die Anforderungen an Texte in dem Online-Education-Kurs sind knackig. Oder sagen wir mal: Sind sie vielleicht gar nicht so, aber ich habe bereits gleich die erste negative Erfahrung mit dem Peer-Grading-System der UoPeople gemacht (Erfahrungen dieser Art gibt es überall zu lesen)

 

ich habe einen Artikel zu einem vorgegebenen Thema geschrieben (250-750 Wörter), habe mich bemüht, alle gestellten Fragen zu beantworten, habe noch zwei neue Literaturquellen angegeben - natürlich bin ich kein native speaker, deshalb wird es vermutlich nie so flüssig sein, aber hey, es ist echt nicht der erste Text, den ich auf englisch schreiben musste. 

Ein review von einem Mitstudenten, sehr positiv "hey, well done, you mentioned all the points, thank you for posting, nice to read, good work" - und hat mir, umgerechnet auf unser Notensystem, ne schwache vier gegeben. 😀 "Limited insight and relevance of the material; more effort and reflection needed to have warranted a satisfactory grading." Thanks a lot! 

 

Wenn das dauerhaft in diesem Kurs so bleibt, werde ich in die Assignments, die von den Peers gewertet werden, nur noch das nötigste reinstecken. Ich bin ja nicht auf mega Noten angewiesen und habe überhaupt keine Lust, viel Aufwand für miese Bewertungen zu treiben, dann stecke ich lieber mehr Zeit in die Texte, die der Dozent liest. 

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:ohmy:  Inwiefern zählt denn der Review vom Mitstudenten? Ist er in dem Bereich irgendwie vorqualifiziert, so dass Du was auf seine Wertung geben solltest? Na, da wäre ich auch etwas - vorsichtig gesagt - überrascht, wenn jemand so was Positives schreibt und dann eine so unpassende Note dazu gibt! Hat er sich vielleicht in der Note geirrt, oder muss man sich eine Art Übersetzung holen analog zu den deutschen Arbeitszeugnissen? 

Trotzdem noch viel Spaß für Dein Studium!

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Der Review zählt zu dem Gesamtergebnis dazu. Die von den Peers vergebenen Noten fließen also in die Note mit ein, mit immerhin 15 Prozent.

 

Ganz so trivial ist das mit den Bewertungen der Peers also nicht. Was viele aber offenbar missverstehen, ist das "Notensystem". Es gibt zwar Noten von 1-10 (zehn ist die beste), aber irgendwie ist das System so aufgebaut, dass schon eine 8 eine ziemlich miese Note ist, weil die schon heißt: Ja, okay, da steht was, aber so richtig Mühe ist da nicht reingeflossen. Es gibt also nur "perfekt", "gut" und alles andere ist sowas wie "scheiße". 

 

Frag mich nicht... kein differenziertes System, finde ich. 

 

Ich hab allerdings jetzt die Course Advisorin angeschrieben und nachgefragt. Kann sein, ich raff da was nicht, aber ich kann nicht mit anderen Studenten darüber diskutieren, weil aus irgendeinem Grund einige Leute (auch ich, leider) den Zugang zur Student-Community über yammer noch nicht bekommen haben. Dafür brauchts nen Einladungslink.

 

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  • Admin

wie kann den bei einer Skala von 1-10 eine 8 (was man ja auch als 80 Prozent deuten könnte) schon schlecht sein? Magst du hier die komplette Skala, also die Noten mit den Erklärungen, mal einstellen?

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Kein Problem. Mir ist selber nicht klar, warum genau eine 8 in den Peer reviews als schlecht gilt - wahrscheinlich weil man als Student gar nicht den Überblick haben kann, um eine Arbeit wirklich zu beurteilen und sich daher auf "hey, super, hätt ich nicht so hingekriegt" bis "ein bisschen mehr hätte man eventuell sagen müssen" beschränken sollte. Das seh ich allerdings auch so. 

 

 

 

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6 - 7 (C) -Satisfactory insight and relevance, but required some more information and effort to have warranted a better rating.

4 - 5 (D) -Limited insight and relevance of the material; more effort and reflection needed to have warranteda satisfactory grading.

0 - 3 (F) -Unsatisfactory insight/relevance or failure to answer the question, reflecting a poor or limited understanding of the subject matter and/or the guidelines of the question.

 

Quelle: https://www.coursehero.com/file/p6t77km/Discussion-Forum-Rating-Guidelines-10-A-Excellent-substantial-relevant/

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  • Admin

Danke. Wobei ich es jetzt erst ab D als schlecht einstufen würde, C als befriedigend und B, also 8-9, noch als gut. 

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