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Call me Muddlehead


Muddlehead

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Mein Nick mache ich derzeit alle Ehre. Das dürfte auch meinem nun vllt. hier und da wenig strukturierten Beitrag anzumerken sein. Wo stehe ich also im Moment? Vor mir sind "nur" noch 5 Klausuren, 1 Hausarbeit und das Mammutprojekt "Thesis" und man mag schon seit Mitte letztes Jahres bemerkt haben, dass ich ziemlich wehleidig geworden bin. 😉 Die dauerhafte Belastung privat und beruflich zeichnen sich irgendwie langsam ab. Ich sags gerade aus - ich habe die Schnauze voll! Gerne würde ich sagen - "Scheiss drauf" - aber dann würde ich 3 Jahre weg werfen, und NEIN, die Definition versunkener Kosten mag richtig sein - entspricht aber nicht meiner Lebensrealität. Das könnte ich nicht verdauen und es sind ja auch gewisse Wünsche & Vorstellungen damit verbunden.

 

Entsprechend kristallisiert sich bei den Klausuren so langsam der Ansatz "mit dem Kopf durch die Wand" - mit leichten Bangen meinen Notendurchschnitt zu zerhauen. Heute Morgen 7 Uhr habe ich also "Spezifikation" geschrieben und saß bei den offenen Fragen erstmal mit einem "Fuuuuck." davor - nach einem Lernmarathon am 1. Mai - ich möchte den Tag ja irgendwie auch ehren. Dem gingen aber bereits 1 1/2 MOnate Vorbereitung voraus,  mit Zusammenfassung etc. - dennoch ist es, als würde man ein Toast an die Wand klatschen - es bleibt nicht viel kleben - ich tu mich da seit Ende letztes Jahres schwer und muss gefühlt noch mehr tun, um zum Erfolg zu kommen. Es ist weniger das "verstehen" , sondern dieses ellllleeendige Auswendig lernen von Fakten, die ich verdammt noch mal einfach nachschlagen kann, wenn ich sie brauche.

 

Nun mag der Leser erstmal denken - "7 Uhr" - ernsthaft? Ja und ich kann dankbar sein. Initial stand da 05:30 Uhr, denn die Proctorplatform von IUBH ist aus bekannten Gründen ziemlich überlaufen. Spontan schreiben geht nicht mehr wirklich bzw. nur auf "gut Glück", was natürlich suboptimal ist - wenn man sich ausgelernt fühlt bzw. kein Bock mehr hat. Nun ja ich werde es nicht wiederholen, denn meine Zeit ist es nicht. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass es reicht. Es waren leider wieder IUBH typische sinnlose Klassiker dabei a la "Nennen sie die genauen Begriffe von Skizze blablabla ". Drückt die Daumen.

 

Fernab vom Studium ist auch sonst alles seltsam und nebulös. Irgendwie ist mir seit Anfang des Jahres mein Kompass komplett kaputt gegangen, daher folge ich aktuell den Rat (man kann aus Filmen lernen! 😄 ) , genau das zu tun, was vor mir liegt - und das ist das Studium, Zertifzierungen etc.

 

Next stop....keine Ahnung. Erstmal die hoffentlich erlösende Nachricht der IUBH @ Spezifikation abwarten...bitte keine 3, 4 oder Durchgefallen - ich weiß nicht ob ich ein Tiefschlag aktuell verkrafte - danke! 🙂 

 

Somit beende ich den Blogeintrag....genau...wirr. 😛 

8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich hab's seinerzeit leider nicht geschafft, mich locker zu machen und auf die Noten zu pfeifen. Auf meinen Durchschnitt kann ich am Ende stolz sein, aber ganz ehrlich: nun, ein dreiviertel Jahr nach dem Kolloquium, weiß ich, was ich eigentlich auch vorher schon wusste: Es ist scheißegal. Niemanden interessiert, welche Note du in einem Modul namens Spezifikation hast. Nirgendwo. Niemals.

 

Dafür sind wir einfach schon zu alt, mit zu vielen Wassern aus der Praxis gewaschen. Was vielleicht in deinem und meinem Lebenslauf mal wichtig werden könnte, ist das Signal des Abschlusses an sich, gegenüber irgendeinem Recruiter. Das wird dann ein Türöffner sein, da sie nur Leute reinlassen, die ihre formalen Mindestanforderungen erfüllen. Aber einmal drin, wird es keinen Menschen interessieren, ob der Notenschnitt 1,5 oder 2,9 gewesen sein wird. Wir sind schließlich nicht mehr Anfang 20.

 

Für meine Thesis habe ich am Ende übrigens ein halbes Jahr gebraucht und ich habe gefühlt 2-3x so viel in sie investiert, wie ein Bekannter, der parallel an einer Eliteuni seine Abschlussarbeit innerhalb von ein paar Wochen gebastelt hat. Ich bin mir nicht sicher, ob sich Betreuer und Zweitgutachter wirklich intensiv mit der Arbeit auseinandergesetzt haben ... den Fragen aus dem Kolloquium nach zu urteilen, eher nicht. Damit wäre ich also der einzige Mensch auf diesem Planeten, der das gute Stück von Anfang bis Ende gelesen hat und jemals lesen wird.

 

Schön blöd. Sei schlau, mach dich nicht mit den Noten verrückt und zieh's durch. Viel Erfolg.

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Zitat

Es ist weniger das "verstehen" , sondern dieses ellllläääändige Auswendig lernen von Fakten, die ich verdammt noch mal einfach nachschlagen kann, wenn ich sie brauche.

