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HE702M - Prokrastination - Die Fortsetzung oder der "Risk Type Compass"


polli_on_the_go

135 Aufrufe

Im Moment debattiere ich, ob ich das wirklich schaffe, also alle Assignments bis zum 22.08. - Insbesondere der Action Plan macht mir Kopfzerbrechen, weil ich noch wirklich weiß, was ich da machen kann und werde. Das hat aber nicht den Hintergrund, dass ich keine Ideen hätte, sondern, dass ich durch meine eigene Zeit in Afrika ein großer Verfechter davon bin, dass Hilfe nur dann sinnvoll ist, wenn Maßnahmen auch dann noch umsetzbar sind, wenn die Organisationen und Einzelhelfenden gehen würden. Sprich ein Action Plan muss sustainable sein. 

 

Auf der Prokrastinationsebene habe ich vorhin an einer Masterthesis Umfrage der University of Sussex in Zusammenarbeit mit pcl openminds Psychology Consulting Ltd. teilgenommen. Ich schaue mir manchmal gerne bestimmte Assessment tools an. Das hier war eins zu Risikoprofilen. Und warum nicht kostenfrei mitnehmen, was sonst Geld kostet. 100 Fragen zu bestimmten Verhaltensweisen, Einschätzungen und Reaktionen und am Ende habe ich dann zur "Belohnung" mein Report erhalten. Grundsätzlich denke ich oft, dass solche Assessment ein wenig, wie Selbsterfüllende Prophezeiungen sind aber ich habe auch oft erlebt, dass am Ende nicht zu mir passt, was eingeschätzt wurde.

 

Hier passt es aber erstaunlich gut. Nicht abgefragt wird jedoch, ob es ggf. psychische Diagnosen gibt, die natürlich darauf Auswirkungen haben können, welcher Typ man ist. Zumindest bei mir kann ich nämlich nicht sagen, ob es meine tatsächliche Persönlichkeit ist oder ob hier perfekt meine Bewältigungsmodi und Adaptionen abgebildet werden.

 

Jetzt habe ich aber genug geredet, ich zeige einfach mal, wie der Report aussieht:

 

image.png.77db960b2e43fa9ea2e3d3ec49c905db.png

 

[Wary= Achtsam, skeptisch, vorsichtig, argwöhnisch, misstrauisch, wachsam, behutsam, umsichtig, auf der Hut]

 

Zitat

The Risk Type Compass is a measure of risk personality. We are surrounded by risk and uncertainty and we each deal with it in our own way. Perceptions of risk, and reactions to it, are shaped by two aspects of human nature; Emotion and Cognition. Emotion is about our feelings, anxiety, fear, apprehension – triggered by insecurity, threat or danger. Cognition is about making sense of our world; our ‘need to know’; a preference for order over chaos. Natural variation in both ensures a wide variety of individual risk dispositions. The Risk Type Compass places you within a 360° spectrum of risk dispositions. To facilitate interpretation and communication, this is segmented into eight Risk Types and the Axial Group. Your position on the Risk Type Compass reflects the interaction between your emotional sensitivity and your need for order, structure and predictability. There are two points to bear in mind in reviewing this report: Firstly, that there is a broadly even incidence of Risk Types within the population as a whole. Secondly, no Risk Type is better or worse than any other. Differences can be significant, but they will also be complementary and will have contributed to the survival of our species. Within any group or organisation, a diverse balance of Risk Types will nearly always be beneficial.  PCL Feedback Report

 

 

Zitat

WARY RISK TYPE CAMEO

At the root of this Risk Type are high levels of risk aversion. Their risk antennae are sensitive to any kind of threat. They are also troubled by ambiguities or uncertainties concerning their situation and the options and choices available to them. The experience of these vulnerabilities drives a methodical approach and a shrewd and persistent scepticism. Cautious and demanding of themselves, they are very organised and well informed. With predictability and security at the top of their agenda, they rein in any adventurous impulses. They protect themselves by being cautious, prudent and well informed. Their ardent desire for a risk-free future, combined with an almost insatiable need for reassurance, may leave them chasing an unattainable ideal. Mistrustful of the ability of others to deliver to their exacting expectations, they prefer to take charge themselves and to maintain control of events. Their passion and determination make them a formidable influence.

At a general level, the Wary Risk Type has concerns about security and uncertainty. They will be alert to the risk element of any idea or innovation and dubious about the benefits promised. They have a need for certainty and like to know precisely what they can expect. They are not naturally adventurous or emotionally resilient but are likely to find security and comfort in convention and tradition.

