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Woche 2


lilienthal

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Heute morgen um 6:05 Ortszeit (an der UoPeople ist das 0:05) fing die zweite Woche an. Neue Texte, neue Aufgaben. Nein, keine Sorge, ich habe mich nicht direkt um sechs (igitt, welch Uhrzeit) über die Texte hergemacht.

 

Auch wenn ich mich unlängst über das Peer-System aufgeregt hab: Ich bin ja irgendwie angefixt. Das liegt zum einen daran, dass das Wissen schaffbar ist, was man da serviert bekommt, dass mir die Dinge (noch) leicht fallen und zum anderen daran, dass es so ein direktes Feedback gibt.

 

Als Update zu der irgendwie unpassenden Bewertung: Ich hatte die Kursleiterin angeschrieben und gefragt, ob ich bei der einen Schreibaufgabe was falsch gemacht habe (daraufhin wurde die Bewertung tatsächlich verbessert), außerdem habe ich 10 von 10 Punkte für meinen Essay bekommen, der nur an die Leiterin geht, und auch in Programmieren gab es gute Punkte. Das Belohnungssystem wird also ordentlich geködert, wenn man am Ball bleibt. 

 

Ich wollte vorhin nur kurz mal durch die Aufgaben der neuen Woche blättern und habe mich soeben dabei ertappt, wie ich schon die erste Schreibaufgabe (at least 500 words) erledigt habe. Eigentlich könnte ich sie auch schon einreichen, aber vielleicht fällt mir noch was ein, was man feilen oder polieren könnte. 

 

Zu "Programming Fundamentals" muss ich mich allerdings eher zwingen. Ich finde Python eine totale Zumutung. Dabei handelt es sich um eine subjektive, unreflektierte, nicht wissenschaftlich fundierte Abneigung aus Prinzip. (Ich mag Objektorientierung zwar nicht, aber es ist meiner Meinung nach ja auch eigentlich egal, welche Programmiersprache man lernt - solange es C ist... 😀)

 

 

 

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Ich wollte vorhin nur kurz mal durch die Aufgaben der neuen Woche blättern und habe mich soeben dabei ertappt, wie ich schon die erste Schreibaufgabe (at least 500 words) erledigt habe.

 

So ging es mir am Montag im Nachtdienst mit der Abschlussarbeit in Soziologie. Eigentlich nur ausgedruckt mitgenommen, um mal rein zu schauen - dann waren auf einmal 11 von 13 Aufgaben fertig. 😂

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Mittlerweile habe ich alle Aufgaben der zweiten Woche gelöst und eingesendet, und bin etwas überrascht über die Bewertungen. 

 

Aber erstmal den Einsendungen... Das war in UNIV1001 ne ganze Menge. Ein Discussion Assignment zum Thema "College writing", ein Written Assignment zum Thema "Peer Learning" und ein Learning Journal, wo man einen Essay nach den Kriterien des Peer Assessment bewerten sollte, und natürlich gefühlte Berge von Reading Assignments (Artikel, Buchkapitel, Blogeinträge...) 

Wieder der Gedanke: WTF!?! Schaff ich nie! Ich schreibe das alles im Moment noch auf Deutsch, das geht flüssiger und ich kann meine Gedanken präziser ausdrücken. Dann fange ich an, ins Englische zu übersetzen, und vergleiche das dann mit einer deepl.com-Übersetzung des Textes und versuche, das Beste draus zu machen. So richtig zufrieden bin ich damit immer nicht. Es gibt ein paar Muttersprachler in meinen Kursen, deren Beiträge ich immer gerne lese, da sie sich sehr gut ausdrücken... bin immer ganz neidisch. Ich verfüge in meiner Muttersprache über einen ziemlich umfangreichen Wortschatz, und verglichen damit ist meine Fähigkeit, mich auf Englisch auszudrücken, natürlich begrenzt. 

 

Nun zu CS1001... dickes Brett! Variablen, Datentypen, Funktionen, selbstdefinierte Funktionen, lokale und globale Variablen. Ich bin, wie gesagt, dankbar, dass ich davon schon was verstehe, sonst hätte ich die Krise bekommen. Oder besser gesagt: Die wäre noch größer gewesen. Die Assignments waren echt knackig, und wenn ich mir die Einreichungen einiger Mitstudis ansehe, dann weiß ich: weniger Anforderung wäre mehr gewesen! Denn einige haben z.b. nur eine von fünf Aufgaben bearbeitet und/oder die Antworten oder Ausgaben ihrer Programme sind so falsch, dass man merkt, die haben nichts davon verstanden. Und das liegt imho nicht daran, dass sie im falschen Fach studieren oder dass sie zu wenig Energie reinstecken.

 

Nächste Woche kommt dann gleich Rekursion dran. Ich weiß nicht, wie das die anderen hier sehen, die was mit Proggen zu tun haben (Informatiker, Wi-Infos, Etechniker, Mechatroniker... oder Data-scientists)... aber "Rekursion" ist jetzt nicht unbedingt das, was mir spontan für die ersten Lerneinheiten von einem Kurs einfällt, der "Programming Fundamentals" heißt. 

 

Ich wusste auch erst nicht, was ich in den drei Assignments einreichen sollte, und Sonntag mittag war ich kurz davor, den Kurs zu canceln. Bis ich mich zu "Mut zur Lücke" entschieden habe. Habe die Aufgaben so gut wie möglich oder zumindest so ungefähr, wie ich sie verstanden habe, in Python geschrieben, ausgeführt, die Ergebnisse ins Assignment kopiert... noch ein paar erklärende Sätze dazu... und absenden. Fertig. Aber bei zwei Aufgaben hatte ich wirklich keinen Schimmer, was ich eigentlich tun sollte (hab da wirklich nur so rumgeraten und ein paar Schwurbelsätze produziert, um meinen Output zu verschleiern...) - inzwischen, wo ich andere Einreichungen lese, kann ich auch ahnen, was eigentlich verlangt war. 😀

 

Aber diesmal arbeitet das Peer-System für mich: Da nur ein wirklich geringer Teil von Leuten mehr verstanden hat als ich, sind meine Noten echt saugut 😀 Die Kommentare gehen runter wie Öl: "Impressive" und "Good work, excellent explained" und so. Noch, zumindest! Man kann ja noch bis Mittwoch, 0:00 einreichen, und da kommen sicher auch noch einige, die was davon verstehen.

 

Inzwischen habe ich das Peer-System auch etwas besser verstanden: die Bewertungen gehen mit etwas über 10% in die Note ein und es gibt noch einen Haufen anderer Faktoren. Man muss also da schon wirklich durchgängig exzellent sein (oder echt grottig) damit das die Gesamtleistung bemerkbar beeinflusst. 

 

 

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  • Admin

Deine Beiträge lese ich im Moment besonders gerne, weil das System so anders und dadurch besonders spannend ist. Und so wie das Peer-System gestaltet ist stelle ich mir das sowohl motivierend als auch bereichernd vor, Lösungen der anderen Teilnehmer zu sehen und sich gegenseitig Feedback zu geben.

 

Den Anspruch der Aufgaben finde ich allerdings auch sehr hoch und ebenso den Umfang, gerade bei der vorgegebenen zeitlichen Taktung.

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