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VE8925 - Examination 1: Values, Principles and Political Implications of Evaluation Models

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polli_on_the_go

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Noch bin ich gut in der Zeit, aber ich muss gestehen, ich habe es die letzten vierzehn Tage etwas entspannter in Bezug auf das Studium angehen lassen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich diesen Blogbeitrag am 03. Oktober 2020 begonnen. Er ist also diese Mal, ähnlich wie eine Fallaufgabe, Hausarbeit, Projektbericht oder wie man es alles nennen möchte, wenn es mehr als 1 Seite hat, ein Projekt in mehreren Etappen. 

 

Ich habe mittlerweile den Grundlagenabschnitt des Buches von Patton gelesen und bearbeitet und auch schon das ein oder andere recherchiert. So ganz bin ich noch nicht da, wo ich Literaturmäßig gerne aufgestellt wäre, aber meine Dokumentenvorlage ist erstellt und grob gegliedert (Stand. 10.10.2020). Heute habe ich mich also primär zwei Aufgaben gewidmet und nur eine davon hatte mit meinem bevorstehenden Exam 1 zu tun, die andere steht im Zusammenhang mit dem Mentoring an der APOLLON, wo ich immer noch Mentorin bin. Und zwar habe ich mich intensiv mit EndNote auseinander gesetzt. Nachdem ich in meinem Bachelor zuletzt ja mit LaTeX gearbeitet hatte und in diesem Zusammenhang mit dem Bibtex Format für meine Zitation, ist LaTeX an meiner derzeitigen Uni nicht gewünscht. Also theoretisch könnte ich es nutzen, doch spätestens zur Thesis muss ich garantieren, dass das Layout 1:1 (und das schließt auch Schrift und Schriftgröße ein) der Univorlage in Word entspricht, da Word ja kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Nun gut, also heißt es wieder mit Word zanken, muss mal sehen, ob ich es mir zur Thesis nicht doch noch anders überlege, denn ich fand gerade, dass Tabellen zur Datenaufbereitung nicht annähernd so gut in Word waren. Nun aber zurück zu EndNote. Auch hierfür erhalten wir eine Lizenz von der Uni, so dass ich es kostenfrei Nutzen kann. 

 

Kleiner Einwurf, wir erhalten kostenfreien Zugriff über die Uni auf folgende Anwendungen:

  • Office Paket und das auch recht umfassend
  • EndNote (PC/Mac)
  • SPSS (PC/Mac)
  • Affinity Graphic Designs Software (keine Ahnung was das ist oder wofür man es gebrauchen kann, aber bestimmt nicht in den Gesundheits-/Sozialwissenschaften ;) )

Und für Studierende mit Behinderungen noch:

  • Für Studierende mit Sehbehinderungen oder Dyslexie: Talking Books von MTM und weitere Software über SKOLON ist aber alles schwedisch

 

Okay, doch in Etappen, denn jetzt meint doch tatsächlich mein Akku aufzugeben, also muss Endnote warten bis ich ein anderes Mal Zeit habe an diesem Eintrag weiter zu arbeiten. Lesefreundlich ist das dann wohl eher nicht.

 

Mittlerweile ist der 18.10.2020 und das hier wird ja richtig zur Salamitechnik. Naja der Plan war den Beitrag zu veröffentlichen, wenn ich mein Paper abgesendet habe. Dann kam aber viel auf der Arbeit dazu und ein wenig der PC Blues und ich habe es nicht mehr angefasst. Bis gestern war ich auch noch überzeugt noch zwei Wochen Zeit zu haben. Bis ich dann noch mal in Canvas geschaut habe und festgestellt habe, dass ich am 23.10 bis 23:59 Uhr abgeben muss. Da kommen meine 3 Wochen Quarantäne (andere nennen es auch einfach Jahresurlaub) wohl ganz recht. Ich wohne mitten in einem Risikogebiet seit über eine Woche und da ich überall nur mit Bus und Bahn hinkomme (Auto fahre ich nicht) ist dank Verdi das im Moment auch eingeschränkt. Also kann ich mich ganz meinen 3500 Wörtern widmen.

