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Bisherige Meinung zum Studium


Schwarzweis

363 Aufrufe

Ich studiere jetzt schon ein paar Monate und wollte mal kurz meine Meinung zum Aktuellen stand zusammenfassen.

Preislich finde ich das Studium teuer als es wahrscheinlich sein müsste.  Die IUBH stellt meiner Meinung nach nicht so viel bereit, als dass sich der Preis rechtfertigen würde. Ich würde das Studium nur Menschen weiterempfehlen, die wie ich, nicht an einer örtlichen Uni genommen wurden, weil sie nicht den 1,0 Schnitt hatten, der gefordert wesen wäre.

Psychologie ist seit 7 Jahren mein Traumstudienfach. Ich wolltet unbedingt dieses Fach studieren, deshalb habe ich mein Abi auch an einer Fachoberschule nach der Realschule gemacht. Auf der Fachoberschule bin ich auch bereits im sozialen Zweig gewesen, in dem ich bereits 3 Jahre lang Psychologie hatte. Ich habe in Psychologie auch mein Abi geschrieben. Psychologie war ein Fach was ich 5x in der Woche hatte. Ich wusste also, worauf ich mich einlasse, wenn ich Psychologie studiere. Auf der Schule habe ich auch bereits einige Theorien schon gelernt, die ich hier im Studium wieder lerne.

Wenn das alles jedoch nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich lieber etwas anderes studiert. Ich habe es mir anfangs leichter vorgestellt als es eigentlich ist. Es erfordert mehr Disziplin und nerven als erwartet. Mich wird das aber nicht abschrecken. Ich kann mir nicht vorstellen irgendetwas anderes zu studieren, deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das Studium durchziehen werde.

Wer jedoch sich nicht ganz sicher ist was er später machen will und keinen brennenden Wunsch seit Jahren hat Psychologie zu studieren, würde ich es nicht weiterempfehlen. Wenn ich die Wahl hätte, auf eine örtliche Uni zu gehen, hätte ich das viel lieber gemacht. Aber leider bin ich dort nicht angenommen wurden.

Ich möchte gerne erklären, warum ich die Uni nicht weiterempfehlen würde:

1.       Ich finde es ziemlich teuer, wie bereits oben erläutert.

2.       Es erfordert einen wirklichen Wunsch bzw. viel Selbstdisziplin, es durchziehen zu wollen. Mehr als bei einer normalen Uni finde ich, weil man keinen externen Druck hat etwas zu tun (externer Druck wäre für mich ein Klausurtermin zu einem von der Uni festgelegten Zeitpunkt)

3.       Es ist schwieriger, wenn man sich alles komplett alleine erarbeiten muss. Die Videos der Professoren kommen auch nicht annähernd einer Vorlesung gleich. Zudem hat man auch keinen direkten Kontakt zu Kommilitonen, die einem etwas anders erklären könnten oder die man auch mal etwas fragen kann.

Das sind für mich die drei größten Punkte, die für mich allgemein gegen ein Fernstudium sprechen. Ich hätte mich auch nicht dafür entschieden, wenn es nicht mein großer Traum gewesen wäre.

8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Warum hast du nicht an der FernUni Hagen mit Psychologie angefangen?

Ist preislich deutlich weniger und es gibt auch keinen NC.

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"Die IUBH stellt meiner Meinung nach nicht so viel bereit, als dass sich der Preis rechtfertigen würde."

 

Das ging mir genauso, deshalb bin ich nach dem Probezeitraum ausgestiegen. Die Onlinematerialien beschränkten sich bei mir auf die pure Aufzeichnung von Tutorien, in denen 90% der Zeit damit verbracht wurde zu diskutieren, was man wie im Workbook zitiert. Zudem empfand ich den Tutor als ziemlich unfreundlich. Im Skript wurden Definitionen für zentrale psychologische Begriffe z. T. aus BWLer-Zeitschriften zitiert. Kann sein, dass ich ein schlechtes erstes Modul erwischt habe, aber alles in allem hat das für mich den Preis nicht gerechtfertigt.

