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VE8925 - Modul 2: Knoten im Kopf


polli_on_the_go

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Morgen Abend ist Abgabe. Ich bin so gar nicht zufrieden. In letzter Zeit lief es aber auch nicht mehr so super. Gerade ist es ziemlich grau. Nicht in Bezug auf das Studium, das macht mir im Vergleich zu meinem ersten Semester sogar richtig Spaß, sondern aufgrund der Allgemeinsituation.

Während andere sich wohl über eine Woche Home-Office freuen, saß ich hier Freitag wie ein kleines Häufchen Elend zu Hause. Ich war schon Dienstag und Mittwoch zu Hause und grundsätzlich arbeite ich eigentlich nur einen Tag alle 14 Tage von zu Hause, weil ich da aus gesundheitlichen Gründen nicht ins Büro fahren kann. Aber was soll ich sagen, Corinna hat bei der Freundin einer Kollegin vorbeigeschaut und da ich mit der Kollegin recht viel zu tun hatte Donnerstag, kam dann Nachmittags der Anruf und die Order, dass ich auch zu Hause bleiben muss. Ich bin nicht in Quarantäne, also alles soweit gut, aber es gibt einfach Tage, da möchte man einfach bei den Kollegen im Büro jammern und nicht vor sich hin allein zu Hause.

 

Was das Exam angeht so fehlt mir noch das komplette Logic Model und noch ca 455 Wörter zu Background, Aim und Utilization. Auch habe ich das Gefühl ich habe das alles noch nicht so herausgestellt, wie der Prof es sich vorstellt. Das Problem ist nur, ich habe gar keine Ahnung, was er sich wirklich vorstellt. Zum Beispiel bei der Identifikation der Stakeholderguppen, Die Kategorien sind an sich logisch, aber damit hört es in der Organisation eines Jobcenters auch schon auf, da es einfach so komplex ist. Und wenn man dann darüber nachdenkt, wen direkt von dieser Aktivität betroffen wäre und zu dem Thema Kunden kommt, dann wird es noch komplexer. Ja und dann kommt das Highlight der Aufgabe, man soll darlegen, welchen Herausforderungen eine Evaluation gegenüberstehen könnte. Ich nenne nur mal die Begriffe assymetrische Machtstrukturen, Freiwilligigkeit und Mitwirkungspflichten. Ach ja und damit es noch leichter wird, soll man sich auch noch Gedanken machen, wie man die Probleme und Herausforderungen bewältigen kann. Das ist bei mir sehr Kurz, denn für den gesamten Stakeholderteil habe ich nur etwas über 500 Wörter. Das ist nicht viel.

 

Der einzige Vorteil ist, dass es in diesem Teil und beim Logic Model nicht zu nah an der Kursliteratur sein muss. Es muss zur Organisation und dem Projekt passen. Anders sieht es aber beim Background und utilization of the evaluation aus. Das muss basierend auf der Kursliteratur erfolgen und da hatte ich beim Lesen noch nicht so den Durchbruch. Da ich übermorgen auch wieder früh zur Arbeit muss (egal, ob von zu Hause oder im Büro), möchte ich das alles morgen um spätestens 20 Uhr abgeben. Das heißt ich habe jetzt noch inklusive Korrektur und Pausen, abzüglich meiner Termine morgen knapp 7 Stunden. Was soll da schon schief gehen.....

2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Kopf hoch, das schaffst du.

 

Wenn ich einen Prozess aufzumalen habe und es da etwas klemmt wende ich immer zwei Methoden an:

 

SIPOC Analyse. Das hilft teilweise auch um neue Stakeholder zu analysieren. Zum Beispiel weil die Outputs ja oft ja jemand anders empfangen muss als derjenige der den Prozess gestartet hat.  Manchmal hilft das.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/SIPOC

 

Und das Ishikawa Diagramm...nutze ich normalerweise um in einem Gruppenworkshop auf die stärksten Painpoints zu kommen...aber lässt sich auch alleine nutzen.

 

https://refa.de/service/refa-lexikon/ishikawa

 

Viel Erfolg,

Davy

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Ist nett, danke. Hilft nur in dem Fall nicht. Utilization-Focused Evaluation und Theory of Change und mein Prof haben da ihre ganz eigenen Ansätze. Ich habe auch kein Problem einen Prozess zu definieren. Ich habe aber nur 1500 Wörter für alle Aufgaben exklusive dem Logic Model nach Kellogg. Und das ist genau dann einfach schwierig, wenn es eine komplexe Organisation ist, deren Strukturen man obendrein noch verdeutlichen muss, weil Schweden nun mal nicht Deutschland ist und es mache Wortkonstrukte aus dem Arbeitsalltag nicht auf Englisch gibt, weil es die Berufe oder Personenkreise und somit Stakeholdergruppen im Sprachgebrauch nicht gibt.

 

Ich stecke nicht fest in dem Sinne. Das extreme Komprimieren bei einem zugleich hohen Erwartungshorizont an die fachliche Korrektheit ist nur stark bremsend. 

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