 

Da gebe ich dir vollkommen recht - z.B. kann ich es immer noch nicht nachvollziehen, weshalb man keine Formelsammlung verwenden darf. An so gut wie jeder Uni/ FH ist das Mitführen einer zulässigen Formelsammlung gängiger Standard. Klar, es kann nicht schaden, wenn man aus Zeitgründen die geläufigsten Formeln bereits im Hinterkopf hat. Letzten Ende zählt aber nur das Anwenden und  das "Wissen wo was steht". 

 

toi toi toi! Wird schon klappen :) 

 

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Es ist eine 2.0 geworden 🙂 ! Keine Ahnung wieso...

 

@thb ja stimmt teilweise - deswegen gehe ich niemals über 1,5 monate lernzeit.  Aber eben als türöffner wäre so ne 3,0 am Ende nicht so super und selber hab ich da auch keine lust drauf. Wegen thesis, ich dachte die muss in 6-8 wochen erledigt sein? 

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vor 20 Minuten, Muddlehead schrieb:

Aber eben als türöffner wäre so ne 3,0 am Ende nicht so super und selber hab ich da auch keine lust drauf.

 

Wenn's denn jemals jemand zu Gesicht bekommt. Auf dem Zeugnis steht keine Note und ich sähe momentan für mich keinen Anlass, mehr als das einer Bewerbung beizulegen.

 

vor 21 Minuten, Muddlehead schrieb:

Wegen thesis, ich dachte die muss in 6-8 wochen erledigt sein?

 

Es gibt feste Fristen von der offiziellen Anmeldung bis zur Abgabe (ich meine, die variieren je nach Zeitmodell und gehen bis zu 16 Wochen im BSc Winfo, steht aber irgendwo in Care). Wann du das Ding aber offiziell anmeldest, ist am Ende dir überlassen bzw. kannst du das mit deinem Betreuer absprechen. Es gibt sicher welche, die sich fest an die Regeln halten wollen. Meinem war es ziemlich egal, da ging es nur darum, dass sich das alles nicht mit seinen geplanten Urlauben überschneidet ;-).

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Von der Struktur her ist die IUBH super (Flexibe Studienzeit, alle 6 Wochen Präsenzprüfung, Online Prüfungen, ..), aber was wirklich nervt, ist das massige Auswendiglernen. Das hat im Endeffekt den Ausschlag gegeben, mich nicht für Bsc Informatik anzumelden. Ich hatte einige Erfahrung über das Flexlearning gesammelt und natürlich eine Menge Feedback aus den Foren. Aber, wenn ich lese, dass bspw. in "Naturwissentschaftliche Grundlagen" (Studiengang Wirtschaftingenieur) zig Formeln gepaukt werden müssen und Formelsammlungen verboten sind, vergeht mir der Appetit.

Wünsche noch viel Disziplin, dein Projekt zu Ende zu bringen.

 

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Ich weiß nicht, ob es IUBH-spezifisch ist, aber auf meinem Zeugnis steht eine Note. Diese ist, wie ihr schon festgestellt habt, für eine Bewerbung völlig irrelevant. Im Vorstellungsgespräch interessiert hat dagegen das Thema der Abschlussarbeit und die daraus resultierenden Erkenntnisse. 

 

Die Einstellung "ist mir egal" ist also richtig, sie zu gewinnen allerdings schwer und das gefährliche daran ist, dass man ein Motivationstief erleiden kann und dann eben nicht besteht. 

 

Weiterhin also viel Erfolg und ausreichend Motivation, das Ende ist ja irgendwie in Reichweite! 

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Gast

Geschrieben (bearbeitet)

Zitat

Ich weiß nicht, ob es IUBH-spezifisch ist, aber auf meinem Zeugnis steht eine Note.

 

Ich glaube, ich habe da die Begriffe durcheinander gebracht. Von mir gemeint war die Urkunde:

Auf dem Zeugnis stehen natürlich die Noten. Aber das ist der Teil, den ich bei Bewerbungen erst mal weglassen würde (sieht nicht so aus, als müsste ich mich in absehbarer Zukunft irgendwo bewerben, daher rein hypothetisch).

 

Zitat

Im Vorstellungsgespräch interessiert hat dagegen das Thema der Abschlussarbeit und die daraus resultierenden Erkenntnisse.

 

Klar, das kann natürlich passieren. Aber auch da kommt es sicher auf den Kontext an. Etwa ob man die Branche wechselt, in einen neuen Beruf einsteigt, wie jung man ist, ob man bei der Bewerbung oder Stelle gezielt Bezug auf das Studium nimmt, wie lange der Abschluss her ist, usw.

Bearbeitet von Gast
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vor 3 Stunden, thb schrieb:

Klar, das kann natürlich passieren. Aber auch da kommt es sicher auf den Kontext an. Etwa ob man die Branche wechselt, in einen neuen Beruf einsteigt, wie jung man ist, ob man bei der Bewerbung oder Stelle gezielt Bezug auf das Studium nimmt, wie lange der Abschluss her ist, usw.

Ok, das einverstanden. In meiner Urkunde ist auch keine Note vorhanden.

Ich habe das. Zeugnis beigefügt, damit ersichtlich ist, welche Fächer ich belegt habe. Bei der Menge unterschiedlicher Studiengänge weiß ja sonst niemand, dass ich grundlegend qualifiziert bin. 

 

In meinem Fall eine Bewerbung für etwas, worin ich keine Erfahrung habe, was aber ein allgemein neues Themenfeld ist. Mein BA-Thema war ebenfalls kreativ und insofern vielleicht relevant. 

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