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Rubbeldiekatz.


Anyanka

673 Aufrufe

Vor wenigen Augenblicken habe ich die letzten Wörter des Psychologie-Workbooks in Word gegossen, und, man höre und staune, ich habe nur 2 Wochen dafür gebraucht. Dass ich da noch erleben darf - keine Schreibblockade, kein Brett vorm Kopf, gute Quellen und dann noch einen echten Zugang zum Thema? Fühlt sich fast unwirklich an (und ist, wenn wir schon bei Psychologie sind, hoffentlich weder Selbstüberschätzung noch eine Wahrnehmungsverzerrung. 😄)

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Ich stelle fest, auch Psychologie wäre wohl ein Studienfach für mich gewesen. Ich hätte ewig weiterlesen können zu den ganzen Themen, wirklich spannend, die Zusammenhänge! (Auch, wenn es ein vergleichsweise kleiner Einblick war.)
Als Ziel hatte ich mir Ende September gesetzt, was in dem Fall auch unabdingbar war, weil dann die Übergangsfrist vom alten zum neuen Workbook (mit neuen Fragen) endet. Schon vor einer Weile war angekündigt worden, dass die Fragen ausgetauscht werden, Anfang der Woche war es dann soweit, und da ich zu dem Zeitpunkt schon an Aufgabe 4 (von 6) saß, war klar, dass ich nicht nochmal neu beginne.
Bleibt noch ein bisschen Feinschliff an Quellen und Ortographie, aber spätestens Mitte der Woche sollte es wohl bereit zur Abgabe sein - zeitlich nicht nur im Rahmen, sondern weit besser als gedacht.
 
Morgen wäre eigentlich Stichtag für die Note im Modul Öffentliches Recht , aber da wurde die Notenvergabe um eine Woche verschoben. Die Korrektur der Workbooks erweist sich offensichtlich als ganz schöner Brocken, ich hoffe nicht, dass dieser erhöhte Arbeitsaufwand dazu führt, dass diese Prüfungsleistung wieder abgeschafft wird. Ich erlebe bei mir selbst, dass der Lerneffekt um einiges größer ist als bei Klausuren und von mir aus darf die IUBH gerne noch mehr Fächer mit Workbooks ausstatten. Das war jetzt mein drittes seit Mai und mein viertes insgesamt, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass ich mit jedem Mal sicherer bei der Literaturrecherche und beim Formulieren werde. 
 
Ein Wermutstropfen bleibt, denn für Psychologie habe ich - mal wieder - Sozialpolitik zur Seite gelegt. Dieses Fach verfolgt mich inzwischen wie ein dunkler Schatten.
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 Ich hab keine Ahnung, warum ich mich damit so schwer tue, aber eines ist klar, es wird weder leichter, noch löst es sich in Luft auf, also müsste ich so langsam mal zu Potte kommen damit. 😞 Vermutlich werde ich mich also mal wieder daran setzen, bevor ich mir ein neues Modul vornehme. 
 
Der größte Lichtblick der letzten Wochen war die hervorragend geglückte Kita-Eingewöhnung des jüngsten Sprösslings. Der junge Mann fühlt sich offensichtlich sehr wohl und ich habe ENDLICH MAL ZEIT ZUM STUDIEREN, vormittags, mehrere Stunden, ohne Druck und ohne vor Müdigkeit den Kopf auf den Schreibtisch fallen zu lassen. Wenn ich weiter gut vorankomme, wird es vielleicht irgendwann Zeit,  nach einer ersten Tätigkeit im sozialen Bereich Ausschau zu halten und meinen jetzigen Job an den Nagel zu hängen. Aufregend! Vielleicht wird 2021 ja das Jahr des beruflichen Neustarts (zumindest im kleinen Rahmen, mit einem Aushilfsjob, solange der B.A. noch auf sich warten lässt).

Habt eine gute Woche! :biggrin:

7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Workbook Abgabe hängt mir auch im Nacken, wobei ich davon aus dem Chat erfahren habe. Wieder 1A kommunikation der IUBH - achtung ironie. Eine mail wäre zu freundlich gewesen, nicht jeder checkt tgl. Mycampus, ich eigentlich gar nicht, bis auf lernmaterialien runterladen und später fragen in einem rutsch erledigen. Will nicht wissen wieviel in die sch...greifen und dann am 2.10 sich freuen dürfen ihre arbeit in den mülleimer zu werfen.

