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Neues von der Job-Front


TomSon

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Mein letzter Post zum Thema Arbeit ist schon länger her und es ist einiges passiert.

 

Ich hatte mich ja beim letzten Mal darüber beschwert, dass gerade in meinem Team das strukturierte Arbeiten nicht so klappt. Ich schien die Einzige zu sein, die sich an den Abläufen und dem teils planlosen Vorgehen störte.

 

Irgendwann hat sich das auch in meinem Verhalten gegenüber den Kollegen widergespiegelt. Ich habe Dinge - genau wie die Kollegen - dann unbearbeitet gelassen oder etwas, wofür ich mich nicht zuständig gefühlt habe, schlichtweg von mir gewiesen. Oder ich habe einfach Urlaub genommen, ohne Rücksprache zu halten. Ich kann jetzt nicht sagen, ob das irgendeinen Ausschlag gegeben hat, aber eine Kollegin hat sich eine neue Stelle gesucht. Die Kollegin war sehr beliebt hier und so war das auch ein krasser Abschied.

 

Dennoch stelle ich seit dem Weggang der Kollegin, und der Einstellung einer neuen Kollegin, eine komplette Veränderung fest. Plötzlich ist strukturiertes Arbeiten möglich, man kann sich miteinander absprechen UND es wird sich daran gehalten. Vereinbarte Gesprächstermine werden wahrgenommen und wir ziehen wirklich alle am selben Strang. Das hat mich enorm positiv gestimmt. 😃

 

Dennoch gibt es seit einigen Wochen auf der Vorgesetzten-Ebene Veränderungen, die bei mir wiederum Stirnrunzeln verursachen. Seit ca. 7 oder 8 Wochen ist unsere Vorgesetzte "krank". Zunächst haben wir das mit der Krankheit wirklich geglaubt, nachdem aber drei Mal gesagt wurde "Sie hat ihre AU um 2 Wochen verlängert", haben wir kollektiv das Zweifeln angefangen. Es gibt immer noch keine offizielle Meldung, aber wir alle vermuten, dass sie das Unternehmen verlassen wird. Das muss natürlich nicht negativ sein, wie das Beispiel mit der Kollegin oben zeigt. Trotzdem verursacht das so ein Magengrummeln bei mir... ich kann es nicht so richtig festmachen.

 

Was mich tatsächlich mitgenommen hat, ist die Krankmeldung eines anderen Kollegen, der direkt nach seinem Urlaub mitteilte, er sei wegen Depressionen krankgeschrieben. 😲 Da kam schon auch die Frage auf: "Ist es die Arbeit, die ihn krankgemacht hat?"

 

Dann gibt es da noch die Befristung meines Vertrages, die irgendwie im Nacken hängt. Ich kann im Moment nicht sagen, ob man meinen Vertrag verlängern wird. Ich fange schon mal an, mich zu bewerben, aber bislang ist das von meiner Seite aus eher halbherzig. Ich peile das Ende meines Masters für Mitte nächstes Jahr an... und dann wäre es schön, recht zeitnah in eine Klinik zu wechseln. Ob das natürlich klappt, weiß ich auch nicht. 🤷‍♀️ Es fühlt sich dennoch komisch an, dass ich mich auf eine neue Stelle bewerbe, die ich unter Umständen im April antrete und dann irgendwann im Herbst direkt wieder verlasse. Vielleicht mache ich mir diesbezüglich auch zu viele Gedanken...

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5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Bis wann läuft denn Ihr jetziger Arbeitsvertrag?

 

Und auf welche Art von Stellen würden Sie sich denn bewerben?

Bearbeitet von KanzlerCoaching
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Mein aktueller Vertrag läuft bis Ende März 2022. Ich schaue mich im Moment nach Stellen in ähnlichen Einrichtungen um, als Jobcoach, Dozentin im beruflichen Kontext, in Jobcentern. Gelegentlich schaue ich mir auch Stellen an, die eher für Sozialarbeiter gedacht sind und entscheide da je nach inhaltlichen Voraussetzungen, ob es Sinn macht, sich zu bewerben. 

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Mitte nächsten Jahres ist Juni/Juli, richtig? Das wären von April an dann drei Monate bis zum Master.

 

Wissen Sie, ich glaube, ich würde das erst mal aussitzen. Sie schauen, wie sich das am jetzigen Arbeitsplatz weiter entwickelt und legen den Fokus auf Ihr Studium. Und ab Januar/Februar fangen Sie dann an, sich nach Stellen umzuschauen, die nach dem Master Ihre Zielposition sind. Da können Sie ja dann schon auf den in Kürze bevorstehenden Master hinweisen.

 

Wenn das dann zum 1.4. nicht klappt, dann sind Sie halt ein, zwei Monate arbeitslos. Und als Sozialarbeiter sind doch die Chancen zur Zeit gut, dass Sie auch kurzfristig mindestens eine Vertretungsstelle oder einen Projektarbeitsplatz bekommen.

 

Auf alle Fälle würde ich mich jetzt nicht verrückt machen.

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vor 3 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Wenn das dann zum 1.4. nicht klappt, dann sind Sie halt ein, zwei Monate arbeitslos.

 

Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Es wäre tatsächlich nicht so schlimm, wenn es so käme. 

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