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Tassilo Weller

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Erweiterung meiner Lernmethode durch neues Werkzeug


tassilok

411 Aufrufe

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Ich habe das 20. Lernheft des Fernkurses Philosophie beim Anbieter Laudius abgeschlossen. Für meine Hausaufgabe habe ich 15 Punkte erhalten, also volle Punktzahl. Auch innerhalb dieser Hausaufgabe, konnte ich meine eigene philosophische Arbeit ins Verhältnis zu den Inhalten des Lernheftes setzen.

 

Das Besondere an dieser Hausaufgabe war, dass ich ein neues Werkzeug benutzt habe, welches ich im Zuge der Vorbereitung auf einen Vortrag im Dezember, selbst entwickelte. Mit Hilfe dieses Werkzeuges kann ich Video- und Audioinhalte systematisch lernen.

 

Ich kann damit Fragen in Videos oder Audios integrieren und anschließend die Fragen anhand der zugehörigen Stellen des Videos/Audios beantworten. So werde ich in die Lage versetzt, die Inhalte eines Videos oder Audios systematisch und gleichzeitig schöpferisch zu wiederholen. Ich stelle das Werkzeug in folgendem Video etwas genauer vor.

 

Lernen von Audioinhalten mit Hilfe eines Semantic Desktop

 

Mit Hilfe dieses Werkzeugs, habe ich parallel zum Lernheft das Video Heideggers Begriff der Zeitlichkeit und das Hörbuch Zeit - Postmoderne durchgearbeitet. Ich habe dem Autor des Videos eine Mail geschickt, in der ich ihm meine Erkenntnisse im Verhältnis zu seinen Inhalten mitgeteilt habe. Zu den Inhalten habe ich 40 Fragen formuliert, die ich zweimal durchgearbeitet habe. Dem Autor des Hörbuches habe ich ebenfalls eine Mail geschickt. Zum Hörbuch habe ich 82 Fragen formuliert, die ich ebenfalls zweimal durchgearbeitet habe.

 

Mein Werkzeug bietet mittlerweile die Möglichkeit, eigene Fragen zu Text-, Audio- und Videoinhalten zu formulieren und diese Fragen dann anhand der Inhalte zu beantworten. Damit muss ich zu meinen Fragen keine eigenen Antworten formulieren. Die Antworten stecken entweder im Text bzw. im Video/Audio. Mein Werkzeug ermöglicht es, die entsprechenden Stellen im Text anzuzeigen bzw. die Stellen in Videos oder Audios abzuspielen.

 

Zu den Inhalten des Lernheftes, habe ich 79 Fragen formuliert, die ich dreimal durchgearbeitet habe. Ich habe also zum philosophischen Thema Zeit, insgesamt 201 Fragen selbst formuliert und mehrmals beantwortet. Das ist für mich eine Revolution meines Lernprozesses, die mir das Gefühl gibt, endlich richtig lernen zu können.

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11 Kommentare


Empfohlene Kommentare

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Markus Jung

Geschrieben

Interessantes Tool. Das könnte vielleicht auch für andere hilfreich sein.

 

Ich bette das Video hier noch ein:

 

Hast Du auf Deine Mails an die Autoren eine Antwort erhalten?

 

Über die Links zu den Mails sind Deine kompletten Adressdaten sowie Telefon, Mail etc. ersichtlich. Ist das für Dich okay, das diese öffentlich zu sehen und auch hier verknüpft sind?

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vor 1 Minute schrieb Markus Jung:

Über die Links zu den Mails sind Deine kompletten Adressdaten sowie Telefon, Mail etc. ersichtlich. Ist das für Dich okay, das diese öffentlich zu sehen und auch hier verknüpft sind?

Ja, das ist absolut Ok. 

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vor 1 Minute schrieb Markus Jung:

Interessantes Tool. Das könnte vielleicht auch für andere hilfreich sein.

 

Tja, ich versuche 10 bis 11 Jahren Entwickler zu finden, die bei meinem Software-Projekt mitmachen wollen, das weit über das Tool zum Lernen hinaus geht. Leider waren alle meine Versuche bisher erfolglos und alleine ist das Projekt zu groß für mich. Deshalb liegt das Tool nur als Prototyp vor, der für mich nutzbar ist, für andere aber nicht.

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vor 4 Minuten schrieb Markus Jung:

Hast Du auf Deine Mails an die Autoren eine Antwort erhalten?

 

Eine von Prof. Geißler, dass er sich momentan nicht melden kann, weil er zu beschäftigt ist, sich aber evtl. in einer der nächsten Wochen meldet. 

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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

vor 5 Minuten schrieb tassilok:

ich versuche 10 bis 11 Jahren Entwickler zu finden, die bei meinem Software-Projekt mitmachen wollen

 

Vielleicht finden sich ja hier über die Community Mitstreiter. Gibt ja einige hier, die auch progammieren und im IT-Umfeld unterwegs sind.

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vor 7 Minuten schrieb Markus Jung:

 

Vielleicht finden sich ja hier über die Community Mitstreiter. Gibt ja einige hier, die auch progammieren und im IT-Umfeld unterwegs sind.

Ich muss gestehen, dass das einer der Beweggründe für meine Beiträge hier ist. Mir schwebt eine Open Source Lösung vor, die man kostenlos nutzen kann, ähnlich der Wikipedia.

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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Du kannst gerne dazu auch mal gezielt einen Aufruf starten, zum Beispiel im Off-Topic Forum, wo Du dann möglicherweise noch andere Leser:innen erreichst als hier im Blog.

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Muddlehead

Geschrieben (bearbeitet)

Starke Sache, schade, dass das Tool nicht öffentlich nutzbar ist. Hoffe du findest Mitstreiter.

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 1 Minute schrieb Muddlehead:

Starke Sache, schade, dass das Tool nicht öffentlich nutzbar ist. Hoffe du findest Mitstreiter.

 

Vielen Dank 🙂 Wahrscheinlich muss ich mich auf ein Thema konzentrieren, beispielsweise die Parts, die für das Lernen interessant sind und diese zur Marktfähigkeit ausbauen. Das fände ich aber sehr schade, weil ich gerade die Offenheit, die mein System bietet, so faszinierend finde.

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Vielleicht hilft das aber den Bekanntheitsgrad massiv zu steigern. Ich glaube, wenn eine gewisser Nutzerbasis da ist, kommen auch die Entwickler.

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vor 2 Minuten schrieb Muddlehead:

Vielleicht hilft das aber den Bekanntheitsgrad massiv zu steigern. Ich glaube, wenn eine gewisser Nutzerbasis da ist, kommen auch die Entwickler.

Wahrscheinlich. Doch ist mir das wohl zu viel, weil ich ja schon einen Vollzeitjob habe und mein System in verschiedenste Richtungen weiter entwickle, beispielsweise zur Unterstützung meiner Projektarbeit, was pro Woche auch nochmal gut 10 bis 20 Stunden Zeit kostet. Im Moment muss ich die unterste technologische Basis updaten, weil die schon so alt ist, was einige Wochen zusätzliche Zeit bedeutet.

 

Letztendlich kann ich ja froh sein, dass ich das System hab, weil ich gerade beim aktuellen Kurs gemerkt habe, wie es mir das Lernen erleichtert. Das hat dazu geführt, dass ich vor habe, zukünftig ständig Weiterbildungen zu machen. Nächstes Jahr im Februar geht's weiter mit einer Weiterbildung zum BI-Experten (Zahlen besser interpretieren). Damit kann ich sozusagen meiner Liebe zum Wissen frönen.

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