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Wir nähern uns der Mitt-Semester Prüfungsphase...


PantaRheia

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...die halt dieses Mal keine Prüfungsphase ist, sondern eine ganze Menge Sonder-ESAs und ein Online-Workshop. Zusätzlich gibt es 3 live-Vorlesungen am Freitag und Samstag, sowie 2 aufgezeichnete Vorlesungen zum Anhören. Anwesenheitspflicht herrscht natürlich, als wäre es eine "echte" Präsenzphase.

 

Multiprofessionelle Altenbetreuung: hier hat sich an der Beurteilungsmodalität nichts geändert: 3 ESAs und ein Workshop; einzig der Workshop wird online abgehalten, statt vor Ort. Wir sind mit der Vorbereitung unserer Präsentation fertig und haben schon vor der Deadline abgegeben. Die Beurteilung der ESA 2 (- ein durchgeführtes Interview mit einem Mitglied eines multiprofessionellen Teams in der Altenbetreuung - bei sowas geh ich alte Soziophobikerin total an meine Grenzen!) ist leider noch ausständig.

 

Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement: statt der geplanten zwei ESAs und einer Prüfung gibt es nun drei ESAs. Die ersten beiden (1x Einzel und 1x Gruppe) sind jeweils mit der vollen Punkteanzahl und sehr nettem Feedback der Vortragenden beurteilt worden - die dritte macht mir allerdings Kopfzerbrechen, da ich aus der Angabe nicht genau herauslesen kann, was genau gefragt ist, bzw. wie die ESA genau aussehen soll. Oder, anders gesagt: die Aufgabenstellung ist so derartig frei, dass man so ziemlich alles schreiben kann - und das ganz ohne Umfangs-Angabe. Also, eher schwierig. Abzugeben am 9. Mai... das wird noch knifflig.

 

Prozessmanagement: Ein ähnliches Szenario: 3 ESAs anstelle von einer ESA und Prüfung. Ich gestehe: in diesem Modul bin ich nicht ganz unglücklich über die neuen Gegebenheiten. Bei der letzten ESA habe ich ungewöhnlich schlecht abgeschnitten (nur 23 von 30 Punkten), da es bei meinen Prozessmodellen offenbar einiges zu bemäkeln gab. Das hat mich hart getroffen, da ich mich doch sehr bemüht hatte und viel Zeit investiert hatte - aber offenbar habe ich die Sache doch nicht ganz so verstanden, wie angenommen. Durch die weiteren 2 ESAs anstelle einer Prüfung kann ich mit dem Skriptum arbeiten... im Moment kann ich mir gar nicht vorstellen, wie man dieses Zeug auswendig lernen sollte für eine Prüfung! (Also, meines ist das zumindest nicht.) ESA 2 ist seit gestern fertig, mit ESA 3 befasse ich mich heute Abend...

 

Gesundheits- und Sozialrecht: Hier wäre überhaupt nur eine Prüfung am Plan gewesen - jetzt sind es stattdessen 3 ESAs. Mal sehen - ich habe mich damit noch nicht auseinandergesetzt... eine ist am Wochenende abzugeben, für den Rest haben wir Zeit bis Anfang, bzw. Mitte Juni.

 

Auch sollten wir eigentlich (hoffentlich) erfahren, ob unsere vorgeschlagenen BA-Themen angenommen wurden (und von welche(r/m) BetreuerIn. Ich bin gespannt... ich habe (im Unterschied zu meinen Mädels) nur genau ein Thema bei genau einer Betreuerin angegeben. Ich hoffe, damit durchzukommen.

 

In der Zwischenzeit...

