Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Kathrin's eleven

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HannoverKathrin

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Am Sonntagabend habe ich - wie jede Woche - meinen wöchentlichen Workload in meine Excel-Tabelle eingetragen. Dass es eine gute Zahl werden würde, war mir Samstagnacht bereits klar, weil ich Samstag unglaubliche 5,5 Stunden :w00t: gelernt habe. Unterm Strich habe ich es Dank diesem Schub, auf eine genaue Punktlandung von 11 Stunden gebracht :thumbup:

Der SB 3.02 in WIG ist aber immer noch nicht erledigt. Das letzte (von 3) Kapiteln wird heute bearbeitet. Das wird sicherlich schnell gehen, da viele Grafiken und Tabellen gezeigt werden (Bildschirmfotos von Access). Ich muss zugeben, nach der letzten Woche WIG freue ich mich ein wenig die lange geschobene Mathe-EA zu erledigen. Ich kann WIG nicht so recht ausstehen :blushing: Das Erstellen des Select-Kommandos im SQL-Code hat mich gestern echt gefordert. Von 8 Aufgaben habe ich immerhin 1 richtig gehabt. Anfangs waren es Kleinigkeiten, später bei den schwerern Aufgaben wusste ich teilweise nicht mal n Ansatz. SQL ist einfach nicht meine Welt.

Gefrustet wie ich war habe ich dann nochmal in die letzten 3 Klausuren geschaut und festgestellt, dass das zum Glück nur max. 20 Punkte ausmacht. Okay 20 Punkte ist enorm, aber da ich nur 50 zum Bestehen erreichen muss und niemals eine Note auftauchen wird, ist dies wirklich ein Kandidat den ich stiefmütterlich behandeln könnte. Mein Ehrgeiz wird mir da natürlich einen Strich durch die Rechnung machen und nach der Präsenz in 1,5 Wochen bin ich evtl. auch schlauer, aber aktuell ist WIG wirklich nur bäääääh.

Kaum zu glauben dass dies sogar über 2 Semester geht und 11 Credit Points bringt. Ich meine, das ist der höchste Wert nach dem Schwerpunkt! Dass es als kleines Modul gemacht wird kann ich verstehen, aber in so einem Ausmaß fällt mir das Nachvollziehen schon schwer. Immerhin haben andere Fern-FHs gar kein (Wirtschafts)Informatik :blink:

Naja, als das Jammern hilft nicht, da muss ich durch. Erinnert mich aktuell an "Bodo Wartke - Da muss er durch", würde hier YouTube gehen könnte ich mich damit gleich ein Wenig fröhlicher stimmen... :lol:

Was gibts sonst so zu berichten? Mein TV-Konsum ist auf das Nötigste runtergeschraubt, im Fokus stehen Kleinigkeiten im Haushalt die immer mal wieder jucken. Da mein Freund aktuell "Schulferien" und somit für 2 Wochen 3 freie Abende gewonnen hat, stört es ihn nicht mich diesbezüglich zu unterstützen (z. B. Balkon sauber machen, Spiegelschranktür neu justieren...). Ich habe dieses Semester auf jeden Fall schonmal eine Sache übers Fernstudium gelernt, ohne Unterstützung Zuhause geht es nicht. Sich um lauter Kleinigkeiten zusätzlich zu kümmern und danach die Motivation, Kraft und Ausdauer an den Tag zu legen produktiv 2 Stunden zu lernen kann ich nur im seltensten Fall (aktuell) bewältigen.

Diese 11 Stunden letzte Woche waren nun sicherlich kein Durchbruch, aber ich sehe es wieder mal als guten Schritt in die richtige Richtung. Devise heißt; DRAN BLEIBEN.


