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Juni-Update: Stand der Dinge und Blick nach vorn.

Anyanka

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Mit Schrecken stelle ich fest, dass ich hier tatsächlich Anfang Mai zuletzt etwas geschrieben habe. Selbst meine Zusammenfassung zum Ende des 3. Semesters bin ich schuldig geblieben, werde diese aber noch nachreichen, damit dieser Eintrag nicht im totalen Durcheinander versinkt.

Hier also erstmal ein kleines Update - wer bin ich, und wenn ja, wie viele? 🤓
 

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Der letzte Stand war, dass ich meine ursprüngliche Planung zugunsten der neu eingeführten Workbooks in diversen Modulen umgeschmissen hatte, um mich direkt mit eben diesem Workbook in Sozialwirtschaft zu beschäftigen. So war's dann auch, und es war ... interessant. 

Ich hatte gehofft, das WB noch bis Ende Mai fertigzustellen, um es in die Bewertung für Mitte Juli zu schaffen (alle WBs und Hausarbeiten werden immer bis zum Ende eines Monats gesammelt, dann startet die Bewertungsphase, die ziemlich exakt 6 Wochen dauert, und alle bekommen die Note gleichzeitig - also anders, als bei Klausuren.). Das ist mir aufgrund immer noch andauernder Kita-Schließung nicht gelungen, aber zumindest habe ich es zu Mitte Juni und damit noch vor Urlaubsbeginn geschafft, auch wenn die Bewertung dann eben erst im August kommt.

 

Einschub - Moment, hat da jemand Urlaub gesagt? Ja! Irgendwer da oben mag uns wohl (oder hatte zumindest reichlich Mitleid mit uns), sodass tatsächlich am 15. Juni, 3 Tage vor Beginn unseres bereits vor einem Jahr gebuchten Dänemark-Urlaubs, die Grenze ins nördliche Nachbarland wieder geöffnet wurde und wir 10 Tage bei Traumwetter entspannen konnten. Dass das noch klappen würde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht geglaubt, dementsprechend dankbar und glücklich war ich, als wir mit voll bepackter Familienkutsche tatsächlich erfolgreich durch die Grenzkontrolle (auch so 'ne lustige Erfahrung) gerollt waren. Und auch die Dänen waren froh, dass der Tourismus wieder anrollt, lebt das Land doch auch stark davon. Was die Corona-Vorsichtsmaßnahmen angeht, war alles vorbildlich, selbst ohne Maskenpflicht. Der Däne an sich fühlt sich offensichtlich nicht in seinen Grundrechten eingeschränkt, wenn er Abstand halten, Rücksicht nehmen und desinfizieren muss - da könnte so manch maulender Deutsche hierzulande sich mal ein Beispiel dran nehmen.
Meinen Lieblings-Ausblicke der letzten 1,5 Wochen seht ihr oben im "Feature Foto" - ich könnte schon wieder hinfahren! 
 

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Zurück zum Thema! Workbook, Sozialwirtschaft. Nun ja, mein Fazit fällt eher gemischt aus. Grundsätzlich bin ich immer noch ein großer Fan der Prüfungsleistung "Workbook". Es macht mir deutlich mehr Spaß, mir den Stoff so zu erarbeiten, ich nehme viel mehr mit aus dem Modul, weil der erarbeitete Stoff auf diese Weise bei mir besser hängen bleibt, und da ich gerne formuliere / schreibe und auch die Literatursuche irgendwie so Sherlock-mäßig spannend finde, kommt mir das ganze Format natürlich total entgegen.  
Speziell in Sozialwirtschaft sind mir aber einige Dinge unangenehm aufgestoßen, nicht bei allen möchte ich jedoch zu diesem Zeitpunkt zu sehr ins Detail gehen.

Die Aufgaben waren grundsätzlich ok - jedoch zum Teil sehr oberflächlich formuliert, so dass ich es schwierig fand, die Zeichenobergrenze pro Aufgabe einzuhalten und dabei auf alle mögliche Eventualitäten einzugehen. Ich habe dann auch ca. 10% zu viel bei jeder Aufgabe geschrieben, ob das ein Problem wird, war bei Redaktionsschluss immer noch offen, ich habe keine klaren Aussagen (aus seriöser Quelle, nicht vom Hörensagen) hierzu finden können.

