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Vom Umgang mit Fehlern


DerLenny

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Rant incoming. Hier kurz etwas zu meinem Hintergrund, um das besser einordnen zu können:

Ich habe etwas über 2 Jahrzehnte als Software Developer gearbeitet, bin inzwischen Consultant. Ich habe ein Fachbuch und ein paar Artikelserien (Fachartikel nicht wissenschaftliche) veröffentlicht. Hatte ein sehr erfolgreiches Nischenblog und ein paar Bekannte bei denen in ich im Community Building mitgearbeitet habe. Bei ein paar meiner Arbeitgeber und jetzigen Kunden ist der Umgang mit Endnutzern und deren Feedback ein ziemlich großes Thema.

 

Das war die Einleitung. Jetzt der Kernpunkt: Feedback ist gut. Und am meisten lernt man aus negativen Feedback. Daher ist negatives Feedback verdammt gut.

Fehler beschleunigen den Lernvorgang. Je früher Fehler auffallen, desto besser. Und die meisten Firmen versuchen händeringend genau dieses Feedback zu bekommen. 

 

Daher habe ich wirklich sehr geringes Verständnis dafür, wie hier anteilig mit der Nennung von Fehlern umgegangen wird. Wenn ein Fehler dokumentiert wird ist das immer eine gute Sache. Die Art, wie der Fehler vermittelt wird ist zweitrangig. Je spezifischer, desto besser. 

 

Natürlich gibt es auch bei der Formulierung des Feedbacks Unterschiede. Aber wenn es um Anbieter/Kunde Beziehungen geht, ist hier die Notwendigkeit der im Geschäftsumfeld üblichen Floskeln absolut zweitrangig. Dem Bekannten / Mitarbeiter / Boss gegenüber sollte man aus sozialen Gründen die üblichen Ratschläge befolgen.

Und generell sollte man immer bei der Sache bleiben.

 

Sachliches und konkretes Feedback ist Gold wert.

Und hier ist "konkret" wichtiger als "sachlich." Ein wie ein Rohrspatz schimpfender Kunde mit konkreten Anmerkungen ist deutlich besser als ein freundliches aber vages Feedback.

 

Daher habe ich wirklich ein sehr geringes Verständnis für die Art wie hier im Forum teilweise mit konkretem und gut belegten Feedback umgangen wird. Ad Hominem Attacken und Strohmann Argumente sind definitiv das letzte, was ich in einem wissenschaftlich geprägten Forum erwartet hätte. 

 

Sie machen aber auch deutlich, dass Feedback in diesem Umfeld wohl deutlich weniger geschätzt wird, als in der Wirtschaft. Was sehr verwunderlich ist. Da Falsifikation eigentlich genau der Punkt ist, der dem wissenschaftlichen Arbeiten den großen Vorteil verschafft.

 

So. Rant Ende.

Bearbeitet von DerLenny
Edit: 20 Jahrzehnte ->2 Jahrzehnte

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24 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Du musst ganz schön alt sein, wenn du 20 Jahrzehnte (oder meinst du 20 Jahre?!) als Software Developer gearbeitet hast *g*

Bezüglich Fehler sehe ich es ähnlich wie du. Aus Fehlern kann man lernen und sich verbessern, sofern es konstruktiv ist.

Aber wenn ich ehrlich bin, so ganz genau verstehen kann ich deinen Blog-Eintrag nicht? Bezieht sich der Eintrag auf die Fehler die du gefunden hast und deiner Hochschule gemeldet hast? Wenn ja, dann würde mich das Feedback deiner Hochschule interessieren.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen. Wenn ich in den Studienheften Fehler gefunden habe oder auf Dinge hingewiesen habe, die meiner Meinung nach nicht so dolle sind, dann bekam ich darauf immer positives Feedback vom Anbieter zurück.

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vor 1 Stunde schrieb Muddlehead:

Ich finde Beides kacke und inakzepabel

Dann ist ja gut, dass es hier um keinen solchen Fall geht.

So rein aus Sicht des Unternehmens sollte dennoch beides genutzt werden.

 

 

vor 22 Minuten schrieb Silberpfeil:

Der inhaltliche Teil, den Science Lover dargestellt hat, wurde ja auch nicht in Frage gestellt. Aber wenn das in einem öffentlichen Forum passiert, ging es doch auch dort nicht ausschließlich um den Inhalt.

