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An der Front, nichts neues (Vorsicht Motzblog!)

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chillie

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Eigentlich nervt es mich ja selbst schon, dauernd neue Mecker- und Jammer-Blogs zu verfassen... glücklicherweise habe ich aber im Blog Hausrecht und kann mir maximal von mir selbst das Jammern verbieten und darauf habe ich gerade keine Lust :blushing: . Als Service habe ich für alle, die mein gemoser nicht mehr hören können, den Blogpost netterweise gleich markiert ;)

Ich habe gerade ein wenig in meinen alten Blog-Posts von Mai bis Aug 2008 gelesen. Kommt mir alles (zum Glück!) bekannt vor, es ging eben auf und ab ... irgendwie aber stets mit einer Hintergrundmotivation. Irgendetwas hat mich aus dem Muff gepusht und mich zur nächsten Leistung gebracht.

Teilweise habe ich auch da 1 Woche nichts gemacht, danach kamen aber meist sehr Produktive Wochen bei denen ich das wieder reingeholt hatte... und vor allem gab es durch die vorgezogenen Fächer alle 2-3 Wochen eine Präsenz bzw. Klausur.

Warum ich in der Vergangenheit gelesen habe? Ich suche Lösungen ... oder Ideen ... oder einen roten Faden - sprich ich storme mein Brain.

Mit dem Einzug in das Hauptstudium ist irrerweise meine Triebkraft, die mich in 1,5 Jahren dahin gebracht hat verpufft. Das Semester ist nun bald 3 Monate alt - vor einem Jahr schrieb ich da schon die erste Klausur, aktuell warte ich noch fast einen Monat auf eine Gruppenarbeit, welche fast keiner Vorbereitung bedarf.

Was hätte ich besser oder anders gemacht als bisher? "Wenn" ich es gewusst hätte, hätte ich wohl lieber einen Monat fix Studiumspause gemacht ohne regelmässig kläglich daran zu scheitern - unter'm Strich wäre ich damit bestimmt glücklicher geworden..

Nun hingegen kämpfe ich mit sinkender Motivation zum Thema Studium und ärgere ich mich auch seit einiger Zeit mit steigenden Frust im Job herum. Beides schlägt sich spürbar auf Lust und Laune.

Auch ohne die Mathe-Kenntnisse die ich im Studium erworben habe, ist mir klar, dass die Gleichung mangelnder Fortschritt + Frust im Job = Motivation nicht aufgeht.

Nun steh ich also hier, ich armer Tor ... bin allerdings kein wenig schlauer als zuvor und die Demotivationsspirale dreht und dreht sich.

Meine bisherigen Gedanken...

  • Langsamer machen und am Leben erfreuen - bringt leider langfrsitig nichts, habe ich nun ausgibigst versucht, was ich mich dabei nicht ärgere, ärgere ich mich sobald ich vor den Büchern sitze nach
  • Ziele anpassen - motiviert mich nicht, weil sie unrealistisch sind und ich mehr machen könnte, führen somit sogar zum Gegenteil => noch weniger Fortschritt/Bewegung/Anreiz und noch weniger Spaß am Studium
  • Frustpotentiale lösen - bin ich dabei, Zeithorizont ist aber eher mittelfristig und nicht direkt beeinflussbar
  • Andere Fächer bearbeiten - erleichtert die Situation teilweise, aber aktuell ist nur eines im Portfolio bei dem ich richtig Spaß habe

Mich nun intensiver mit anderen Dingen zu beschäftigen fällt eigentlich wegen Punkt 1 heraus - ich merke wie mir so langsam die Herrschaft über das Studium entgleitet, da kann es eigentlich nicht sinnvoll sein noch mehr Aufmerksamkeit umzuleiten.

Nachdem ich jetzt nun mehrmals an dem Blogeintrag herumeditiert habe und überlegt habe, ob ich ihn wirklich veröffentliche... tue ich es nun doch. Die motivierten Studenten werden sich von mir schon nicht herunterziehen lassen. Zudem kann es im Fernstudium über 3-4 Jahre nun nicht immer nur Sonnenschein geben.

:confused: Ratlose Grüße :confused:


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9 Kommentare


Hallo Chillie,

Kann ich nachvollziehen, geht mir im Augenblick genauso.