 

Heute treibt mich allerdings mein Knallfrosch in den Wahnsinn. Denn das lief so ab. Mir war kalt (kein Wunder, wenn der Balkon fast immer offen ist). Ich habe also böse, wie ich bin die Tür zugemacht und Heizung an. Das wurde dann 1 Std. toleriert und es wurde gerade war. Da meinte Naemi sie müsste alle Register ziehen bis hin, sich vor den PC setzen, während ich gerade in einem größeren Zoom Meeting war. Also Tür auf ( es besteht ja die Möglichkeit, dass sie tatsächlich raus möchte), decke auf die Beine und dann passierte genau das hier:

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Aber Hauptsache die Heizung ist wieder aus und die Tür seither auf. Da ja nun meine Deadline naht, wollte ich heute auch endlich meine Rohfassung machen und die relevanten Inhalte grob gliedern und die Quellen in Endnote einpflegen. Gesagt getan, habe ich mal angefangen. Mit Endnote habe ich wirklich noch nicht ganz den dreh raus. Wenn ich bei Autoren erst die Vornamen Abkürze und dann den Nachnamen angebe wird alles, wie für das Format vorgegeben dargestellt. Problem ist aber, dass ich so kein Alphabetisches Verzeichnis habe (was ich der Ordnung und Übersicht halber aber gerne hätte). Es wird alles nach den Initialen des Vornamens sortiert (nicht in Word sondern der Endnote Library). Gebe ich es aber andersherum ein, wie es eigentlich auch gehen sollte, werden die Initialen der Vornamen nicht mehr richtig dargestellt und manchmal scherzeshalber der Nachname abgekürzt. Irgendeinen Trick muss es da noch geben, den ich nicht gefunden habe.

 

Dann wird im Vancouver Stil, wie in Endnote hinterlegt die Angabe von doi nicht verlangt. Das ist aber eine alte Version des Vancouver Styles und er wurde mittlerweile überarbeitet. Somit durfte ich mich dann auch noch mit der Syntax des Styles beschäftigen und herausfinden nach welcher Logik ich jetzt was wo hinzufügen muss. Im Internet gibt es da ja immer Unmengen Tutorials, aber meist passt nichts genau auf die eigene Situation. Aber auch das habe ich hinbekommen. Und weil das noch nicht reicht, möchte mein Prof, obgleich es der Stil nicht bei indirekten Zitation verlangt, immer die Seitenangabe bei Büchern. Da wäre es doch logisch, wenn man in dem Commandfield in Word einfach bei Pages die Seite(n) einträgt und es dann auch so dargestellt wird. Tja das ist die Theorie. Ich habe dann herausgefunden, dass es in der Praxis in das Feld "Suffix" muss. Und während ich das alles über die letzten Wochen gemacht habe, sind wohl einige Studierende, wegen des Zitationsstils auf die Barrikaden gegangen und haben den Prof. mit Nachrichten über Canvas gelöchert, ob man nicht diesen, jenen oder solchen Stil nehmen kann. Positiv ist, dass er das natürlich zulässt und wir ihm nur vorab mitteilen müssten, welchen Stil wir genau verwenden. Ich persönlich habe mich entschlossen bei dem Stil zu bleiben. Ich habe zwar in irgendeinem Blog schon einmal angemerkt, dass es auch herausfordernd sein kann, dass bei uns jeder Prof einen anderen Stil präferiert und man sich immer wieder neu hereindenken muss. Mittlerweile sehe ich das aber auch als Vorteil, denn je nachdem wo die Reise hingeht, kann es einfach auch einmal sein, dass dieser, jener oder solcher Zitierstil verlangt wird. Da schadet es dann ja nicht, wenn man schon mal damit zu tun hatte.

 

So und jetzt werde ich mal wieder weiter um meinen Arbeitsplatz kämpfen. aktuell meint man nämlich, dass Studieren einfach nur inconvenient beim täglichen Beautyprogramm ist. (Und ich darf sehen, wo ich bleibe)

 

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