 

Der bemängelte Post war doch auch öffentlich?

Da ist es eigentlich Usus öffentlich zu antworten. 

 

Und bisher hat glaube ich niemand die Information, ob nicht vorher schon Hinweise über andere Kanäle gesendet wurden... und so rein vom Ton her, würde ich das schon raus lesen.

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Greetsiel

Geschrieben (bearbeitet)

vor 2 Stunden schrieb Silberpfeil:

Aber wenn das in einem öffentlichen Forum passiert, ging es doch auch dort nicht ausschließlich um den Inhalt.

 

Ich bin wirklich entsetzt! Warum denn nicht öffentlich? Beim Adressaten handelt es sich doch um eine öffentlich agierende Organisation. Die lebt doch von Öffentlichkeit, sonst könnte Sie den Laden zumachen; Öffentlichkeit ist ihre Existenzgrundlage. Das Ganze hier erinnert mich wirklich an Mobbing von Whistleblowern. Wie die Meute, die sich auf den Whistleblower stürzt anstatt ihn zu unterstützen. Das ist wirklich analog.

Bearbeitet von Greetsiel
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Silberpfeil

Geschrieben

vor 7 Stunden schrieb Greetsiel:

 

Mobbing von Whistleblowern. Wie die Meute, die sich auf den Whistleblower stürzt anstatt ihn zu unterstützen. 


Ich lasse mir nicht gerne Mobbing unterstellen an einer Stelle, an der ich sachlich meine Meinung dargelegt und niemanden persönlich angegriffen habe. Mobbing hat bestimmte Kriterien, damit man nicht einfach alles als solches betiteln kann.

 

Wie schon geschrieben: ich fand nur den Kanal doof. Was daran Mobbing ist, erschließt sich mir nicht.

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DerLenny

Geschrieben (bearbeitet)

vor 3 Stunden schrieb Silberpfeil:

Ich lasse mir nicht gerne Mobbing unterstellen an einer Stelle, an der ich sachlich meine Meinung dargelegt und niemanden persönlich angegriffen habe

 

Ich denke, das geht allen so.

Daher würde ich es auch gut finden, wenn auf objektive Kritik objektiv reagiert werden würde.

 

Und wir Ad Hominem Attacken und Strohmann Argumente der PLURV Szene überlassen würden.

 

@Silberpfeil

Und bitte nicht "Teilsätze" zitieren um einen falschen Eindruck zu erzielen.

Das ist echt low.

 

@Greetsielhat klar auf den kompletten Thread reagiert und dann einen generellen Eindruck der Stimmung vermittelt, die das bei ihm erzeugt hat. 

Strohmann-Argumente in Verbindung mit irreführender Zitation ist so tief in Methodik der PLURV Kanditaten drin....

 

Bearbeitet von DerLenny
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TheHumanHunter

Geschrieben

vor 15 Minuten schrieb DerLenny:

@Greetsielhat klar auf den kompletten Thread reagiert und dann einen generellen Eindruck der Stimmung vermittelt, die das bei ihm erzeugt hat. 

Und genauso hat eben auch der angesprochene Thread gewisse Stimmungen bei einigen erzeugt, und ja wahrscheinlich auch negative dem Threadersteller oder dem Sinn und Zweck des ganzem bzw. der Art und Weise gegenüber. Nichts was meiner Meinung nach verwerflich wäre.

 

vor 19 Minuten schrieb DerLenny:

Daher würde ich es auch gut finden, wenn auf objektive Kritik objektiv reagiert werden würde.

Ich tue mir schwer zu glauben dass es sowas wie objektive Kritik gibt. Das hat für mich nämlich nichts mit  reiner Faktenbennenung zu tun, sowas wäre in meinen Augen nämlich eher konstruktiv/nicht konstruktiv. Es reicht ja schließlich schon wenn der kritisierte Gegenüber nicht der Überzeugung ist das Objektivität vorliegt.

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vor 3 Minuten schrieb TheHumanHunter:

Nichts was meiner Meinung nach verwerflich wäre.

Wenn es sachlich gewesen wäre, wäre es auch ok.

Ad Hominem Attacken und Strohmann Argumente gehen aber halt mal gar nicht. Und die kamen nicht von Science_Lover :)

 

vor 5 Minuten schrieb TheHumanHunter:

Ich tue mir schwer zu glauben dass es sowas wie objektive Kritik gibt.

