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Die 4. Woche neigt sich dem Ende zu!

GregViz

220 Aufrufe

Normalerweise wäre das der Moment an dem man sich entscheidet, mache ich weiter oder gebe ich die Unterlagen zurück? Doch ich konnte aushandeln dass ich 3 Monate teste statt der üblichen 4 Wochen. Also habe ich immernoch 2 weitere Monate Bedenkzeit. 

Meine Einsendeaufgabe zu Phasenmodelle und Planung von Softwareprojekten lief semi gut. Ich brauchte die Hilfe vom Internet und gab mir Mühe und opferte viel mehr Zeit als geplant. Ja ich habe mich regelrecht daran aufgehongen. Das Resultat war eine 2,3 mit einer etwas scharfen Kritik. Zu ungenau, nicht tief genug, Datenstrukturen sollten aufgezeigt werden. Ich nehme an dass in dieser Aufgabe wissen aus einem anderen Heft für das lösen der Einsendeaufgabe benötigt wurde. Allerdings habe ich mich in dem Heft das sich um Datenstrukturen dreht noch garnicht befasst. In der Empfehlung kommt das Heft erst nach dem jetzigen Heft und ich bearbeite nicht alle Hefte parallel sondern höchstens 3 Stück zeitgleich. Ich hatte besseres erwartet aber eine 2.3 ist immernoch ein gutes Ergebnis finde ich. 

Ansonsten merke ich doch wie die Energie ein bisschen nachlässt. Die Lernphasen nehmen ein bisschen ab, es ist nichtmehr Vollgas sondern so wie es eben passt. 

Ich versuche mich gerade damit anzufreunden länger als die Regelstudienzeit zu benötigen. 

Im großen und ganzen macht mir studieren Spaß. Wäre ich nochmal jung hätte ich mich gegen eine Ausbildung entschieden und für ein Studium. Ich glaube hauptberuflich Vollzeit Student zu sein wäre richtig gut gewesen. 

Die größte Herausforderung ist wirklich sich im Alltag die Zeit zu nehmen. Bis jetzt ließ sich jedes Problem ergoogeln. YouTube war mir zB. eine große Hilfe beim Pflichtenheft. Ich weiß nicht ob man sagen kann das studieren heute leichter ist den je, man hat das Internet und damit riesige Anhäufungen an wissen. Ich hatte ja zb einen Java Kurs über udemy besucht, dieser behandelte von Anfang an UML Diagramme. Dieses Wissen kommt mir jetzt wieder zu gute und wird vertieft und den udemy Kurs fand ich persönlich sehr gut und auch gut rüber gebracht, sehr gut erklärt, sehr viel wiederholt. Alles wovon mein Studium letztlich auch profitiert. Trotzdem bin ich immernoch misstrauisch. Ich habe oft horrorgeschichten über ein Studium gehört. „Du musst da richtig fit sein sonst schaffst du das nicht“ „das schaffen nur wenige, abbrecherquote ist riesig“, „du solltest nur studieren wenn du das was du studierst aus Leidenschaft machst und wirklich alles dafür gibst“. Das Studium hört sich oft so elitär an, als ob es eine Einrichtung für die besten der besten ist. Sprich, nichts für normal sterbliche. 

Und hier bin ich, als Sterblicher vor den Stufen dieser heiligen Hallen die mein Schicksal entscheiden können und muss sagen, ich finde es bis jetzt nicht schwer. Es ist fast schon zu leicht.

BWL war nur etwas trocken, da habe ich mich bisschen durchgekämpft aber es ist eigentlich nur lesen und merken. Viel rechnen oder „tun“ musste ich bis jetzt nicht. Das zweite Heft hatte eine etwas niederschmetternde Kritik. Ich habe die Kritik gelesen und rechnete mit einer 4 oder 5 und es wurde eine 2,3. 

Habe ich welpenschutz? Will man mir meine Einsendeaufgaben gut benoten damit ich letzt endlich im Vertrag gebunden bleibe? Oder kommt der große Hammer erst noch? Alles Gedanken und Überlegungen die mir gerade so durch den Kopf gehen. 

Ich verwende meine primäre Zeit jetzt auf Mathematik. Das wird meine nächste Einsendeaufgabe. Ich bin gespannt, bis dahin könnt ihr euch auf eine Verlängerung der „Probezeit“ freuen und meinen geteilten Eindrücken. 

Bis zum nächsten mal. 



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Vielleicht nimmst du auch die Formulierung als schärfer wahr, als sie gemeint ist :)

Bei schriftlichen Kommentaren neigt man ja dazu, einen Unterton zu interpretieren...

Ich finde das Ergebnis für die erste Arbeit auch nicht schlecht, und du kannst ja noch ein bisschen risikofrei weiter testen. 

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Hi Greg, wie kommst du mit Mathe klar? Ich habe so gut wie keine Vorkenntnisse in Mathe und hab mir in der ersten Woche Mathematik Teil 1A vorgenommen/"bearbeitet". Mengenlehre, Zahlensysteme alles easy, meistens. Aber vollständige/ unvollständige Induktion Hilfe!! Und wie kommt man von Zinsrechnungen nur eine Seite weiter zu der Halbwertszeit von Atomen.., schreib mir mal wie du das meisterst.

 

Cheers

Bearbeitet von JonasWBH

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Zitat

Habe ich welpenschutz? Will man mir meine Einsendeaufgaben gut benoten damit ich letzt endlich im Vertrag gebunden bleibe?

