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Fazit nach fast einem Jahr: was ist noch übrig?

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m.e.l.l.a

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Letztes Jahr begann ja der "Hype" zum Thema Selbstmanagement, allen voran Zen to Done.

So viel ich mich anfangs damit beschäftigt habe, so wenig ist inzwischen davon geblieben.

Das einzige, was noch "funktioniert", sind die sonntäglichen Wochenrückblicke und eine vage Planung der kommenden Tage.

Gerade in den letzten Wochen hab ich mich immer wieder dabei ertappt, Gedanken "später" aufschreiben zu wollen. Grund: es gibt keinen greifbaren Block. Wenn ich mir ab und zu doch etwas aufschreibe, bleibt das länger unbearbeitet liegen. Sämtliche Routinen, Änderungen von Gewohnheiten, die mir mal im Kopf rumgespukt sind, sind längst ins Land der Vergessenheit geraten.

Aber warum?

Ich denke, mir sind die Routinen nicht genug in Fleisch und Blut übergegangen, egal ob es sich um das Sammeln oder andere Gewohnheiten handelt. Vielleicht hab ich zu viel darüber geredet und zu wenig konzentriert, gehandelt. In der Zeit, in der ich mich auf eingeprägte Routinen hätte verlassen können müssen, sind sie stattdessen verschwunden.

Und nun? Ja, wie gehts weiter?

Ich habe tausend Gedanken im Kopf, die es erstmal zu ordnen gilt.

Ich möchte auf jeden Fall nochmal neu starten mit ZTD, denn ich habe durchaus Vertrauen in das System und die Hoffnung, einige Dinge optimieren zu können.

Deshalb trage ich seit gestern wieder einen Notizblock mit mir herum und übertrage das täglich in mein vertrautes System, das ich mit JelloDashboard ja habe.

Ich bin gespannt, wie der zweite Anlauf verläuft, und ob ich diesmal "besser" zu Werke gehen werde!

Wie schauts denn bei euch im Augenblick so aus?


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7 Kommentare


Wie schauts denn bei euch im Augenblick so aus?

Mein Schreibtisch in der Arbeit ist immer noch sehr ordentlich.

Ich nutze die Inbox allerdings nur noch zu 50% der Fällen konsequent.

Meine Besprechungen, Meetings, Termine habe ich alle in einem Notizbuch, was mir persönlich schon viele viele Vorteile gebracht hat.

Meine To-Do's sind alle in meinem entsprechenden Fach und nach Prio mit Dreifarbigen Hüllen geordnet, allerdings in keiner Übersicht mehr.

Meine eMail-Inbox in der Arbeit ist noch sauber.

Privat lege ich immer noch ca. 50% der Sachen sofort ab, 90% innerhalb einer Woche. Diese Sachen landen auch alle in einer Inbox.

Ich pflege für alle Termine einen Kalender den ich am Rechner, im Netz und am iPhone verwalten kann.

Unter dem Strich würde ich sagen, im Vergleich zur Situation bevor ich mich mit Selbstmanagement beschäftigt hatte, bin ich ca. 40% organisierter geworden, was mir persönlich aber dennoch einen ziemlichen Boost nach vorne gegeben hat.

Zwischenzeitlich war ich sicher nahe an meinem Optimum - allerdings ist vieles davon auch nur nice-to-have. Ich komme mit dem System so super zurecht - es bleibt kaum etwas liegen und ich habe stets den Überblick. Meine aktuellen Verpflichtungen benötigen kein besseres System.

Meine eigene Disziplin habe ich lieber in anderen Bereichen (Fitness, Gewicht) unter Beweis gestellt und mir damit sicher einen größeren Gefallen getan, als stets super Organisiert zu sein.

Enttäuscht bin ich davon nicht - eigentlich bin ich dennoch sehr stolz auf mich. Zum einen das ich es überhaupt versucht habe und zum anderen, dass ich wirklich eine spürbare Verbesserung geschafft habe. Ich weiss, wenn ich es brauche, kann ich auf meine Erfahrungen zurückgreifen.