 

...kämpfe ich immer noch mit meinem Depressions-Schub und scheine (noch) keinen Weg da wieder raus zu finden. Das Schlimmste ist diese lähmende, bleierne Antriebslosigkeit, mit der ich jedem Tag begegne - in direktem Kontrast zu den Anforderungen, die jeder Tag aufs neue an mich stellt. Meinen Job habe ich aufs absolut noch vertretbare Minimum heruntergeschraubt (überlege allerdings ernsthaft eine Krankschreibung für ein paar Tage, so schlimm ist es) - für die FH habe ich wochenlang GAR NICHTS gemacht. Nicht mal mein Allheilmittel, das Handarbeiten, schaffe ich in letzter Zeit. Jetzt, wenige Tage vor der "Präsenzphase", schüttelt mich der Druck der zu machenden ESAs aus meiner Starre und quasi "Hand in Hand" mit #L (socially distanced, of course) kämpfe ich mich nun jeden Abend durch noch offene, ausstehende Dinge und hoffe auf das Beste.

 

...hat mein Filius glaube ich endlich geschnallt, wie das mit dem Home-Schooling funktioniert und macht mir nicht mehr so viele Schwierigkeiten, wie in den ersten Wochen. Er hat so etwas ähnliches wie "Selbstständigkeit" erreicht, gepaart mit der Realisierung, dass ihm die Bockerei halt am Ende auch nichts nutzt, und ihm nur seine Freizeit drastisch verkürzt. Immerhin hat er zwischenzeitlich ein wenig positives Feedback von seiner (uns beiden sehr verhassten) Lehrerin bekommen, das hat ihm trotz aller Antipathie dann doch ein wenig Auftrieb und Motivation gegeben, wie es scheint.

 

...sind wir auf den Hund gekommen! ❤️ Ein süßer Toypudel wohnt seit über einem Monat bei uns, den wir trotz meiner und des Filius Tierhaarallergie völlig problemlos haben (- und knuddeln!) können. Der kleine Clown ist die perfekte Ablenkung in der Tristesse der aktuellen Zeit - und nicht zuletzt zwingt er mich vor die Tür, was in Anbetracht meiner Verfassung sehr positiv ist. 

 

giphy.gif.fef6324f1051428cfa1f2f143f84505f.gif...habe ich gestern mal wieder meine Piercerin aufgesucht und meine Nase durchlöchern lassen... etwas, mit dem ich schon seit JAHREN gedanklich spiele, aber von dem ich immer der Meinung war, es würde auf meiner großen Knubbelnase Scheiße aussehen. Turns out: wenn du etwas nicht magst, tu' einfach Glitzer drauf! Tatsächlich war es eine gute Entscheidung... ich bin extrem happy damit - und der Schmerz war eine angenehme Ablenkung von der numbness der letzten Wochen. (Auch wenn das vielleicht komisch klingt.) Die Moral von der G'schicht: ich glaube, jetzt ist eine gute Zeit für alle, mal wieder etwas nur für Euch selbst zu tun! Das haben wir uns alle verdient, findet Ihr nicht?

 

Ich hoffe, Euch geht's besser... und Ihr seid alle gesund! 

2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Admin
Zitat

kämpfe ich immer noch mit meinem Depressions-Schub und scheine (noch) keinen Weg da wieder raus zu finden.

 

Siehst du einen konkreten Auslöser und gibt es etwas, das dir in der Vergangenheit geholfen hat, Druck raus nehmen zum Beispiel? - Da könnte eine Krankschreibung dann ja hilfreich sein.

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vor 52 Minuten, Markus Jung schrieb:

 

Siehst du einen konkreten Auslöser und gibt es etwas, das dir in der Vergangenheit geholfen hat, Druck raus nehmen zum Beispiel? - Da könnte eine Krankschreibung dann ja hilfreich sein.

 

Die Gesamtsituation ist der Auslöser... hauptsächlich die totale Überforderung mit Arbeit und den Problemen mit meinem Sohn. Ich versuch einfach, insgesamt so wenig wie möglich zu machen und so viel wie möglich an meinen Partner zu delegieren, anders weiß ich mir im Moment nicht zu helfen. Das gelingt aber nicht besonders gut, weil ich mich so schwer abgrenzen und "rausnehmen" kann.

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