Ok.

vor 5 Minuten schrieb TheHumanHunter:

Das hat für mich nämlich nichts mit  reiner Faktenbennenung zu tun

Es war literally reine Faktenbenennung.

vor 6 Minuten schrieb TheHumanHunter:

Es reicht ja schließlich schon wenn der kritisierte Gegenüber

Es wurde kein Gegenüber kritisiert. Nur die Sache.

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polli_on_the_go

Geschrieben

Dann mache ich es mal ganz im Sinne einer objektiven Beobachtung.

 

1. Es gab einen Beitrag, der hat zu Reaktionen geführt.

2. Eine Reaktion war der Start dieses Blogbeitrags, der sich inhaltlich zwar mit Fehlerkultur befasst, zugleich aber einen eng bemessenen Rahmen hat, was als Argument anerkannt wird und was nicht. Inhaltlich werde ich nicht nährer darauf eingehen, da ich ja nur objektive Fakten aufzeigen möchte.

3. @Science_Lover hat seinen Beitrag mit welcher konkreten Intention auch immer in den Raum gestellt und sich nach dem Eingangspost aber auch nicht weiter in die Diskussion eingebracht. Gründe sind nicht bekannt, daher wäre das spekulativ.

 

Rhetorische Frage: Warum muss das ganze jetzt auch noch an einer zweiten Stelle diskutiert werden, wenn doch schon vorher erkennbar war, dass hier nun mal die Meinungen verschieden sind wie die Farben der Farbtabelle?

 

[Anm. Ja, weil es im Rahmen der freien Meinungsäußerung möglich ist. Anm. 2 Diese sollte dann aber auch berücksichtigen, dass ganz objektiv bestimmte Signalwörter Reaktionen hervorrufen können eben wie Mobbing (es gab kein Mobbing, objektiv per Definition noch nicht), Strohmann Argumente oder PLURV Kandidaten, denn diese Argumentation empfinde ich dann ganz subjektiv alles andere als objektiv und offen für die breite Bandbreite der Meinungsbildung, die Teil von Fehlerkultur ist].

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vor 21 Minuten schrieb polli_on_the_go:

2. Eine Reaktion war der Start dieses Blogbeitrags, der sich inhaltlich zwar mit Fehlerkultur befasst

 

Sorry, wenn ich hier widerspreche. Es geht in dem Blogbeitrag nicht um "Fehlerkorrektur" sondern generell um Feedback. Fehler sind eine Form davon.

Viele meiner Kunden versuchen verzweifelt Feedback zu bekommen, da dies eben das ist, was ihnen hilft das Produkt zu verbessern.

 

Aus dieser Sicht gehe ich davon aus, dass Feedback immer gut ist. Selbst schlechtes. Schlechtes Feedback gibt auch Hinweise, allerdings sind diese meist nicht dirkt, sondern erfordern weiterer Schritte um sie auswertbar zu machen und haben eine geringere Schärfe.

 

Der Forumsbeitag von Science_Lover war nur der Anlass, nicht aber zwangsläufig das Thema - denn hier ging es mir wirklich nur um das Wertschätzen von Feedback.

vor 25 Minuten schrieb polli_on_the_go:

@Science_Lover hat seinen Beitrag mit welcher konkreten Intention auch immer in den Raum gestellt

 

Wenn du damit meinst, dass er objektive, klar nachvollziehbare Fehler auf einer öffentlichen Frnschulen Webseite angesprochen hat, dann ist das so korrekt. Das ist übrigens hier im Forum absolut üblich, dass jemand auf Probleme / Fehler / Änderungen, etc. hinweist.

Der Post war überaus sachlich.

Die folgende Diskussion nicht - und eigentlich war es diese Reaktion (nicht sein Post), die der Grund für den Blogbeitrag war.

Da ich die Reaktion nicht nachvollziehen kann. Evtl. mit Ausnahme von deinem Post, wo du auf auf die uterschiedlichen Regelungen zum Literaturverzeichnis hinweist. Das fand ich sehr gut.

vor 28 Minuten schrieb polli_on_the_go:

Rhetorische Frage: Warum muss das ganze jetzt auch noch an einer zweiten Stelle diskutiert werden,

Muss es nicht. Ich habe meinen Standpunkt geteilt, dafür habe ich dieses Blog. 

