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Check: Studienkonzept & Akkreditierung Studiengang


Walter Frei

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In meinem ersten Beitrag habe ich aus der Stellungnahme des Wissenschaftsrats zur institutionellen Akkreditierung  für die Hochschule Fresenius berichtet. Um Akkreditierung wird es auch diesmal gehen, zunächst stelle ich aber das Studienkonzept kurz vor und berichte von meinen ersten Erfahrungen mit der Umsetzung.

 

Auf das anmeldepflichtige Angebot bei onlineplus habe ich auch schon Zugriff. Und dort habe ich zunächst ein zentrales Element des Studienkonzepts einem prüfenden Blick unterzogen.

Erläuterungen zum Studienkonzept bei onlineplus können auch nicht angemeldete Interessierte nachlesen.

https://www.onlineplus.de/fernstudium/studienkonzept/

 

Das Studienkonzept ist aus 3 Elementen aufgebaut: studynet (das ist die online-Plattform), studymags und studycoaches.

In diesem Beitrag werde ich besonders den Aspekt der studymags beleuchten. (Auf die anderen Elemente gehe ich in späteren Beiträgen ein).

 

Zu den studymags ist auf der Website zu lesen: "Dröge Studienbriefe waren gestern: Unsere studymags in Magazinform sind prall gefüllt mit verständlichen Texten und Infografiken, aktuellen Inhalten, praxisnahen Fallbeispielen und kompakten Zusammenfassungen zur Prüfungsvorbereitung. [...] studymags sind didaktisch und inhaltlich so konzipiert, dass auch anspruchsvoller akademischer Stoff sich leicht einprägt. Lernen funktioniert eben am besten, wenn es Spaß macht." (https://www.onlineplus.de/fernstudium/studienkonzept/)

 

Das ist ein reizvolles Angebot.

Ich habe mich auch gleich im shop von onlineplus, wo ich die studymags kostenpflichtig bestellen kann, umgeschaut (sie sind aber auch kostenfrei digital verfügbar). Leider musste ich im shop feststellen, dass kein einziges studymag, welches spezifisch für den Studiengang Soziale Arbeit erstellt wurde, zu erwerben ist.

 

Das finde ich ärgerlich. (Es gibt zwei studymags zu einem Modul der Sozialen Arbeit, diese sind aber aus einem anderen Studiengang geliehen und decken nur einen sehr kleinen Bereich des Moduls ab. Für Module die auch von anderen Studiengängen belegt werden, scheint das Angebot an studymags größer zu sein.) Vielleicht bessert die Hochschule an dieser Stelle noch nach.

 

In Bezug auf die studymags aber auch allgemein, möchte ich weiter darüber informieren wie Berichte zur Akkreditierung genutzt werden können um sich zur Qualität des zukünftigen Studiums zu informieren.

 

Neben den Hochschulen werden auch die einzelnen Programme, also Studiengänge akkreditiert. Das dient unter anderem dazu, sicherzustellen, dass das Studiengangskonzept schlüssig ist und tatsächlich umgesetzt wird.  Die Hochschule Fresenius ist systemakkreditiert und kann deswegen ihre Programme selbst akkreditieren.

 

Der Studiengang Soziale Arbeit bei onlineplus wurde entsprechend durch die Hochschule selbst akkreditiert.

Ein kurzer Bericht dazu ist hier zu finden: (hier könnt ihr auch andere Studiengänge an anderen Hochschulen suchen, die euch interessieren). https://antrag.akkreditierungsrat.de/akkrstudiengaenge/361bd1b5-ae43-401f-8ae5-95c5c142b17b/

Die Akkreditierung erfolgt für 8 Jahre (31.01.2019 - 31.03.2027) *GEKÜRZT*.

 

Zum Vergleich habe ich auch eine externe Akkreditierung für einen anderen Studiengang bei onlineplus angesehen.

