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Vorstellung, Vorbereitung und Überlegungen


Pad90

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Hallo zusammen,

Mein Name ist Patrick. Ich bin 31, ledig, keine Kinder, keine Verpflichtungen.

Ich bin gelernter Industriemechaniker / Feinwerktechnik.

Zur Zeit bin ich bei einem Mittelständler in der Metallbrache im Produktmanagement tätig. Nebenher läuft noch der staatlich geprüfte Maschinenbautechniker bei der sgd. Diesen hatte ich Februar 18 angefangen. In zwei Wochen (KW47.2021) ist die schriftliche Abschlussprüfung. Februar 22 dann die mündliche.

Zum Start des Jahres 22 werde ich zudem noch in einem neuen Job starten. Infos hierzu werde ich der Privatsphärehalber vorerst aussparen.

Soviel zu den Rahmenbedingungen. Zugegeben etwas kryptisch aber da mussten wir jetzt beide durch.

 

Gefühlt starte ich den Blog wohl etwas verfrüht. Jedoch möchte ich meine Geschichte genau von hier erzählen. Einfach, weil mir diese Vorbereitung und Suche selbst recht schwer fällt und vielleicht findet sich ja die ein oder andere verlorene Seele hier wieder, der damit geholfen ist.

Zum Problem: ich bin alt.

Naja ganz so richtig ist das zwar nur bedingt, dennoch möchte ich keine Zeit mehr verschwenden unüberlegte Studienstarts hinzulegen, Semester sinnloserweise liegen zu lassen oder im schlimmsten Fall hinzuschmeißen. Daher soll der Start des Studiums wohl geplant sein.

Zu meinen Überlegungen:

Ich bin zur Zeit in der Metallbranche tätig und habe es mir dort auch ganz nett gemacht. Fachwissen und Verständnis sind da und durch den Techniker wurden die Hintergründe auch nochmal ein bisschen vertieft. Privat habe ich mich aber schon immer für die Computerszene interessiert, sei es die Hardware und die rasende Entwicklung der letzten Jahre oder aber auch wie man aus Nullen und Einsen die verrücktesten Dinge zustande bringen kann.

Seit ca. der Mitte es Fernkurses bei der sgd, lässt mich dieser Gedanke nicht los, danach noch ein Studium draufzulegen. Aber was soll es denn werden? 

Mit der Fachhochschulreife (mache die Matheprüfung direkt mit) wären ja relativ viele Türen offen. Jedoch bin ich alt und ein 180 U-Turn wäre nur wenig förderlich für die Karriere. Aber vielleicht eine Schnittstelle. Ein reines Maschinenbauer Studium kam für mich von Anfang an nicht in Frage. Tiefer als der Techniker hin oder her aber sich dafür erneut 4-5 Jahre abends zu schinden steht für mich in keiner Relation.  Nach relativ kurzer Suche stand der Plan:

Wilhelm Büchner - Maschinenbau-Informatik - Start 1.1.22 . Ganz einfach! 

Dieser Plan stand seit Anfang des Jahres (21) unumstößlich. Irgendwann begann ich zu überlegen wohin es mit so einem Studium denn konkret gehen soll. Was soll in der Bewerbung als Jobtitel stehen. 

Ich wusste es nicht, ich weiß es ehrlich gesagt auch heute noch nicht. Also vielleicht doch nochmal hinsetzen und anständig drüber nachdenken wohin die Reise gehen soll.

Nun sind wir im November 21 angelangt. Die Prüfungen stehen vor der Tür, ein neuer Job (meine absolute Wunschstelle) kam unerwartet und das Studium muss wohl oder übel noch ein paar Monate auf sich warten lassen.

Etwas Zeit, sich über die Zukunft Gedanken zu machen.

Der Plan sieht nun vor, ein Mechatronik Studium anzugehen. Ich grinse da ein wenig in Richtung Automatisierungstechnik / Robotik. Würde auch gut zum neuen Job/Firma passen auch wenn das am Ende des Tages überhaupt nicht ausschlaggebend ist. Das größere Problem ist derzeit die Auswahl der Hochschule.

