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Zwiegespalten, Studium Woche 1 rum

GregViz

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Hallo, ich hatte euch ja berichtet das ich mit BWL angefangen habe um mit etwas "entspanntem" anzufangen und erfolgserlebnisse zu haben. Ein paar von euch gaben mir den Tipp Mathe nicht zuweit nach hinten zu schieben. Ich hatte also beschlossen mir Mathe nebenbei anzuschauen und muss sagen, die Idee war eigentlich super. Mathe finde ich sehr anstrengend und ich kann mich nicht Stunden lang auf einem so hohen level konzentrieren das nötig wäre um Mathe wirklich konsequent und gut zu erledigen. Ich muss ehrlich gestehen, ich bin kein Mathe Ass. Es ist mühseelig und viel wiederholen, erst mit der Routine fängt Mathe an zu sitzen. Aber geschrieben ist das Heft wirklich super und 1A. Ich bin dazu übergegangen mir immer mal wieder für 1-2 Stunden Mathe zu gönnen und dann, wenn ich das Gefühl habe mein Kopf platzt wieder BWL nehme. Das funktioniert eigentlich ganz gut und ich brauche kein schlechtes Gewissen zu haben.


Ja wieso denn dann gemischte Gefühle? Ich befinde mich am Ende des BWL Heftchen und bearbeite die Einsendeaufgabe Typ A. 1 Frage kann ich jetzt so auf anhieb nicht ausfüllen, bzw ich hätte dabei kein gutes Gefühl. Am Dienstag ist das Paket angekommen, eine Woche ist rum und ich habe lediglich 1 Heft bearbeitet. (bzw. muss nurnoch diese eine Aufgabe schaffen)
Das erscheint mir wenig, das muss und sollte wirklich besser werden wenn ich das regulär in der Zeit schaffen möchte. Ich poche nicht auf reguläre Studienzeit aber dennoch sollte es im "kostenlos verlängern" Rahmen bleiben.

Ich empfinde es als unglaublich schön und entspannend die Aufgaben in den Heften zu lösen, mir Dinge durchzulesen und ich habe schon das ein oder andere entdeckt das mir garnicht bekannt war. Auch ist es ein schönes Gefühl sich wirklich weiterzubilden und etwas für sich zutun. Auch meine Laune auf der Arbeit hat sich dadurch verbessert weil ich mich wieder "gefordert" fühle. Das habe ich über die lange Zeit im Angestelltenverhältnis schon irgendwie unterschwellig vermisst. Mir war garnicht klar das mir etwas fehlt bis ich jetzt dran bin und studiere.

 

Wie passt das alles in mein Leben? Also, ehrlich gesagt bin ich begeistert aber ich muss auch gestehen das ich noch immer hin und hergerissen bin. Zum einen ist diese Freiheit lernen zu können wann man möchte einfach toll. Ich sollte erwähnen das ich eine Tochter habe, sie ist 5 Monate alt. Ich dachte mir eigentlich, das kann doch so nichts werden. Aber dieser Gedanke hat sich eigentlich umgekehrt. Wenn es geht, dann so! Und bis jetzt klappt es besser als erwartet. Ich komme von der Arbeit heim, esse etwas und lege mich meistens nochmal schlafen. Dann stehe ich auf und lerne. Wirklich motivieren muss ich mich nur für den Startimpuls. Hat man einmal angefangen rauscht die Zeit an einem vorbei. Unter der Woche hat man fürs Studium weniger Zeit, ich war mit 3 Stunden sehr optimistisch. Aber unter der Woche sind 3 Stunden täglich tatsächlich schwer zu realisieren. Nicht unmöglich aber immer abhängig von Lage, Gefühlsverfassung und beruflichem Arbeitspensum. Am Stamstag hatte ich einen Migräne Tag das hieß da ging garnichts. Eigentlich hatte ich vorgehabt die Einsendeaufgabe bis zum Wochenende zu lösen... jetzt hängts an einer Aufgabe... Sonntag saß ich vom aufstehen bis zum schlafen gehen an BWL.(mit kleinen Pausen dazwischen). Ärgerlich aber ich dachte mir, nehme ich das mal als Anlass um den Tutor zu fragen und mal zu schauen wie das so mit der Rückmeldung funktioniert.

Meine größte Sorge ist wie gesagt dass die Menge einfach zuviel ist. Deswegen bin ich immernoch gespalten. Aber bis jetzt, Fazit erste Woche, grandios.



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

3h pro Tag konsequent unter der Woche zu lernen ist aber auch ein richtiges Brett. Das nicht zu schaffen ist definitiv kein Grund zum schämen. Ein Studienheft pro Woche halte ich auch für absolut okay. Manche Hefte gehen schneller, andere langsamer. Das ist ganz normal. 

Setz Dich nicht selbst zu stark unter Druck und versuche möglichst frei Dein Dir selbst aufgelegtes Arbeitspensum auszutarieren. Das wird schon!

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Ja, denke ich auch. In diesen Blogs lese ich oft Einträge wie andere User Wochen oder gar Monate lang nichts fürs Studium getan haben und trotzdem am Ball geblieben sind. Das hilft dann doch die Motivation oben zu halten und nicht gleich aufzugeben denn jedes nicht erreichte Ziel ist ja eigentlich etwas demotivierend. 

Ich glaube ich werde das lernen etwas zurück Schrauben unter der Woche. Vielleicht auf 1-2 Stunden am Abend und dafür etwas mehr am Wochenende.  Diese Woche begann leider etwas arbeitsintensiv, viel zutun auf der Arbeit und zu allem Überfluss ist meine Frau krank geworden. Das hieß natürlich sie etwas entlasten und Bettruhe und hoffen das es nicht auch schon in mir drin ist. Normalerweise ist es erfahrungsgemäß immer so: erst hat es der eine, 3 Tage später der andere. 

 

Zwischenstand erstes BWL Heft durch. 

Algorithmierung halb durch. Irgendwie finde ich dieses Heft sehr interessant. Mathe Heft noch eher am Anfang. 

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Zitat

Das erscheint mir wenig, das muss und sollte wirklich besser werden wenn ich das regulär in der Zeit schaffen möchte.

 

Das wird es vermutlich mit der Zeit von "selbst", weil du ein Gefühl dafür bekommst, weißt wie du vorgehen möchtest und vielleicht manchmal auch weniger gründlich sein wirst. Mache dir da bitte keinen Druck. Bei mir war es auch so, dass ich zu Beginn enorm viel Zeit investiert habe und das dann mit der Zeit besser wurde.

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