Nachdem mein Sekundärziel als Motivationshilfe, das 6 Semester bis Ende 2010 abzuschließen aufgrund der Masse an Prüfungsleistungen die ich noch hierzu erbringen muss auch weggebrochen ist, ist mein Frust weit größer als meine Lust. Zurzeit muss ich mich wirklich zwingen jeden Abend für die anstehenden zwei Klausuren zu lernen, was mir ehrer schlecht als recht gelingt, was mich dann wieder wütend und noch frustiger macht .. irgendwie ein Teufelskreis.

3-4 Jahre lernen auf hohen Niveau, neben der Arbeit fordert scheinbar seinen Preis.

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Wenn ich deinen Blog so betrachte (nicht speziell diesen Post, sondern die letzten Wochen/Monate) bin ich wirklcih sehr glücklich mit meiner Wahl. Dass die WBH das STudium SO flexibel hält, dass ich "durcheinander" studieren kann - das hält auch etwas die Motivation hoch. Klar, ich muss alle Klausuren schreiben - aber wenn mich der technische Stoff "angekotzt" hat, dann suche ich mir als nächstes ein "Laber"-Fach aus. Ausgleich formvollendet selbstgemacht ;)

Geht zwar nicht wirklich immer - aber immerhin meistens.

Außerdem fehlt sichtlich bei Dir die Möglichkeit, das Studium einfach schneller durchzuziehen. Ich kenne einen Diplomer von der WBH, der inkl. Diplomarbeit knapp 3 Jahre gebraucht hat! Gut, beim Bachelor ist das nicht möglich (weil der Studiengang noch nicht ausgereift ist), aber ich kann zumindest grob meine eigene Geschwindigkeit gehen.

Mir scheint, du bist einfach zu "gut" (schnell, motiviert - ok, gerade nicht, aber im Allgemeinen) für die starre STudienhülle der HFH.

Groß helfen kann ich leider nicht - und das übliche "wird schon wieder" passt auch irgendwie nicht :(

Unterstützende ratlose Grüße

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Chillie, wenn du dich so langweilst, könntest du ja an der Fernuni als Akademiestudent schon Kurse des Masters belegen, allerdings ist für dieses Semester schon die Anmeldefrist abgelaufen.

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Hm da ist was dran. Hätte, wäre, wenn... ich das mal früher gewusst.

Wie läuft das überhaupt an der FeU. Wenn ich das Modul nun belegen würde, es aber nicht im Semester abschliessen könnte - kann man es dann auch später wiederholen bzw. im normalen Studienbetrieb nachholen?

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Meine Güte, ich muss doch echt einen an der Waffel haben - nach etwas grübeln war ich nun beinahe schon kurz davor mich beim WINGS LL.B. anzumelden :cursing::blushing::confused::ohmy:

HILFEEE

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HannoverKathrin

Geschrieben

Och Mensch Chillie, bitte etwas mehr Disziplin!!! Du bist ja wirklich total durch den Wind...

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In der Regel kannst du jeden belegten Kurs bis zu 6 Semester lang als Wiederholer kennzeichnen, das ist dann kostenlos, für Akademiestudierende allerdings 10 € pro Semester. Wenn du die Einsendearbeiten in dem Semester in dem du den Kurs belegt hast erledigst brauchst du das Wiederholungszeichen nicht, dann kannst du die Klausur schreiben, wann du willst (falls sich die Skripte nicht geändert haben.)

Gruß

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Das klingt wirklich interessant, vor allem für das WS10 - da ich wahrscheinlich nicht vor Oktober mein Zeugnis in der Hand halten werde (die HFH gibt glaube ich ca. 2 Monate Korrektur für die Bachelorarbeit vor) könnte ich da eventuell schon starten.

Danke auf jeden Fall mit dem Tipp - ich werde mich aber wohl nächstes Jahr im Frühling nochmals genauer mit dem Thema beschäftigen.

Och Mensch Chillie, bitte etwas mehr Disziplin!!! Du bist ja wirklich total durch den Wind...

:blushing:

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Mensch du Motzer : )

Wird wirklich Zeit, dass die erste Klausur ansteht...

Aber was machen wir mit dir bis dahin :confused:

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link