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... Ergonomie im Fernstudium


Im Laufe des Fernstudiums verbringt man viel Zeit mit seinen Studienheften, man kennt die Eigenheiten des eigenen PCs, so gut, wie seine eigenen Macken und der Paketbote gehört nun zur relevanten Dienstleistung. Als ich begonnen habe zu studieren, hatte ich zwar einen Schreibtisch, genutzt habe ich ihn ehrlicherweise aber nie. War auch nicht mein eigener und er war auch nicht optimal (es dieser an beiden Seiten Einklappbare Esstisch von Ikea mit Stauraum). Also habe ich meist auf dem Bett oder einfach am Küchentisch gelernt. Dazu kamen, dann noch unzählige Nachtdienste mit Handylicht, um die Beatmungs-Kids nicht aufzuwecken, auf Sofas, Sesseln, harten Küchenstühlen oder Küchenbänken, oder einfach auf dem Boden in irgendeiner Ecke. Oh und nicht zu vergessen, die "Lasst mich in Ruhe ich Lerne Position im ÖPNV in stehend und sitzend. Na hat sich da der eine oder andere wieder gefunden?

 

Ich habe nun auf der Arbeit schon einige Zeit einen höhenverstellbaren Schreibtisch aus gesundheitlichen Gründen und eine Moizi 28 höhenverstellbare Steh-/Sitzhilfe in leuchtendem grün. Zur leidensgerechten Ausstattung habe ich darüber hinaus noch ein Gymba- Stehboard. Letzteres ist noch nicht so intensiv zum Einsatz gekommen. Ich habe es überwiegend für lange Phasen des Stehens am Empfang verwendet und aktuell ist es zu Hause, da ich mit der Physiotherapie zusammen die Nutzung mit gezielten Übungen noch maximieren wollte. Besonders durch letzteres und gezielte Übungen ist entgegen meiner letzten Rezension meine Meinung auch deutlich positiver.

 

Mir ist aufgefallen, dass ich mit einer gesunden Haltung deutlich effektiver Arbeiten. Zugleich habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob die Art wie ich sitze, nicht auch Einfluss auf die Qualität meiner Wissensaneignung und meinen Lernerfolg nimmt. Ehrlicherweise muss ich aber gestehen, dass das Homeoffice und die Notwendigkeit, auch zu Hause einen leidensgerechten Arbeitsplatz zu haben, mir da nun sehr entgegen gekommen ist. Als günstigere Variante zum Moizi, hatte ich mir direkt zu Beginn bereits den Topstar Sitzhocker Sitness 20 zugelegt. Er schneidet im Vergleich schlechter ab, als der Moizi, auf dem ich Problemlos mehr als 6 Stunden sitzen kann, während ich bei dem Sitness wesentlich eher eine Pause machen muss, was aber nicht zu letzt auch an meinem Arbeitsplatz lag.

 

Ich habe eine sehr kleine Wohnung und daher habe ich lange überlegt, wie ich mir den Comfort aus dem Büro primär natürlich für das Home-Office, aber als Nebeneffekt auch für das Studium nach Hause holen kann. Dabei bin ich auf Höhenverstellbare Schreibtischaufsätze gestoßen. Der Arbeitgeber hat mir optional auch einen höhenverstellbaren Schreibtisch angeboten, jedoch sind das kleine Wuchtbrummen (zumindest, die Modelle, die man in Behörden findet) und besonders Schick sind sie auch nicht. Von daher wurde ich mit dem Adjustable Sit-Stand Desk Riser 2 von Bakker Elkhuizen ausgestattet. Er ist zwar kein Leichtgewicht, aber leicht zu bedienen und passt hervorragend auf meinen neusten Mitbewohner der MALM Familie.

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Das arbeiten ist deutlich angenehmer und ich sitze auch besser. Auch habe ich das Gefühl nun effektiver Schreiben zu können. Das kann ich ja dann gleich umsetzen, während ich immer noch bei Aufgabe 1 und 4 in Bezug auf meine morgige Abgabe stecke.

 

Mich würde interessieren, was Ihr macht, um euch eine optimales Arbeitsumfeld zu schaffen und welche Tipps ihr noch für zukünftige Studierende habt.

6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

@lilienthal die Zweideutigkeit war unbeabsichtigt, trifft es aber heute, habe mich nämlich gerade kn mekner Aufgabe ins Aus manövriert und muss jetzt überlegen ob ich auf Risiko spiele oder nicht. Kann grad so gar nicht abschätzen, ob ich damit Schiffbruch erleide oder nicht

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  • Admin

Sieht nach einer guten Alternative zum höhenverstellbaren Tisch aus. 

 

Stuhl finde ich auch sehr wichtig. Ich nutze einen Swopper.

 

Und ich finde einen großen und besonders in der Höhe passend ausgerichteten Monitor wichtig. Dazu nutze ich eine einfache Monitorerhöhung.

 

Ich tippe sehr viel und würde mir manchmal eine leisere und im Anschlag etwas weichere Tastatur wünschen. Andererseits bin ich an meine so gewöhnt (obwohl auf einigen Tasten schon die komplette Beschriftung fehlt), dass ich mich noch nicht zu einem Neukauf entscheiden konnte. Auch, weil ich kein wirklich optimales Modell gefunden habe.

 

Und gute Beleuchtung, hell genug, aber ohne dass es blendet, finde ich auch noch wichtig.

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Ich habe ein Haus, sitze aber meist auf einem ganz normalen Stuhl am Esstisch.

Es gibt zwei Schreibtische in anderen Räumen, die ich aber aktuell nicht nutze.

 

Ich empfinde den Esstisch als zentralen Platz und die drei Hunde sind dort auch um mich herum.

 

Worauf ich hinaus will:

 

Ergonometrie hin oder her - ich muss mich (psychisch) wohlfühlen.

 

Und deshalb bleibe ich am großen Esstisch. Mit Laptop.

Bearbeitet von psychodelix
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  • Admin

Wenn das für dich passt und du keine Beschwerden hast, dann ist es doch gut so. Ein normaler Stuhl ist auch ergonomisch gar nicht so schlecht, sofern die Höhe im Verhältnis zum Tisch passt. Sich wohlfühlen am Lernort macht auf jeden Fall ganz viel aus.

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Das stimmt natürlich, wenn ich noch mal reflektiere, was alles aus Sicht des Arbeitsschutzes notwendig war, dann saß ich manchmal davor und habe nur gedacht, darüber habe ich noch nie nachgedacht und im nächsten Schritt habe ich festgestellt, ich erfülle die Anforderungen nicht im geringsten.

 

Mindestens 8 qm sollte der Arbeitsbereich haben (ich habe eine kleine Wohnung und keinen separaten Bereich), kein direkter Lichteinfall (gut das habe ich), dann mindestens x breit hoch und tief, hier hörte es dann auf. Und endgültig verloren hatte ich dann beim Thema Stuhl, denn hier wurde ein sicherer Stand auf mindestens 5 Rollen gefordert mit korrekter Höheneinstellung, Abstand zum Bildschirm und so weiter.

 

Ich denke schon, dass es für eine ergonomische und gute Arbeitshaltung nicht zwingend ergonomische Möbel braucht. Ich merke aber schon einen Unterschied dabei, ob ich gut sitze oder stehe oder einfach auf einem Sessel rumlümmel. Da bin ich wesentlich unkonzentrierter.

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