Für mich haben, unabhängig von den Inhalten, alle irgendwie einen netten Vorteil. Sei es die WBH, bei der ich (vermutlich) die Studieninhalte vorab bekommen kann und den Technikerschein nachreichen kann. Oder die iu, bei der man alles komplett von zu Hause erledigen könnte oder eine AKAD, die bei mir ums Eck wäre. Auch die FOM wäre direkt vor der Haustür...

Nun stehe ich da, mitten in der Prüfungsvorbereitung zur Schriftlichen des Technikers und muss mich wirklich konzentrieren und zusammenreißen eins nach dem anderen anzugehen, überlegt zu bleiben und am Ende die Richtige Entscheidung zu treffen. Und das Ganze zu jeder Zeit mit der richtige Prio. Denn Zeit verschwenden, abends rumlungern und nichts tun ist nicht! 

Bearbeitet von Pad90
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10 Kommentare


Empfohlene Kommentare

brotzeit

Geschrieben (bearbeitet)

Wir beide haben einen ähnlichen Hintergrund. SGD Elektrotechniker Abschluss 2019. Damit ist ein Studium an einer FH auf jeden Fall machbar. Ich komme bald ins vierte Semester des E-Technik Studiums an der Akad und hatte mir zu Anfang die gleichen Fragen gestellt wie du. Aus heutiger Sicht wäre mein Ausschlusskriterium Nummer 1 die unflexiblen und geringe Anzahl von Prüfungsterminen. Das bremst massiv aus. Dies will ich dir bei deiner Entscheidung mit auf den Weg geben. Der Stoff ist überall der Gleiche bzw. ähnlich und die Betreuung schwankt auch immer gleich. Das hat weniger mit der HS, sondern mehr mit den Modulverantwortlichen zu tun. 

Ohne Onlineklasuren mit ausreichend vielen Terminen würde für mich die HS ausscheiden

Bearbeitet von brotzeit
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Konzerntrier dich erstmal auf die Prüfungen zum Techniker. Wing wäre vlt. auch noch drin. Da hast du dann noch etwas BWL.

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Patrick,

 

zunächst mal herzliche willkommen bei Fernstudium-Infos.de und schön, dass Du hier mit einem Blog dabei bist und uns auch an Deinen Gedanken zur Entscheidungsfindung teilhaben lässt. Das bringt natürlich auch mit sich, dass wir unsere Überlegungen dazu beisteuern. 😉

 

Prio würde ich jetzt auf die Vorbereitung zur Technikerprüfung legen.

 

Du schreibst mehrfach, dass Du "alt" wärst. Was heißt alt für Dich?

 

Vorteil bei der Wilhelm Büchner Hochschule könnte sein, dass Du den Anbieter schon etwas kennst, da ja vieles dort gemeinsam mit der sgd am gleichen Standort läuft. Klären würde ich auch, ob dir je nach Studiengang etwas aus dem Techniker angerechnet werden kann. Und ob Du einen Sonderrabatt bekommst, wenn Du in Darmstadt weitermachst.

 

Inhalt würde ich an Deiner Stelle, möglichst mit den Modulhandbüchern, genauer vergleichen, sowohl was die verschiedenen in Frage kommenden Studiengänge angeht, als auch die verschiedenen Anbietern.

 

Mit ledig, keine Kinder, keine Verpflichtungen hast Du auf jeden Fall schon gute Voraussetzungen, ausreichend Zeit für das Studium zu finden (wobei sich an dem ja auch schnell was ändern kann 😉) und dass Du jetzt mit dem sgd-Kurs schon Erfahrungen mit der Fernlehre hast, kommt Dir sicherlich auch zu Gute.

 

Soweit meine ersten Gedanken, die mir durch den Kopf gegangen sind, während ich Deinen Beitrag gelesen habe.

 

 

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Herzlich willkommen Patrick.

