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Testmonat vorbei und nun?


ToP

725 Aufrufe

 

 

Was bisher geschah (abseits des Studiums):

 

Ich bin beruflich sehr angespannt. Meine weitere Besch√§ftigung (mit der ich das Studium finanzieren m√∂chte)¬†ist unsicher, obwohl ich schon seit Monaten wegen einer Vertragsverl√§ngerung verschiedenste Gespr√§che f√ľhre.

Grunds√§tzlich will mich jede Instanz hier ausdr√ľcklich behalten, die zwei n√∂tigen Schritte, Verl√§ngerung ausdrucken und mich unterschreiben lassen, werden aber bis auf die letzte Minute hinausgez√∂gert. Und was man von Kollegen, die kommen und gehen, so mitbekommt ist es wohl keine Seltenheit, dass solche Versprechen auch spontan gebrochen werden. Auf andere Stellen habe ich mich schon beworben, aber von denen mit vergleichbarem Gehalt und Entfernung noch keine R√ľckmeldung.

Manche sind auch wegen des Studiums besorgt, zum einen, ob ich denn √ľberhaupt arbeitsfokussiert arbeiten kann, zum anderen, dass das¬†ein √úbergangsjob f√ľr mich w√§re und sie es sich nicht leisten wollen alle paar Monate jemanden einzuarbeiten. Hat da jemand √§hnliche Erfahrungen bez√ľglich Jobsuche gemacht?

 

Naja so ganz nebenbei ist wohl Geburtstagsmonat :D¬†Auch wenn keine richtigen Feiern stattfinden hei√üt es Geschenke kaufen und gratulieren. Die Hitze der letzten Wochen hat mir dann den Rest gegebenūü•Ķ

 

 

Was bisher geschah (im Studium): 

 

Wie schon erw√§hnt habe ich neben des (Arbeits-)Alltags mit ein paar Dingen zu k√§mpfen. Das hat sicherlich meinen Probemonat beeinflusst. Aber im gro√üen und ganzen denke ich, dass ich so langsam eine grobe Idee f√ľr das Studium inklusive Organisation entwickle.

Ich komme von einem Pr√§senzstudium und finde mich gerade in meinem neuen 'kontaktlosem' Studium ein¬†(hier werden ich, wie versprochen noch einen Beitrag mit Gegen√ľberstellung schreiben).

BWL ist eines meiner absoluten Problemfächer und dann das als Probemonatsfach :D . 

Der Aufbau der Studienmaterialien (BWL) ist meiner Meinung nach gut gel√∂st. Nach jedem Kapitel sind kleine Aufgaben mit L√∂sungen am Ende des Heftes. Man bekommt eine Idee, wie und in welchem Umfang Antworten gesehen werden wollen. Ob das dem Pr√ľfungsstandard entspricht sei dahingestellt.

Man kann auch jede Aufgabe seinem Tutor zuschicken, der diese dann korrigiert zur√ľckschickt. Das habe ich allerdings noch nicht in Anspruch genommen. Mir erschlie√üt sich noch nicht ganz der Sinn, wenn ausf√ľhrliche L√∂sungen gegeben sind. Dass man das braucht, kommt also entweder sp√§ter oder wird in anderen F√§chern wichtiger sein.

 

Der Umfang ist sehr hoch in BWL und ich kann leider √ľberhaupt nicht einsch√§tzen inwieweit man diesen Umfang drauf haben muss.¬†

Ich habe mich nun auch schon zur Pr√ľfung BWL angemeldet. Die ist zwar erst im Dezember (durch das hin und her der Anmeldung habe ich die Anmeldungsfrist f√ľr Oktober nicht mehr erwischt), dar√ľber bin aber ehrlich gesagt froh. In den n√§chsten Wochen sollten weitere Studienhefte zu anderen F√§chern folgen und vielleicht findet sich ein einfaches Fach, wie Datenbanken, dessen B-Pr√ľfung zum Einsenden ich schon einmal abgeben kann.

 

Zeitmanagement klingt in der Theorie sehr einfach, ist in der Praxis trotzdem noch ein Kampf f√ľr mich.

Ich habe gelesen, dass zum Durcharbeiten der Hefte ca. 15h reichen.

Der Plan:

3 Tage die Woche jeweils 5 Stunden minimum. Dazu Samstag und Sonntag nichts, außer als Ausweichtage.

Realität: 

Die 15h sind keine schlechte Zahl. Pro Stunde schaffe ich ca. 10 Seiten und schaffe so auch ca. 1,5 Hefte pro Woche.

Nat√ľrlich halten die ein oder anderen Kapitelaufgaben l√§nger auf und deswegen rechne ich je Heft noch einmal 2h Aufgabenarbeit, die ich manchmal brauche, manchmal nicht.

Das Problem ist tatsächlich sich die Zeit aktiv zu nehmen und dann auch die Konzentration zu halten.