 

Denke ich eher nicht. Als größte Herausforderung, zumindest für viele, würde ich Mathe ansehen.

 

Zitat

Normalerweise wäre das der Moment an dem man sich entscheidet, mache ich weiter oder gebe ich die Unterlagen zurück? 

 

Wie wäre die Entscheidung denn ausgefallen, wenn du sie jetzt hättest treffen müssen?

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Ehrlich gesagt bin ich noch nicht so weit mit dem Mathe Heft. Ich habe seit dieser Woche mein Augenmerkmal verstärkt auf Mathe gerichtet. Im Augenblick ist es sogar Thema Nummer 1. Ich kann nicht viel dazu sagen, ich verwende unglaublich viel Zeit in Mathe. Ich schaue mir die Lösungen an und versuche sie nachzuvollziehen. Ich lese mir wieder die Erklärung durch und schaue mir die Lösungen an. Alle Formeln oder Merksätze schreibe ich mir separat auf ein Blatt. Und dann starre ich stundenlang darauf und wiederhole es und versuche es und versuche es. Am Anfang habe ich es für Unsinn gehalten. Warum sollte ich eine Aufgabe plötzlich verstehen nachdem ich 60 Minuten wie der Ochse vor dem Berg stand? Aber bis jetzt kam immer der Moment wo es irgendwann Klick gemacht hat, es dauert nur eben unglaublich lange. Also manchmal sind 2-3 Seiten eine Tagesaufgabe. Manchmal auch 2 Tage, je nachdem wie begriffsstutzig ich manchmal bin. Meine Mathekenntnisse würde ich eher als unterer Durchschnitt bezeichnen. Ich habe Mathe immer nur grade so geschafft. Würde ich nochmal das Studium quasi von vorne anfangen können, ich hätte Mathe jetzt als erstes genommen. Einfach weil ich glaube das man dort den meisten Überblick bekommt was an lernaufwand auf einen zukommt. 

 

 

Ob ich weiter machen würde wenn es jetzt vorbei wäre mit dem testmonat? Puh.... eine sehr schwierige und gute Frage. Ich denke ein Monat ist zu wenig um sich ein Bild von einem Studium zu machen. Besonders in einem Studium neben dem Beruf. Ehrlich gesagt ich weiß es nicht. Ich tendiere zu ja... mich interessiert das Studium einfach unabhängig vom Job. Ich weiß ja nichtmal ob das für mich Türen öffnet. Ich komme nicht aus der IT, meinen erlernten Job kann ich als Referenz in der IT vollkommen weg schmeißen, belanglos. Ich mache das wirklich aus Interesse. 

Es ist nun so, Mathe ist eigentlich Bestandteil eines jeden technischen Studienfaches. Ob Maschinenbau oder Bauingenieurwesen, ob Informatik oder Verfahrenstechnik, ob Elektrotechnik usw. alles braucht Mathematik. Wenn man Computer, Roboter, oder Raumstationen cool findet, tja dann ist Mathematik das notwendige übel. 

Deswegen freue ich mich auch einfach je weiter ich komme im Studium. Ich habe auch schon häufig erlebt wie Informatik Studenten ihr Studium abbrechen und dann doch in der IT landen. Versuch mal mit einer abgebrochenen Lehre als Kaufmann für Büromanagement tatsächlich auch als Kaufmann für Büromanagement zu arbeiten, ohne bestandene Ausbildung. Schwierig! Damit möchte ich nicht sagen das man mit einem abgebrochenen Studium leicht einen Job bekommt und mit einer Ausbildung nicht sondern ein Studium zu probieren um zu sehen wie weit man kommen kann ist immernoch besser als einfach stehen zu bleiben. Von daher würde ich sagen, ich glaube ich würde dann auf die mindestlaufzeit von 6 Monaten verlängern und wenn die Situation nach 6 Monaten hoffnungslos aussieht könnte ich immernoch aufhören und hätte nicht so viel Geld verloren. 

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vor 13 Stunden, GregViz schrieb:

dann starre ich stundenlang darauf und wiederhole es und versuche es und versuche es.

 

Ja, manchmal braucht es Zeit. Ansonsten finde ich es auch hilfreich, es mir nochmal aus anderer Sicht erklären zu lassen, also mit einem anderen Buch oder auch in einem YouTube-Video. Wobei das dann natürlich nicht für die konkrete Aufgabe hilft, sondern nur allgemein bei der Vorgehensweise.

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Naja, im Bezug auf Mathe bin ich da lieber vorsichtig. Oft werde ich durch zuviel googeln und YouTube nur verwirrter. 

Als Joker habe ich meine Frau. Sie hatte einen 1er schnitt im Abi und findet Mathe ganz klasse. Danach hat sie eine Ausbildung gemacht und kümmert sich momentan um unsere kleine, hat aber auch vor später zu studieren. Allerdings Vollzeit an einer normalen Uni. 

Sie kann sich da sehr schnell rein arbeiten und blickt das gefühlt aus Anhieb. Sie ist mir da auch eine Hilfe dabei. Es ist nochmal was anderes wenn jemand wirklich vor Dir sitzt  und du die Fragen in Echtzeit stellen kannst und beantwortet bekommst. 

Bearbeitet von GregViz

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Das ist natürlich optimal, wenn du so eine Unterstützung zu Hause hast 🙂.

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