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14 Kommentare


Immerhin haben andere Fern-FHs gar kein (Wirtschafts)Informatik

Nene... ich glaube das heisst dort nur anders. ;)

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Achja... mach lieber den Deppen-Apostroph in deinem Blogtitel weg, bevor das die Kreuzritter der Deutschen Sprache hier entdecken :D

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Jaja der liebe Apostroph ;) Den machen die dschenglisch-Schreiber sehr gerne ;)

Was die Kleinigkeiten im Haushalt angeht: so als alleinlebender Fernstudent hab ich das natürlich am Hals - geht aber trotzdem. Was wirklcih Zeit raubt sind diese "Fenster putzen" oder "Gardinen waschen" oder sowas -Dinge.

Allerdings erbarmt sich meine Mutter alle 3-4 Monate, mich zu besuchen und legt da immer Hand an. Ich würde ihren Besuch zwar auch ohne sehr zu schätzen wissen. Aber man nimmt das natürlich mit :-D

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HannoverKathrin

Geschrieben

Das Apostroph ist bewusst so gewählt, direkt von der Ocean's eleven bei Amazon abgekupfert.

Ansonsten muss ich korrigieren, ich habe nun auf die Schnelle doch keinen BWL-Bachelor gefunden der kein WIG hat. Habe es bei der EFH im Prospekt übersehen gehabt weil es "nicht da stand wo ich es erwartet hätte"

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Jop, ich hab auch n ganzes Modul (also nicht nur ein Fach sondern 4) Wirtschaftsinformatik mit auch insgesamt 9,5 CP... hoffe aber mal, dass das nur Wiederholung wird, da ich mich da schließlich schon 5 Jahre lang in der Schule durchgequält hab ;)

Übrigens dachte ich bisher immer, dass es nur "Deppenapostroph" heißt, wenn es bei Pluralformen benutzt wird. Also zB "eine Kathrin, zwei Kathrin's" (autsch). Bei Possessiven ist es doch wie schon gesagt nur Denglisch - oder wird das allgemein so genannt?

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Argh, das ist ein Deppenapostroph?

Ich dachte immer, das stimmt wenn man es nicht als plural verwendet (wie Calimerah schön erklärt hat).

Also im Endeffekt "Wessen eleven?" "Kathrin's".

Also Kathrin 'seine' eleven :D

Bei Amazon nervt mich das fürchterlich wenn ich in der Kopfzeile sehe:

"Thomass Amazon.de"

Was soll das sein? Schriftverkehr mit einer Schlange?

Kann das jemand kurz und knapp erklären, sonst bekomm ich irgendwann auch noch einen hässlichen Deppenapostroph Kommentar.

Um dennoch was zum Eintrag beizutragen:

Keine Ahnung warum manchen Leuten SQL so schwer fällt... ich finde die Sprache sehr einleuchtend.

Wenn du also Probleme hast mit SQL, kannst du mir gerne eine PN schreiben, ich helfe dir gerne.

Gilt natürlich auch für alle anderen...

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Nun gut, nehmen wir an es wäre deutsch geht das schon als Apostrophitis durch, immerhin wäre es der falsche Gebrauch im Genitiv.

Aber warten wir doch auf die Spezialisten :)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Also laut Wikipedia so ok. Der neuen Rechtschriebung sei Dank.

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Dabei zeigt sich in diesbezüglichen Beiträgen nicht selten eine Uninformiertheit der Kommentatoren.

hihihi :D

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Bei Amazon nervt mich das fürchterlich wenn ich in der Kopfzeile sehe:

"Thomass Amazon.de"

Was soll das sein? Schriftverkehr mit einer Schlange?

Kann das jemand kurz und knapp erklären, sonst bekomm ich irgendwann auch noch einen hässlichen Deppenapostroph Kommentar.

