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Letzte Klausur des ersten Semesters und Jahres hinter mich gebracht.


brotzeit

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Hi,

heute um 11.30 Uhr schrieb ich die Klausur in BWL20. Das ist, hoffentlich war, mein absolutes Ekelfach. Eigentlich schreibt man das erst im vierten Semester, aber sowie Englisch, wollte ich es so schnell es geht hinter mich bringen.

Heute möchte ich mal zum Besten geben wie ich mich für dieses Fach vorbereitet habe. Die letzte Klausur (ELT21) liegt nun schon wieder 6 Wochen zurück und diese habe dann auch intensiv genutzt um mich hierfür vorzubereiten. Da ich meine Arbeitszeit mit der App Forest plotte, weiß ich sehr genau wieviel Zeit in welches Modul fließt. Angefangen habe ich damit, mir Altklausuren aus dem Inet rauszusuchen und zu drucken. Die ersten 3 Wochen (35 Stunden die Woche) habe ich damit zugebracht die Studienbriefe zu lesen und nebenbei meine Zusammenfassungen zu erstellen. Nach jedem Heft vergleiche ich die jeweilige Zusammenfassung mit den ausgedruckten Gedächtnisprotokollen bereits geschriebener Prüfungen und den zur Verfügung gestellten Musterklausuren und erstelle dazu dann passende Lernkarten in Repetico. Die entsprechenden Fragen markiere ich als abgehakt in den Altklausuren. Mit der Wiederholung fing ich dann praktisch schon nach dem ersten Heft an. Allein die Wiederholung hat mich ca eine Stunde des Tages gekostet. Insgesamt waren es 7 Hefte mit durchschnittlich 90 Seiten. Mal mehr mal weniger. Also allein mit dem Durcharbeiten war ich 105 Stunden beschäftigt. Danach habe ich die Zeit für BWL massiv reduziert und nur noch 3 Stunden in der vierten und in den letzten beiden Wochen noch 2 Stunden täglich mit BWL verbracht. Ich habe nur noch nach meinen Zusammenfassungen und den erstellten Lernkarten gelernt. In den Karten waren übrigens nicht nur einzelne Fragen, sondern auch ganze Komplexaufgaben die 3 - 4 Teilfragen + Antworten beinhalten. Insgesamt waren es ca 80 Karten, aber ich schätze dass es so um die 100 Fragen waren. Die Zusammenfassungen habe ich nicht nur wiederholt gelesen, sondern versucht mir diese vorher ins Gedächtnis zu rufen und darüber nachzudenken, warum was wie ist. Ich wollte mir so zu sagen gedankliche Brücken zischen den Inhalten bauen um es in der Klausur dann abrufen zu können. In den anderen Fächern hat das gut geklappt, aber BWL besteht ja nur aus auswendig lernen. Trotzdem ist zusätzlich was hängen geblieben, denke ich.

 

Die Zeit welche über war, habe ich dann schon in CPP21 gesteckt und bin mit den Unterlagen auch schon zu 2/3 durch. Die Klausur steht dann zum 06.02. an. Zum Glück kann ich prozedural schon einigermaßen gut programmieren und muss mir „nur“ noch den Teil zur Objektorientierung verinnerlichen. In prozeduraler Form hatte ich in C++ zum Techniker schon eine Prüfung ablegen müssen und das Hobby Arduino hilft hier natürlich auch ungemein. Wobei ich dafür das letzte halbe Jahr keine Zeit mehr hatte. Programmieren macht mir wie E-Technik unheimlich viel Spaß. Von Akad wurde hierzu ein Lehrbuch und ein Übungsbuch (jeweils Pflichtlektüre) als E-Book zur Verfügung gestellt. Die Aufgaben darin löse ich mit Begeisterung. Richtig cool. Schade, dass solche Module gefühlt immer so schnell vorbei sind. Ich habe immer das Gefühl nur so angefüttert  zu werden. Meine nachfolgenden Module werden aber auch nicht schlechter sein. Auf Grundlagen Elektronik freue mich schon richtig. 

 

Zur Prüfung an sich kann ich sagen, dass sie ziemlich wischiwaschi war. Im ersten Teil musste man auswendig gelerntes ausspeien. Hier gab es glaube ich 40 von 120 Punkten. Die konnte ich eigentlich alle gut beantworten. Bei den Komplexaufgaben (80 Punkte) hatte ich den Eindruck, dass man hier auch einfach Leute bestehen lassen wollte die eben nicht so gut gelernt haben. Das waren teilweise keine wirklichen Fragen zum Stoff, denn die Antworten konnte man sich auch aus der Nase ziehen. Nur mein Eindruck. Da waren dann halbgare Antworten gefordert, wo man nicht genau wusste was der Ersteller jetzt genau von mir wissen will. Das waren Fragen die man auf 5 verschiedene Arten beantworten konnte. Sowas nervt mich vielleicht. Die Antworten kannte ich, aber waren das auch die, die er oder sie hören will? Egal, wird schon gut gegangen sein.

 

In diesem Modul habe ich zum ersten mal von Studenten gehört, die nicht einmal den ganzen Stoff gelesen haben. Die lernen tatsächlich nur mit Zusammenfassung anderer Leute und  es geht scheinbar wirklich nur um den Titel und Hauptsache durchkommen. Warum studieren die denn, wenn sie darauf keine Lust haben? Ich muss ja nicht alles verstehen.

 

Ich mache jetzt erstmal 2 Wochen Urlaub. Frohe Weihnachten und guten Rutsch.

 

Grüße

Bearbeitet von brotzeit

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5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

In diesem Modul habe ich zum ersten mal von Studenten gehört, die nicht einmal den ganzen Stoff gelesen haben. Die lernen tatsächlich nur mit Zusammenfassung anderer Leute und  es geht scheinbar wirklich nur um den Titel und Hauptsache durchkommen. Warum studieren die denn, wenn sie darauf keine Lust haben? Ich muss ja nicht alles verstehen.

 

Die brauchen halt einfach nur den Zettel - Stichpunkt "Gläserne Decke" - und sind auch so schon erfolgreich im Job. Kann aber auch sein, dass dein Typus nicht dazu gehört und es wirklich seltsam ist. Die Klausuren sagen nicht direkt darüber etwas aus, dass ich nun der "tolle" BWLer bin, weil ich eine 1,0 geschrieben habe.

Bearbeitet von Muddlehead
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  • Community Manager
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Da ich meine Arbeitszeit mit der App Forest plotte, weiß ich sehr genau wieviel Zeit in welches Modul fließt. 

 

Wie viel Zeit ist da jetzt zusammen gekommen für BWL und wie viele Credit Points hatte das Modul?

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  • Community Manager

Interessant, danke. Es wird ja ein (theoretischer) Workload von 25-30 Stunden pro Credit Point angesetzt. Da bist du also gut dabei (bei 7 CPs wären es 175-210 Stunden).

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Ich habe schon das Ergebnis. Scheinbar war wirklich nur eine Teilaufgabe falsch😜

Meine Lernstrategie ist somit voll aufgegangen.

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