Ich hoffe das abreitet sich mit der Zeit ein. 

Im Moment st√ľckele ich die 15h Montags, Donnerstags und Freitags auf morgens 2h und nachmittags 3h.

Das klappt nicht immer und dann muss das Wochenende her.

Ich bef√ľrchte, dass ich das ganze schnell wieder vergesse und versuche im Moment etwas f√ľr die, die lieber eine Vorlesung h√∂ren. Ich h√∂re¬†sie an. Man kann sich alle Hefte auch online als PDF herunterladen und diese lass ich mir einfach am PC vorlesen. Das ist zwar oft eher ein Hintergrundger√§usch, wenn man etwas anderes am PC macht, in Verbindung mit dem richtigen Durcharbeiten habe ich jedoch das Gef√ľhl, dass ich die Dinge noch einmal wiederhole, bzw andere Verbindungen erkenne, da ich es jetzt h√∂re.

 

Fazit Testmonat:

 

Was mir vorher schon klar war ist wohl auch eingetreten.

Der Testmonat ist noch weniger als ein Schnupperkurs. Es ist ein Blick durchs Fenster eines Gebäudes, um zu entscheiden, ob man auch hinein gehen möchte. Wie es innen aussieht, kann man kaum sagen. Das kommt mit der Zeit, falls man sich dazu entscheidet das Gebäude zu betreten und jeden Raum einzeln zu erforschen.

 

Ich¬†werde das Geb√§ude betretenūüėɬ†Ich f√ľhle mich gut aufgehoben und bin bereit das beste aus dem Studium zu machen.

 

PS: 

Habe √ľbrigens gerade meine Rechnung geschickt bekommen. Da ich meine Anmeldung innerhalb von 4 Wochen zur√ľck gesendet habe, bekomme ich zus√§tzlich eine Monatsrate erlassen. Das ist gut. Die Bachelorpr√ľfung hat mich hingegen umgehauen...ja, es wurde gesagt diese kann extra kosten, aber 700‚ā¨ sind schon ein Happen ūüėģ¬†

 

Als n√§chstes kommt entweder totale BWL Verzweiflung oder die versprochene Gegen√ľberstellung ūüėĀ

9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

also ich habe meinem AG offiziell nichts vom Studium erzählt.

Einfach weil mein AG eine separate GmbH eines großen Konzern ist, keine eigenen Informatiker benötigt, und auch nicht bereit ist diese Gehälter zu bezahlen.

 

Als "Quereinsteiger" und einfacher Sachbearbeiter (Senior-LvL) verdiene ich aktuell 45K p.a. und damit mehr als ein Group-Lead der bei dem Unternehmen frisch anfangen w√ľrde. Group-Lead ist die unterste Management-Ebene dort. Teamleiter sind dort Sachbearbeiter mit Disziplinarischer Verantwortung.

 

Es bringt mir also nix von meine Studium zu erzählen, und dem AG bringt es auch nix mich zu fördern, weil er mich im Anschluß nicht beschäftigen kann.

 

Daher war es f√ľr mich einfach das Studium nicht zu erw√§hnen.

Tats√§chlich wei√ü ich aber wie mein Chef mit einer Mitarbeiterin umspringt die einen zweiten Job hat (Ihr Mann ist Unternehmer und sie arbeitet dort nebenher). Und da wird Sie schon h√§ufiger mal gefragt ob sie sich √ľberhaupt auf die Arbeit etc. konzentrieren kann...

 

 

Bearbeitet von Davy42
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vor 7 Stunden, Markus Jung schrieb:

Schöner Vergleich mit dem Gebäude - und weiter viel Erfolg und Spaß bei der Erkundung.

Fand das auch √ľberraschenderweise passend¬†ūüė䬆und Danke da werde ich euch nat√ľrlich mitnehmen!

 

@Davy42¬†@SirAdrianFish¬†Urspr√ľnglich war ja die Idee etwas in die Richtung Junior Developer zu machen und da wollte ich klar machen, dass ich noch am lernen bin mich aber konstant weiter entwickle.

Aber ihr habt auch Recht, dass das was ich mache niemanden etwas angeht und w√§re ich AG w√ľrde ich m√∂glicherweise auch √§hnliche Bedenken √§u√üern.

Hab jetzt noch einmal ein paar Bewerbungen in Richtung meiner aktuellen Tätigkeiten raus gehauen. Im Idealfall kann ich erst einmal dort bleiben, wo ich bin und mir dann in Ruhe eine passende neue Stelle suchen.

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vor 13 Stunden, Davy42 schrieb:

Tats√§chlich wei√ü ich aber wie mein Chef mit einer Mitarbeiterin umspringt die einen zweiten Job hat (Ihr Mann ist Unternehmer und sie arbeitet dort nebenher). Und da wird Sie schon h√§ufiger mal gefragt ob sie sich √ľberhaupt auf die Arbeit etc. konzentrieren kann...

