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BDMG - Dienstleistungsmanagement | Workbook


monika83

648 Aufrufe

Leute, ich kann euch sagen die letzten drei Wochen waren eine tolle Erfahrung.

Ich habe ich in Dienstleistungsmanagement an das Workbook gemacht.

 

Die Dozentin ist sehr erfrischend. Die Lektion bietet neben dem üblichen Skrip noch Vodcasts, Podcasts und interactive Videolectures. Mit denen hatte ich zuletzt in BKLR Teil II (Kosten- und Leistungsrechnung) eher schlechte Erfahrungen gemacht. In Dienstleistungsmanagement sind sie wirklich sehr gut gemacht. Sie unterstützen den Skriptinhalt sinn- und wertvoll. Die 10 Lektionen werden mit insgesamt 83 Videolectures unterstützt. Und da ist jede meiner Meinung nach gut gemacht und enthält ergänzende Fragen um den Inhalt zu festigen.

 

Die Inhalte dieses Moduls sind sehr breit aufgestellt. Von der Unterscheidung einer Dienstleistung zum klassischen Produkt über mögliche Preismodelle hin zu Kundensegmentierung und Personalpolitik ist alles dabei. Durch die Breite der Themen wird dafür nicht so sehr in die Tiefe gegangen. Keines der Kapitel im Skript empfand ich als überflüssig oder sinnlos. Dienstleistungsmanagement ist nunmal so umfangreich. Teilweise gab es leichte Überschneidungen bzw. Tendenzen in Richtung Marketing.

 

Zum Workbook... Es gibt sechs Aufgabenstellungen die man bearbeiten muss. Es gibt nicht zu jedem Kapitel aus dem Skript eine Aufgabe, jedoch orientiert sich eine Aufgabe an einem Skriptkapitel bzw. überschneitet sich nur beim Transfer teilweise mit anderen Kapiteln. Die Aufgaben sind so gestellt, dass sie nicht mit dem Skript alleine beantwortet werden können bzw. auch nicht beantwortet werden dürfen. Das Workbook ist im Prinzip wie eine wissenschaftliche Arbeit zu sehen. Somit also eine hervorragende Übung für Literaturarbeit und die spätere Bachelorarbeit. Zu jeder Aufgabe recherchiert und liest man geeignete Literatur (da kann das Skript eine Hilfe sein, um die passende Basisliteratur zum Themenfeld zu finden). Auf Basis der Literatur formuliert man eine Lösung. Die Lösung bestand bei mir in der Regel immer aus Zitaten der entsprechenden Literatur und aus einem persönlichen Fazit (Transfer) falls das gefragt war.

 

Etwas Schwierigkeiten bereitete mir der geforderte Umfang des Workbooks. Je Aufgabe wird ein Umfang von 1.500 - 3.000 Zeichen erwartet (1-2 Seiten im geforderten Format). Das empfand ich bei jeder Aufgabe als extrem knapp. Ich kann mich einfach nicht kurz fassen :)Man muss schnell auf den Punkt kommen und darf gleichzeitig keine wichtige Aussage weg lassen. Die Quellenarbeit sollte dabei auch nicht zu kurz kommen und einen gewissen Transfer möchte ich in der Lösung auch noch abliefern. Gefühlt war ich für jede Aufgabe mindestens einen halben Tag damit beschäftigt, die Lösung sinnvoll einzukürzen um die Zeichenzahl nicht zu überschreiten.

 

Die Betreuung durch die Dozentin erfolgt über eine Teams-Gruppe und war genauso top wie der Rest des Kursmaterials von ihr. In der Teams-Gruppe tauschen sich die Studierenden aus und bei Bedarf bekommt man Input von der Dozentin. Die regelmäßigen Onlinesprechstunden finden auch per Teams statt.

 

Die Ausarbeitung habe ich gestern auf Turnitin für die Mai-Abgabefrist hochgeladen. Das Ergebnis sollte ca. 6 Wochen nach dem 31. Mai bekannt gegeben werden. Ich bin gespannt, ob ich dann auch noch so begeistert von dieser Prüfungsform bin :)

 

Durch das Workbook habe ich zwar nicht so detailliert aus dem Skript gelernt wie sonst, dafür habe ich mich aber wesentlich intensiver mit den Themenfeldern, die sich auf die Fragestellungen bezogen, auseinander gesetzt. Der Zeitaufwand war für mich ähnlich hoch wie bei einem Modulabschluss mit klassischer Klausur. Den Vorteil beim Workbook sehe ich aber ganz klar darin, dass ich an einem Tag auch mal zwei Fragen abarbeiten kann. Und wenn ich eine Woche aus beruflichen oder privaten Gründen pausiere fange ich danach nicht bei Null an sondern mache bei der Aufgabenstellung weiter, bei der ich aufgehört habe. Beim auswendiglernen war nach ein bis zwei Stunden am Tag mein Kopf einfach zu und wenn ich eine Woche pausierte, hatte ich ständig das Gefühl, wieder von vorne beginnen zu müssen.

Durch diese andere Arbeitsweise beim Workbook konnte ich wieder etwas Tempo aufnehmen. Mit dieser Prüfungsform hat die IUBH ihrem Ruf als flexible Hochschule wieder alle Ehren gemacht finde ich.

 

Was als nächstes ansteht kann ich noch nicht ganz genau. Für den Rest der Woche muss ich intensiv um ein paar berufliche Themen kümmern. Ich tendiere stark zu einer weiteren schriftlichen Ausarbeitung. Zur Wahl stehen "Unternehmensführung" das per Klausur oder Workbook abgeschlossen werden kann und "Unternehmensgründung und Innovationsmanagement" das per Klausur oder Fallstudie abgeschlossen werden kann.

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Vorteil bei der Dozentin in DLM ist wohl, dass sie selbst "frisch" an der IUBH studiert hat. Bin gespannt, ob sich dieser positive Eindruck bei deinen nächsten Workbooks widerspiegelt. Hätte das gegenfalls auch bei U-Gründung vor.

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Interessantes neues Format - da hat ja anscheinend die IUBH bisschen auf das Feedback gehört, das sich viele mehr Abwechslung bei den Prüfungsmethoden gewünscht haben.

 

Für mich persönlich kommt das nicht mehr in Frage, da ich nun alle Module (abgesehen von der Bachelor-Arbeit) gebucht habe und die letzten beiden Klausuren nun bearbeite.

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vor 20 Stunden, Muddlehead schrieb:

Vorteil bei der Dozentin in DLM ist wohl, dass sie selbst "frisch" an der IUBH studiert hat. Bin gespannt, ob sich dieser positive Eindruck bei deinen nächsten Workbooks widerspiegelt. Hätte das gegenfalls auch bei U-Gründung vor.

Unternehmensgründung ist leider kein Workbook, das ist eine Fallstudie die jetzt als alternative Prüfungsform angeboten wird. Das unterscheidet sich in der Ausarbeitung dann schon etwas. Bei Fallstudien finde ich muss ich gedanklich umfassender denken da sich meine ganze Arbeit um ein zusammenhängendes Themenfeld dreht. Beim Workbook empfand ich als angenehm, dass Du nach dem Abschluss einer Aufgabe den Kopf für die nächste frei machen konntest.

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