Warum an einer anderen Stelle? naja, es gehört definitiv nicht in den ersten Fred. Da sollte eigentlich nur drin stehen "Liste der Fehler" gefolgt von einem "Danke, wir sind dran" vom Publisher des fehlerhaften Artikels. Mehr hätte es da nicht gebraucht.

Das es dann zu dieser wirklich seltsamen Reaktion gekommen ist, die ich bisher in einem sachorientierten Kontext noch nie erlebt habe, war der Grund für diesen Post.

Also quasi die Meta Ebene.

 

Ich könnte jetzt mit diversen Kommunikationsmodellen anfangen, Sach- und Beziehungsebene, etc und evtl. noch von Thun in den Raum werfen. Das sollte aber alles nicht notwendig sein.

 

Alle Studierenden (oder Studierte Personen) sollte wissen, warum Fehlerkorrektur gut ist. Ich finde es absolut bestürzend darauf hinweisen zu müssen. Das im Rahmen der Diskussion dann fast der ganze PLURV Katalog abgespult wird ist für mich besorgniserregend.

 

vor 36 Minuten schrieb polli_on_the_go:

Strohmann Argumente oder PLURV Kandidaten, denn diese Argumentation empfinde ich dann ganz subjektiv

Naja, Strohmann Argumente und Ad Hominem Attacken (welche beide mehrfach in den Antworten vorkamen) sind eben feste Bestandteile des PLURV Katalogs.

 

Ich sete hier durchaus ein Leseverständnis heraus, dass es den Personen erlaubt zwischen einem Vergleich und einer Aussage zu Unterscheiden. Die bewusste und verfälschte Zitation zeigt auch, das hier bewusst Dinge aus dem Kontext gerissen werden sollten, oder dass eine geringe Lesekompetenz vorhanden ist. Entweder wurde der Satz nicht verstanden oder bewusst falsch verstanden. In beiden Fällen ist es allerdings ein Strohmann Argument.

 

Was verständlich ist, da science_lovers Post keine Angriffsfläche bietet. Also sind solche Argumente die einzige Option eine zu finden. 

 

Und genau das ist der Grund für diesen Post.

Feedback ist gut Fehler zu benennen ist wichtig. Fehler erlauben es zu lernen. Hinweise auf Fehler sind daher gut. 

 

Das das diskutiert werden muss, ist extrem seltsam.

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Feedback finde ich super, wenn es direkt (und idealerweise erst mal unter vier Augen oder über einen eigens dafür angebotenen Kanal - z. B. Modulevaluation) an denjenigen gerichtet ist, den es betrifft. Und selbst da vergewissere ich mich (im Arbeitskontext) lieber doppelt, ob derjenige auch wirklich ein offenes Feedback von mir haben möchte. Aber das ist mein persönlicher Ansatz aus meiner eigenen Erfahrungswelt, den natürlich nicht jeder teilen muss.

 

vor einer Stunde schrieb DerLenny:

Da sollte eigentlich nur drin stehen "Liste der Fehler" gefolgt von einem "Danke, wir sind dran" vom Publisher des fehlerhaften Artikels. Mehr hätte es da nicht gebraucht.

 

Und dann habe ich mal als eine der Feedbackregeln gelernt, dass es in der Entscheidung des Feedbacknehmers liegt, wie er mit dem Feedback umgeht. Meine Verantwortung hört da auf, wo ich das Feedback gegeben habe. Also wäre es im Sinne eines klassischen Feedbackprozesses auch völlig okay, wenn der Empfänger sich entscheidet, das Feedback in die Ablage P zu befördern.

Eine bestimmte Antwort/Reaktion zu erwarten, geht mir im Rahmen von "Feedback" dann schon einen Schritt zu weit. Da bewegen wir uns in meinen Augen dann schon in den Bereich Mängelanzeige / Kritikgespräch / Beschwerde / Reklamation o. ä. hinein - je nachdem, um welchen Kontext es geht.

 

Ich finde es gut, wenn hier im Forum von den eigenen Erfahrungen und auch von den dabei festgestellten Fehlern berichtet wird, verstehe das aber auch genauso: als Erfahrungsbericht für die anderen User. Wenn damit aber indirekt ein Anbieter angesprochen wird, um eine Reaktion zu "erzwingen", kann ich mich damit wenig anfreunden. Aber auch da dürfen die Geschmäcker natürlich verschieden sein.

