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Die Thesis: "Dein Kind ist hässlich!"


Silberpfeil

330 Aufrufe

Im letzten Blogeintrag habe ich geschrieben, dass meine Ergebnisse Mist waren. Das waren sie tatsächlich. 😉 Der Teil war einfach unpräzise und hatte nicht viel mit meiner vorherigen Analyse zu tun. Zum Glück ist es mir rechtzeitig aufgefallen. Ich habe einige ziemlich gute Tipps von meiner Betreuerin bekommen und den Teil noch mal komplett neu geschrieben. Auch die Diskussion und den Ausblick habe ich noch ergänzt.

 

Mein Problem ist zur Zeit, dass ich noch nie eine Thesis geschrieben habe und mir im Endeffekt nicht klar ist, wie ich es richtig mache. Dazu kommt, dass ich mit meinem Thema ziemliches Neuland betrete (E-Learning eben), zu dem es nicht sooo viel Literatur gibt, zumindest nicht in der Art, wie ich das Thema angehe. So kann ich mich nicht eng an die Literatur halten. Ich gehe das Thema kritisch an und beleuchte es von verschiedenen Seiten. Vermutlich könnte ich zwar noch mehr Literatur lesen, aber das würde mich zu keiner weiteren neuen Erkenntnis bringen.

Aber ich kann ja nicht ewig auf der Thesis hocken und nur noch Tippfehler korrigieren. Irgendwann werde ich sie wohl oder übel als "Fertig" deklarieren und abgeben müssen.

 

Neulich saß ich bei einer Kollegin im Büro, die selbst im Master studiert und gerade eine ziemlich umfangreiche Hausarbeit geschrieben hat. Sie hat sie einem Kollegen gegeben, der seine Meinung dazu abgeben sollte... und meinte dann: "Wenn man so lange an etwas arbeitet und fragt jemanden nach seiner Meinung und der findet die Arbeit schlecht, dann ist das genauso, als wenn jemand sagt: Dein Kind ist hässlich." 😀

 

Ich fand das unglaublich treffend. 😬🙈 Die Sorge davor, dass man so lange an etwas arbeitet und dann eine schlechte Bewertung bekommt, ist doch schon ziemlich groß.

 

Zum Glück habe ich noch Zeit bis zum Abgabetermin. 🙃

 

Viele Grüße

Silberpfeil

Bearbeitet von Silberpfeil

4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

In der Regel dürften Bachelorarbeiten bei vorhandener Kommunikation wohlwollend bewertet werden. So wie hässliche Kinder eben auch.

Mach dir weniger Sorgen, es ging wohl ziemlich vielen hier so, wenn man die jeweiligen Einträge zur Thesis liest. 

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Zitat

"Wenn man so lange an etwas arbeitet und fragt jemanden nach seiner Meinung und der findet die Arbeit schlecht, dann ist das genauso, als wenn jemand sagt: Dein Kind ist hässlich."

 

Ich weiß absolut, was du meinst! Deshalb lasse ich meine Arbeiten (Hausarbeiten, Thesis) auch allerhöchstens von absolut fachfremden Leuten Korrektur lesen, die dann explizit nur die Rechtschreibung und Grammatik prüfen sollen. Meistens aber noch nicht mal das. Mehr Meinungen als die meines Korretkors möchte ich gar nicht hören; das würde mich nur in Selbstzweifel stürzen. 😏

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Gute Strategie. Außer meinen Betreuern haben bei mir nur meine Eltern den Text zur Korrektur bekommen. Bei der Masterthesis werde ich das genauso machen. 

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  • Admin

Das, was zu verbessern war, hast du ja jetzt verbessert oder sogar komplett neu geschrieben. 

 

Ansonsten klingen deine Überlegungen für mich alle sehr plausibel und bei dem, wie bisher dein Studium abgelaufen ist würde es mich wundern, wenn hier in der Abschlussarbeit am Ende etwas wirklich Schlechtes bei heraus kommen würde.

 

Und die Bachelorarbeit ist ja für die allermeisten die erste wissenschaftliche Arbeit in diesem Umfang - dass wissen auch diejenigen, die sie bewerten. Die Unsicherheit bleibt natürlich, das ist klar...

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