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Arbeitsfrust & Studiumsunlust

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chillie

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Ich lasse mich einmal passenderweise von Wölkchens Blogpost inspirieren und habe den Titel etwas angepasst übernommen.

Aktuell passt die Thematik auch zu mir, ich habe ein ziemlich zwiespältiges Verhältnis zu meinem Job. Mit einer Art Sägezahneffekt schwanke ich zwischen "alles ok" und "nervt ohne Ende". Aktuell bin ich mal wieder in einer der letzteren Phasen. Betrachte ich die letzten 1,5 Jahre sind diese gefühlt auf jeden Fall immer länger geworden während die anderen kürzer werden.

Leider schlägt sich das bei mir aktuell auch im Studium nieder, der Ausgleich im Studium wenn einem die Arbeit nicht fordert kenne ich auch. Das ist wirklich ein Vorteil - wenn man sich aber nicht nur unterfordert vorkommt sondern auch noch anderen Ärger hat kann wohl auch die Motivation für das Studum nicht mehr so viel retten. Zumal eben irgendwann auch das Studium zum "Alltag" wird - nicht jede gelesene Seite, nicht jeder bearbeitete Studienbrief ist eine Meisterleistung und nicht jede fertige Zusammenstellung ist der Gipfel.

Ich hatte es schon mal gebloggt - Job und Fernstudium haben bei mir eine "unheilvolle" Verbindung eingegangen. Naja - so schlimm ist es nicht, aber die Möglichkeit direkt vor der Haustüre zu arbeiten bietet eben die Möglichkeit auch auf Überstunden recht flexibel zu reagieren. Darum bin ich/war ich stets der Meinung so lange ich studieren es bei der Firma durchzuziehen, da man ja auch bei einem Wechsel mehr Zeit und Energie in den neuen AG steckt.

Aktuell bin ich aber wieder an der Phase angelangt, an der ich diese Einstellung anzweifle.

Nun gut - da man aber eh nichts über's Knie brechen kann werde ich mir noch mal ein paar Gedanken machen.

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11 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Nun gut - da man aber eh nichts über's Knie brechen kann werde ich mir noch mal ein paar Gedanken machen

Ja diese Gedanken kenne ich momentan nur zu gut!

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ich kann diese Gedanken auch durchaus nochvollziehen....

.....aber: ich möchte mir den Stress, den ein Jobwechsel mit sich bringt nicht zusätzlich zu dem Studium antun.

Habe aber mal darüber nachgedacht, meine Diplomarbeit irgendwo sonst zu schreiben, na ja schaun mer mal :blink:

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Das Problem ist, das man so eine Entscheidung nur aufgrund des Bauchgefühls treffen kann - wieviele "Freude-Einheiten" bin ich bereit um dafür "Stress-Einheiten" in Kauf zu nehmen, als Vergleich zu den "Zeitspar-Einheiten" und den "Frust-Einheiten" im jetzigen Job.

Tja... wenn die VWL doch nur so einfach wäre, wie sie im Buch steht, würde man eine Gleichung aufstellen und es ausrechnen :blink:

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Kaum ist der Student im Hauptstudium angekommen, möchte er sein Wissen nutzen!

Diese heftige Phase der Umorientierung, Neuorientierung oder bleiben habe ich zur Zeit auch.

Ob es auch einen Vordiplomvirus gibt?

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Chillie, warte doch mal ab bis der Arbeitsmarkt wieder anzieht, dann kannst du ja das Bewerben schon mal üben. Vielleicht nimmt dich ja jemand dann mit fast abgeschlossenem Studium.

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Nunja - die Situation ist aktuell eh nicht rosig das ist klar - die Augen werde ich nun wohl mehr offen halten und nicht wieder (falls ich in 1 Monat wieder mit der Arbeit zufriedener bin) darüber hinwegsehen.

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Ich hab auch für mich entschlossen, so lang ich den Kurs mache bleibe ich da wo ich bin, wenns dann ans Studium geht seh ich weiter, aber besser wirds in dem Laden sicher auch nicht.

Mir wär der Streß und die Umstellung aber auch zu groß jetzt mittendrin zu wechseln, also heisst es Zähne zusammen beissen.

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Mir wär der Streß und die Umstellung aber auch zu groß jetzt mittendrin zu wechseln

Witzigerweise bearbeite ich ja dieses Semester das Modul Management komplexer Problemsituationen - und genau dabei bin ich wieder intensiv auf das Thema gestoßen.

Der Mensch folgt Ökonomietendenzen und versucht unanagenehme Situationen möglichst durch Vermeidung zu umgehen, steht da drin.

Dabei musste ich genau an so einen Satz von mir denken, ob ich wirklich objektiv an die Sache herangehe oder ob ich die Lage nicht so uminterpretiere, um weiterhin die "bequeme" Lösung beizubehalten.

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Sicher hat die Lösung auch was bequemes, aber ich hab da durchaus nüchtern drüber nachgedacht.

Ich kann ins Geschäft laufen, der Arbeitsplatz ist sicher (sehr wichtig), im Moment arbeit ich in Teilzeit und komm trotzdem über die Runden. Dieser Job ermöglicht mir mein Essen und meinen Fernkurs. Gerade weil ich aufgehört habe mich über den Erfolg im Geschäft zu definieren komm ich mit der Situation ganz gut klar. Gut mal mehr mal weniger, aber es geht schon.

Ein Problem bei mir wäre ja auch schon allein die Jobsuche, wüsst gar net als was ich mich bewerben sollte. Berufserfahrung in meinem gelernten Beruf bringe ich nicht mit und eigentlich möcht ich auch nicht mehr darin arbeiten ;-)

Aber wer weiß schon wie es vielleicht nächstes Jahr aussieht, vielleicht flücht ich dann doch lieber aus dem Laden ;-)

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na ja, ich hab mein Studium angefangen mit den Alternativen entweder im Unternehmen (bis zum Ende des Studiums) einen anderen Job, der mir eher zusagt zu finden oder es eben sonst wo zu versuchen...mit dann hoffentlich besseren Chancen und anderen Möglichkeiten :thumbup:

zum anderen würd ich mir ganz gerne nach dem Ende des Studiums ne Auszeit gönnen - quasi als Belohnung :), und da bietet sich das Ende des Studiums als Break eigentlich ganz gut an

und nun ist es halt eben so, dass ich (relativ) kurz vor dem Ziel denke, dass ich die restliche Zeit auch noch rum kriege :cool:

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