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Lernen mit Karteikarten - Teil 4


inva

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Für den Teil 4 hatte ich mir überlegt, auf das Wiederholen und Priorisieren von Karteikarten einzugehen, speziell wenn man viele Karteikarten vor sich hat.

 

Was ich zuerst gemacht habe: Priorisieren. Ich hab mir die Karteikarten rausgesucht, die ich auf jeden Fall (dehnbarer Bereich, ich weiß) können muss. Dabei sind auch die raus geflogen, die selbstverständlich für mich waren oder bei denen ich mir sicher war, die durch zusätzliches Lesen der Unterlagen mit zu nehmen. 

Damit fielen die Karten die zu grobe Informationen enthielten genauso weg wie die, die zu viele Details enthielten. So hatte ich von insgesamt ca. 1000 Karten schon mal 200 als "nicht zu lernen" rausgefiltert. Genauso hatte ich ungefähr 200 Karten als "muss ich lernen" identifiziert. Die dazwischen wollte ich dann anschließend noch dazu packen. Meine Meinung ist daher: man kann nicht zu viele Karten haben, grade weil man beim Schreiben der Karten auch schon Wissen mit nimmt. 

 

Beim Wiederholen der Karten hab ich ganz klassisch Karteikästen eingesetzt:

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Der eine (rechts) war zunächst die Quelle der Karten die ich lernen wollte und später kamen da die rein, die ich schon kannte. Also waren es eigentlich 4 Kästen.

Auf dem Bild sieht man, dass da so gelbe Zettel mit Nummern drauf hochstehen. Die Nummern geben an, wie oft eine Karte wiederholt wurde. Die genauen Abstände zwischen den gelben Zetteln weiß ich nicht mehr, hab ich aber auch flexibel zwischendurch mal umgesteckt. 

Das ganze fängt mit Tag 0 "Heute zu lernen" an (die Karten hatte ich in einem eigenen kleinen Kasten). Wenn ich die Karte an einem Tag im Status gelernt gesehen habe, habe ich hinten einen Strich drauf gemacht und sie in das Fach mit der 1 gesteckt. Die hab ich dann am nächsten Tag nochmal wiederholt. 

Die Inhalte der Fächer werden alle jeden Tag jeweils um ein Fach nach vorne geschoben. Für jeden gelernten Tag gab es einen Strich auf die Rückseite. Über die Striche auf der Rückseite konnte ich dann sehen, in welches Fach die Karte eingeordnet werden musste. Aber: ich war da durchaus flexibel. Karten die mir schwer vorkamen, hab ich weiter vorne einsortiert und Karten die ich wirklich konnte kamen irgendwann auf den Stapel "fertig, noch einmal in der Woche vor der Prüfung durchlesen".

Ab und zu hab ich Fächer auch bewusst leer gelassen um mehr Zeit für zusätzliche neue Karten zu haben. Und ja: ich hatte am Ende teilweise 60 Karten pro Tag. Da ich vollzeit gelernt habe, ging das aber. Ich hab den Tagesstapel dann in Lerneinheiten mit 20 Karten aufgeteilt. Die Neuen habe ich jeweils unter die Alten gemischt.

 

 

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Super....ich habe einfach verschiedene Stapel.Stapel 1 kann ich gar nicht, Stapel 2 kann ich so teilweise und der dritte kann ich....ich finde auch dieses Lernen am effektivsten, aber es lernt sicher jeder anders oder hat andere Methoden

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vor 11 Minuten hat Judith77 geschrieben:

aber es lernt sicher jeder anders oder hat andere Methoden

 

Das ist es eben. Ich finde es immer interessant, bei anderen Leuten über die Schulter zu schauen. Und zumindest in meiner Schulzeit hätte es mir sehr geholfen, wenn mich jemand mal an die Hand genommen hätte und mir verschiedene Lernmöglichkeiten vorgestellt hätte. Als Katalog von verschiedenen Variationen wo man sich selbst die für einen passende raussucht. 

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