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Studieren in der Elternzeit?

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Chrischan

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Zur Zeit beschäftigt mich eine wichtige Frage, auf die ich noch keine 100%ige Antwort gefunden habe. :confused:

Unsere Tochter ist jetzt ein Jahr und drei Monate alt und die Elternzeit meiner Frau läuft noch neun Monate. Danach würde sie auch wieder anfangen zu arbeiten. Dann wird es mit dem Studium sicher nicht einfacher, da sie mich dann nicht mehr so im Haushalt unterstützen kann und ich dann auch wieder mehr Aufgaben übernehmen will. Jetzt haben wir die Überlegung angestellt, dass ich das dritte Jahr der Elternzeit zuhause bleibe und so das Studium etwas vorantreibe. Die Kurze würde dann vormittags in den Kindergarten gehen und ich hätte Zeit zum Lernen.

In diesem einen Jahr würde ich dann so viel wie möglich versuchen zu schaffen, damit das Studium so schnell wie möglich vorankommt. Ich bin jetzt leider schon drei Jahr dabei und habe jetzt erst fast das Vordiplom geschafft. Wenn ich mir vorstelle, dass jetzt erst Halbzeit ist, wird mir etwas anderes. Wir haben privat ja auch och ein paar Pläne, die wir erst verwirklichen können, wenn das Studium abgeschlossen ist.

Leider habe ich leichte Bedenken, diese Idee meinem Arbeitgeber mitzuteilen. Wir starten gerade eine neue Maschinenserie und es gibt jede Menge Arbeit zu erledigen und Wissen für mich aufzusaugen. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen meine Kollegen hängen zu lassen. Außerdem weiß ich eben nicht wie es aufgenommen wird. denn ich werde finanziell von meinem Arbeitgeber unterstützt.:001_unsure:

Ja, das Thema beschäftigt mich die letzten Tage schon sehr. Vielleicht hat ja der eine oder andere einen Tipp für mich, der vielleicht mal in einer ähnlichen Situation war.

Schönen Gruß aus Hamburg,

Chrischan:cool:


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3 Kommentare


Hallo Chrischan,

also meiner Meinung nach solltest du beide Backen zusammen kneifen und das Studium weiterhin neben dem Beruf durchziehen :thumbup:

Ich weiß, dass es nicht immer leicht ist Studium, Arbeit und Familie miteinander zu verbinden und dabei allem noch irgendwie gerecht werden, aber du solltest Durchhaltevermögen und Belastbarkeit zeigen. Vorallem wenn dein Chef dir das Studium bezahlt. Meine Worte klingen vielleicht hart, aber es ist meine ehrliche Meinung.

Wenn du einen Vollzeitjob hast und studierst, dann muss dir deine Frau z.B. in Sachen Haushalt den Rücken frei halten. Vielleicht solltest du auch überlegen wie du dich besser organisieren kannst, so dass klar ist, jetzt ist Familienzeit und jetzt ist Studienzeit. Es ist für deine berufliche Laufbahn sicher nicht förderlich, wenn du dich ein Jahr raus nimmst und deine Kollegen buckeln, zumal deine Frau ja dann zwei Jahre Elternzeit in Anspruch genommen hat.

Du wirst für's Durchhalten belohnt ;)

Viel Erfolg wünscht dir Tinka :)

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Das ist natürlich keine einfache Entscheidung. Hier konkurrieren Familie, Job, Geld, Freizeit und Zukunftschancen um deine Aufmerksamkeit. Darum beneide ich dich nicht.

Wie würde es denn aussehen, wenn du weiter voll arbeitest. Habt ihr dann Kinderbetreuung?

Was ich mir vllt. als Schnittmengen vorstellen könnte wäre Teilzeit (30Std?) - du bleibst weiterhin am Ball, kriegst sicherlich mehr Geld als in Elternzeit, hast Zeit für Dein Studium und die Familie würde nicht ganz so stark leiden.

Ansonsten finde ich es natürlich immer äusserst wichtig, alle Planalternativen mit den beteiligten (Partner, Eltern usw.) zu erörtern - manchmal traut man sich ja nicht so gerne um Hilfe fragen, ist aber dann sehr überrascht wenn einem die Hand gereicht wird.

Von allen Überlegungen hätte ich am wenigsten Bedenken bei den Kollegen, denn das schlimmste was man sich selbst im Job antun kann ist, zu glauben man wäre nicht ersetzbar.

Egal wie Deine Entscheidung ausfällt, ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass ihr die richtige Wahl trefft mit der ihr gemeinsam zufrieden seid.

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Hallo,

ich denke, dass lässt sich vereinbaren. Ich nehme demnächst 2 Monate Elternzeit, da meine Frau mit ihrem Vollzeitstudium weiter machen möchte (Master). Ich versuche es so zu teilen, dass ich tagsüber mit dem Sohn und meiner Tochter (geht jetzt in die 1. Klasse) die Zeit verbringe und Abends weiter lerne. So halte ich das bisher mit der Arbeit.

Nun ist das bei mir nicht so schlimm, dass Abends (also ab ca. 20.00 Uhr) gelernt wird, da meine Frau sich ebenfalls hinter ihren Büchern oder dem Notebook klemmt. Ich versuche nicht, die Elternzeit als Studienzeit zu gebrauchen, dazu ist mir die Elternzeit zu schade... (bis auf einige Ausnahmen, wenn sich wirklich mal Zeit findet, aber ich plane solche Zeiten nicht ein).

Und dass das Abendprogramm (meist auch am Wochenende) etwas anspruchsloser ausfällt ist uns beiden zumindest klar. Dafür wird der Tag genutzt. Bisher komme ich zumindest damit zurecht, vor Klausuren wird halt die Frau mit den Kindern bei der Oma oder so untergebracht. Wobei ich andersherum auch mit den Kindern unterwegs bin, wenn sie für ihre Klausuren lernt.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich deine Frage beantwortet habe, aber ich habe zumindest einen Kommentar zum Theme Elternzeit gegeben... :)

Ach ja, weiter so!!! Auch wenn sich die obigen Zeilen von mir vielleicht ganz "easy" lesen, manchmal kommen wirklich Selbstzweifel!

LG

Romschen

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
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      Von csab8362 in Mein Weg zur BILDUNGswissenschaft 6
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      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?