Regelrecht geärgert habe ich mich über die Online-Bibliothek der IUBH. Ziemlich schnell war klar, dass sinnvolle Literatur zu diesem Modul dort nicht in großer Menge zu finden ist - selbst die Basis-Literatur aus dem Modulhandbuch war nicht vorhanden. Auf meine (und diverse andere) freundliche Anfragen, ob man diese nicht anschaffen könne, kam als Antwort die Aussage, Basisliteratur sei nicht prüfungsrelevant und daher zur Bearbeitung des Workbooks nicht nötig, man solle sich mit anderer Literatur aus dem Bestand behelfen.

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Ok, habe ich dann, und zum Glück hat auch die hiesige Uni-Bibliothek wieder im Notbetrieb geöffnet - ich kam also klar. Ansonsten hätte es echt teuer werden können, denn selbst gebraucht wäre ich da locker auf 400 - 500 Euro gekommen, um alles anzuschaffen. Zwischendurch war ich schon ziemlich frustriert, wenn dann bei Springer sinnvolle Bücher auftauchen, genau DIESE aber nicht Teil der IUBH-Lizenz sind. Ich überlege, meine benutzte Literatur noch mal als Liste zusammenzustellen und der IUBH als Anschaffungs-Empfehlung zu senden, bin aber nach der letzten Antwort doch sehr am Zweifeln, ob das überhaupt was bringt. Ich habe wirklich besseres zu tun, als mir unnütze Zusatzarbeit zu machen, so gerne ich auch zukünftigen Studenten in diesem Modul helfen würde. 


Als erste Amtshandlung habe ich den Tipp von @Vica beherzigt und mich zum Akademiestudium an der Fernuni Hagen eingeschrieben - für ein Mini-Modul, aus reinem Interesse, und eben eine hoffentlich bessere Möglichkeit, auch mal online an Literatur zu gelangen. Ich bin gespannt. 

Ab Morgen werde ich dann mit dem nächsten Modul beginnen, welches wieder ein Workbook beinhaltet. Diesmal belege ich Öffentliches Recht, und ich freue mich schon sehr darauf. Bisher habe ich relativ viel Gutes darüber gehört, und thematisch liegt es mir vermutlich auch mehr als alles, was mit BWL oder Marketing zu tun hat.

 

Nebenbei werde ich vermutlich weiterhin zu viel Zeit mit Sorgen und Grübeln verbringen. Je näher meine geplante Rückkehr in den alten Job rückt, desto mehr frage ich mich, wie ich das bewerkstelligen soll, wenn möglicherweise die Kita nochmal schließen muss ("2. Welle" - Unwort des Jahres) oder einfach ständig eines der Kinder zu Hause bleiben muss, weil es verschnupft ist. Natürlich ist Letzteres absolut richtig und nachvollziehbar, aber die Last auf den Schultern von arbeitenden Eltern ohne alternative Betreuungsmöglichkeiten ist eben auch sehr real. Leider bin ich ein Mensch, der sich auch viel Gedanken zu solchen "ungelegten Eiern" macht, und bei dem Gedanken an das ständige Rotieren zwischen Terminen, Arbeit, Studium und Kinderbetreuung dreht sich mir schlicht der Magen um. Wenigstens darf ich die beiden Großen ab Mittwoch für 3 Tage die Woche wieder in die Kita bringen, bis in gut 4 Wochen die Schließzeit für die Sommerferien beginnt. Man wird sehen müssen, wie die Zahlen sich entwickeln, und ob nach den Sommerferien wieder Normalbetrieb möglich ist - so richtig glaube ich nicht dran, wenn ich mir die immer wieder entstehenden Hotspots anschaue. Aber hoffen wird man ja dürfen.

Am besten ich schau noch ein bisschen auf meine Strandfotos, das beruhigt ... 😉

Kommt alle gut in die neue Woche, vermeidet zu viel Stress und passt gut auf Euch auf!



 



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Nebenbei werde ich vermutlich weiterhin zu viel Zeit mit Sorgen und Grübeln verbringen.

 

Kann ich absolut nachvollziehen. Und sich grundsätzlich schonmal grob Gedanken über einen Plan B zu machen, finde ich auch sinnvoll. Gut ist es, wenn du dann irgendwann da auch wieder raus kommst, es auf dich zukommen lässt und deinen Fokus wieder auf andere Dinge richten kannst - zum Beispiel auf Strandfotos 😉. Ich habe hier auch noch ein schönes gefunden:

 

Strand.jpg

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Ja, Plan B ist immer eine gute Möglichkeit, das ganze in geregelte Bahnen zu lenken. Dann weiß man zumindest, wohin die Reise geht wenn Plan A nicht funktioniert. 😂

Das Foto ist wunderschön. Ich müsste einfach noch näher am Meer wohnen, damit ich abends einfach mal zum Strand laufen könnte um mir das live zu geben. 😃

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