 

Ich finde so etwas ganz grunds√§tzlich eine Frechheit und es ist mir unverst√§ndlich, dass so viele Leute das f√ľr v√∂llig normal halten.

 

Was ich außerhalb meiner Arbeitszeit mache, geht meinen Arbeitgeber genau gar nichts an. (Also, immer unter der Voraussetzung, dass ich nicht gerade meine Haushaltskasse als Auftragskiller oder Industriespion aufbessere)

 

Wenn mein Arbeitgeber m√∂chte, dass ich 24 Stunden am Tag nur f√ľr ihn da bin, dann soll er mich auch f√ľr 24 Stunden bezahlen und nicht wom√∂glich auch noch befristet anstellen und das auf Teilzeit.

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  • Admin
vor 4 Stunden, lilienthal schrieb:

Was ich außerhalb meiner Arbeitszeit mache, geht meinen Arbeitgeber genau gar nichts an.

 

Was eine Weiterbildung angeht, stimmt das so. Was Nebent√§tigkeiten angeht kann mitunter im Arbeitsvertrag stehen, dass diese anzeigepflichtig sind, zum Beispiel weil der Arbeitgeber bef√ľrchten kann, dass die Erholungszeiten dann nicht mehr gegeben sind und du somit deine Arbeitskraft der Firma nicht mehr voll zur Verf√ľgung stellen kannst.

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vor 1 Minute, Markus Jung schrieb:

 

Was eine Weiterbildung angeht, stimmt das so. Was Nebent√§tigkeiten angeht kann mitunter im Arbeitsvertrag stehen, dass diese anzeigepflichtig sind, zum Beispiel weil der Arbeitgeber bef√ľrchten kann, dass die Erholungszeiten dann nicht mehr gegeben sind und du somit deine Arbeitskraft der Firma nicht mehr voll zur Verf√ľgung stellen kannst.

 

Also es gibt ja die sogenannte Treuepflicht und ich darf ohne Erlaubnis keinen Nebenjob oder sonstiges in dieser Form aus√ľben ohne meinen Arbeitgeber zu informieren bzw.die Einwilligung zu haben.¬†Vor allem, darf es sich nicht mit meiner T√§tigkeit konkurrenzieren oder eben auch meine Leistung beeinflussen (oder z.B. gegen die Unternehmensrichtlinien verstossen).

 

Das ist gesetzlich geregelt (wohne in der Schweiz, also mag in Deutschland etwas anders sein). Da ich Vollzeit arbeite, muss ich den Arbeitgeber informieren und darf das Pensum von 50 Std. in der Woche nicht √ľberschreiten.¬†Die Leistung darf nicht unter dem Nebenerwerb leiden.¬†Der Urlaub, der im Hauptjob gew√§hrt worden ist, darf nicht f√ľr den Nebenerwerb aufgewendet werden. Er kann bei Bekanntwerden gestrichen werden!¬†

 

Ich weiss, dass das hier jetzt eine Diskussion ist, die gar nichts mit dem Blog von @ToP¬†zu tun hat (SORRY ūüĎľ), aber mich w√ľrde mal die gesetzliche Situation in Deutschland dazu interessieren. Vielleicht gibt es ja einen Link dazu.¬†

 

Aber @Davy42: Du hast Recht, wenn Du in Deiner Situation nichts von Deinem Studium erzählst. Wenn Du das nicht möchtest, musst Du es ja auch nicht sagen. Sonst schreibt Dich Dein AG auch vielleicht ab. Wäre ja blöd. 

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vor 35 Minuten, Markus Jung schrieb:

Was eine Weiterbildung angeht, stimmt das so. Was Nebent√§tigkeiten angeht kann mitunter im Arbeitsvertrag stehen, dass diese anzeigepflichtig sind, zum Beispiel weil der Arbeitgeber bef√ľrchten kann, dass die Erholungszeiten dann nicht mehr gegeben sind und du somit deine Arbeitskraft der Firma nicht mehr voll zur Verf√ľgung stellen kannst

 

 

Ja, aber wenn die Tätigkeit von Umfang und Art genehmigt ist - und das war sie ja in dem Beispiel, auf was ich mich bezog - riecht die Art, wie die Mitarbeiterin behandelt wird, doch sehr nach "Geben Sie den Job auf oder gehen Sie." Und diese "es kann nur einen geben"-Mentalität muss imho auch von entsprechenden Konditionen begleitet sein.

 

Oder, um ganz deutlich zu machen, was ich sagen möchte: wenn mein Arbeitgeber mich so bezahlt, dass ich zum Leben einen zweiten Job annehmen muss, dann muss er mich auch innerhalb geltender Arbeitszeitgesetze machen lassen und nicht bei halbem Gehalt vollen Einsatz fordern.

 

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