 

Last but not least:

 

vor 1 Stunde schrieb DerLenny:

PLURV

 

Mag mir jemand sagen, wofür das steht?

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polli_on_the_go

Geschrieben (bearbeitet)

vor 1 Stunde schrieb DerLenny:

Es geht in dem Blogbeitrag nicht um "Fehlerkorrektur"

Siehst du und so schnell drehst du selber jemandem das Wort im Mund rum. Denn in keinster Weise habe ich ganz objektiv das Wort Fehlerkorrektur genutzt. Sondern Fehlerkultur und darunter versteht man

 

Zitat

Fehlerkultur ist ein theoretisches Konzept aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Es beschreibt, wie Gesellschaften, Gruppen oder Organisationen mit Fehlern, Fehlerrisiken und den Konsequenzen von Fehlentscheidungen umgehen.

Quelle: https://www.personio.de/blog/so-verankern-sie-eine-positive-fehlerkultur/

 

Feedback ist ein wesentlicher Bestandteil einer positiven Fehlerkultur. Denn Feedback für sich genommen ist wie Hefe, ohne die passende Umgebung, es passiert kaum etwas oder gar nichts.

 

 

Ergo kann eine positive Fehlerkultur zu einer Fehlerkorrektur führen und zwar vor allem unter Einbezug von Feedback. Aber wie gesagt Fehlerkorrektur ist ein Begriff den du eingeworfen hast. Nur um dich noch mal  aus deinem letzten Beitrag zitieren (als Feeback. Bitte beachte dabei - Es sind deine Worte, nicht meine)

Zitat

Ich sete hier durchaus ein Leseverständnis heraus, dass es den Personen erlaubt zwischen einem Vergleich und einer Aussage zu Unterscheiden. Die bewusste und verfälschte Zitation zeigt auch, das hier bewusst Dinge aus dem Kontext gerissen werden sollten, oder dass eine geringe Lesekompetenz vorhanden ist. 

 

PS. Nein ich habe das Zitat durch den Verweis auf den Ursprung und die vorherige Korrektur falscher Zitation nicht aufgrund geringer Lesekompetenz aus dem Kontext gegriffen. Aber vielleicht sollte sich (generell unabhängig von der Person) zunächst mit Konzepten und Wortbedeutungen befasst werden, bevor eben auch ein Konzept vollkommen aus dem Kontext gerissen wird.

 

 

Bearbeitet von polli_on_the_go
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vor 34 Minuten schrieb Alanna:

Und dann habe ich mal als eine der Feedbackregeln gelernt, dass es in der Entscheidung des Feedbacknehmers liegt

Der Feedbacknehmer hat sich bedankt und eine Überarbeitung in Aussicht bestellt.

Das Drama kam von Dritten.

 

Just saying.

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vor 21 Minuten schrieb DerLenny:

Der Feedbacknehmer hat sich bedankt und eine Überarbeitung in Aussicht bestellt.

 

Okay. Hatte nicht im Ursprungsbeitrag nachgesehen...

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DerLenny

Geschrieben (bearbeitet)

vor einer Stunde schrieb polli_on_the_go:

Aber wie gesagt Fehlerkorrektur ist ein Begriff den du eingeworfen hast. Nur um dich noch mal  aus deinem letzten Beitrag zitieren (als Feeback. Bitte beachte dabei - Es sind deine Worte, nicht meine)

 

Danke für den Hinweis.

Ich habe mich hier in der Tat verlesen. Sorry für die Antwort, die nichts mit deinem Beitrag zu tun hatte, sondern wirklich auf meinen Lapsus zurückzuführen ist. 

 

 

Bearbeitet von DerLenny
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Am 1.9.2021 um 11:14 schrieb polli_on_the_go:

 @Science_Lover hat seinen Beitrag mit welcher konkreten Intention auch immer in den Raum gestellt und sich nach dem Eingangspost aber auch nicht weiter in die Diskussion eingebracht. Gründe sind nicht bekannt, daher wäre das spekulativ.

 

Mich hatten die Reaktionen auf meine Kritik an diesem Blogbeitrag tatsächlich heftigst überrascht und eingeschüchtert. Ich hatte nicht erwartet, dass die Grundannahmen hier so unterschiedlich sind. Meine Intention hatte ich ja im Ausgangsbeitrag benannt.