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Mir fällt das auch immer wieder auf, dass viele Leute, die mit solchen Systemen anfangen, diese nicht komplett umsetzen. Meiner Meinung nach bleibt meist genau das hängen, was einem machbar, realisierbar und nützlich erscheint. Was natürlich die Frage aufwirft, ob der Rest, den man nicht mehr umsetzt, das auch war. Und wenn er es nicht war, dann ist es vielleicht gar nicht so schlimm, dass er nicht mehr umgesetzt wird...

Letztlich besteht der Sinn solcher Systeme nicht darin, dass man sie strikt befolgt, sondern darin, dass man einen echten Nutzen dadurch erzielt. Wenn sich der nicht einstellt, warum damit weitermachen? Zumindest die Tatsache, dass du das System nicht mehr komplett weiterführst könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Nutzen vielleicht doch nicht so optimal war.

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So sehe ich es auch. Mit den System verdienen Leute, die damit erfolgreich waren viel Geld.

Eigentlich sollte man solche Ratgeber (egal für welches Thema) eher als große Werkzeugkiste (108-Teilig) betrachten. Davon braucht man selbst wahrscheinlich einen Hammer, eine Zange und ein paar Schraubendreher. Der Rest ist schön, wenn man ihn hat ... aber die wichtigsten Dinge schafft man auch mit wenigen Instrumenten.

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Ja, ich glaube auch nicht, dass man alle Ratschläge zu 100% umsetzen muss. Trotzdem hatte ich mir anfangs für mich persönlich mehr erhofft, vor allem im Hinblick auf private ToDos. Und da werde ich dann auch ansetzen. Mit JelloDashboard bin ich auf jeden Fall einen Schritt weitergekommen und nutze das, ohne darüber nachdenken zu müssen.

Die Überschrift ist vielleicht nicht ganz treffend...

Danke für eure Meinungen : )

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Bei mir blieb nun auch nur noch die Nutzung des Kalenders. Bei mir wird alles schön in meinen Rechner eingepflegt. Nen I-Phone zum synchonisieren würde ich dafür lieben! Leider dauert es noch 10 Monate bis ich daran denken darf.

Aber Kalendernutzung hat mein Leben definitiv organisatorisch verbessert.

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HannoverKathrin

Geschrieben

hm, sehr seltsam, hab diesen Blog irgendwie übersehen gehabt...

Ich habe nun separat meine eigene Zusammenfassung/Liste von Tipps für mich geöffnet und werde wie Chillie mal alles kommentieren:

Notizblock habe ich mir immer noch nicht angeschafft. Habe auch auch ein Fitness fürs Gehirn-Seminar seit Mitte des Jahres und werde daher mein Gehirn möglichst nicht mehr so viel abnehmen sondern fordern.

Eingangsorte durcharbeiten halte ich mich möglichst sehr strikt dran. Ich lese es und entscheide was passiert: wegschmeissen/ablegen/erledigen. Dadurch sammelt sich nicht mehr so viel an verschiedenen Plätzen, das ist gut.

Tagesaufgaben für Wochen und Monate kommen und gehen. Aktuell beschäftige ich mich mit der Vorbereitung für meinen Geburtstag und den Kauf von Gardinen. Hier bin ich zufrieden. Andere Dinge die mir nicht so viel Spaß machen erledige ich aber nicht so zielstrebig.

Einfache Listen führe ich immernoch. Bei größeren Sachen wie nun mit der Wohnung mache ich ne Checkliste was alles erledigt werden muss und arbeite diese ab. Keine große Spielereien.

Rückblick auf die Woche bzw. Vorschau auf die Woche wird durchgeführt.

Routinen entwickelt ist so ein kleiner Knackpunkt. Grundsätzlich ist das durch die Techniker-Schule von meinem Freund nun durcheinander geraten. Ich habe das aber mittlerweile wieder gerade gebogen und die Routine leicht geändert. Je nach dem Lebensmittelverbrauch macht es aber keinen Sinn den Montag als "Haushaltstag" zu planen, daher seh ich den Punkt noch nicht als zufriedenstellend bearbeitet.

Da ich nicht soooo viel von ZTD bei mir neu einführen wollte, ist die Abarbeitungsquote auch recht erfolgreich. Was mir geholfen hat, ist mein eigenes System strikter zu verfolgen alla "da hab ich mal was von gelesen, so darf ich das nicht machen". Bsp. Eingangskörbe

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