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Ich bin zurück


parksj86

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Hallo,

 

zuerst einmal muss ich sagen, dass ich eigentlich gar nicht hier sein dürfte. Also im Internet schon, aber nicht hier in der Blog-Sparte von Fernstudium-Infos.de. Eigentlich hatte ich nach meinem Masterabschluss im Frühjahr 2020 mit dem Studieren abgeschlossen. 7 1/2 Jahre FernUni reichen ja eigentlich auch - so lange habe ich für meinen ersten Master in Governance (heute Politikwissenschaft) gebraucht. 

 

Doch nachdem ich im Mai meine Abschlussarbeit abgeschickt hatte, habe ich abends kaum sinnvolle Sachen gemacht. Für Webinare oder MOOCs konnte ich mich nicht so recht begeistern - warum auch immer. Eine Leseratte - zumindest was Romane und fiktive Geschichten angeht - bin ich auch nicht. Also habe ich irgendwann angefangen, nach einem neuen Studiengang zu suchen - obwohl ich meiner Frau hoch und heilig versprochen habe, dass jetzt echt Schluss damit ist. 

 

Nach einer halbherzigen Suche - einige Studiengänge, die ich gern in Angriff genommen hätte, waren schlicht zu teuer - habe ich mich dann relativ spontan für den Geschichtsmaster an der FernUni entschieden. Den gibt es in dieser Form erst seit ein paar Jahren. Vorher hatte die FernUni einen "gemischten" Master im Angebot, der zur Hälfte aus Literatur- und medienwissenschaftlichen sowie aus historischen Modulen bestand. Der wäre für mich nicht so interessant gewesen, den Master "Geschichte Europas" hatte ich dagegen schon länger im Auge gehabt. Das Konzept der Loslösung von starren Epochen hin zu Themenkomplexen finde ich spannend und ich denke, ich finde mich darin schnell wieder, was meine Interessen angeht. 

 

Eigentlich ist der Master jetzt auch ein Stück weit Ersatzbefriedigung. Es gab in den vergangenen Monaten eine Zeit, in der ich mich recht intensiv mit dem Thema Promotion beschäftigt habe. Aber mit meinen Mischmasch-Abschlüssen (Bachelor was mit Kommunikation, Master was mit Politik) und als Arbeitnehmer in Vollzeit habe ich mir die Sache relativ schnell ausgeredet. 

 

Rein beruflich würde mich der Geschichtsmaster sicher erst mal nicht weiterbringen. Meinen bisherigen Weg bin ich gegangen, ohne mein Masterzeugnis, das ja noch recht frisch ist, auch nur einmal vorzuzeigen. Die Medienbranche ist da - bis auf ein paar Ausnahmen - in der Regel nicht so streng, was formale Abschlüsse betrifft. Auf der anderen Seite bin ich derzeit zufrieden, weshalb ich das Fernstudium wirklich als abendlichen Zeitvertreib sehe. 

 

Ob ich es diesmal wieder voll durchziehe, weiß ich noch nicht. Das kommt auch darauf an, wie es dann läuft. Im Moment habe ich einfach nur wieder eine abendliche Beschäftigung, die nichts mit Zocken oder Fernsehgucken zu tun hat. 

 

 

Bearbeitet von parksj86

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hast du eine Strategie, wie du das Studium weit genug von dir "entfernt hältst", um nicht zu sehr in den Mittelpunkt zu rutschen, und gleichzeitig "nah genug", um dann doch dran zu bleiben?

 

Da du für den anderen Master sieben Jahre gebraucht hast, scheint dir das sehr gut gelungen zu sein. Ich stelle mir das allerdings gerade in den starren Prüfungsphasen der FUH doch ziemlich anstrengend vor.

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Das ist eine gute Frage. Eine echte Strategie nicht, aber da sich die Zeiten seit meinem ersten Masterstudium geändert haben, ist das auch nicht mehr in dem Maße nötig wie damals. Eigentlich bleibt mir neben Beruf und Familie nicht viel Freizeit - das ist jetzt gar nicht negativ gemeint. Die nehme ich mir dann, um in die Skripte zu gucken.

 

Eine wichtige Sache ist noch, dass ich mich nicht mehr quasi automatisch jedes Semester zu einer Prüfung anmelde. Das habe ich zu Beginn meines ersten Masters gemacht und den Druck aufrecht zu erhalten. Hat damals auch ganz gut geklappt.

 

Die Prüfungsphasen an der FUH sind wirklich ziemlich starr. Im Geschichtsmaster gibt es aber wenige Klausuren, eigentlich so gut wie gar keine. Es sind vor allem Hausarbeiten zu schreiben. War im Politik-Master ähnlich. Man muss da zu Beginn des Semesters gut einschätzen können, ob man das packt oder sich für dieses und jenes Modul lieber zwei Semester Zeit nimmt. Dann geht es.

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Willkommen zurück!

 

Wie ist denn die Regelung, wenn Du zu einer Hausarbeit angemeldet bist und die dann doch nicht fristgerecht abgeben kannst. Kannst Du Dich dann davon noch abmelden (ggf. kostenpflichtig) oder sie im nächsten Semester wiederholen? Das könnte dann ja etwas Druck rausnehmen.

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vor 9 Stunden hat Markus Jung geschrieben:

Willkommen zurück!

 

Wie ist denn die Regelung, wenn Du zu einer Hausarbeit angemeldet bist und die dann doch nicht fristgerecht abgeben kannst.

 

Danke! Du kannst dich jederzeit wieder zu einer Hausarbeit abmelden, solange das Thema noch nicht vergeben wurde. Heißt: Solange dein Betreuer das Thema der Hausarbeit noch nicht dem Prüfungsamt vorgelegt und das Amt es dir per Post zugesandt hat, kannst du dich wieder abmelden - formal betrachtet. In der Praxis ist es natürlich so, dass du die Skripte durcharbeitest, dann nach einem Thema Ausschau hälst und im Anschluss Kontakt zum Betreuer des Moduls aufnimmst. Dann zieht man zusammen das Thema glatt, ehe es beim Prüfungsamt angemeldet wird. Aber meistens kann man schon beim Lesen der Skripte inkl. weiterer Literatur ganz gut einschätzen, ob man ein Thema findet oder nicht. So war es beim Governance-Master jedenfalls.

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