Finally It is important to bear in mind the generalisation that every personality characteristic has potentially negative implications as well as benefits. Self-awareness increases our ability to manage our natural dispositions, our personal reputation, and our effectiveness. PCL Feedback Report

 

 

War auf jeden Fall interessant. Aber für nichts unbedingt Neues. Manchmal finde ich es aber nicht schlecht zu schauen, was es da draußen so gibt. Und ich nehme zwischendurch gerne an studentischen Befragungen teil. Und zwar vornehmlich mit Eigennutz. Denn man bekommt ein gutes Gefühl dafür, was vielleicht gut oder weniger gut ist und wie man eigene Befragungen und Assessments besser gestalten kann.

 

Nachtrag: 

Im Moment überlege ich, ob ich nicht auch in meiner nächsten Semesterpause ein Englisches Pendant zu meinem Blog mache. Ich kann zwar nicht sehen, woher die Zugriffe auf meinen Blog sind, aber mir ist aufgefallen, dass er schon jetzt mit 11034 Aufrufen bei der nur der Hälfte der Beiträge im Vergleich zu meinem Bachelor Blog B.A. Präventions- und Gesundheitsmanagement fast 1000 Aufrufe mehr hat. Zugleich kann ich mir aber nicht vorstellen, dass dies gezielte Suchen und Aufrufe aus Deutschland sind, da es kein Master Programm ist, was sofort in Deutschland auffällt. Als ich damals gesucht habe gab es aber wiederum nur sehr wenige Informationen über diesen Studiengang und keinerlei Erfahrungsberichte. Meine Vermutung ist derzeit, dass schon ein Gewisser Anteil Internationale Aufrufe sind. Das mag auch daran liegen, dass er bei der Eingange "Master Programm Integrative Health Science" als drittes Suchergebnis bei Google auftaucht. Bitte nicht falsch verstehen, dass soll hier kein "Ach ich bin so toll sein", sondern hat mich eben zum Nachdenken gebracht, ob es wenn es meine Zeit erlaubt nicht für Studierende, die wie ich damals auch, nach Informationen suchen sinnvoll seien kann eben Erfahrungsberichte auch lesen zu können. Und da der Studiengang auf Englisch ist eben auf Englisch. Hier wäre aber sicher auch die Frage, ob das @Markus Jung überhaupt in deinem Sinne ist, da FI ja grundsätzlich sprachlich nicht international ausgelegt ist.

Bearbeitet von polli_on_the_go
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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Zitat

Hier wäre aber sicher auch die Frage, ob das @Markus Jung überhaupt in deinem Sinne ist, da FI ja grundsätzlich sprachlich nicht international ausgelegt ist.

 

Kannst Du gerne auch hier veröffentlichen. Mag allerdings sein, dass einige internationale Besucher durch den deutschen Titel und die deutsche Oberfläche abgeschreckt werden. Ich hatte früher mal die Überlegung, die Seite international aufzubauen (Sprachwechsel wäre über ein Menü oder auch eine automatische Erkennen der Systemsprache möglich), bin aber davon abgekommen.

 

Und es gibt ja auch schon was auf internationaler Ebene, allerdings nicht mit Blogs (und nicht von/mit mir 😉): https://www.degreeinfo.com/index.php

 

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vor 49 Minuten hat Markus Jung geschrieben:

Und es gibt ja auch schon was auf internationaler Ebene, allerdings nicht mit Blogs (und nicht von/mit mir 😉): https://www.degreeinfo.com/index.php

Ja oder thestudentroom.co.uk aber darum ging es ja nicht, also auch nicht darum, dass FI jetzt international per se wird. Ich werde es vielleicht mal mit ein paar Beiträgen testen und schauen, wie ich mich damit fühle. Denn warum soll ich mir für nen engl. Blog ne andere Seite suchen 😉

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Zitat

Im Moment überlege ich, ob ich nicht auch in meiner nächsten Semesterpause ein Englisches Pendant zu meinem Blog mache.

 

Hm, also mit dem Gedanken, dass man ja auch Studieninteressenten einen kleinen Einblick und vielleicht auch eine Entscheidungshilfe geben möchte, macht es irgendwie Sinn (und spricht wenig dagegen), den Blog in der Sprache des Studiengangs zu verfassen. Da sollte ich bei meinem Domuni-Blog vielleicht auch mal drüber nachdenken.

 

Ich glaube, ein kompletter zusätzlicher Blog wird mir zu viel, aber vielleicht setze ich jeweils zum Semesterabschluss einen Beitrag mit einer englischen Zusammenfassung des entsprechenden Semesters dazwischen.

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  • Community Manager

Ich freue mich, wenn ihr damit experimentieren möchtet, @polli_on_the_go und @Alanna. Und wenn das gut angenommen wird schaue ich mal, wie ich auf englischsprachige Inhalte hinweisen kann, zum Beispiel auf einer (englischsprachigen) Sammelseite.

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