Der Duden sagt folgendes zur Genitiv-Bildung von Namen, die auf s, ss, ß, x, z oder tz enden:

Beugung von Personennamen

Bei der Beugung von Personennamen, die auf einen Zischlaut enden, herrscht gerade im Genitiv häufig Unsicherheit. Werden solche Namen ohne Artikel gebraucht, ist der Apostroph die heute gängigste Form, den Genitiv deutlich zu machen: Felix’ Schwester, Ringelnatz’ Gedichte, Bordeaux’ Hafenanlagen. Das gilt übrigens auch für aus anderen Sprachen stammende Namen, die zwar anders geschrieben werden, aber ebenfalls auf Zischlaut enden: Joyce’ Einfluss, Cruise’ letzte Rolle.

Eher selten geworden ist das Anhängen der aus starker und schwacher Genitivform gemischten Endung -ens, die früher sehr häufig war: Fritzens Mutter. Oft wird auch als Ersatz für den Genitiv eine Präpositionalgruppe mit von + Name verwendet: das Auto von Andreas, die Werke von Marx.

Zitat aus dem Duden-Newletter vom 07.09.2007

Also wäre "Thomas' Amazon" richtig, alternativ auch "Thomasens Amazon", hihi, klingt wirklich altmodisch, die Endung -ens.

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Michael Knight

Geschrieben

Also laut Wikipedia so ok. Der neuen Rechtschriebung sei Dank.
Das ist eine gefährliche Schlußfolgerung. Es ist dann richtig, wenn der Name verdeutlicht werden soll. Bei Katrin gibt es wenig zu verdeutlichen. Das Paradebeispiel ist Andrea bzw. Andreas. Also wenn man schreibt:

1. Andreas Elf

dann darf man zu Verdeutlichung

2. Andrea's Elf

schreiben, da man sonst nicht wüßte, ob nun die Elf von Andrea oder von Andreas gemeint ist. Das Ganze ist absurd, denn bei 1. hätte es korrekterweise

3. Andreas' Elf

heissen müssen und somit wäre automatisch klar, dass nicht die Elf von Andrea gemeint ist sondern die von Andreas.

Willi's Würstchenbude ist ein Grenzfall. Er steht im Duden, streng genommen, gibt es hier nichts zu verdeutlichen. Mir war hier die alte Rechtschreibung lieber, denn da war es wenigstens eindeutig.

PS: Das könnte bei PONS ganz anders geregelt sein, denn wer sagt uns, dass der Duden verbindlich für die deutsche Rechtschreibung ist?

PPS: das ist gerade nochmal gutgegangen:

Deppen-Apostroph
hättest Du "Deppen Apostroph" geschrieben, wäre es ein Paradebeispiel für ein falsches Leerzeichen in Komposita gewesen. Das ist der kleine Bruder des Deppenapastrophs: das Deppenleerzeichen (http://www.deppenleerzeichen.de).

So, habe fertig.

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hättest Du "Deppen Apostroph" geschrieben, wäre es ein Paradebeispiel für ein falsches Leerzeichen in Komposita gewesen. Das ist der kleine Bruder des Deppenapastrophs: das Deppenleerzeichen

Ich weiss :) die Seite hast du hier schon mal verlinkt, es scheint etwas hängen geblieben zu sein.

Wobei ich ehrlichgesagt insbesondere bei Zusammen- und Getrenntschreibung durch die neue Rechtschreibung sehr unsicher geworden bin.

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Das könnte bei PONS ganz anders geregelt sein, denn wer sagt uns, dass der Duden verbindlich für die deutsche Rechtschreibung ist?

Stimmt, ich war bisher irgendwie immer davon ausgegangen, dass der Duden verbindlich für die deutsche Rechtschreibung ist.

Aber ich habe sofort im Internet gesucht und auf der Seite des Rates für deutsche Rechtschreibung

das amtliche Regelwerk

als pdf-Datei gefunden.

Dort sind in den §§ 96 und 97 die Regelungen zum Apostroph festgehalten.

Zum Bindestrich siehe §§ 40 bis 52

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HannoverKathrin

Geschrieben

Also trotz soviel Kommentaren muss ich gestehen, bin ich nicht wirklich schlauer geworden. Was denn nun !?

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      Angebote der Uni
       
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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.