Je nach dem kannst du den Techniker für einige Pünktchen aus dem Bachelor anrechnen lassen, vor allem die privaten Hochschulen sind da ziemlich zuvorkommend für. Dadurch verringert sich die Studiengebühr und die Studiendauer. Einige Anbieter (mir fallen da spontan KMU Akademie, h_da, fresenius und euro fh ein) lassen dich je nach dem nach dem Techniker für den Master zu. LG

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vor einer Stunde schrieb brotzeit:

Wir beide haben einen ähnlichen Hintergrund. SGD Elektrotechniker Abschluss 2019. Damit ist ein Studium an einer FH auf jeden Fall machbar. Ich komme bald ins vierte Semester des E-Technik Studiums an der Akad und hatte mir zu Anfang die gleichen Fragen gestellt wie du. Aus heutiger Sicht wäre mein Ausschlusskriterium Nummer 1 die unflexiblen und geringe Anzahl von Prüfungsterminen. Das bremst massiv aus. Dies will ich dir bei deiner Entscheidung mit auf den Weg geben. Der Stoff ist überall der Gleiche bzw. ähnlich und die Betreuung schwankt auch immer gleich. Das hat weniger mit der HS, sondern mehr mit den Modulverantwortlichen zu tun. 

Ohne Onlineklasuren mit ausreichend vielen Terminen würde für mich die HS ausscheiden

Über deinen blog bin ich vor einigen Wochen schon gestolpert. War gerade wegen der sgd Geschichte super interessant für mich. Ich bin ein stiller Mitleser:) Ich hatte schon öfter darüber gelesen, dass man sich zu den Prüfungen frühzeitig anmelden sollte aber ich denke, irgendwo ist das ja zeitlich begrenzt. Man muss sich ja auch noch vorbereiten etc. Auf jeden Fall danke für den wertvollen Tipp!

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Wenn du näheres zur Akad wissen willst kannst du mich gern per PM anschreiben

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@Markus Jung Danke für deine Nachricht. Das war mitunter ein Grund wieso ich denk Blog jetzt schon starten wollte. So kann ich noch den ein oder anderen Tipp von außerhalb für meine Entscheidung mitnehmen. Brotzeit hat da ja schon ein super Anfang gemacht :) 

 

Ich bin jetzt 31. Superalt ist das vielleicht nicht aber es wird halt auch einfach nicht besser 😁

Den Pluspunkt der WBH möchte ich mir eigentlich nicht zu hoch anrechnen. "Nur", weil ich das Umfeld schon kenne. Sympathisiere aber bisher schon sehr und immer noch mit der HS. 

 

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@FOM AlumniHey und danke :) Beim Anrechnen habe ich irgendwie bedenken etwas zu verpassen. Ich hatte den Mathevorkurs fürs Studium bei der WB erworben. Die Tiefe und Ausdrucksweise war gefühlt eine ganz andere als in den Technikerheften. Geschweigenden vom Master😲

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Aramon

Geschrieben (bearbeitet)

Dann trennt sich ab 30 wohl die Spreu vom Weizen. ich werde dieses Jahr 38 und fühle mich noch nicht alt. 😉

 

Das du dich mit 31 schon so alt fühlst, tut mir echt leid. 😁

 

Aber mal im Ernst, man ist nie zu alt um etwas Neues zu lernen. Bestes Beispiel ist ein Kollege bei mir in der Abteilung. Er ist 50 und hat sich innerhalb weniger Jahre zum DevOps Experten entwickelt. Er hat von uns allen die meiste Erfahrung in diesem Bereich und ist ein sehr sehr guter Java Entwickler. Wichtig ist meiner Meinung nach, man muss neugierig bleiben und darf sich neuen Dingen nicht verschließen. Lebenslanges Lernen ist wichtig, heute mehr als früher.

 

Für deine Prüfung drücke ich dir die Daumen 

Bearbeitet von Aramon
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Warum nicht reine Informatik oder Wirtschaftsinformatik? Mit einen MaschBau-Techniker würde ich auch nichts mehr in der Richtung studieren wollen, es sei denn man möchte sich da wirklich extrem reinhängen.

 

Ist halt auch schwierig zu raten, wenn man Deine Wunschstelle nicht kennen darf.

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