 

Für mich ist es selbstverständlich, dass auf öffentliche Inhalte öffentlich reagiert wird und zwar sowohl in Form positiver als auch negativer Kritik, oder beides. (Wird auch bei Leser:innenbriefen in Zeitungen so gehandhabt, oder im Kommentar in der tagesschau z.B.). Bei einem zustimmenden Lob hätten vielleicht weniger Forumsmitglieder die Öffentlichkeit meiner Bewertung kritisiert. Wenn das so ist, dann geht es auch gar nicht darum ob hier öffentlich oder nicht öffentlich Anmerkungen zu einem Blogbeitrag gemacht wurden.

 

Es geht vielleicht eher darum, dass einige Menschen (und zwar nicht die Verfasserin der kritisierten Inhalte) mglw. der Grundannahme folgen, dass Fehler etwas schlechtes, zu tabuisierendes seien. Sind sie aber nicht. Fehler sind voll okay. In meiner Welt.

Und wenn Fehler voll okay sind und sowohl negative als auch positive Kritik Anerkennung zum Ausdruck bringen, und das ist meine Grundannahme, dann hat mein Post sowohl in einem wissenschaftlich als auch in einem menschlich geprägten Forum gut Platz.

 

Ich glaube dieser kleine Zusatz:

Am 30.8.2021 um 03:20 schrieb Science_Lover:

Ja wie denn nun?

 

hat dem Beitrag nicht gut getan. Ich sehe voll ein, dass das etwas schnippisch wirken kann. Das würde ich jetzt anders machen. Ich glaube ich hatte mich auch über diesen fehlerhaften Blogbeitrag geärgert, weil ich mir eigentlich wünsche, dass da ein wenig mehr Sorgfalt an den Tag gelegt wird, obwohl ich weiß das Fehler passieren. Und von diesem Ärger hat sich dann noch etwas in meine Kritik gedrängt. Das war unsachlich und überflüssig. Ändert aber nichts an meiner grundsätzlichen Intention zur Qualitätssteigerung des Blogbeitrags beitragen zu wollen.

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WiInfo

Geschrieben (bearbeitet)

Am 5.9.2021 um 20:46 schrieb Science_Lover:

Ich glaube dieser kleine Zusatz:

 

hat dem Beitrag nicht gut getan. Ich sehe voll ein, dass das etwas schnippisch wirken kann.

 

Hallo @Science_Lover

 

Ich bin gestern zufällig wieder im Internet über die Gleichsetzung von Harvard mit APA-Stil gestoßen. Das scheint wohl öfter vorzukommen. Da erscheint mir eine Diskussion im öffentlichen Bereich wirklich nicht verkehrt.

 

Bei den an Dir angelegten Kritikpunkten aus dem betreffendem Thread habe ich so ungefähr folgendes herausgelesen (zumindest was ich als zumindest halbwegs sinnvoll erachten würde):

  • Der Bezug auf „nur“ Fresenius hat wohl hier bei einigen Beschützer-Instinkte geweckt. Siehe auch Ermahnung des Foren-Betreibers.
  • Ich persönlich würde das von Dir eingeräumte „schnippische“ nicht so dramatisch finden. Professionelle Personen sollten mit so einer leicht-emotionaler Tonart umgehen können. Andere haben das wohl anders gesehen.
  • Was mich stark verwundert hat: Man ist gar nicht auf gewisse inhaltliche Schwächen bei Deinem Beitrag eingegangen. Z. B. gibt es meines Wissens keinen exakt definierten Harvard-Stil. Ich kenne das auch als „amerikanische Methode“ mit Zitation im Text ohne Fußnoten.
  • So sicher bin ich mir darüber aber auch nicht, aber solche Fragen hätten da geklärt werden können.

 

Viele Reaktionen darauf waren aber für mich auch komplett unverständlich.