Die Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) wurde durch die FIBAA - Foundation for International Business Administration Accreditation akkreditiert. Auffällig ist, dass die FIBAA damals (2016) ihre Akkreditierung an Auflagen geknüpft hat.

"Die Hochschule weist die endgültige Fertigstellung der Studienbriefe („studymags“) für alle Module der ersten beiden Semester in den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre (B.A.) und Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) nach." Dabei beruft sich die FIBAA auf die Rechtsquelle: Ziff. 2.3 „Studiengangskonzept“ der Regeln des Akkreditierungsrates.

https://antrag.akkreditierungsrat.de/akkrstudiengaenge/ff4ce337-3f23-ee16-dbd9-fb88f2bd8ac8/

 

Hier zeigt sich, dass eine Akkreditierung tatsächlich für Studierende sinnvoll sein kann, da sie eine gewisse Qualität sicherstellt. Wie die Regeln des Akkreditierungsrates ausgelegt werden, scheint aber ein wenig abhängig davon, wer die Akkreditierung vornimmt.

 

Studierende der Sozialen Arbeit bei onlineplus müssen zunächst noch ohne studymags auskommen, obwohl damit als zentrales Element des Studienkonzepts geworben wird.

Wie sich das so studiert und wie es mit den anderen zentralen Elementen des Studienkonzepts bei onlineplus bestellt ist, werde ich bald berichten.

 

5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Admin

Ist es tatsächlich so, dass es dann noch keine studymags gibt, oder gibt es nur keine im Shop oder die studymags zunächst nur in digitaler Form? Ich stelle es mir schon so vor, dass diese moderne Form des Studienheftes ja ein elementares Element des Studiums ausmacht, wenn auch möglicherweise gemeinsam mit anderen Elementen.

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Hi Markus, vielen Dank für dein Interesse. Soweit ich es überblickt habe, gibt es keine studymags, die spezifisch für den BA Soziale Arbeit erstellt wurden. Nur teilweise werden studymags aus anderen Kursen herangezogen. Ich habe mir es eigentlich auch so vorgestellt, dass die moderne Form des Studienheftes angeboten wird, da es ja zentrale Bestandteil ist. So scheint es aber nicht. Aber vielleicht kann hier noch wer anders korrigieren. Es ist durchaus möglich, dass ich es nicht richtig erfasst habe.

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Hallo Walter, hallo Markus,

 

es ist in der Tat so, dass die Fresenius derzeit keine studymags anbietet, die spezifisch für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit erstellt worden sind.

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  • Admin

Dann bin ich sehr gespannt, wie der Stoff vollumfänglich vermittelt wird. Gibt es dann Literatur, die Verwendung findet?

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Hallo Markus,

ja es wird auf Literatur verwiesen, bzw. es werden konkrete Texte und Bücher und Kapitel zu einzelnen Lehreinheiten empfohlen. Auf die Bücher kann kostenfrei zugegriffen werden. Downloads sind nur beschränkt möglich, wer die technischen Kniffe nicht kennt, muss lange Texte online lesen. Aber dafür ist es ja ein online-Studium. Interessant ist, dass zwischen den Literaturangaben im Modulhandbuch und der tatsächlich zu lesenden Literatur nur wenig Überschneidungen bestehen. Vielleicht liegt das an den Personalwechseln, die bei dem recht jungen Studiengang schon statt gefunden haben.

 

Inzwischen läuft in der onlineplus-Studierenden-Gemeinschaft auch eine interessante Diskussion zu den studymags. Es scheint als würden diese zum Teil in anderen Studiengängen abgeschafft, zur großen Unzufriedenheit einiger Studierender, die sich insbesondere wegen der studymags, mit denen die Studiengänge auch beworben werden, für Fresenius onlineplus entschieden haben.

 

Ein klares Statement dazu seitens der Hochschule gibt es bisher aber noch nicht.

In einem nächsten Eintrag werde ich versuchen meine Eindrücke zum studynet zu teilen.

 

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