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... weiter geht es (für mein Gefühl ziemlich schleppend ...)


Herbstkind

165 Aufrufe

Erste Kontakte mit Mitstudierenden

 

Anfang Dezember hat sich eine Gruppe aus unserem Bundesland verabredet, sich online zu treffen und ein wenig zu vernetzen. Spannend war, dass sich unser Bundesland ziemlich von anderen Gruppen abhebt, da so wie es von der Ferne heraus betrachtet werden kann, treffen sich einige Gruppen regelmäßig um sich über die Studienbriefe und Einsendeaufgaben auszutauschen und den Stoff gemeinsam durchzugehen. Wir sind so verblieben, dass wir uns unregelmäßig / spontan gerne treffen / austauschen möchten, aber jeder für sich in seinem Tempo die anstehenden Dinge rund um die Studienbriefe und Prüfungsleistungen angeht.

 

Hier kann ich sehr gut mitgehen, denn ich betrachte es durchaus kritisch, wenn sich viele Studierende zu den anstehenden Einsendeaufgaben austauschen und es dann eher Gruppen- als individuelle Lösungen gibt. Seit der Schulzeit verfolge ich bereits den Ansatz, für meine Leistungen und das Erlernen von Inhalten selbst verantwortlich zu sein und entsprechende Erfolge dann auch wirklich für mich annehmen zu können. Selbst Spickzettek sind bisher nie genutzt worden in meiner schulischen / akademischen Laufbahn 😉

 

Kauf der ersten Literatur

 

Während des Lesens der Studienbriefe habe ich mir Notizen gemacht, welche Literatur ggf. nützlich sein könnte auch mit Blick auf eventuelle Themen der Masterarbeit. Nun habe ich mich entschieden, mich mit einem schön illustrierten Werk von Frederic Laloux zu beschäftigen und zudem das neu erschienene Werk des fachlichen Leiters und eines Autors von Studienbriefen meines Studienganges zu besorgen.

 

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Mit weiteren Büchern werde ich mich über Weihnachten beschäftigen und schauen, ob es diese ggf. online oder gebraucht gibt. Generell habe ich gerne Bücher in der Hand und nutze die Möglichkeit diese an den verschiedensten Orten in meinem Tempo zu lesen - digital oder nur ausgeliehen passt hier nicht so ganz ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ungewissheit mit Blick auf das Sommersemester

 

In meinem Tätigkeitsbereich ist es notwendig, den gesamten Jahresurlaub für das Folgejahr Ende November einzureichen. Aufgrund der Tatsache, dass das Studienbüro versprochen hatte, Anfang Dezember die Termine der Präsenzveranstaltungen für das Sommersemester bekannt zu geben, habe ich meinen Arbeitgeber um Verlängerung der Frist gebeten. Nun wurde mir vorletzte Woche verpsprochen, dass die Termine bis zum 18.12.2020 online gestellt werden, was leider nicht passiert ist. Muss nun Montag meinen gesamten Jahresurlaub beantragen, ohne zu wissen, wann die Präsenzveranstaltungen sind. Hoffe sehr darauf, dass es irgendwie passt, aber finde es schade, dass sich an das Versprechen nicht gehalten wurde, denn ich werde nicht die einzige Person sein, die eine Jahresplanung im Hauptjob zu beachten hat.

 

Enttäuschung über den dritten Studienbrief

 

Der dritte Studienbrief, in dem es um "Neue Arbeitswelt und organisationaler Wandel" geht, ist eine große Herausforderung für mich. Insgesamt sechs verschiedene Personen haben an diesem geschrieben und hier gibt es im Vergleich zu den ersten beiden Studienbriefen eine ganz anders genutzte Form der Zitate / Quellenangeben und auch Übungsaufgaben - die mir nicht so wirklich gefallen. Auch wird sehr Vieles nur angeschnitten, wobei dies zumindest zu Beginn angekündigt wird - dass dieser Studienbrief einzig dazu dient, einen Überblick zu erhalten.

 

Wäre dieser Studienbrief nicht prüfungsrelevant, würde ich ihn sicher nur überfliegen, aber so ist es mein Anspruch, ihn mit Geduld zu lesen, die Übungsaufgaben zu bearbeiten und auch die Einsendeaufgabe hierzu weitestgehend gut zu meistern.

 

Daher habe ich jetzt bereits entschieden, im nächsten Schritt das Wahlpflichtmodul zu bearbeiten, anstatt den nächsten drei Studienbriefen des Pflichtbereiches.

 

 

Was ist sonst noch so los?

 

Corona und alle dazugehörigen Konsequenzen sind im beruflichen und privaten Kontext allgegenwärtig. Spontane Quarantäne von Fachkräften die über Weihnachten eingeplant waren, freiwillige Schnelltests um das Ausmaß der stattgefundenen Kontakte einzugrenzen, Allgemeinverfügungen die nicht mit dem Wohl der zu betreuenden jungen Menschen zu vereinbaren sind und im Erwachsenenbereich große Konflikte mit Werkstätten, die trotz Betretungsverboten für Menschen die in stationären Einrichtungen wohnen diese zur Arbeit verpflichten wollen.

 

Dennoch bin ich unendlich dankbar für die Flexibilität und auch Zuversicht meiner Fachkräfte in den Wohngruppen und erlebe aus der Ferne, wie sie trotz der Umstände den Menschen, die begleitet werden, ein Gefühl von Weihnachten und für sie da sein zaubern. Eine Fachkraft sagte mir nach einer kleinen Weihnachtsfeier in einer Gruppe mit sehr jungen Kindern, dass es die schönste dienstliche Weihnachtsfeier ihrer gesamten beruflichen Laufbahn war.

 

Weihnachten wird privat sehr ruhig und ein Mix aus Studium, Entspannung, Zeit zu zweit (bzw. zu fünft mit den Katzen ...) und hin und wieder dienstlichen Themen werden. Freue mich jetzt schon ein wenig auf das Gefühl, am letzten Arbeitstag Dienstag das Büro für ein paar Tage abzuschließen 😊

2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Admin
Zitat

mit einem schön illustrierten Werk von Frederic Laloux

 

Beim ersten Blick auf den Beitrag habe ich gedacht "Oh, das ist aber ein schön illustrierter Studienbrief" - bis ich den Beitrag dann gelesen habe, um zu erfahren, dass es sich dabei um externe Literatur handelt 😉.

 

Dass die Zusage hinsichtlich der Termine nicht eingehalten wurde finde ich ärgerlich, wenn du (und vermutlich ja auch andere) sich darauf verlassen haben.

 

Wobei vermutlich ja eh weitgehend unklar ist, ob und welche Präsenzen dann tatsächlich auch in Präsenz stattfinden können...

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vor 5 Minuten hat Markus Jung geschrieben:

Dass die Zusage hinsichtlich der Termine nicht eingehalten wurde finde ich ärgerlich, wenn du (und vermutlich ja auch andere) sich darauf verlassen haben.

 

Wobei vermutlich ja eh weitgehend unklar ist, ob und welche Präsenzen dann tatsächlich auch in Präsenz stattfinden können...

 

Auch wenn es keine Präsenz werden sollte (Bereich Juni-September) sind die Termine fast gleichwertig wichtig für die Jahresplanung, da bei einer Umstellung auf ein Onlineformat ebendiese Termine genutzt werden nach Erfahrung mit den vergangenen beiden (eigentlich) Präsenzveranstaltungen ... Lediglich der Anreisetag würde wegfallen 😕

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