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vor 2 Minuten, Muddlehead schrieb:

wobei ich davon aus dem Chat erfahren habe.

Ja, ich hab es auch nur über WhatsApp mitbekommen und meine Kommilitonin fiel heute aus allen Wolken, als ich es nebenbei erwähnte. Ging irgendwie echt ein bisschen unter. 
ich finde es völlig legitim, die Aufgaben nach einer Zeit auszutauschen (es ist mir sogar sehr recht, sonst plagiiert man irgendwann noch unabsichtlich, weil ja auch nicht jeder das Rad neu erfinden kann bei der gleichen Aufgabe). Aber eine offizielle Regelung dazu wäre wünschenswert, so à la „alle vier Monate werden die Aufgaben erneuert und zwar in allen Wotkbooks“,  dann weiß man immer woran man ist.  So toll ich die Workbooks finde (und ich glaube man merkt, dass ich dem Konzept an sich extrem begeistert gegenüber stehe) - auch nach vier Monaten ist das ganze Konzept immer noch etwas unausgegoren. Keine klaren Korrekturzeiten, keine klaren Zitiervorgaben, und dann noch Uneinigkeit von Tutor zu Tutor was bestimmte Wünsche zu Abkürzungsverzeichnis oder Seitenangaben angeht. Das muss sich offensichtlich doch alles noch etwas länger einspielen.

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Natürlich muss regelmäßig gewechselt werden. Was die mit den Workbooks veranstalten ist absolut amateurhaft. Einiges hast du ja bereits erwähnt.  Ich zweifel an der Kompetenz des Personals bei der prüfungsform. Das könnte ich als Student sogar selber besser regeln, angefangen bei der eindeutigkeit der vorgaben bis hin zur nutzung adäquater kommunikationsmittel. Sowas sollte vorher durchdacht werden und nicht als betatest in die menge geworfen werden. Armutszeugnis.

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vor 11 Stunden, Muddlehead schrieb:

Natürlich muss regelmäßig gewechselt werden. Was die mit den Workbooks veranstalten ist absolut amateurhaft. Einiges hast du ja bereits erwähnt.  Ich zweifel an der Kompetenz des Personals bei der prüfungsform. Das könnte ich als Student sogar selber besser regeln, angefangen bei der eindeutigkeit der vorgaben bis hin zur nutzung adäquater kommunikationsmittel. Sowas sollte vorher durchdacht werden und nicht als betatest in die menge geworfen werden. Armutszeugnis.

Ganz so krass würde ich es nicht formulieren, weil ich immer noch denke, dass die Workbook sicher etwas schneller als geplant eingeführt wurden um den Klausurenengpass und durch Corona zu überbrücken. Andererseits hast du natürlich recht, und nach vier Monaten sollte doch so einige manche Kinderkrankheit langsam ausgemerzt sein. 
 

vor 1 Stunde, lilienthal schrieb:

Angelockt vom Titel - wie die Motte vom Licht - muss ich feststellen: Schade, keine Katze zu sehen 😁

Nur für Dich:

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😉

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vor 8 Stunden, Anyanka schrieb:

Ganz so krass würde ich es nicht formulieren, weil ich immer noch denke, dass die Workbook sicher etwas schneller als geplant eingeführt wurden um den Klausurenengpass und durch Corona zu überbrücken. Andererseits hast du natürlich recht, und nach vier Monaten sollte doch so einige manche Kinderkrankheit langsam ausgemerzt sein. 

 

Na ja das Workbook-Format gibt es länger als 4 Monate und klare Kommunikation & Regeln halte ich nicht für Kinderkrankheiten ;-). Aber das mag jeder anders bewerten.

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vor 54 Minuten, Muddlehead schrieb:

klare Kommunikation & Regeln halte ich nicht für Kinderkrankheiten 😉

Du hast schon recht und ich ärgere mich ja selbst drüber. Ich bin da einfach manchmal zu nett, glaube ich. (Sozialarbeiter in the making ... 🙈😂)

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