 

[Hinweis von @Markus Jung: Hier ging es um einen mittlerweile gelöschten Beitrag - daher habe ich auf Bitte der Autorin auch den Bezug dazu gelöscht]

 

  • Dann wurde Dir ja auch vorgeworfen alles übergenau diskutieren zu wollen. Da war von „sezieren“ usw. die Rede. Und das war unfreiwillig lustig, da irgendwie Du dann übergenau „seziert“ würdest. Leider nicht anhand sachlicher Diskussionsweise, sondern auf Metaebenen über Deine Motive usw. Das wurde ja auch auf Spekulationen ausgestreckt.
  • Wenn ich mich recht entsinne, wurde Dir auch Deine Entscheidung zu einem privaten Profil mehrmals vorgeworfen. Dazu gab es auch wieder Unterstellungen und Vorschriften zur Internet-Kultur. Und das sogar von Leuten, die das regelmäßig im Allgemeinem und Speziellen sehr eigenwillig interpretieren.

 

Und dieses Verhalten kann man durchaus unter „Mobbing“ (oder andere entsprechende Begriffe) einordnen. Wenn nicht das, was sonst? (Oder war das zu schnippisch?)

 

 

Nimm Dir das hier zuletzt bitte nicht so zu Herzen. So sollte es wirklich nicht ablaufen und ich schätze Deine Beiträge sehr.

 

Aber vielleicht kann man die zukünftige Erfahrung mit so einem Internet-Forum auch besser gestalten?

  • Wir beide sind ja leider auch schon aneinander geraten. Mit der Möglichkeit zu PN hätte man vieles schnell klären können.
  • Mach doch einfach ein allgemeines Blog über solche Irrtümer auf. Das wäre echt super und würde vielen Studierenden weiterhelfen.

 

Wenn Du Zeit hast, darfst Du auch gerne meine Webpräsenz (werde ich aber hier öffentlich nicht mitteilen) ganz kritisch und sezierend unter die Lupe nehmen, ich wäre sehr dankbar dafür.

 

Beste Grüße

Klaus

 

P.S.: Weil das oben zur Sprache kam: Ein wohldossiertes Einfließen von Emotionen kann im geschäftlichen Verkehr durchaus darüber entscheiden, ob eine Beschwerde angenommen wird oder ignoriert wird.

Bearbeitet von Markus Jung
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Science_Lover

Geschrieben (bearbeitet)

vor 1 Stunde schrieb WiInfo:

Man ist gar nicht auf gewisse inhaltliche Schwächen bei Deinem Beitrag eingegangen. Z. B. gibt es meines Wissens keinen exakt definierten Harvard-Stil. Ich kenne das auch als „amerikanische Methode“ mit Zitation im Text ohne Fußnoten.

 

Interessant. Insofern könnte schon behauptet werden, dass ein Zitat im Text sowohl dem APA-Stil als auch dem Harvard-Stil zugeordnet werden kann. Unterschiede zwischen dem mglw. genauer deklarierten APA-Stil und Harvard-Stil ergeben sich mglw. erst im Literaturverzeichnis. Ja. Mein Kritik-Punkt war hier, dass der APA-Stil eben nicht auch Harvard-Stil genannt wird. Das stimmt aber wahrscheinlich gar nicht, denn mglw. nennen manche Leute manchmal den APA-Stil auch Harvard-Stil. Ganz korrekt wäre das dann aber nicht. :-)

 

Kern meiner Kritik war aber die Beschreibung des Zitier-Stils, das war weder für APA noch für Harvard zutreffend. Und der Beitrag wurde inzwischen korrigiert. Also vermutlich keine übertriebene Kritik. Die (Mitarbeiterin der) Hochschule hat sich hier ziemlich korrekt verhalten.  

 

Im Ergebnis eine Verbesserung:

 

früher: http://web.archive.org/web/20210508145006/https://www.hs-fresenius.de/blog/ratgeber/zitierregeln-im-studium-wie-zitiere-ich-richtig/

heute:https://www.hs-fresenius.de/blog/ratgeber/zitierregeln-im-studium-wie-zitiere-ich-richtig/

 

Ja. Wir könnten mit einer inhaltlichen Diskussion die Kritik präzisieren und auf Fehler in der Kritik aufmerksam machen. Fehlerkultur üben. Das ist hier teils erwünscht und teils eben nicht. Ich würde mir mehr Unterstützung für inhaltliche Diskussionen wünschen. Aber das Forum lebt eben auch von verschiedenen Positionen und Charakteren. Auch in der offline-Welt zählen nicht immer logische Zusammenhänge.

 

[Hinweis von @Markus Jung: Hier ging es um einen mittlerweile gelöschten Beitrag - daher habe ich auf Bitte der Autorin auch den Bezug dazu gelöscht]

Bearbeitet von Markus Jung
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