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HE710M - Perspectives on Quality Improvement and Sustainability in Healthcare - Überblick


Gestern hat dann mein VT21, also das Wintersemester begonnen. Sorry über diesen Mixed-Language Beitrag aber manches klingt in der Übersetzung einfach doof  und am Ende beziehe ich in meinen Blogs ohnehin meist auf die Englischen Wörter.

 

Die Zwei Bücher, die dieses Semester im Fokus stehen sind vergleichsweise schlank. Da wäre einmal:

  • Person-centred healthcare research (226p; McCormack, B., Dulmen, S.V., Eide, H., Skovdahl, K., Eide, T.) mit den Schwerpunkten (1) person-centredness (2) person-centred care (3) person-centred research und untersucht person-centredness in den verschiedenen Disziplinen des Gesundheitswesens.
  • Sustainable healtcare (267p; Schrieder, K.) befasst sich thematisch mit der Vision einer Gesundheitsversorgung, die (1) von hoher Qualität (2) mit kontrollierbaren Kosten und geringer Belastung des Planeten ist.

 

Der Kurz umfasst 7,5 hp ist gegliedert in drei Teilmodule und wird ein Studienquartal bis zum 28.03.2020 umfassen.

 

In Modul 1 (1,5 hp) vom 18.01. bis 31.01.2020 ist ein kurzes Paper zu den zentralen Konzepten: quality improvement, sustainability und person-centredness zu verfassen mit den Zielen die zentralen Begriffe erklären zu können und Zweck sowie Anreize für person-centredness beschreiben zu können. Nach der theoretischen Ausarbeitung geht es darum den eigenen Standpunkt in Bezug auf person-centredness darzulegen.

 

Die Formalen Vorgaben haben mich etwas schmunzeln lassen, weil es mir überhaupt nicht in den Sinn käme, die Aufgabe nur mit den zwei Büchern zu bewältigen, aber vergangene Course-Module haben gezeigt, dass das nicht verallgemeinert werden kann. Es müssen also neben den Büchern noch mindestens zwei wissenschaftliche Artikel mit einbezogen werden. (Das sollte zu schaffen sein). Dieses Mal darf ich mich dann mit APA 7 befassen und mir eine entsprechende Formatvorlage anlegen. Das sollte aber machbar sein, da sowieso je nach Vorliebe und Schwerpunkt der Module jeder Dozent bzw. Prof. seinen eigenen präferierten Stil hat. Allerdings hatte ich mich mit dem Vancouver Style jetzt wirklich gut angefreundet.

 

Lernziele 1,2:

  • based on scientific articles and knowledge compilations, be able to explain quality improvement and sustainability in healthcare (1) [Knowledge and understanding]
  • be able to describe the purpose and implications of person-centredness (2) [Knowledge and understanding]

 

Zu Modul 2 (2 hp) vom 01.02.-21.02.2020 ist noch nicht so viel bekannt. Schwerpunkt ist aber das Thema patient-safety in healthcare. Es ist ein Fall oder eine Situation aus dem eigenen Arbeitsumfeld/-Kontext zu identifizieren, beschreiben und diskutieren. Mal sehen, wie ich das anstelle, habe mir aber schon zwei Themenfelder ausgesucht, die gut funktionieren könnten. Einmal aus dem Bereich Teilleistungsschwächen die Dyslexie oder ggf. aus dem Gebiet Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Der Fall muss sich aber in irgendeiner Form auf den Bereich patient/-client safety beziehen oder sich zumindest daran ausrichten. Es können Situationen sein in denen Bedarfe für quality improvement, sustainability oder person-centredness identifziert werden und die schwer oder herausfordernd sind sowie organisatorische Rahmenbedingungen einbeziehen oder auf Individualebene ansetzen.

 

Dieser Fall ist dann literaturbasiert zu analysieren und in Bezug zu setzen zur Thematik zeitnahe, cost-effective, evidenzbaiserte, gleichberechtigte Versorgung und Zusammenarbeit. Danach muss der Fall in Bezug zu einem der 17 goals der 2030 Agenda for Sustainable Development gesetzt werden. Darüber hinaus muss das ganze in einer prüfungsrelevanten Diskussion reflektiert werden. 

 

Lernziel 4:

  • be able to identify, plan and evaluate patient-safe healthcare with a focus on timely, cost-effective, evidence-based and equal care and collaboration (4) [Skills and abilities]

 

Und zu Modul 3 (4 hp) vom 22.02.2020 bis 28.03.2020 ist dann wirklich gar nicht außer der Angaben im Schedule und dem Syllabus bekannt.  Insgesamt sind dort drei Prüfungsleistungen abzulegen zum Schwerpunkt "Perspectives on quality improvement and sustainability" Zunächst ein Draft bis 14.03.2020, dieses wird dann von einem Kommilitonen mit konstruktiven Feedback versehen, zugleich muss ich ein Draft bewerten und mit Feedback versehen bis 21.03.2020. Abschließend ist dann bis 28.03.2020 das Finale Assignment einzureichen.

 

Lernziele 3, 5-9:

  • based on scientific articles and knowledge compilations, be able to present an account of patient-safe healthcare. (3) [Knowledge and understanding]
  • be able to plan development efforts based on quality improvement and sustainability in healthcare (5) [Skills and abilities]
  • be able to write a well-developed academic text with a logical structure and correct use of references. (6) [Skills and abilities]
  • be able to motivate and argue for the chosen strategies for quality improvement and sustainability (7) [Judgement and approach]
  • be able to critically relate to person-centredness in healthcare (8) [Judgement and approach]
  • be able to identify his or her own need for further knowledge and take responsibility for his or her knowledge development in sustainable and quality-assured healthcare. (9) [Judgement and approach]

 

Also auf geht's könnte spannend werden, ist aber auch ein Modul, welches ich selbst nie gewählt hätte, einfach, weil ich beruflich nun mal nicht mehr im Gesundheitssektor unterwegs bin, wenngleich es viele Bezugspunkte gibt und die werde ich versuchen mal wieder zu betonen. Zumal es auch immer dann interessant wird, wenn verschiedene Gesundheitssysteme aufeinander treffen. Im Moment habe ich einige dänische Dentalhygienikerinnen drin, ein paar Schweden und mich. Etwas schade ist es, dass wir nicht so bunt sind, wie in meiner Ursprungsgruppe, mit der ich begonnen habe. Das war schon sehr bereichernd.

1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

  • Admin
Zitat

und geringer Belastung des Planeten ist.

 

Finde ich einen interessanten Aspekt, der vermutlich nicht so oft betrachtet wird. Zum Glück hatte ich bisher nicht so viele Berührungspunkte zu Krankenhäusern, aber bei denen ist mir schon aufgefallen, wie viele Einmalprodukte dort im Einsatz sind (schon aus hygienischen Gründen) und wie viel Müll wohl auch ansprechend täglich anfällt.

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