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FH != Uni, FernUni Hagen = Uni,  IUBH = FH

 

Ansonsten 2 & 3. sind genau das was den nötigen Respekt für ein Fernstudium eigentlich bei den Ausstehenden auslösen sollte, anstatt "das ist kein richtiges studium".  ;-)

 

Ansonsten schau dich dann wirklich bei anderen FHs oder eben Fernuni Hagen um. Ggf. passt es da besser.

 

 

 

 

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>>Ich würde das Studium nur Menschen weiterempfehlen, die wie ich, nicht an einer örtlichen Uni genommen wurden, weil sie nicht den 1,0 Schnitt hatten, der gefordert wesen wäre.

 

Ist es in einem solchen Fall nicht naheliegender, zunächst eine andere (Präsenz-) Uni zu suchen, als an einer FH ein Fernstudium zu beginnen? Da machte man ja gleich zwei Kehrtwenden (Uni -> FH, Präsenzstudium -> Fernstudium).

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zu

"3.       Es ist schwieriger, wenn man sich alles komplett alleine erarbeiten muss. Die Videos der Professoren kommen auch nicht annähernd einer Vorlesung gleich. Zudem hat man auch keinen direkten Kontakt zu Kommilitonen, die einem etwas anders erklären könnten oder die man auch mal etwas fragen kann. "

 

das muss im Fernstudium nicht so sein, dass man alles alleine macht. Wenn dich das stört schau besser nach FHs/Unis mit Semestertaktung und hohen Studentenzahlen.

Dann klappt das mit Lerngruppen und Erfahrungsaustausch

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Interessanter Beitrag! Ich habe den direkten Vergleich zu einer Präsenzuni (ich habe vor meiner Ausbildung 3. Semester lang Wirtschaftswissenschaften studiert), um muss sagen, dass die meisten Vorlesungen dort auch nicht wirklich gut waren. Zu vielen Vorlesungen sind meine Kommilitionen und ich schon gar nicht mehr hingegangen, weil sie nur aus reines Vorlesen des Studienskriptes oder aus dem Buch des Profs bestanden. Da finde ich die Lernmaterialien der IUBH deutlich besser (man bezahlt dafür natürlich auch einen ordentlichen Preis).

 

Ich denke es kommt einfach immer auf die persönliche Situation an. Wenn es für dich eine Möglichkeit ist, in einer anderen Stadt in Vollzeit zu studieren, schließe ich mich meinen Vorrednern an. Da würde ich mich vielleicht an deiner Stelle mal nach einer Präsenzuni/ FH umschauen, oder nach einer Fernuni, die Präsenzen anbietet. Die Fernuni Hagen ist da eine günstige und staatliche Hochschule.

 

Punkt 2 und 3 zeichnet Fernstudierende irgendwo auch aus. Aber auch an einer Präsenzuni muss man sich den Stoff (zumindest in Massenstudiengängen) selbst erarbeiten, da man dort auch für den Prof nur eine Matrikelnummer ist. Da hat man wahrscheinlich an einer Fachhochschule mit kleineren Gruppen intensivieren Austausch.

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  • Admin
Zitat

Ich möchte gerne erklären, warum ich die Uni nicht weiterempfehlen würde:

 

Was da folgt, sind Besonderheiten des Fernstudiums, die du vermutlich fast überall haben wirst.

 

Wäre für dich ein Präsenzstudium an einer privaten Hochschule keine Alternative gewesen?

 

Zum Beispiel die IUBH bietet das Psychologiestudium auch als berusfbegleitendes Studium an 14 Standorten an. Dort hast du dann zwar auch Onlinemodule, aber ergänzend auch regelmäßige Lehrveranstaltungen vor Ort. Ob die Negativpunkte da für dich wegfallen, müsste sich allerdings zeigen. Der Preis ist ebenfalls hoch, ggf. hast du mehr Druck durch die festen Termine und vor allem wird es leichter sein Kontakt zu deinen Kommilitonen aufzubauen. Infos: https://www.iubh.de/bachelor/psychologie/

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Es erfordert einen wirklichen Wunsch bzw. viel Selbstdisziplin, es durchziehen zu wollen.“

 

Ist das nicht in jedem Studium, Präsenz- oder Fernstudium, so? Warum sollte man ohne wirklichen Wunsch überhaupt etwas studieren?

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